FDP-Bundesparteitag wird vorgezogen

FDP-Bundesparteitag wird vorgezogen Berlin (dapd). Die FDP zieht ihren Bundesparteitag vor. Das beschloss das Parteipräsidium am Montag in Berlin einstimmig, wie aus Teilnehmerkreisen verlautete. Ein Termin steht noch nicht fest. Parteichef Philipp Rösler hatte vorgeschlagen, das für Mai geplante Treffen früher anzusetzen. Dabei soll auch die Führungsspitze neu gewählt werden. dapd (Politik/Politik)

Grüne sehen sich gut aufgestellt für Koalitionsverhandlungen

Grüne sehen sich gut aufgestellt für Koalitionsverhandlungen Hannover (dapd-nrd). Mit gewachsenem Selbstbewusstsein gehen die niedersächsischen Grünen in die bevorstehenden Koalitionsverhandlungen mit der SPD. Zuwächse von mehr als fünf Prozent bei den Zweitstimmen seien eine „gute Basis, viele der grünen Ziele“ zu erreichen“, sagte Spitzenkandidatin Anja Piel am Montag in Hannover. „Wir sind gut aufgestellt und gehen gestärkt in die Verhandlungen“, fügte sie hinzu. Einen Zeitplan für die Gespräche gebe es aber noch nicht. „Wir sind entschlossen, dieses Land zu regieren“, erklärte der zweite Spitzenkandidat, Stefan Wenzel. Die gestärkte Position der Grünen werde sich in den Koalitionsverhandlungen widerspiegeln, kündigte er an. Die „Brechstange“ würden die Grünen aber nicht auspacken. Zu möglichen Posten und Ministerien wollten Piel und Wenzel keine Angaben machen. „Wir schließen aber kein Haus aus“, sagte Wenzel. Die konstituierende Fraktionssitzung der Grünen wurde für Dienstag (22. Januar) angekündigt. Die Fraktionsführung soll aber erst gewählt werden, wenn die Verhandlungen mit der SPD abgeschlossen sind, hieß es. Im Anschluss an Koalitionsverhandlungen und Regierungsbildung erwartete Wenzel „schwierige Herausforderungen“ für Rot-Grün. „Wir befürchten, noch einige schwarze Löcher im Haushalt von McAllister zu finden“, sagte er. Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis hat Rot-Grün die Landtagswahl knapp gewonnen. Zusammen stellen Sozialdemokraten und Grüne 69 Mandate im neuen Landtag. Sie haben damit die hauchdünne Mehrheit von einer Stimme vor CDU und FDP. dapd (Politik/Politik)

Schäuble schließt Sparpaket nach der Bundestagswahl aus

Schäuble schließt Sparpaket nach der Bundestagswahl aus Berlin (dapd). Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) schließt aus, dass die Regierung mit Blick auf den Haushalt 2014 ein Sparpaket schnürt. Schäuble sagte der „Süddeutschen Zeitung“ (Montagausgabe), es werde weder ein Konjunkturpaket, noch ein Sparprogramm geben. „Wir gehen weder in das eine noch in das andere Extrem, sondern handeln maßvoll“, sagte er. Der Minister wies damit Spekulationen über eine Streichliste zurück, die laut Medienberichten in seinem Ressort erarbeitet wird. Zu Forderungen anderer EU-Länder nach einem Wachstumspaket in Deutschland sagte Schäuble, er teile nicht die Ansicht vieler angelsächsischer Ökonomen, dass sich langfristig nachhaltiges Wachstum durch schuldenfinanzierte Konjunkturprogramme generieren lasse. „Das kann man in einer Wirtschaftskrise ausnahmsweise tun. Aber in einer Staatsschuldenkrise, die vor allem durch Vertrauen überwunden werden muss, macht ein solcher Ansatz wenig Sinn“, erklärte er. dapd (Politik/Politik)

Geringste Zahl versteuerter Zigaretten seit über 20 Jahren

Geringste Zahl versteuerter Zigaretten seit über 20 Jahren Wiesbaden (dapd). Die Zahl der in Deutschland versteuerten Zigaretten ist auf den tiefsten Wert seit der Wiedervereinigung gesunken. 2012 wurden 82,4 Milliarden Zigaretten versteuert, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Dies sei ein Rückgang um knapp sechs Prozent im Vergleich zum Jahr 2011. Der Absatz von Zigarren und Zigarillos sank demnach sogar um zehn Prozent. Zudem wurde 0,4 Prozent weniger Feinschnitt versteuert. Der Absatz von Pfeifentabak stieg hingegen um mehr als zwölf Prozent. Grund sei die Erhöhung der Steuer auf alle Tabakerzeugnisse außer Pfeifentabak am 1. Januar 2012, erklärten die Statistiker. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Union hofft im Bund auf Rückenwind durch Merkel

