Jährliche Prüfung älterer Autos offenbar vom Tisch

Jährliche Prüfung älterer Autos offenbar vom Tisch Brüssel/Berlin (dapd). Die Besitzer betagter Autos in Deutschland müssen ihre Fahrzeuge entgegen den Plänen der EU-Kommission wohl doch nicht jährlich zur technischen Hauptuntersuchung bringen. Die EU-Verkehrsminister sprachen sich bei einem Treffen in Brüssel mehrheitlich gegen die geplante Verschärfung der Regelungen aus. Damit dürfte die jährliche Überprüfung älterer Autos vom Tisch sein, sagte ein Sprecher des Bundesverkehrsministeriums am Dienstag in Berlin der Nachrichtenagentur dapd. Die EU-Kommission wollte Autos, die älter als sechs Jahre sind, einmal im Jahr zur Prüfung schicken und so die Straßen sicherer machen. Auch Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) stellt sich aber gegen den Vorschlag, weil er darin den „Versuch einer Überregulierung“ sieht und die deutschen Sicherheitskontrollen im zweijährigen Intervall für ausreichend hält. Die EU-Verkehrsminister fassten bei dem Treffen am Montag noch keinen Beschluss. Sie befürworteten aber laut EU-Kommission in der Mehrheit eine Richtlinie zur Prüfung älterer Autos, die den EU-Ländern im Gegensatz zu einer starren Verordnung mehr Spielraum lässt. Die Kommission muss nun ihren Plan überarbeiten. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Telefonica Deutschland steigert Kurs nach Börsenstart

Telefonica Deutschland steigert Kurs nach Börsenstart Frankfurt/Main (dapd). Der Mobilfunkanbieter O2 hat die Prüfung an der Börse bestanden. Der Kurs des Anbieters Telefonica Deutschland, zu dem die Marke O2 gehört, lag seit der Erstnotierung am Dienstagmorgen im Plus. Gegen Mittag stand das Papier bei 5,80 Euro und damit über dem Ausgabekurs von 5,60 Euro. Wer die Aktie zeichnete, machte also gleich zu Beginn ein Plus von knapp vier Prozent. Es war der größte Börsengang in Deutschland seit fünf Jahren. Der Börsengang spülte der hoch verschuldeten spanischen Muttergesellschaft Telefonica S.A. 1,45 Milliarden Euro in die Kasse. Das ist allerdings etwas weniger als erhofft, weil der Ausgabekurs klar in der unteren Hälfte der Preisspanne von 5,25 bis 6,50 Euro lag. Die Muttergesellschaft, die weiterhin 76,8 Prozent an Telefonica Deutschland halten wird, benötigt die Erlöse zum Abbau ihrer drückenden Schuldenlast von 58 Milliarden Euro. Der Streubesitz liegt bei 23,17 Prozent, damit vermeidet Telefonica S.A., dass die anderen Anleger gemeinsam eine Sperrminderheit bekommen können. Analysten schätzen die hohe Rendite Analysten hatten besonders die hohe Dividende gelobt, die Telefonica Deutschland verspricht. Mit dem nun gefundenen Ausgabekurs liegt die Dividendenrendite klar über acht Prozent. Mit Wachstum ist aber erst in zwei bis drei Jahren zu rechnen, vor allem vom stark wachsenden Datenverkehr der Smartphones erhofft sich der Telekom-Anbieter in Zukunft gute Geschäfte. Die Aktie war nach Angaben von Telefonica Deutschland mehrfach überzeichnet. Die ausgegebenen Anteile landeten zu 99 Prozent in den Händen institutioneller Investoren, 1 Prozent ging an Privatanleger. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

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Nur noch leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit im Oktober

