Der Wolf ist los im Erdenwerk Kleeschulte

Büren. Nur wenige Menschen in Deutschland haben jemals einen Wolf in freier Wildbahn zu sehen bekommen. Kein Wunder, denn Wölfe sind von Natur aus sehr scheu und meiden den Kontakt zum Menschen. Es leben mittlerweile ca. 100 Wölfe in Deutschland und sie vermehren sich. Doch die Bevölkerung weiß wenig über den Wolf.

Wölfe leben in sozial hochentwickelten Gruppen, kommunizieren miteinander über feinste Zeichen, helfen sich gegenseitig und sorgen für den Schutz Ihrer Welpen. Wenn ein Jungwolf ausgewachsen ist, läuft er bis zu 1.500 km in kurzer Zeit, um ein eigenes Revier zu finden. Zum natürlichen Beuteschema des Wolfes gehört Rotwild ebenso wie das eine oder andere Schaf, welches nicht richtig bewacht wird. Dabei sind Herdenschutzhunde hervorragende Beschützer, die wohl viel zu selten zum Einsatz kommen. Die seit 1991 bundesweit aktive Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e. V. (GzSdW e. V.) setzt sich dafür ein, dass der Wolf in Deutschland wieder seinen Platz einnehmen kann. Sie informiert die Bevölkerung über den Wolf und dessen Verhalten. Die GzSdW e. V. setzt sich für Herdenschutzprogramme ein und stellt wissenswerte Unterlagen für den Schulunterricht bereit. Für Behörden sind die Wolfexperten Ansprechpartner, wenn Wölfe in einer Region gesichtet werden.

Kleeschulte und der Wolf
Das westfälische Erdenwerk Kleeschulte unterstützt die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e. V. bei ihrem Engagement. Die Verbindung zeigt sich über den Kleeschulte‐Slogan „Die Natur verstehen und verantwortlich nutzen“, nach dem das Erdenwerk handelt. „Wir leben nicht allein auf dieser Welt. Wir müssen lernen, die Ressourcen der Natur zu schonen und nachhaltig zu nutzen. Und auch der Wolf, der es uns vielleicht nicht ganz so leicht macht wie andere wild lebende Tiere, hat unseren Respekt und Schutz verdient.“ berichtet Mariel Kleeschulte‐Vrochte, Geschäftsführende Gesellschafterin, über ihr Engagement. „Wir leben diese Überzeugung in unserem Unternehmen und entwickeln dementsprechend Erden und Substrate, die im hohen Maße auf schnell nachwachsenden Rohstoffen aus der Region basieren.“

Der Wolf im Mittelpunkt im Erdenwerk
Ca. 80 Wolf‐Interessierte aus ganz Deutschland kamen am 21. und 22. April auf Einladung der Firma Kleeschulte nach Rüthen, um an der Mitgliederversammlung der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe teilzunehmen. Europäische Wolfexperten, mit denen die GzSdW e. V. eng zusammenarbeitet, berichteten über aktuelle Entwicklungen und Forschungsergebnisse rund um den Wolf. Brandneu geschossene Fotos von freilebenden Wölfen wurden gezeigt und zukunftsweisende Themen diskutiert. „Wir sind sehr zufrieden mit der Versammlung“ sagt der Vorsitzende Dr. Rolf Jaeger. „Wir erfahren viel Zuspruch für unsere Arbeit und der Kreis derer, die sich für das Thema ernsthaft interessieren, wird größer. Immerhin sind bereits mehr als 1.000 Mitglieder in unserem Verein vertreten.“

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis. Seid dem Jahr 2000 ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur. Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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