Die Ausleger des InnovationSPIN jetzt gut erkennbar.

Die „Mühle“ kommt zum Tragen

Die „Ausleger“ des InnovationSPIN, die dem Gebäude von oben betrachtet das Aussehen einer Windmühle verleihen, sind jetzt gut zu erkennen. Erste Besichtigungen begeistern die Besucherinnen und Besucher.
Mittwoch, 07.07.21 Lemgo. Der Rohbau des InnovationSPIN, ein Gemeinschaftsprojekt der Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe, dem Kreis Lippe und der Technischen Hochschule Ostwestfalen Lippe, ist fast fertig. Die „flügelartigen“ Ausleger, die dem Gebäude auch ihren Namen geben (engl.: spin-sich drehen), sind jetzt deutlich zu erkennen. So ragt z.B. über die Bunsenstraße ein Ausleger, in dem unter anderem das Innovationslabor Gesundheits- und Produktionstechnologie der TH OWL seinen Platz haben wird.
Im Innovationslabor Gesundheits- und Produktionstechnologie bearbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende Forschungsfragen, die an den Schnittstellen von Medizintechnologie, Digitalisierung und neuen Anwendungskontexten entstehen. Das Lab bietet hierfür eine Experimentalumgebung in der den Nutzerinnen und Nutzern u.a. portable Ultraschallgeräte, VR-Brillen, ein Hygienedrucker und eine Hyperspektralkamera zur Verfügung stehen. „Zentral hierbei ist, dass die Ideen der Nutzerinnen und Nutzern dieses Innovationslabors vor Ort zu greifbaren Technologiemustern weiterentwickelt werden“, betont Prof. Dr. Stefan Witte, Präsidiumsmitglied an der Technischen Hochschule OWL in Lemgo. Methodisch wird diese Zielsetzung durch Innovationstechniken und –methoden unterstützt, wie z.B. das Rapid Prototyping, die schnelle Herstellung von Mustern oder Bauteilen. So funktioniert der Transfer von der Theorie zur Praxis mit Hochgeschwindigkeit.

Offene Raumgestaltung begeistert

Dabei steht die Kooperation mit den anderen Partnerinnen und Partnern auch hier ganz oben auf der Tagesordnung. Das dies gut gelingt erleichtern auch die baulichen Gegebenheiten. Im Juni haben Beschäftigte der TH OWL zum ersten Mal einen Blick ins Innere des Gebäudes werfen dürfen. Der Neubau wird für einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TH OWL der neue Arbeitsplatz sein, z.B. für das Institut für Wissenschaftsdialog. „Wir waren sehr gespannt darauf, unseren künftigen Arbeitsplatz zu sehen und sind begeistert von diesem beeindruckenden Bauwerk“, sagt Miriam Hanke, Managementassistentin für Weiterbildung und Nutzervertreterin der Technischen Hochschule OWL in der Arbeitsgruppe InnovationSPIN. „Wir standen bereits an den Stellen, wo später unsere Büros sein werden und konnten schon jetzt die besondere Atmosphäre dieses offenen, lichtdurchfluteten Baus spüren. Wir freuen uns bereits heue auf die spannende gemeinsame Zeit mit den anderen Partnern im Gebäude“, berichtet Miriam Hanke.
Der InnovationSPIN versteht sich als Ideenwerkstatt mit einer bisher in Deutschland einmaligen Kooperation der Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe, dem Kreis Lippe und der Technischen Hochschule Ostwestfalen Lippe. Ende 2022 wird der InnovationSPIN mit dem Dreiklang von Bildung, Forschung und Handwerk in den Betrieb gehen. Ziele sind unter anderem, die Herausforderungen durch Digitalisierung im Handwerk sowie kleinen und mittleren Unternehmen zu bewältigen und neues Innovationspotenzial durch enge miteinander gelebte Kooperation zu entfalten. Das Resultat ist ein Raum für Gründungen und Entrepreneurship über die einzelnen Institutionen hinaus, der hilft einen neuen Mittelstand im UrbanLand OWL zu entwickeln. Der InnovationSPIN ist ein Projekt der Regionale 2022, gefördert wird er durch die EU, den Bund und das Land NRW.“

