Teilzeit-Ausbildung als Chance

Arbeiten im Homeoffice und in Teilzeit - für eine erfolgreiche Ausbildung mit Kind (Foto: PublicDomainPictures/pixabay)
Arbeiten im Homeoffice und in Teilzeit – für eine erfolgreiche Ausbildung mit Kind (Foto: PublicDomainPictures/pixabay)

Niesgrau. Über 12.000 Frauen unter 20 Jahren bekommen jährlich in Deutschland Nachwuchs. Der Start ins Berufsleben mit einem kleinen Kind ist dann natürlich eine große Herausforderung. Meistern können sie beides mit einer Ausbildung in Teilzeit. Doch wie funktioniert es? Teilzeit-Ausbildung als Chance weiterlesen

Lohnzuwächse – Benachteiligung für Geringverdiener

Das Zusammenwirken von Sozialabgaben, Transferleistungen und der Einkommensteuer führt dazu, dass Lohnzuwächse bei Geringverdienern deutlich stärker belastet werden.
Eine Untersuchung der Bertelsmann Stiftung zeigt, dass Lohnzuwächse bei Geringverdienern deutlich stärker belastet werden als bei Spitzenverdienern. (Foto: Myriams-Fotos/ pixabay)

Gütersloh. Leistung lohnt sich nicht immer. Gerade für untere Einkommensgruppen können Mehrarbeit und Lohnzuwächse dazu führen, dass teilweise am Monatsende weniger Geld im Portemonnaie übrigbleibt. Spitzenverdiener hingegen können von einem zusätzlich verdienten Euro deutlich mehr behalten. Grund dafür ist das Zusammenwirken des deutschen Steuer-, Abgaben- und Transfersystems, das Wissenschaftler des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag der Bertelsmann Stiftung untersucht haben. Laut Studienautoren müssen Reformen sicherstellen, dass sich mehr Erwerbsarbeit und Lohnzuwächse insbesondere für untere Einkommensgruppen auch lohnen.

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Start-ups mit innovativer Finanzierung

Bei Rechts- und Finanzierungsfragen sind Start-ups oft auf Hilfe von außen angewiesen (Foto: Free-Photos/Pixabay)
Bei Rechts- und Finanzierungsfragen sind Start-ups oft auf Hilfe von außen angewiesen (Foto: Free-Photos/Pixabay)

Düsseldorf. Start-ups in Deutschland werden bei ihrer Finanzierung immer innovativer. Schon jetzt nutzen fünf Prozent aller jungen Unternehmen neue Kapitalquellen wie Crowdfunding und Kreditplattformen. Das zeigt eine Umfrage der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC unter 450 deutschen Startup-Unternehmern. Die wichtigste Finanzierungsquelle bleiben allerdings mit 84 Prozent die Eigenmittel – private Ersparnisse oder Geld aus dem Freundes- und Bekanntenkreis. Dahinter folgen Bankkredite (61 Prozent) und öffentliche Fördermittel (25 Prozent). „Dass nur ein Viertel der Befragten die Förderlandschaft nutzen, ist sicherlich ihrer Komplexität geschuldet. Sich in den deutschen und europäischen Regelungen zurecht zu finden und Förderchancen zu nutzen, ist ziemlich schwierig“, sagt Philipp Medrow, Leiter der PwC Start-up-Initiative NextLevel. Start-ups mit innovativer Finanzierung weiterlesen

Zwischenbeurteilung für die Babypause

Es zahlt sich für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer häufig aus, sich eine Zwischenbeurteilung ausstellen zu lassen (Foto: Kirill Ryschow/Fotolia)
Es zahlt sich für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer häufig aus, sich eine Zwischenbeurteilung ausstellen zu lassen (Foto: Kirill Ryschow/Fotolia)

Niesgrau. Wenn Frauen ein Kind erwarten, ändert sich für sie vieles – auch im Job. Bevor es jedoch in den Mutterschutz geht, wird empfohlen, am letzten Arbeitstag neben guten Wünschen vor allem eines mitzunehmen: eine Zwischenbeurteilung. „Eine Angestellte, die aufgrund von Elternzeit eine Auszeit plant, hat in jedem Fall Anrecht auf eine solche Beurteilung“, erklärt Petra Timm vom Personaldienstleister Randstad. „Schließlich ist zu diesem Zeitpunkt nicht klar, ob sie wieder in dem Unternehmen einsteigt oder ob der Vorgesetzte nach einer Rückkehr noch immer dort tätig ist. Möglich ist auch, dass nach der Babypause der Arbeitgeber wegen Insolvenz gar nicht mehr existiert.“ Zwischenbeurteilung für die Babypause weiterlesen

Daniel Onnebrink: kritischer Beitrag zum DS-GVO

Daniel Onnebrink kritisiert DS-GVO
Daniel Onnebrink kommentiert die DS-GVO (Foto: HLB Dr. Schumacher & Partner)

