Absatzahlen durch E-Commerce verbessern – es muss nicht der eigene Onlineshop sein

© stock.com/PeopleImages
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Noch immer gilt das Internet als der Vertriebskanal mit den höchsten Umsatz-Zuwachsraten. Eine Möglichkeit, um im Internet zu verkaufen, ist ein eigener Onlineshop. Es gibt jedoch noch weitere Möglichkeiten, um einen Internet-Vertrieb ohne eigenen Shop zu gewährleisten.

Umsätze im Internet werden noch weiter zu nehmen

Diverse Prognosen und Untersuchungen zeigen, dass auch in Zukunft die Umsätze im E-Commerce weiterhin zunehmen werden. Inzwischen werden nicht nur Bücher und Musik-CDs online verkauft, sondern auch hochpreisige Artikel, wie beispielsweise Reisen oder Unterhaltungselektronik. Wer bislang noch nicht als Unternehmen im Internet vertreten ist, verpasst den Zug und muss sich beeilen, da die Konkurrenz nicht schläft.

Inzwischen nutzen nicht nur 76 % der Privatperson das Internet für ihre Einkäufe, für die Recherche und Kommunikation, sondern auch 95 % der Unternehmen. Immer mehr Bundesbürger mit einem Internetzugang kaufen ihre Waren und Dienstleistungen online ein – Tendenz steigend.

© istock.com/PonyWang
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Verkaufsplattform als Alternative zum eigenen E-Shop

Es gibt noch Alternativen zum eigenen Webshop, wie zum Beispiel Verkaufsplattformen oder Sub Shops. Productpilot ist zum Beispiel eine Plattform, die sich auf Unternehmen spezialisiert hat und es so Unternehmen leichter macht von den Einkäufern anderer Betriebe gefunden zu werden. Natürlich dürfen dabei auch nicht die alten Vertriebswege außer Acht gelassen werden. Verkaufsplattformen verfolgen das gleiche Prinzip wie große Einkaufszentren in der realen Welt: Sie bringen verschiedene Unternehmen unter einem Dach zusammen.

Durch die Bündelung von verschiedenen Angeboten unter einer einzigen Webadresse wird die Attraktivität für die Kunden enorm gesteigert, denn sie müssen nicht mehr langwierig nach verschiedenen Produkten suchen. Dadurch erleichtern sich die Beschaffungsprozesse das Unternehmen deutlich. Außerdem teilen sich hier verschiedene Anbieter eine gemeinsame Infrastruktur und es fallen dadurch weniger Kosten an. Es muss kein eigenständiges Shopsystem gekauft und gepflegt werden. Allerdings lässt diese Lösung nur wenig Platz für Flexibilität und eigene Ideen.

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis. Seid dem Jahr 2000 ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur. Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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