Standard Poor’s erwartet Achterbahnfahrt der Eurozone

Standard Poor's erwartet Achterbahnfahrt der Eurozone Berlin (dapd). Die Eurozone wird nach Auffassung der Kreditbewerter von Standard & Poor’s „so wie sie ist“ bestehen bleiben. Denn sie sei „der einzig gangbare Weg für Europa“, sagte Deutschland-Leiter Torsten Hinrichs am Dienstag in Berlin auf einem Kongress der Maschinenbauer. Für eine Auflösung der Eurozone seien „die Risiken zu hoch“, fügte er hinzu. Das Kernproblem sei ein „Architekturfehler“, dass in Europa eine Währungsunion ohne Fiskalunion aufgebaut worden sei. In der kommenden Zeit erwarte er aber eine „Achterbahnfahrt“ der Eurozone. Hinrichs räumte ein, es sei derzeit „schwierig mit einem positiven Image für Ratingagenturen“. Gleichwohl seien alle Kriterien auf den Webseiten der Firmen zu finden und für jedermann zugänglich, warb er. Die Firma lege einen „einheitlichen Bonitätsmaßstab“ für zahlreiche Länder an, nicht allein für die USA. Die Entscheidung über europäische Ratings finde nicht in New York statt, sondern in Europa. Seine Firma habe schon 2004 angefangen, Griechenland herabzustufen und schon 2005 Spanien. Das „hat die Finanzmärkte gar nicht geschert damals“, sagte Hinrichs. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Hoher Talibanführer in Afghanistan festgenommen

Hoher Talibanführer in Afghanistan festgenommen Berlin/Kabul (dapd). Der Bundeswehr und afghanischen Kräften ist ein hoher Taliban-Führer ins Netz gegangen. Die Internationale Schutztruppe ISAF bestätigte am Dienstag die Festnahme. ISAF-Sprecher Hagen Messer sagte in Kabul der Nachrichtenagentur dapd, der Mann werde für die Planung von Anschlägen verantwortlich gemacht sowie für den Handel mit Waffen und Sprengstoff. Der Zugriff fand bereits am Freitag statt. Die „Bild“-Zeitung berichtete, das deutsche Kommando Spezialkräfte (KSK) sei an dem Einsatz beteiligt gewesen. Dies wurde von der Bundeswehr nicht bestätigt. Angeblich handelt es sich bei dem Festgenommenen um Mullah Abdul Rahman. Er gilt als Drahtzieher der Entführung zweier Tanklastwagen im September 2009. Dieser Vorfall hatte zum umstrittenen Luftschlag von Kundus geführt, der von einem deutschen Oberst befohlen worden war. Das Einsatzführungskommando erklärte der Zeitung, die Operation sei von afghanischen Kräften geführt worden. ISAF-Kräfte – darunter auch deutsche – seien beteiligt gewesen. „Nach afghanischen, bislang unbestätigten Angaben soll es sich bei der festgenommenen Person um einen Mullah Abdul Rahman handeln, der sich derzeit in afghanischem Gewahrsam befindet“, heißt es in dem Blatt. „Bild“ berichtete weiter, die Einsatzkräfte seien mit einem Hubschrauber nahe der Ortschaft Ghunday Kalay in der Provinz Kundus gelandet, wo ein Treffen ranghoher Talibanführer stattgefunden habe. Dort sei Rahman und mindestens eine weitere Person festgenommen worden und später in Kabul den dortigen Behörden übergeben worden. Laut „Bild“ erwähnen Geheimberichte der Bundeswehr Rahman „Bild“ verwies auf einen Geheimbericht des Bundeswehr-Kommandos in Nordafghanistan von Anfang Oktober: Demnach soll Rahman andere Aufständische angewiesen haben, Material zum Bombenbau zu verteilen. Die fertigen Sprengsätze sollten ihm wieder übergeben werden. In einem weiteren Geheimbericht von August 2011 werde beschrieben, dass Rahman Selbstmordattentäter angewiesen habe, sich als Frauen zu verkleiden, um Ausländer in Kundus anzugreifen. Zudem berichtete die Bundeswehr im Oktober 2011 von Hinweisen, dass Boden-Luft-Raketen beschafft wurden, um ISAF-Flugzeuge abzuschießen. Diese Aktion soll von Mullah Rahman geleitet worden sein. Der verteidigungspolitische Sprecher der Union, Ernst-Reinhard Beck (CDU), gratulierte dem „Kommando Spezialkräfte“ zu dem Einsatz. Zu „Bild“ sagte Beck: „Wir freuen uns , dass unsere Spezialkräfte nach intensiver Suche einen der gefährlichsten Taliban-Führer gefasst haben. Das ist ein großer Gewinn für die Sicherheit unserer Soldaten. Die Präsenz unserer Spezialkräfte zeigt nachhaltige Wirkung.“ dapd (Politik/Politik)

