Grünen-Kandidat Kuhn hofft auf Stimmen von SPD und S 21 -Gegnern

Grünen-Kandidat Kuhn hofft auf Stimmen von SPD und S 21 -Gegnern Stuttgart (dapd-bwb). Der Grünen-Kandidat bei der Stuttgarter Oberbürgermeisterwahl, Fritz Kuhn, ist nach dem ersten Wahlgang am Sonntag siegessicher. Er rechne damit, im zweiten Wahlgang die Stimmen für die Kandidaten der SPD und „Stuttgart 21“-Gegner, die auf Platz drei und vier landeten, für sich gewinnen zu können, sagte Kuhn am Montag im ARD-„Morgenmagazin“. Der Bundestagsabgeordnete Kuhn ist nach dem ersten Wahlgang am Sonntag Favorit. Der 57-Jährige erhielt nach vorläufigem Endergebnis 36,5 Prozent der Stimmen. Sein schärfster Konkurrent, der parteilose Kandidat von CDU, FDP und Freien Wählern, Sebastian Turner, kam auf 34,5 Prozent der Stimmen. Weil keiner der 14 Kandidaten die absolute Mehrheit erhielt, findet am 21. Oktober ein zweiter Wahlgang statt. Dann können alle bisherigen und auch neue Kandidaten antreten. Die Bewerber können aber auch auf einen erneuten Antritt verzichten. Für die Sieg reicht im zweiten Wahlgang die relative Mehrheit. dapd (Politik/Politik)

Deutsche Exporte steigen im August

Deutsche Exporte steigen im August Wiesbaden (dapd). Trotz Eurokrise haben die deutschen Unternehmen ihre Exporte im August weiter gesteigert. So erhöhte sich der Wert der ausgeführten Waren gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,8 Prozent auf insgesamt 90,1 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Der Wert der Importe legte um 0,4 Prozent auf 73,8 Milliarden Euro zu. Der Außenhandelsüberschuss lag damit bei 16,3 Milliarden Euro, kalender- und saisonbereinigt seien es sogar 18,3 Milliarden gewesen, hieß es weiter. Dabei exportierten die deutschen Unternehmen den Statistikern zufolge mit 48,7 Milliarden 0,4 Prozent mehr in die EU-Mitgliedsstaaten als im Vorjahresmonat. Die EU-Importe legten zugleich um 0,7 Prozent auf 45 Milliarden Euro zu. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Umfrage: Firmen wollen trotz Krise investieren und Jobs schaffen

Umfrage: Firmen wollen trotz Krise investieren und Jobs schaffen Düsseldorf (dapd). Trotz Rezession im Euro-Raum und abflauender Weltkonjunktur überwiegt bei Deutschlands Führungskräften der Optimismus. Wie aus dem Business-Monitor des „Handelsblatts“ (Montagausgabe) hervorgeht, planen 33 Prozent der Firmen, in den kommenden zwölf Monaten zusätzliche Jobs zu schaffen. Stellen abbauen wollen dagegen nur 17 Prozent der Befragten. Die Pläne unterscheiden sich allerdings je nach Branche zum Teil deutlich: So wollen 40 Prozent der Dienstleister zusätzliche Mitarbeiter einstellen, aber nur 17 Prozent die Beschäftigtenzahl verringern. Im Maschinen- und Fahrzeugbau sowie in der Elektroindustrie halten sich beide Anteile hingegen die Waage. Auch bei den Investitionen sind die Firmen weiterhin mehrheitlich auf Expansionskurs. 43 Prozent der Manager planen, binnen Jahresfrist mehr zu investieren. Die Investitionen drosseln wollen dagegen nur 17 Prozent. Für den Business-Monitor hat das Forsa-Institut zwischen Mitte September und Anfang Oktober knapp 700 Manager befragt. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Zweiradmesse Intermot endet mit Besucherrekord