Union hofft im Bund auf Rückenwind durch Merkel Berlin (dapd). Nach dem Machtwechsel in Niedersachsen zu Rot-Grün setzt die Union auf den Kanzler-Bonus im Bund. Zugleich warnten Spitzenpolitiker der Union am Montag SPD und Grüne vor einer Blockadepolitik im Bundesrat. Die SPD will die neue Mehrheit im Bundesrat nutzen, um etwa das Betreuungsgeld zu kippen und einen Mindestlohn durchzusetzen. Trotz eines unerwartet hohen Wahlergebnnisses der FDP blieb das politische Schicksal von Parteichef Philipp Rösler zunächst ungewiss. Nach einer stundenlangen Zitterpartei offenbarte in der Nacht erst das vorläufige amtliche Endergebnis, dass der bisherige niedersächsische Ministerpräsident David McAllister (CDU) abtreten muss und der SPD-Spitzenkandidat Stephan Weil mit den Grünen das gewünschte Regierungsbündnis schmieden kann. Allerdings hat die künftige Koalition nur eine Stimme Mehrheit im Landtag. Vor den Sitzungen der Gremien der Bundesparteien in Berlin sagte CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe am Morgen im Deutschlandfunk, die Landtagswahl sei „keine vorgezogene Bundestagswahl“. Es gelte, bis September „noch ein Schippchen draufzulegen“ und „mit dem Rückenwind der besonderen Popularität“ von Bundeskanzlerin und Parteichefin Merkel am Ende die Nase vorn zu haben. Die Bundes-CDU hätte sich natürlich „einen erfolgreichen Wahlausgang gewünscht in diesem wichtigen Jahr“. Er warne aber vor hektischen Schuldzuweisungen für die knappe Wahlniederlage bei der Landtagswahl. „Wir werden in Ruhe die Dinge ansehen, wo wir noch besser werden können,“ sagte Gröhe. SPD will über Bundesrat mitregieren SPD- Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier kündigte im ZDF-Morgenmagazin eigene politische Initiativen an. Mit dem Wahlsieg in Niedersachsen habe die SPD „jetzt eine eigene Gestaltungsmehrheit“. Steinmeier hielt Merkel vor, innenpolitisch „schon seit längerer Zeit“ gelähmt zu sein, „seitdem die FDP vor sich hindümpelt“. Die SPD habe nun die „Chance, das, was innenpolitisch an Gestaltungswillen und Ehrgeiz in der Bundesregierung fehlt, über den Bundesrat nachzuholen“. Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) sagte mit Blick auf den Bundesrat, er gehe davon aus, dass es „kaum noch möglich sein wird, Vorhaben durchzubringen, die die SPD nicht machen will“. Im ZDF-„Morgenmagazin“ sagte er an die Adresse der SPD: „Da wollen wir mal sehen, ob ihr das nützt.“ Letztlich blockierten die Sozialdemokraten nicht die unionsgeführte Bundesregierung, sondern die Arbeitnehmer, das Handwerk und die Unternehmen. Zwtl.: Rösler will Weichen für Bundestagswahlkampf stellen Bei der FDP könnte sich schon am Tag nach der Wahl das Personalkarussell drehen: Generalsekretär Patrick Döring äußerte sich im „Morgenmagazin“ vorsichtig zur Zukunft Röslers. „Zunächst einmal ist Philipp Rösler Vizekanzler und Wirtschaftsminister“. Es sei wichtig, die Partei für die Zukunft optimal aufzustellen. Rösler selbst hatte angekündigt, im Laufe des Montags einen Vorschlag für die Aufstellung der Partei für die Bundestagswahl vorzulegen. Der künftige Regierungschef in Hannover, Weil, gab sich angesichts der hauchdünnen Mehrheit gelassen: Das reiche ihm zum Regieren, sagte der 54-jährige Jurist. Auch Koalitionen mit knapper Mehrheit könnten sehr stabil sein. 69 gegen 68 Stimmen im Landtag Wie Landeswahlleiterin Ulrike Sachs mitteilte, bekam die SPD 32,6 Prozent der Zweitstimmen. Die Grünen erreichten 13,7 Prozent – ihr stärkstes Ergebnis in dem Land überhaupt. Die CDU kam auf 36,0 Prozent und verlor gegenüber der letzten Wahl 2008 sechs Prozentpunkte. Die FDP verzeichnete mit 9,9 Prozent ebenfalls ein historisches Spitzenergebnis im Norden. Zusammen stellen beide Parteien nun 68 Sitze im Landtag. Linke und Piraten schafften den Einzug ins Parlament nicht. Die Chefin der Grünen-Bundestagsfraktion, Renate Künast, erwartet in Niedersachsen eine solide Partnerschaft mit der SPD. „Man kann auch mit einer Stimme Mehrheit sehr stabile Verhältnisse schaffen“, sagte sie im Deutschlandfunk. Eine Koalition ihrer Partei mit der CDU hält sie für abwegig. Insbesondere bei der Agrarpolitik gingen die Standpunkte „weit auseinander“. Angesichts des starken Abschneidens der FDP – offenbar auf Kosten der Union – rief der CDU-Abngeordnete Wolfgang Bosbach die Liberalen dazu auf, „aus eigener Kraft und Stärke“ in der Bundestagswahl über die Fünf-Prozent-Hürde zu kommen. „Blutzufuhr von der Union alleine wird dieser Koalition nicht helfen,“ sagte er im Bayerischen Rundfunk. dapd (Politik/Politik)

