Investoren machen Druck bei Sanierung von Praktiker

Düsseldorf (dapd). Die Hauptaktionäre der angeschlagenen Baumarktkette Praktiker fordern den Firmenvorstand mit einem eigenen Sanierungskonzept heraus. Die Baumärkte der Hamburger Tochter Max Bahr sollen nach dem Willen der Investoren eine größere Rolle spielen, wie das Düsseldorfer „Handelsblatt“ am Mittwoch berichtete. „Wir wollen ein stärkeres Gewicht legen auf die Marke, die noch läuft“, sagte Isabella de Krassny von der österreichischen Privatbank Semper Constantia der Zeitung. Die Investoren um die Wiener Bank halten einen Anteil von etwa 15 Prozent an Praktiker.

Die Hauptaktionäre wollen den Umsatzanteil der qualitativ höher positionierten Max-Bahr-Märkte in den kommenden drei Jahren von derzeit 33 Prozent auf mehr als 55 Prozent steigern. Dazu sollen dem Bericht zufolge klassische Discount-Baumärkte von Praktiker auf das Konzept von Max Bahr umgestellt werden. Der Vorstand lehnt das Konzept jedoch ab.

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Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis. Seid dem Jahr 2000 ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur. Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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