Zweiradmesse Intermot endet mit Besucherrekord Köln (dapd-nrw). Die internationale Zweiradmesse Intermot in Köln ist mit einem Besucherrekord zu Ende gegangen. 203.000 Besucher hätten sich bis Sonntagabend an den Messeständen umgeschaut, teilten die Organisatoren mit. Das seien vier Prozent mehr als bei der vergangenen Veranstaltung gewesen. Mit etwa 27 Prozent lag demnach der Anteil an Fachbesuchern so hoch wie nie. 43 Prozent der Gäste kamen aus dem Ausland. Auf der fünftägigen Messe präsentierten rund 1.000 Unternehmen aus 37 Ländern ihre neuen Modelle und Marken. Neben Motorrädern, Rollern und Fahrrädern wurden auch Zubehör, Bekleidung und Werkzeug angeboten. Die Hersteller kamen unter anderem aus Deutschland, Italien, China und Taiwan. Die Kölner Messe hatte mit mehr als 190.000 Besuchern gerechnet. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Air Berlin und Air France-KLM starten Code Sharing Abkommen

Air Berlin und Air France-KLM starten Code Sharing Abkommen Berlin (dapd). Air Berlin und die arabische Fluggesellschaft Etihad Airways wollen verstärkt mit Air France KLM zusammenarbeiten. Als Teil einer strategischen Partnerschaft haben die Air France-KLM Group und Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft ein Codesharing-Abkommen geschlossen, um ihr Streckennetz enger zu verzahnen. Dies teilte Air Berlin am Montag mit. „Wir werden damit unsere Präsenz im europäischen Markt deutlich stärken und unser Berliner Drehkreuz mit noch mehr Zielen verbinden“, sagte Air-Berlin-Chef Hartmut Mehdorn. Durch das Abkommen erhöhe sich ab Ende Oktober die Zahl der Flugziele für Air-Berlin-Kunden von drei auf neun. Etihad Airways ist mit 29 Prozent Air Berlins größter Aktionär. ( http://www.airberlin.com ) dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Schäuble: Griechenland muss auf eigene Beine kommen

Schäuble: Griechenland muss auf eigene Beine kommen Berlin (dapd). Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) will Griechenland nicht unbegrenzte Hilfszusagen versprechen. „Wir wollen Griechenland helfen, eine leistungsfähige Verwaltung aufzubauen, eine leistungsfähige Wirtschaft aufzubauen, aber irgendwann muss Griechenland auf eigene Beine kommen. In ein Fass ohne Boden ist jede Hilfe vergeblich“, sagte Schäuble am Montag im RBB-Inforadio. Auf die Frage, ob er ein drittes Hilfspaket für Griechenland ausschließe, antwortete der Finanzminister ausweichend. Griechenland müsse seinen Verpflichtungen nachkommen, es gehe um beachtliche Summen, sagte Schäuble. Nur wenn das Land seine Zusagen einhalte, werde die nächste Tranche der Kredite ausgezahlt, die noch zum zweiten Hilfspaket gehören. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) reist am Dienstag zu Gesprächen nach Athen. Von dem Besuch der Kanzlerin wird auf griechischer und deutscher Seite auch ein Zeichen der Solidarität mit dem hoch verschuldeten Land erwartet. Am Montag sollte der dauerhafte Euro-Rettungsschirm ESM offiziell gegründet werden. dapd (Politik/Wirtschaft)