Künast glaubt an stabile Verhältnisse in Niedersachsen

Künast glaubt an stabile Verhältnisse in Niedersachsen Köln (dapd). Trotz der hauchdünnen rot-grünen Mehrheit bei der niedersächsischen Landtagswahl glaubt die Grünen-Bundestagsfraktionschefin Renate Künast an eine solide Partnerschaft mit der SPD. „Man kann auch mit einer Stimme Mehrheit sehr stabile Verhältnisse schaffen“, sagte Künast am Montag im Deutschlandfunk. Eine Koalition ihrer Partei mit der CDU hält sie für abwegig. Insbesondere bei der Agrarpolitik gingen die Standpunkte „weit auseinander“. Das gute Ergebnis der FDP liege nicht an deren Inhalten, kritisierte Künast. „Es sind alles geliehene Stimmen“, sagte sie. „Aus eigener Kraft wären sie nicht über die Fünf-Prozent-Hürde gekommen“, fügte sie hinzu. dapd (Politik/Politik)

Kultusminister Althusmann lässt Zukunft von McAllister offen

Kultusminister Althusmann lässt Zukunft von McAllister offen Hannover (dapd). Nach der knappen Niederlage der CDU bei der Landtagswahl lässt der niedersächsische Kultusminister Bernd Althusmann (CDU) die Zukunft von Landesparteichef David McAllister offen. „David McAllister ist ein so toller Ministerpräsident. Der wird für sich selber entscheiden, wie er jetzt damit umgeht“, sagte Althusmann der Nachrichtenagentur dapd. Die CDU werde „so schnell wie möglich“ eine Führungsmannschaft zusammenstellen, die dann in die Opposition gehe. Dass die CDU die meisten Stimmen erhielt, will der bisherige Landesminister ausnutzen. „Wir haben keinen Grund, jetzt in Sack und Asche zu gehen“, sagte er. Die CDU werde ihre gestalterische Kraft in der Opposition einbringen. „Wir müssen das Ergebnis des Wählers jetzt annehmen und nach vorne schauen“, forderte Althusmann. Die Wähler hätten „sehr, sehr knapp“ gesagt, dass nun SPD und Grüne regieren sollen. „Ich bin sehr gespannt, ob sie es wirklich besser machen“, sagte der CDU-Politiker. dapd (Politik/Politik)

Profitec ab sofort unter dem Dach des Treston-Konzerns

Hamburg/Kirchlengern. Der Hersteller von Industrie-Arbeitsplatzeinrichtungen, Treston, übernimmt mit sofortiger Wirkung die Geschäftstätigkeit der Profitec Profiltechnik GmbH. Das nordrhein-westfälische Unternehmen ist auf Profiltechnik spezialisiert und fertigt Gestelle aus Aluminiumprofilen und Flächenelementen für Arbeitsplatzumgebungen und Lagersysteme. Mit dem Expertenwissen von Profitec erweitert Treston sein aktuelles Portfolio um die Gestaltung von Arbeitsplätzen im Baukastensystem.

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Wertvolle Fachkräfte gemeinsam an den Standort binden

Rheine. Die „businesshelden“ sind das junge und dynamische Netzwerk für Nachwuchsfach- und Nach-wuchsführungskräfte aus den Regionen Rheine, Emsdetten und Greven. Begründet wurden die „businesshelden“ im Mai 2011 vor dem Hintergrund, dass gerade der gesuchte Anteil der höher qua-lifizierten Beschäftigen in dieser Region im Jahr 2010 im unteren Drittel des Bundesdurchschnittes lag.

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„Tag der Holzbeschichtung“ auf der ZOW 2013

Bad Salzuflen. Zukunftsweisende Entwicklungen in der Beschichtungstechnologie für Holz und Holzwerkstoffe gehören zu den Top-Themen in der europäischen Möbelbranche. Die DFO – Deutsche Forschungsgesellschaft für Oberflächenbehandlung e.V. informiert beim „Tag der Holzbeschichtung“ auf der ZOW 2013 über neue Konzepte und Technologien, mit denen sich Qualität, Sicherheit, Wirtschaftlichkeit, aber auch Nachhaltigkeit in der Produktion deutlich verbessern lassen.

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