Die Truppenfahne verlässt als letztes das Camp

Die Truppenfahne verlässt als letztes das Camp Hazrat-e Sultan (dapd). „Das letzte, was wir hier einpacken, wird die Truppenfahne sein. Dann schließen wir Ende des Monats das Lager“, sagt Major Robert Kellermann. Er ist verantwortlich für den Rückbau des ersten und letzten Außenpostens der Bundeswehr in Afghanistan. Knapp eineinhalb Jahre hat dieses Mini-Feldlager in Hazrat-e Sultan an der wichtigen Verbindungsstraße nach Kundus existiert. Nun wird es in 190 Container verpackt und im Zuge des beschlossenen Afghanistan-Abzuges dicht gemacht. Wochenlang dauerte die logistische Vorbereitung, Planungskarten wurden erarbeitet und Zeitabläufe festgelegt. „Das Prinzip ist simpel: Alles, was reingekommen ist, muss wieder raus“, erzählt Major Kellermann und weist auf eine leere Betonplatte. Hier hatten noch vor wenigen Tagen Unterkunftszelte für die mehr als 100 Soldaten gestanden. Streng nach Plan wird jetzt alles in Kisten gepackt. Die meisten Materialcontainer sind schon abtransportiert, alle Fernmeldecontainer und auch zwei der drei Sanitätscontainer. Kellermann zeigt auf seine Soldaten vom Panzergrenadierbataillons 371 aus Marienberg in Sachsen, die Fitnessgeräte verstauen, mehr als zehn Kilometer verbaute Kabel wieder aufrollen und selbst den letzten Feuerlöscher samt Hinweis- und Warnschilder wieder einpacken: „Der Abbau erfolgt phasenweise und wir sind im Plan.“ Dynamo-Dresden-Flagge am Wachturm Den besten Überblick über die bereits weitgehend leere Liegenschaft bietet der große Wachturm: Sechs Seecontainer sind hier übereinander gestapelt, oben schützen Hunderte von Sandsäcken die Soldaten vor möglichen Angriffen. Auf dem Dach weht unübersehbar eine Fahne des sächsischen Zweitligisten Dynamo Dresden. „Ich will meinen Soldaten den Lokalkolorit nicht nehmen“, verteidigt der Major aus Thierfeld bei Zwickau die ungewöhnliche schwarz-rot-goldene Flagge. Das gelbe Schild des Heimatstandortes Marienberg ist schon verpackt und mit den ersten Soldaten zum Bundeswehr-Feldlager nach Masar-i-Scharif gegangen. Eine Woche bleibt noch, bis der letzte Container gepackt sein muss. Dann erinnern neben dem neuen Camp der afghanischen Armee nur noch Schutzwälle, Schotter und leere Kabelschächte an den Einsatz der deutschen Soldaten. „Wir geben den Außenposten auf, weil das Kandak unsere Ausbildungshilfe nicht mehr braucht“, weiß Oberstleutnant Ralf Linne zu berichten, der in den vergangenen Wochen Berater des afghanischen Bataillons war. Zuletzt hatten die Deutschen noch versucht, die militärische Stabsarbeit zu optimieren – in einem Land, in dem selten über Morgen hinaus geplant wird. Aber zumindest die Ausbildung verläuft schon nach einem festen Regelwerk, wie ein Blick über die Mauer auf das Training der afghanischen Soldaten zeigt. Deutsche Offiziere hatten ihnen in den vergangenen Monaten eng mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Spezialpioniere aus Speyer rücken an Jetzt sind in Hazrat-e Sultan andere Fähigkeiten gefragt: die Soldaten vom Spezialpionierbataillion 464 aus Speyer in Rheinland-Pfalz. Sie sind für den Aufbau und Betrieb von Feldlagern genauso verantwortlich wie für den Abbau von solchen Camps. „Zwei Drittel des Materials sind schon weg“, erzählt Hauptfeldwebel Markus D., der den Rückbau des 100 mal 400 Meter großen Lagers in der Provinz Samangan koordiniert. Am Dienstag und Mittwoch geht noch mal ein großer Schwung raus, dann sind nur noch „Kleinigkeiten“ zu erledigen. „Am letzten Tag dann werden die restlichen Zelte verpackt, die Feldküche angehängt und die Fahne eingeholt.“ Bis dahin wird noch gesägt, gehämmert und geschraubt – Spezialkräne packen die vollgepackten Container auf Lastwagen nach Masar-i-Scharif. Nichts soll im Feldlager zurück bleiben, sogar das wieder in Einzelteile zerlegte Bauholz zur Abdeckung der früheren Shelter oder Laufstege hat eine „Nachnutzung“ durch die afghanischen Soldaten gefunden. Nur das selbstgebastelte Holzkreuz für den Feldgottesdienst bleibt von der Zerlegung verschont. Und jener Fahnenmast, von dem Kellermann in wenigen Tagen die deutsche Fahne einholen wird. „Wenn ich alle Soldaten gesund wieder nach Haus bringe, dann kann ich sagen: Wir haben unseren Job gemacht.“ © 2012 AP. All rights reserved (Politik/Politik)

