OsnaBentEms: Regionale Industrie schwer von Corona getroffen

Die Umsätze der Industrie im IHK-Bezirk sind im ersten Halbjahr 2020 deutlich zurückgegangen. Insgesamt setzten die Betriebe rund 12 Mrd. Euro um, was einem Rückgang um 11,5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Allerdings fielen die Rückgänge geringer aus als im Land (-19,7 %) und im Bund (-13,9 %). Dies zeigt eine Auswertung der aktuellen amtlichen Statistik durch die IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim.

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Hochgradig besetzter LoRaWAN Round Table am 25. September in Bielefeld

Abfallbehälter melden ihren Füllstand selbst an die Stadtwerke, Eltern sehen freie Parkplätze vor der Kita schon vorab auf ihrem Smartphone und der Wasserzähler wird aus der Ferne ausgelesen – dies sind nur einige der Anwendungsbereiche, die durch die LoRaWAN-Technologie möglich werden. Häufig wird sie im Kontext der Diskussion um vernetzte Städte, sogenannte Smart Cities, genannt. Die Anwendungsfelder der Technologie sind jedoch deutlich umfangreicher, ihre Möglichkeiten nur ansatzweise bekannt. Open Innovation City bringt daher am 25. September hochgradige Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung zum ersten interdisziplinären LoRaWAN Round Table zusammen.

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Werbebanner „Verbände Dialog Gütersloh“ mit Gruppe von Menschen und bunten Sprechblasen – Einladung „Sei dabei!“ am 25.–26. Juni 2026 im Kultur- und Kongresszentrum Gütersloh (kultur-raeume-gt.de).
Der Label Industry Global Award für Innovation geht dieses Jahr an Lenze
Der Label Industry Global Award für Innovation geht dieses Jahr an Lenze

Der Label Industry Global Award für Innovation 2020 geht an Lenze

Auf bestehendes Wissen aufbauen und neue Wege gehen – dieser Ansatz hat sich für Lenze wieder einmal ausgezahlt. Mitte September (15.9.2020) wurde der Automatisierungsspezialist mit dem Label Industry Global Award für Innovation (für Unternehmen mit mehr als 300 Mitarbeitern) ausgezeichnet. An den Start gegangen war die Unternehmensgruppe mit einem neuartigen Konzept für Condition Montoring, also die Echtzeit-Zustandsbeschreibung von Maschinen. Die inzwischen 17. Verleihung des international renommierten Awards fand in diesem Jahr Corona-bedingt virtuell statt. Die Auszeichnung bestätigt einmal mehr Lenzes Ausrichtung als digitaler Vordenker für den Maschinenbau.

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Ministerin Giffey bei Unternehmenstag „Erfolgsfaktor Familie“

Kita- und Schulschließungen und der pandemiebedingte Anstieg des mobilen Arbeitens haben eine neue Dynamik beim Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Gang gesetzt. Beim Unternehmenstag des Netzwerks „Erfolgsfaktor Familie“ diskutieren Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey und DIHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer gemeinsam mit DIW-Präsident Prof. Dr. Marcel Fratzscher über die neuen Chancen, die sich für die Vereinbarkeit durch die Krise ergeben.

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey: „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist systemrelevant und essenziell für eine funktionierende Wirtschaft – das hat sich während der Corona-Pandemie mehr denn je bestätigt. Die Erfahrungen zeigen, dass Unternehmen mit einer familienorientierten Unternehmenskultur besser für die Herausforderungen der Corona-Krise und für die Zukunft gewappnet sind. Vieles von dem, was in der Pandemie plötzlich möglich war – flexiblere Arbeitszeiten, Homeoffice und innovative Schichtmodelle – hat Potenzial für die Zukunft. Ich danke den Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern, die zusammen mit ihren Beschäftigten neue Lösungen gefunden und gerade in den letzten Monaten viel Kreativität und Durchhaltevermögen aufgebracht haben. Politik und Wirtschaft müssen nun gemeinsam daran weiterarbeiten, Veränderungen für eine bessere Balance von Erwerbs- und Sorgearbeit vorzunehmen.“

DIHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer: „Eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist enorm wichtig für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Die Corona-Pandemie hat erneut gezeigt: Wenn die Betreuung nicht funktioniert, geraten Unternehmen und ihre Beschäftigten unter immensen Druck. Viele Betriebe haben daher bereits die Familienorientierung systematisch in ihre Unternehmensprozesse aufgenommen. Ganz besonders unsere Netzwerkmitglieder wissen, dass sie langfristig davon profitieren.“

Neue Studie vorgestellt

Beim Unternehmenstag stellte Dr. David Juncke von der Prognos AG die Studie „Neue Chancen für Vereinbarkeit! Wie Unternehmen und Familien der Corona-Krise erfolgreich begegnen“ vor. Für die Studie wurden Unternehmen und Eltern repräsentativ befragt. Die Ergebnisse verdeutlichen: Das Bewusstsein der Arbeitgeber für die Bedürfnisse ihrer Beschäftigten bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist in der Krise deutlich gestiegen. Mit der Corona-Krise ergeben sich damit auch neue Chancen:

• 82 Prozent der Unternehmen sagen, dass Kinderbetreuung ein zentraler Faktor für die Produktivität ihres Unternehmens ist.

• Unternehmen haben sich in der Krise ganz überwiegend als hilfsbereite und verantwortliche Partner der Eltern bewiesen. Drei Viertel der Eltern, die wegen der Kinderbetreuung das Gespräch mit ihrem Arbeitgeber suchten, wurde nach dem Gespräch geholfen.