In über 70 Metern Höhe informiert Jan Cordesmeyer (rechts) Samtgemeindebürgermeisterin Maria Lindemann und Bürgermeister Andreas Wenninghoff (von links) über den Baufortschritt des neuen Siloturms. - Foto: Samtgemeinde Spelle
In über 70 Metern Höhe informiert Jan Cordesmeyer (rechts) Samtgemeindebürgermeisterin Maria Lindemann und Bürgermeister Andreas Wenninghoff (von links) über den Baufortschritt des neuen Siloturms. - Foto: Samtgemeinde Spelle

Emsland Flour Mills baut in Spelle 74 Meter großes Silo

Hoch hinaus geht es im Hafen Spelle-Venhaus. Das Unternehmen Emsland Flour Mills baut hier aktuell ein neues Getreidesilo. Der Turm ragt 74 Meter in die Höhe. Schon von Weitem sind die Bauarbeiten zu erkennen. Die Außenhülle des imposanten Getreidesilos ist nun fertiggestellt. Für das Fundament mussten Betonpfähle 22,5 Meter tief eingebettet werden. Das Silogebäude wird insgesamt circa 74 Meter hoch sein.

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Offen und ehrlich spricht Tabea Thier mit dem Kompetenzzentrum Frau & Beruf Münsterland über die Verantwortung im Familienunternehmen, die Berufswahl und die Chancen von Frauen im Handwerk. - © Teamfoto Marquardt, Competentia Münsterland
Offen und ehrlich spricht Tabea Thier mit dem Kompetenzzentrum Frau & Beruf Münsterland über die Verantwortung im Familienunternehmen, die Berufswahl und die Chancen von Frauen im Handwerk. - © Teamfoto Marquardt, Competentia Münsterland

Tabea Thier will als junge Frau im Handwerk ein Statement setzen

Kompetenzzentrum Frau & Beruf Münsterland im Gespräch mit der 22-jährigen KFZ-Lackiererin und Unternehmensnachfolgerin über Rollenbilder, Frauen im Handwerk und ihre Verantwortung im Familienunternehmen
Tabea Thier ist gerade einmal 22 Jahre jung und weiß bereits genau, wo ihr beruflicher Lebensweg sie einmal hinführen wird. Als gelernte Kfz-Lackiererin hat sie schon mit 20 Jahren die Meisterprüfung absolviert und damit ein großes Ziel ihrer Pläne erreicht. Doch auf die junge Münsteranerin warten noch weitere spannende berufliche Schritte: In wenigen Jahren wird sie das Familienunternehmen, die Kfz-Werkstatt ASB Thier GmbH in Münster, fortführen.
Als Frau, die in einem noch immer männerdominierten Beruf tätig ist, ist Tabea Thier Teil der Reihe „Vorbildfrauen im Münsterland“ des Kompetenzzentrums Frau & Beruf Münsterland. Hier werden Frauen dieser Region begleitet und vorgestellt, die mit ihrem beruflichen Lebensweg für Vielfalt in der Arbeitswelt stehen und insbesondere jungen Mädchen ein Vorbild sein können.

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Die STAVE GmbH ist nun Teil der Hagedorn Gruppe. - Foto: Hagedorn
Die STAVE GmbH ist nun Teil der Hagedorn Gruppe. - Foto: Hagedorn

Kompetenzen in Berlin: Hagedorn und STAVE schließen sich zusammen

Die STAVE GmbH aus Berlin mit acht Millionen Jahresumsatz und 32 Mitarbeitern ist nun Teil der Hagedorn Unternehmensgruppe. Kürzlich wurden die Verträge für die Übernahme des traditionsreichen Bauunternehmens geschlossen. „Durch die breitere Aufstellung von Hagedorn profitieren unsere Kunden von dem noch weiter aufgefächerten Portfolio – insbesondere in der Region Berlin“, begründet Mirko Holtkamp, Geschäftsführer der Hagedorn Bau GmbH, den Mehrwert. Es sei eine Win-win-Situation für beide Unternehmen, betont auch STAVE-Gründer Matthias Loske: „Wir haben eine Größe erreicht, wo der nächste Schritt jetzt erfolgen muss, um weiter zu wachsen.“

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Gisela Bernstein (l.) zieht sich aus dem Unternehmen zurück. Nicole Bernstein (m.) und Achim Bernstein bilden künftig den Vorstand der BERNSTEIN AG. - Foto: BERNSTEIN AG
Gisela Bernstein (l.) zieht sich aus dem Unternehmen zurück. Nicole Bernstein (m.) und Achim Bernstein bilden künftig den Vorstand der BERNSTEIN AG. - Foto: BERNSTEIN AG