Nur noch leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit im Oktober Nürnberg (dapd). Der Abbau der Arbeitslosigkeit ist im Oktober deutlich schwächer als erwartet ausgefallen. Mit 2,75 Millionen Menschen waren nur noch 35.000 weniger arbeitslos gemeldet als im Vormonat, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Dienstag in Nürnberg mitteilte. Die Quote verharrte bei 6,5 Prozent. Verglichen mit dem Vorjahr stieg die Arbeitslosigkeit um 16.000. Das ist der erste Zuwachs auf Jahressicht seit Februar 2010. „Die schwächere konjunkturelle Entwicklung macht sich auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar“, sagte der BA-Vorstandsvorsitzende Frank-Jürgen Weise. Er sprach aber auch von einem insgesamt weiter robusten Arbeitsmarkt. Auch wenn die Zahl der Jobsuchenden saisonbereinigt um 20.000 im Vergleich zum Vormonat stieg und sich damit zum fünften Mal in Folge erhöhte, schloss Weise eine Trendwende weiter aus. „Wir sehen keine Trendwende, wir sehen eine Seitwärtsbewegung“, betonte der BA-Chef. In den vergangenen fünf Jahren war die Zahl der Arbeitslosen von September auf Oktober um bis zu 118.000 zurückgegangen. Der geringere Abbau der Arbeitslosigkeit in diesem Jahr sei auch auf die Reduzierung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen zurückzuführen, sagte Weise. Vor allem die Förderung der Selbstständigkeit sei zurückgegangen. „Diese Entwicklung erschreckt nicht“, kommentierte der BA-Chef die Zahlen. Sie passe vielmehr in das Bild einer gedämpften Konjunktur. Deshalb sehe die BA weiterhin lediglich ein „Abschwächen von Wachstum“ am Arbeitsmarkt. Einen erneuten Anstieg der Arbeitslosigkeit auf über drei Millionen erwartet sie erst wieder für Januar 2013. Mehr Bezieher von Arbeitslosengeld I Während im Oktober die Zahl der Bezieher von Arbeitslosengeld I im Vergleich zum Vorjahr um 65.000 auf 783.000 zunahm, sank die Zahl der Hartz-IV-Empfänger um 128.000 auf 4,346 Millionen. Davon waren 1,907 Millionen arbeitslos gemeldet – ein Rückgang um 51.000 gegenüber 2011. Eine BA-Sprecherin erklärte dies damit, dass der Abbau von Arbeitslosigkeit im Bereich Hartz IV weniger konjunkturabhängig sei als im Bereich des Arbeitslosengeldes I. Zudem habe die Behörde nach der Sommerpause eine Qualifizierungsoffensive für Langzeitarbeitslose gestartet, die sich ebenfalls in der Statistik niederschlage. Ins Bild einer sich abschwächenden Konjunktur passt laut Bundesagentur auch die Entwicklung von Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung: Beide stiegen zwar erneut, aber der Vorjahresabstand wird geringer. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts waren im September 41,85 Millionen Menschen erwerbstätig und damit nur noch 322.000 mehr als im Vorjahr. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten lag im August nach BA-Hochrechnungen bei 29,13 Millionen, was 472.000 mehr als im Jahr zuvor und 232.000 mehr als vor einem Monat waren, jedoch saisonbereinigt 2.000 weniger als im Vormonat. Noch keine große Rolle auf dem Arbeitsmarkt spielt derzeit laut Bundesagentur die Kurzarbeit. Vorstandsmitglied Raimund Becker erklärte, dass zwar der Beratungsbedarf dafür gestiegen sei. Das deute darauf hin, dass viele Arbeitgeber zumindest über Kurzarbeit nachdächten. Neu angezeigt hätten sie im September aber nur 2.000 Betriebe mit etwa 40.000 Mitarbeitern. Für Oktober würden ähnliche Zahlen erwartet. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Deutscher Wirtschaft fehlen 43.000 Computerspezialisten