Weiterhin kaum Männer in der Pflegeausbildung

Weiterhin kaum Männer in der Pflegeausbildung Wiesbaden (dapd). In Deutschland interessieren sich nach wie vor überwiegend Frauen für Pflegeberufe: Im vergangenen Jahr war nur jeder fünfte Ausbildungsanfänger in den Pflegeberufen ein Mann, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Insgesamt haben 2011 demnach 52.500 junge Menschen in Deutschland eine Pflegeausbildung begonnen. Davon waren knapp 11.300 – oder 21 Prozent – Männer. Auch diese Quote bedeutet nach Angaben des Amtes allerdings bereits einen deutlichen Anstieg des Männeranteils. In den vergangenen zehn Jahren sei ihr Anteil unter den Pflege-Azubis um 69 Prozent gestiegen. dapd (Politik/Politik)

Ministerpräsidenten beraten in Weimar über die Energiewende

Ministerpräsidenten beraten in Weimar über die Energiewende Erfurt/Weimar (dapd). Die Regierungschefs der Länder wollen ab Mittwoch in Weimar über die Energiewende beraten. Es solle dabei um den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien und der Netze gehen, sagte ein Sprecher der Thüringer Staatskanzlei am Dienstag in Erfurt. Außerdem stehen die Themen freiwilliger Wehrdienst, Jugendmedienschutz sowie der Fachkräftemangel auf der Tagesordnung. Die Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) beginnt am Mittwochabend (24. Oktober) unter dem Vorsitz Thüringens in Schloss Ettersburg bei Weimar und endet am Freitag (26. Oktober). Als Gäste werden unter anderem der ehemalige Bundesumweltminister und frühere Chef des UN-Umweltprogramms, Klaus Töpfer sowie EU-Energiekommissar Günther Oettinger (beide CDU) erwartet. Sie sollen zur Energiewende gehört werden. In Vorbereitung auf das Treffen habe der Freistaat die Planungen und den Ausbaustand der erneuerbaren Energien in den Ländern analysiert und festgestellt, dass die Daten untereinander nicht vergleichbar seien und der Ausbaustand somit nicht aktuell erfasst werden könne, hieß es. Thüringen wolle dieses Problem bei einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) besprechen. Weitere Themen in Schloss Ettersburg sind laut Thüringer Staatskanzlei der Jugendmedienschutz und der Beitrag ausländischer Fachkräfte zur Deckung des zukünftigen Fachkräftebedarfs. In diesem Zusammenhang geht es einmal mehr um die Anerkennung von Bildungsabschlüssen von Ausländern. Außerdem wollen die Ministerpräsidenten über den freiwilligen Wehrdienst und die Berufung von Mitgliedern in den Wissenschaftsrat sprechen. dapd (Politik/Politik)

Daimler weitet A-Klasse-Produktion auf Dreischichtbetrieb aus

Daimler weitet A-Klasse-Produktion auf Dreischichtbetrieb aus Rastatt (dapd). Die Daimler-Tochter Mercedes-Benz weitet wie geplant die Produktion der Kompaktfahrzeuge in Rastatt aus. Aufgrund der positiven Resonanz auf die neue A-Klasse wird das Werk ab nächster Woche die Montage auf einen Dreischichtbetrieb hochfahren, wie der Autohersteller am Dienstag mitteilte. „Wir haben unsere Belegschaft um 500 neue unbefristete Stellen erweitert und sind damit bestens aufgestellt, um unsere Fahrzeuge möglichst schnell auszuliefern“, sagte Werksleiter Peter Wesp. Seit Verkaufsfreigabe der neuen A-Klasse im Juni gingen den Angaben zufolge mehr als 70.000 Bestellungen ein. Neben Rastatt in Baden-Württemberg produziert auch das Werk Kecskemét in Ungarn die Kompaktmodelle der A- und B-Klasse. Zudem beauftragte Mercedes-Benz den finnischen Zulieferer Valmet Automotive mit der Produktion von mehr als 100.000 Einheiten der A-Klasse zwischen 2013 und 2016. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Höhere Werbeausgaben drücken Gewinn von E-Plus