Nach 51 Jahren: Gisela Bernstein zieht sich in den Ruhestand zurück

Am 1. Februar 1970 nahm eine junge Frau ihre Tätigkeit als Sachbearbeiterin bei der BERNSTEIN AG auf, die nun, mehr als 51 Jahre später, das Unternehmen als Vorstandsvorsitzende verlässt. Die Rede ist von Gisela Bernstein. Sie ist die Schwiegertochter des Firmengründers Hans Bernstein und Ehefrau des langjährigen Geschäftsführers und Vorstandsvorsitzenden Hans-Joachim Bernstein, die den Staffelstab nun an die dritte Generation, ihre Kinder Achim und Nicole Bernstein, weitergibt.

Als heute einer der weltweit maßgeblichen Anbieter für industrielle Sicherheits- und Gehäusetechnik beschäftigt BERNSTEIN mehr als 500 Mitarbeiter in 10 Ländern. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich im ostwestfälischen Porta Westfalica.

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Strahlender Gewinner der beiden Trailer-Kategorien: Andreas Schmitz, Vorstandsvorsitzender Schmitz Cargobull AG. - Foto: Schmitz Cargobull
Strahlender Gewinner der beiden Trailer-Kategorien: Andreas Schmitz, Vorstandsvorsitzender Schmitz Cargobull AG. - Foto: Schmitz Cargobull

Doppelsieg für Trailer-Hersteller Schmitz Cargobull beim Image Award

Bereits zum neunten Mal geht der begehrte Image-Award  des deutschen Fachmagazins Verkehrsrundschau an Schmitz Cargobull und der blaue Elefant setzt damit ein weiteres Mal einen Benchmark als „Lieblingsmarke“ der Fuhrparkverantwortlichen. Dabei hat Schmitz Cargobull einen Doppelsieg in den wichtigen Kategorien „Nfz-Aufbauten“ sowie „Anhänger & Sattelauflieger“ erzielt.

Für Schmitz Cargobull nahm Vorstands­vorsitzender Andreas Schmitz die Siegertrophäen für die beiden ersten Plätze von Chefredakteur Gerhard Grünig bei der Verleihung in Neuss entgegen. „Unsere Kunden bewerten unsere Produkte seit Jahren konstant hoch“, stellt Andreas Schmitz erfreut fest. “Dieser Erfolg sowohl bei Aufbauten als auch bei den Trailern gehört dem gesamten Schmitz Cargobull Team. Mit dem wertvollen Einsatz unserer Mitarbeiter*innen können unsere Kunden sicher sein, dass wir auch in Zukunft bei Qualität, Zuverlässigkeit und Innovation nicht nachlassen werden. Das ständige Streben nach den besten kundenorientierten Transportlösungen ist unser Antrieb. Nur so lässt sich der Vorsprung halten und ausbauen.”

Der begehrte Image-Award wird alljährlich von der renommierten deutschen Fachzeitschrift Verkehrsrundschau vergeben. In einer repräsentativen Meinungsumfrage befragte das Marktforschungsinstitut Interrogare 969 repräsentative Führungskräfte deutscher Speditionen und Fuhrparkmanager zum Image der Anbieter von Nutzfahrzeugen und branchennahen Dienstleistungen. Ausschlaggebend dabei waren unter anderem Marktanteile und Zulassungszahlen in Deutschland, eine bundesweit flächendeckende Präsenz sowie die Bekanntheit der Marke bei den maßgeblichen Entscheidern. Beim diesjährigen Image-Award standen 122 Herstellermarken in den zwölf Kategorien Transporter, Leichte Lkw, Schwere Lkw, Trailer & Anhänger, Nfz-Aufbauten, Reifen, Tankkarten, Miete von Lkw & Trailern, Telematik OEM, Telematik Drittanbieter, Gabelstapler;& Umschlag & Lagertechnikgeräte sowie Lkw-Ladekrane zur Auswahl.