Deutscher Wirtschaft fehlen 43.000 Computerspezialisten Berlin (dapd). Computerexperten sind auf dem deutschen Arbeitsmarkt so gefragt wie lange nicht mehr. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Aris im Auftrag des Branchenverbandes Bitkom hervor. Demnach gibt es in Deutschland derzeit rund 43.000 offene Stellen für IT-Experten. Das sind 5.000 Jobs oder 13 Prozent mehr als im Vorjahr. Innerhalb von drei Jahren hat sich damit die Zahl der unbesetzten Stellen mehr als verdoppelt. „Die etwas eingetrübten Wachstumsaussichten der Gesamtwirtschaft haben noch keine Auswirkungen auf den IT-Arbeitsmarkt“, sagte Bitkom-Präsident Dieter Kempf in Berlin. Besonders Softwareprogrammierer und Systemadministratoren seien branchenübergreifend gefragt. Zugleich bleibe der IT-Fachkräftemangel ein gesamtwirtschaftliches Problem. Laut der Untersuchung beklagt jedes zweite deutsche Unternehmen, dass aktuell ein Mangel an Computerexperten besteht. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Neun Flüge zwischen den USA und München wegen Sandy abgesagt

Neun Flüge zwischen den USA und München wegen Sandy abgesagt München (dapd). Der Wirbelsturm „Sandy“ beeinträchtigt weiter den Flugverkehr zwischen München und den USA. Insgesamt wurden am Dienstag neun Flüge gestrichen, wie der Flughafen München und die Lufthansa mitteilten. Abgesagt wurden demnach fünf Flüge aus den USA nach München und vier Flüge von München Richtung amerikanische Ostküste, nach New York, Washington und Philadelphia. dapd (Vermischtes/Wirtschaft)

Mehrheit der Deutschen erhält Weihnachtsgeld

Mehrheit der Deutschen erhält Weihnachtsgeld Düsseldorf (dapd). Die Mehrheit der deutschen Arbeitnehmer kann sich in diesem Jahr über eine Sonderzahlung zu Weihnachten freuen. Rund 55 Prozent der Beschäftigen erhalten eine Jahressonderzahlung in Form eines Weihnachtsgeldes, wie eine am Dienstag veröffentlichte Umfrage der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung ergab. 17 Prozent bekommen demnach eine Gewinnbeteiligung, 21 Prozent sonstige Sonderzahlungen. Besonders hohe Weihnachtsgelder zahlen die Arbeitgeber im Bankgewerbe, in der Süßwarenindustrie, in der westdeutschen Chemieindustrie und in der Druckindustrie. Hier werden den Angaben zufolge 90 bis 100 Prozent eines Monatseinkommens ausgezahlt. Unterschiede gebe es jedoch immer noch zwischen Ost- und Westdeutschland. Während im Westen 59 Prozent der Beschäftigten Weihnachtsgeld bekommen, sind es im Osten lediglich 39 Prozent. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Bierabsatz stagniert im dritten Quartal

Bierabsatz stagniert im dritten Quartal Wiesbaden (dapd). Der Bierdurst der Deutschen ist im dritten Quartal des Jahres relativ konstant geblieben. Der Inlandsabsatz deutscher Brauereien und Bierlager ging um 0,1 Prozent auf rund 26,2 Millionen Hektoliter Bier zurück, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. In der Menge sind nach Angaben des Amtes alkoholfreie und aus Nicht-EU-Ländern eingeführte Biere nicht enthalten. Biermixgetränke machten im dritten Quartal mit 1,3 Millionen Hektolitern 5,1 Prozent aus. 83,5 Prozent des gesamten Bierabsatzes wurden im Inland abgesetzt. Im Jahresvergleich sank der Inlandsabsatz um 0,2 Prozent auf 21,8 Millionen Hektoliter. Den Export eingerechnet, verkauften deutsche Brauereien und Bierlager von Januar bis September nach Angaben des Amtes 74,4 Millionen Hektoliter Bier. Im Vorjahreszeitraum waren es 75,6 Millionen gewesen. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Bayer leidet unter Klagewelle in Amerika