Höhere Werbeausgaben drücken Gewinn von E-Plus Düsseldorf (dapd). Der Mobilfunkanbieter E-Plus hat wegen steigender Werbeausgaben weniger Gewinn gemacht, aber mehr Kunden gewonnen. Im dritten Quartal sei das Betriebsergebnis (Ebitda) aufgrund deutlich höherer Marketingaktivitäten für neue Tarife im Jahresvergleich um neun Prozent auf 323 Millionen Euro gesunken, teilte E-Plus am Dienstag in Düsseldorf mit. E-Plus investierte demnach vor allem in Werbung für die Marken Yourfone, Blau.de und Simyo. Die Zahl der Kunden stieg nach Firmenangaben zum 30. September auf knapp 24 Millionen. Das waren 1,9 Millionen mehr als vor einem Jahr. Allein von Juli bis September seien 494.000 Kunden hinzugekommen, teilte E-Plus mit. Der Umsatz im Mobilfunk sei mit 809 Millionen Euro nahezu unverändert geblieben. Auch beim niederländischen E-Plus-Mutterkonzern KPN fiel der Gewinn im dritten Quartal geringer aus. Das um Restrukturierungskosten bereinigte Betriebsergebnis sank auf Jahressicht um zwölf Prozent auf 1,17 Milliarden Euro, wie KPN in Den Haag mitteilte. Grund dafür sei auch der Preiswettbewerb in Deutschland gewesen. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Schäuble wirbt für Steuerabkommen mit der Schweiz

Schäuble wirbt für Steuerabkommen mit der Schweiz Berlin (dapd). Kurz vor der Bundestagsabstimmung über das umstrittene Steuerabkommen mit der Schweiz wirbt Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) für den Vertrag. „Ein funktionierendes Steuerabkommen muss sicherstellen, dass die Einkünfte aller Steuerpflichtigen in Deutschland gleich behandelt werden, egal in welchem Land der Welt sie erzielt werden“, sagte er in einem am Dienstag veröffentlichten Podcast. „Genau dies erreichen wir mit dem Abkommen mit der Schweiz.“ Der Bundestag stimmt am Donnerstag über den Vertrag ab. Damit dieser wie geplant im Januar in Kraft treten kann, ist auch die Zustimmung des Bundesrats nötig. Die SPD-geführten Bundesländer haben aber angekündigt, das Abkommen zu stoppen. Es sieht vor, in der Schweiz geparktes deutsches Schwarzgeld pauschal zu belasten und künftige Kapitalerträge von Geldanlagen im Nachbarland genau so zu besteuern wie hierzulande. Die deutsche Opposition findet, dass Steuerhinterzieher damit zu einfach davonkommen. (Der Podcast: http://url.dapd.de/ybuU56 ) dapd (Politik/Politik)

Audi will den US-Absatz deutlich steigern

Audi will den US-Absatz deutlich steigern Frankfurt/Main (dapd). Die VW-Tochter Audi baut ihren Marktanteil in den USA weiter aus. In diesem Jahr will das Unternehmen rund 140.000 Fahrzeuge in einem der wichtigsten Automärkte der Welt verkaufen, wie der Amerika-Vertriebsleiter Sebastian Mackensen dem „Wall Street Journal Deutschland“ sagte. Damit käme Audi in der Oberklasse erstmals auf einen zweistelligen Marktanteil. Weltweit will Audi 2012 mehr als 1,4 Millionen Fahrzeuge verkaufen. Die deutschen Konkurrenten BMW und Mercedes-Benz liegen in den USA jedoch weiterhin vor der VW-Tochter aus Ingolstadt. Mit einem Werk in Mexiko will Audi aber den Abstand verringern. Bis 2020 strebt der Hersteller an, mehr als 200.000 Fahrzeuge in den Vereinigten Staaten zu verkaufen. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Niebel verteidigt Hilfen für Mali

Niebel verteidigt Hilfen für Mali Berlin (dapd). Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) hat die deutsche Hilfe für eine europäische Militärmission im westafrikanischen Land Mali verteidigt. „Mali ist ein Land am Abgrund. Wenn wir es verlieren, dann droht uns ein neues Afghanistan, in der Frühform von Afghanistan – nicht in der jetzigen“, sagte Niebel am Dienstag im ARD-„Morgenmagazin“. „Wir müssen verhindern, dass dieser Gürtel der Fragilität in Afrika sich ausweitet. Von Guinea-Bissau bis Somalia sehen wir, dass mehr und mehr Extremisten und auch Terroristen sich Platz schaffen.“ Niebel betonte, in Mali gehe es in erster Linie um eine Ausbildungsmission, die mit militärischem Material begleitet werde. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte am Montag auf der Bundeswehrtagung in Strausberg gesagt, es sei nicht zu akzeptieren, dass Mali zum Rückzugsgebiet für den internationalen Terrorismus werde. Die Streitkräfte des Landes bräuchten Hilfe von außen. Denkbar wären eine europäische Ausbildungsmission sowie materielle und logistische Hilfen. Deutschland sei bereit, sich daran zu beteiligen, wenn die Voraussetzungen geklärt seien. dapd (Politik/Politik)