Campus Loddenheide. - Foto: Roman Mensing
Campus Loddenheide. - Foto: Roman Mensing

Pandemie und Flächenengpass haben Münsters Büromarkt belastet

Der Einfluss der Corona-Pandemie auf die Büroflächennachfrage sowie die anhaltend knappe Angebotslage in Münster haben im Jahr 2020 den erzielten Umsatz auf 78.000 Quadratmeter sinken lassen. Das Ergebnis lag zehn Prozent unter dem zehnjährigen Durchschnitt und etwa 25 Prozent unter dem 2019er Allzeithoch. Ein wesentliches Indiz für den Druck auf dem Markt ist die auf 1,2 Prozent gesunkene Leerstandsquote. Der historische Tiefstwert liegt unterhalb der gesunden Fluktuationsreserve von zirka drei Prozent. Experten bezeichnen ein Niveau ab drei Prozent als notwendig für die Funktionsfähigkeit des Marktes, damit sich dieser schnell und effektiv an konjunkturelle Zyklen anpassen kann. Neben der niedrigen Leerstandsquote hat die seit Jahren stabile, hohe Nachfrage auch die Mietpreise nachhaltig beeinflusst. Der Durchschnittsmietpreis ist auf knapp über 11 Euro/Quadratmeter (€/m²) nettokalt angestiegen. In der Spitze werden in Münster mittlerweile 15,50 €/m² nettokalt realisiert, und zwar in den Büromarktzonen City, Hafen und Technologiebereich Nord.

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Andreas Rudi (l.) und Philipp Rose, beide Geschäftsführer bei Camideos, freuten sich über den Sieg bei der FIEGE Innovation Challenge und das Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro. - Foto: FIEGE
Andreas Rudi (l.) und Philipp Rose, beide Geschäftsführer bei Camideos, freuten sich über den Sieg bei der FIEGE Innovation Challenge und das Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro. - Foto: FIEGE

Vierter FIEGE Innovation Challenge: Erster Platz für Start-up Camideos

Das Start-up Camideos hat sich im Finale der FIEGE Innovation Challenge 2021 durchgesetzt. Das Gründer-Team um Andreas Rudi, Philipp Rose, Felix Mildner und Steffen Link vom Fraunhofer Institut überzeugte am vergangenen Donnerstag die Jury mit der Idee einer Software und Plattform zur Emissionsverfolgung, die Unternehmen beim Einsatz von Lkws unterstützt, von der Kaufentscheidung bis hin zur Optimierung des Energieverbrauchs. Der Sieger erhält ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro. Zudem begleitet FIEGEs Company Builder XPRESS Ventures das Team von Camideos auf seinem weiteren Weg. 

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Foto: Easyfairs
Foto: Easyfairs

Zuliefermesse FMB ’21: Einblicke in die Digitalisierung der Produktion

Wie werden Industrieunternehmen in zwei oder fünf Jahren produzieren? Wie sieht die Smart Factory der Zukunft aus, welche (digitalen und realen) Werkzeuge und Maschinen wird sie nutzen? Wer Antworten auf diese Fragen sucht, sollte den 10. bis 12. November 2021 in den Kalender eintragen. An diesen drei Tagen findet zum sechzehnten Mal die FMB – Zuliefermesse Maschinenbau statt. Der Messestandort Bad Salzuflen befindet sich mitten in Ostwestfalen-Lippe, kurz OWL, und damit in einer Kernregion nicht nur des Maschinenbaus, sondern auch von Industrie 4.0.

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Das technotrans-Sprühbeölungssystem spray.xact food kommt als mobile Variante in den Pancake- und Multi-Plant-Linien des britischen Anlagenbauers Sugden zum Einsatz. - Foto: technotrans SE
Das technotrans-Sprühbeölungssystem spray.xact food kommt als mobile Variante in den Pancake- und Multi-Plant-Linien des britischen Anlagenbauers Sugden zum Einsatz. - Foto: technotrans SE

Sprühbeölung: Anlagenbauer Sugden investiert in technotrans-Lösung

Die technotrans SE baut seine Aktivitäten in der Lebensmittelindustrie weiter aus. Sugden Ltd, einer der führenden Hersteller von Produktionslinien für Backwaren, investiert in das hochpräzise Sprühbeölungssystem spray.xact food. Die ersten technotrans-Geräte kommen als mobile Variante in den Pancake- und Multi-Plant-Linien des britischen Anlagenbauers zum Einsatz. Durch den nebelarmen und druckluftfreien Trennmittelauftrag sparen Sugden-Anwender Ressourcen, verbessern ihre Produktqualität und verhindern ungewünschte Ölablagerungen in der Produktionsumgebung. Das technotrans-System soll zukünftig in weitere Sugden-Anlagen, unter anderem zur Waffelherstellung, verbaut werden.

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