Bayer leidet unter Klagewelle in Amerika Düsseldorf (dapd). Die Welle von Klagen amerikanischer Frauen wegen möglicher Gesundheitsschäden durch die Anti-Baby-Pille Jasmin belastet das Ergebnis des Bayer-Konzerns. Im dritten Quartal sank das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) wegen weiterer Vorsorge des Unternehmens für Vergleichszahlungen und wegen Restrukturierungsaufwendungen um 23,7 Prozent auf 838 Millionen Euro, wie Bayer am Dienstag in Leverkusen mitteilte. Unter dem Strich lag der Quartalsgewinn demnach mit 528 Millionen Euro um 17,8 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert. Trotz des Gewinnrückgangs im dritten Quartal bekräftigte der Konzern aber seine Prognose für das Gesamtjahr 2012. Dabei befindet sich der Konzern weiter auf Wachstumskurs. Dank florierender Geschäfte in der Gesundheitssparte und im Pflanzenschutz stieg der Konzernumsatz im dritten Quartal um 11,5 Prozent auf 9,7 Milliarden Euro. Auch währungsbereinigt lag das Plus noch bei 5,5 Prozent. Zukauf von Vitamin-Anbieter in den USA Zugleich will Bayer sein Geschäft mit rezeptfreien Arzneimitteln durch eine Akquisition weiter stärken: Der Chemie- und Pharmakonzern übernimmt dazu mit dem US-Unternehmen Schiff Nutrition International einen der führenden Anbieter von Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln. Der in Salt Lake City ansässige Konzern werde bei der Transaktion mit rund 1,2 Milliarden Dollar (920 Millionen Euro) bewertet, hieß es. „Das Schiff-Geschäft stärkt unsere Präsenz und Stellung in den USA deutlich, wo mehr verschreibungsfreie Produkte und Nahrungsergänzungsmittel verkauft werden als in jedem anderen Land der Welt“, sagte Bayer-Chef Marijn Dekkers. Die Übernahme muss allerdings noch von den Kartellbehörden genehmigt werden, mit dem Vollzug werde aber bis Ende 2012 gerechnet. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Telefónica-Deutschland-Aktie steigt über Ausgabepreis

Telefónica-Deutschland-Aktie steigt über Ausgabepreis Frankfurt/Main (dapd). Die Aktie von Telefónica Deutschland ist bei ihrer Erstnotiz am Dienstag über ihren Ausgabepreis gestiegen. Nachdem die Anteilsscheine des Telekom-Unternehmens, das unter der Marke O2 auftritt, für 5,60 Euro an die Zeichner zugeteilt worden waren, notierten die Papiere kurz nach Handelsstart in Frankfurt am Main mit knapp zwei Prozent im Plus bei 5,78 Euro. Insgesamt spülte der Teilverkauf der deutschen Tochter dem spanischen Telefónica-Konzern inklusive der Mehrzuteilungsoption etwa 1,45 Milliarden Euro in die Kassen. Die Muttergesellschaft, die weiterhin 76,8 Prozent an Telefónica Deutschland halten wird, benötigt die Erlöse zum Abbau ihrer drückenden Schuldenlast von 58 Milliarden Euro. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Arbeitslosenzahl sinkt im Oktober nur schwach

Arbeitslosenzahl sinkt im Oktober nur schwach Nürnberg (dapd). Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Oktober nur leicht zurückgegangen. Insgesamt waren 2,753 Millionen Menschen ohne Job und damit 35.000 weniger als im September, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Dienstag in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote verharrte damit bei 6,5 Prozent. Zugleich stieg die Zahl der Erwerbslosen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 16.000. Es war das erste Plus auf Jahressicht seit Februar 2010. „Die schwächere konjunkturelle Entwicklung macht sich auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar“, sagte der BA-Vorstandsvorsitzende Frank-Jürgen Weise. Insgesamt zeige sich der Arbeitsmarkt aber robust und in guter Verfassung. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)