Im Datenschutz-Sektor steht eine Neuerung bevor, die Unternehmen in der ganzen Europäischen Union betrifft. Die Rede ist von der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO). Diese Neuregelung soll die Verarbeitung personenbezogener Daten durch private Unternehmen und öffentliche Stellen vereinheitlichen. Anlässlich dieser Änderung stellen sich Unternehmen und öffentliche Behörden die Frage, was für sie bei der DS-GVO zu beachten ist. Daniel Onnebrink: kritischer Beitrag zum DS-GVO weiterlesen

Ferienjobs als Stolperfalle

Ferienjobs in der Gastronomie sind sehr beliebt bei Schülern und Studierenden (Foto: HaydenWeal@pixabay)
Ferienjobs in der Gastronomie sind sehr beliebt bei Schülern und Studierenden – aber Arbeitgeber müssen aufpassen (Foto: HaydenWeal@pixabay)

Münster. Mit Beginn der Sommer- oder Semesterferien suchen sich zahlreiche Schüler und Studenten Ferienjobs, um Geld zu verdienen. Allerdings müssen vor allem Jugendliche bei solch einem Arbeitsverhältnis einiges beachten, denn: „Ferienjobs sind ein überaus komplexes Themenfeld“, sagt Dipl.-Kfm. Klemens Jackisch, Steuerberater und Geschäftsführer der S&P Steuerberatungsgesellschaft aus Münster. „Vor allem zu anfallenden Steuern, Versicherungspflichten und erlaubten Arbeitszeiten sollte man sich vorab gründlich informieren, um keine bösen Überraschungen zu erleben.“ Ferienjobs als Stolperfalle weiterlesen

Unternehmensnachfolgen in OWL

München/ Ostwestfalen-Lippe. In der Region Ostwestfalen-Lippe (OWL) werden Unternehmensnachfolgen, getrieben durch die demografische Entwicklung, ein immer bedeutenderes Thema. Denn erfolgreiche Unternehmensübergaben sind nicht nur für Übergeber, Nachfolger und das betroffene Unternehmen wichtig, sondern auch für die zukünftige Wirtschaftskraft der Region. Laut Regionalstatistik stehen allein in OWL bis 2025 rund 3.800 Unternehmen zur Übernahme an (Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, www.regionalstatistik.de). „Wir beobachten eine zunehmende Nachfrage an individuellen Nachfolgelösungen über alle Branchen hinweg“, sagt Volker Korn, Leiter des Firmenkundengeschäfts der HypoVereinsbank in Ostwestfalen-Lippe. „Besonders wichtig ist dabei eine aktive Begleitung und Koordinierung des Nachfolgeprozesses durch Spezialisten, sowie eine langfristige Sicherung des Vermögens.“ Unternehmensnachfolgen in OWL weiterlesen

Verkaufsoffene Sonntage – war`s das?

Der Bielefelder Rechtsanwalt Dr. Christoph Worms glaubt an die Zukunft Verkaufsoffener Sonntage (Foto: BRANDI Rechtsanwälte Partnerschaft mbB)
Der Bielefelder Rechtsanwalt Dr. Christoph Worms glaubt an die Zukunft Verkaufsoffener Sonntage (Foto: BRANDI Rechtsanwälte Partnerschaft mbB)

Bielefeld. Man liest es derzeit fast täglich in den Gazetten der Republik und es betrifft nahezu alle Städte und Kommunen in Deutschland. Die vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di macht dem Einzelhandel und den Kommunen das Leben schwer. Landauf, landab klagt die Gewerkschaft gegen die kommunalen Genehmigungen zur Sonntagsöffnung. Verkaufsoffene Sonntage werden daher zunehmend abgesagt. Ist das nun das Ende des Sonntagsshoppings? Die Antwort vorweg: Nein! Das ist eine Frage von Vorbereitung und Planung.

Verfassungsrechtlicher Hintergrund

 Sonntage genießen in Deutschland verfassungsrechtlichen Schutz. An Sonntagen darf grundsätzlich nicht gearbeitet werden – auch nicht im Einzelhandel. Zum Wesen des Grundsatzes gehört aber die Ausnahme. Verkaufsoffene Sonntage – war`s das? weiterlesen

Antworten auf die Frage: Hohe Aktienkurse, niedrige Zinsen, hohe Immobilienpreise – Was nun?

Ditzingen. Am Donnerstag, den 18.05.2017 lud die Vermögensbutler AG Kunden und Interessierte ein, mit drei ausgewählten Finanzexperten die Frage zu klären, welche Strategie in Zeiten hoher Aktienkurse, niedriger Zinsen und hoher Immobilienpreise die richtige ist, um Vermögen aufzubauen.

Antworten auf die Frage: Hohe Aktienkurse, niedrige Zinsen, hohe Immobilienpreise – Was nun? weiterlesen

Kammerpräsident Hans Hund bezieht Position gegen Vorschläge der EU-Kommission

Die Handwerkskammer Münster sorgt sich um den Meisterbrief und die duale Ausbildung. Hintergrund ist das vorgeschlagene Dienstleistungspaket der Europäischen Kommission mit dem Ziel, Berufsreglementierungen generell abzubauen. Das betrifft auch die Meisterprüfung als Zulassungsvoraussetzung für die Selbstständigkeit.

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