• Die Mehrheit der Unternehmen unterstützt auch in der Krise aktive Vaterschaft und spricht sich gegen eine Re-Traditionalisierung der Elternrollen aus. Unternehmen sehen, dass für beide Elternteile Vereinbarkeitsfragen sehr relevant sind.

Mehr Informationen zur Studie: www.prognos.com

Das Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“

Das Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“ ist mit rund 7.700 Mitgliedern bundesweit die größte Plattform für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die sich für eine familienbewusste Personalpolitik engagieren oder interessieren. Das Netzwerk wurde 2007 vom Bundesfamilienministerium und dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag gegründet. Mitglied können alle Unternehmen und Institutionen werden, die sich zu einer familienbewussten Personalpolitik bekennen und sich engagieren wollen.

Damit Arbeitgeber und Familien mit den Vereinbarkeitsherausforderungen dieser Zeit besser umgehen können, werden im Rahmen einer Corona-Toolbox Informationen, Empfehlungen und praktische Hinweise zu flexiblen Maßnahmen der Arbeitsorganisation zur Verfügung gestellt. Flankiert wird die Toolbox durch Erfahrungen und gute Beispiele von Mitgliedern aus dem Unternehmensnetzwerk.

Mehr Informationen zum Unternehmensnetzwerk und zur Toolbox finden Sie unter: www.erfolgsfaktor-familie.de/

Mit kleinen Präsenten bedankten sich Susanne Steininger, Bereichsleitung Übergangsmanagement Schule-Beruf, und MaßArbeit-Vorstand Lars Hellmers im Lernstandort Noller Schlucht für die kompetente Hilfe. Foto: Petra Ropers
Mit kleinen Präsenten bedankten sich Susanne Steininger, Bereichsleitung Übergangsmanagement Schule-Beruf, und MaßArbeit-Vorstand Lars Hellmers im Lernstandort Noller Schlucht für die kompetente Hilfe. Foto: Petra Ropers

Jugendwerkstätten boten professionelle Hilfe in der Krise

Desinfektionsmittel-Spender und Trennscheiben waren infolge der Corona-Pandemie in diesem Jahr gefragt wie nie. Auch der Landkreis und die MaßArbeit mit ihren Außenstellen benötigten beides – und das in einer Phase, als die Nachfrage das Angebot bei Weitem überstieg. Schnelle und kompetente Hilfe kam von den Jugendwerkstätten im Lernstandort Noller Schlucht, der Deula in Fürstenau und der Jugendwerkstatt in Georgsmarienhütte.

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Anzeige: Wie reagierten die Firmen in Osnabrück in der Corona Krise?

Die Coronapandemie hat Deutschland fest im Griff. Dies betrifft auch die Arbeitswelt in Osnabrück – und das weit über den Gesundheitssektor hinaus. Covid-19 und die entsprechenden Eindämmungsmaßnahmen wirken sich spürbar auf Firmen und Unternehmenskonzerne in nahezu allen Sektoren und Branchen aus.

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André Schneider, IT-Manager und CISA bei HLB Stückmann. - Foto: HLB Stückmann
André Schneider, IT-Manager und CISA bei HLB Stückmann. - Foto: HLB Stückmann

Kampf der Bürokratie: E-Rechnungen sollen vieles erleichtern

Wer öffentliche Aufträge annimmt, muss über kurz oder lang auf papierlose Rechnungen umstellen. Einerseits sparen sie Ressourcen und Arbeitszeit, andererseits ist die Umstellung mit Aufwand und Kosten verbunden: Zur Einführung von E-Rechnungen gibt es geteilte Meinungen. Noch ist sie in Nordrhein-Westfalen (NRW) für Land und Kommunen nicht verpflichtend, doch wer als Unternehmer auch langfristig auf öffentliche Aufträge setzt, sollte sich mit der papierlosen Rechnungsstellung zeitnah auseinandersetzen – denn zumindest auf Bundesebene tritt diese Pflicht bereits im Herbst in Kraft.

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Markisenhersteller markilux ermöglicht seinen Fachpartnern, neue Aufträge ab jetzt auch digital auf der „pro.markilux-Website“ des Unternehmens zu erfassen. Das sorge für mehr Überblick sowie einen gut gesteuerten Datenfluss und minimiere den Arbeitsaufwand. - Foto: markilux
Markisenhersteller markilux ermöglicht seinen Fachpartnern, neue Aufträge ab jetzt auch digital auf der „pro.markilux-Website“ des Unternehmens zu erfassen. Das sorge für mehr Überblick sowie einen gut gesteuerten Datenfluss und minimiere den Arbeitsaufwand. - Foto: markilux

markilux: Aufträge schnell digital bearbeiten

Anfang des Jahres ging der neue Produktkonfigurator von markilux an den Start. Die einfach zu bedienende Benutzeroberfläche soll Endkunden auf der Website des Markisenherstellers noch schneller zur Wunschmarkise führen. Für ein einfacheres Bearbeiten von Aufträgen können Fachhändler den Bestellprozess für Gelenkarmmarkisen und pergola-Modelle seit August nun auch auf der Website für Fachhandelsparter abwickeln. Dabei ist der Vorgang eng an den Produktkonfigurator gekoppelt. 

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BVMW: CDA auf wirtschaftspolitischem Crash-Kurs

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft kritisiert den Vorstoß des CDU-Sozialflügels, Homeoffice-Arbeit zu regulieren. Der Vorschlag konterkariere die Bemühungen von Unternehmen und Belegschaften, in einem der reguliertesten Staaten überhaupt, mit flexiblen Lösungen Krisen abzufedern, so NRW-Landesgeschäftsführer Herbert Schulte vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft:

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