SPD und Grünen wehren sich gegen Kritik an SPD-Kanzlerkandidaten

SPD und Grünen wehren sich gegen Kritik an SPD-Kanzlerkandidaten Berlin (dapd). SPD und Grüne halten die Kritik aus den Regierungsparteien an den Nebeneinkünften von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück für reine Wahlkampfrhetorik. Die Äußerungen seien von „Aggressionen“ und „Zerstörungsinteressen“ getragen, sagte die Fraktionschefin der Grünen, Renate Künast, am Montag im ARD-„Morgenmagazin“. „So ist es, wenn man einen guten Kandidaten seitens der SPD als Gegenkandidaten hat“, sagte sie. Der der baden-württembergische SPD-Vorsitzende Nils Schmid sagte, in der Kritik von Schwarz-Gelb zeige sich „Sorge vor dem Machtverlust“. Am Wochenende hatte sich die Debatte über Steinbrücks Honorartätigkeiten verschärft. Vertreter aus dem Regierungslager verlangten absolute Transparenz über die Nebeneinkünfte des SPD-Kanzlerkandidaten. Steinbrück sagte am Sonntagabend in der ARD-Sendung „Günther Jauch“, er habe sich immer an Recht und Gesetz gehalten. Er habe unabhängige Wirtschaftsprüfer gebeten, die Fakten zusammenstellen. Gleichzeitig zeigte er sich aufgeschlossen, die Regeln zur Offenlegung von Nebeneinnahmen zu verschärfen. Rot-Grün fordert neue Transparenzregeln Es müsse jetzt darum gehen, diese Regelungen grundsätzlich zu überarbeiten, verlangte auch Künast. Dies forderten die Grünen schon seit langem. Sie sei gespannt, wie sich Union und FDP nach der Kritik an Steinbrücks Nebeneinkünften nun dazu verhielten, sagte die Grünen-Fraktionschefin. Die SPD-Fraktion hatte in der vergangenen Woche erneut einen Gesetzesentwurf dazu eingebracht. Der baden-württembergische Finanzminister Schmid sagte der „Welt“, die CDU müsse „mächtig Angst vor Peer Steinbrück haben, wenn sie ihn nun angreift“. Sie wisse schließlich, wie beliebt Steinbrück ist. „Egal, ob Steinbrück vor einem SPD-Ortsverein oder vor den Vorständen der Deutschen Bank redet, argumentiert er identisch“, sagte Schmid und fügte an: „Hier von Käuflichkeit zu reden, ist lächerlich.“ dapd (Politik/Politik)

Innovative Verbundsteuerung für Kompressorstationen

 

Bielefeld. Die airtelligence provis 2.0 von BOGE steuert intelligent und verbrauchsabhängig komplexe Kompressorstationen mit bis zu 16 starren oder frequenzgeregelten Kompressoren verschiedener Fabrikate. Übersichtlich visualisiert die Steuerung dabei zentrale Parameter (Anlagendruck, Volumenstrom, Kompressorstatus und -laufzeiten etc.) auf dem Webserver. Zusätzlich können bis zu 24 Zubehörkomponenten wie Kältetrockner, Kondensatabscheider, Filter, Gebläse, Klappen oder Sensoren eingebunden werden.

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2. Gewerbeimmobilienmesse Bielefeld GIM im LENKWERK

 

Bielefeld. Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr veranstaltet die WEGE mbH am Freitag, 16. November 2012 von 10-17 Uhr die 2. Gewerbeimmobilienmesse Bielefeld im LENKWERK Bielefeld. Sie wird ein komplettes Informationsangebot bereithalten vom Gewerbegrundstück über Bestandsimmobilien und Büroflächen bis hin zu Dienstleistungen rund um die Immobilie. Die Fachmesse richtet sich an Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Entscheidungsträger aus Bielefeld und der Region.

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Repräsentative Demokratie muss durch neue Formen der Bürgerbeteiligung ergänzt werden

Gütersloh. Zwei engagierte Streiter für eine umfassende Bürgerbeteiligung waren jetzt zu Gast in der Bertelsmann Stiftung: der frühere Generalsekretär der CDU, Heiner Geißler, und Gisela Erler, Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung der baden-württembergischen Landesregierung. Beide waren sich bei einer Diskussionsrunde mit Jörg Dräger, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung, einig, dass die repräsentative Demokratie um neue Formen der Bürgerbeteiligung ergänzt werden müsse.

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