Bundesbank-Vorstand hält Libor-System anfällig für Betrug

Bundesbank-Vorstand hält Libor-System anfällig für Betrug Hamburg (dapd). Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret fordert ein neues Verfahren, um Referenzzinsen wie den Interbankenzins Libor zu ermitteln. Das bestehende Verfahren mache es den Bankern zu leicht, den Zins zu manipulieren. „Es ist insofern anfällig für Betrug“, sagte Dombret dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Der Libor wird täglich auf Grundlage der Zinssätze einer Gruppe von 16 Großbanken festgestellt. Ende Juni hatten britische und amerikanische Behörden hohe Strafen gegen die britische Bank Barclays verhängt, weil Mitarbeiter der Bank über Jahre den für viele Finanzgeschäfte maßgeblichen Zinssatz Libor manipuliert haben. Die deutsche Finanzaufsicht BaFin prüft derzeit, ob die Banken in Deutschland ausreichend gut organisiert sind, um Manipulationen des Referenzzinssatzes im Interbankengeschäft vorzubeugen. Welche deutschen Banken untersucht werden, teilte die BaFin nicht mit. Die Deutsche Bank gehört zu den Instituten, die täglich ihre Libor-Schätzungen nach London melden. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

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Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis.

Seitb 20 Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur.

Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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