Der Luftfrachtmarkt ist extrem volatil geworden

Frankfurt/Main (dapd). Die Luftfracht hält zurzeit nicht Schritt mit den anderen globalen Verkehrsindikatoren. Die Mengen sinken sowohl bei der überwiegenden Zahl der Fluggesellschaften als auch bei den Logistikern wie auch an den Flughäfen.

Während die Luftfracht bislang als Frühindikator krisenhafter Entwicklungen galt, können die Unternehmen bislang kein “Megaphänomen” für den Trend ausmachen, wie der Sprecher von Lufthansa Cargo, Michael Göntgens, im dapd-Gespräch sagte.

Als Vorzeichen einer neuen großen Krise wird das anhaltende Schwächeln jedoch nicht gewertet. Es zeigt sich in den Zahlen für das erste Quartal 2012: Lufthansa Cargo meldete ein Minus bei der Tonnage von 9,3 Prozent. 7,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum verschickte Schenker, der zweitgrößte Luftfrachtlogistiker der Welt, in Flugzeugen. Und für Europas größtes Luftfrachtzentrum Frankfurt am Main schrieb Fraport im April ein Minus von 10,5 Prozent auf.

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis. Seid dem Jahr 2000 ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur. Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

Kommentar verfassen