Ausbildungsmarkt Bent-Ems: Corona-Auswirkungen geringer als befürchtet

Das Berufsausbildungsjahr 2019/2020 endete am 30.September. Zusammen mit den Ausbildungsmarktpartnern der Industrie- und Handelskammer, der Handwerks-kammer, dem Grafschafter Jobcenter und dem Jobcenter Emsland bilanziert die Agentur für Arbeit Nordhorn die Situation auf dem Ausbildungsmarkt.

Agentur für Arbeit Nordhorn

Im Ausbildungsjahr 2019/2020 haben nahezu alle Lehrstellensuchenden eine Berufsausbildung beginnen können. Lediglich 28 Jugendliche blieben am Ende des Ausbildungsjahres unversorgt, 22 weniger als noch im Vorjahr.

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Ausbildungsmarkt 19/20: Coronabedingter Rückstand deutlich sichtbar

„Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Ausbildungsmarkt sind deutlich sichtbar. Die Ausgleichsprozesse wurden stark verlangsamt. Ich begrüße ausdrücklich die Bereitschaft der Betriebe, trotz aller Unsicherheiten an Ausbildung festzuhalten und jungen Menschen noch einen verspäteten Eintritt in Ausbildung zu ermöglichen.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, bei der Vorstellung der Bilanz des Berufsberatungsjahres 2019/2020 und appellierte: „Bewerberinnen und Bewerber sollten nicht aufgeben, sich weiter bewerben und sich dabei auch für Ausbildungsberufe jenseits ihres Traumberufes öffnen. Wenn zusätzlich Betriebe nicht ganz so guten Kandidaten eine Chance geben, können wir die Verzögerung durch die Pandemie in der Nachvermittlungszeit noch weiter aufholen.“

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Die Gründerinnen von #SheDoesFuture mit dem Andrea Heininger Award. V.l.n.r.: Linn Kaßner-Dingersen und Sonja O’Reilly. - Foto: ©#SHEDOESFUTURE
Die Gründerinnen von #SheDoesFuture mit dem Andrea Heininger Award. V.l.n.r.: Linn Kaßner-Dingersen und Sonja O’Reilly. - Foto: ©#SHEDOESFUTURE

Förderung für Mädchen aus OWL – bald auch online: #SheDoesFuture

Das Empowerment von Mädchen aus der Region Ostwestfalen-Lippe ist wichtig und soll trotz der Corona-Pandemie keine Einschränkung erfahren: Das Engagement der gemeinnützigen Organisation #SheDoesFuture aus Bad Oeynhausen wurde daher mit dem Andrea Heininger Award ausgezeichnet. Mit dem Gewinn, einem Mix aus Leistungs- und Geldprämie, soll künftig das aktuell vor Ort stattfindende Förderungs- und Freizeitangebot online auf- und ausgebaut werden. Damit sollen zum einen Kurse und Workshops hinsichtlich möglicher Corona-bedingter Einschränkungen gesichert werden. Zum anderen soll das Online-Angebot mehr junge Mädchen in der Region Ostwestfalen-Lippe und darüber hinaus erreichen. Der Andrea Heininger Award wurde bereits zum zweiten Mal verliehen und unterstützt besonders innovative und zukunftsträchtige Digital-Ideen aus der Region.

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Die AISCI Gründer und Geschäftsführer Lutz Bauerkämper und Peter Ciolkowski. -Foto: AISCI
Die AISCI Gründer und Geschäftsführer Lutz Bauerkämper und Peter Ciolkowski. -Foto: AISCI

25 Jahre AISCI Ident: Pioniere der automatischen Identifikation

Maßgeschneiderte Systeme zur automatischen Identifikation sind die Kernkompetenz der AISCI Ident GmbH. Heutzutage hat das Unternehmen über 60 Mitarbeiter an vier Standorten. Doch das war nicht immer so. In den Anfangstagen waren die beiden Gründer und heutigen Geschäftsführer Peter Ciolkowski und Lutz Bauerkämper auf sich allein gestellt. Für das organische Wachstum mit Eigenkapital haben sie ein ganz bestimmtes Erfolgsrezept. 

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Martin von Hoyningen-Huene. - Foto: CLAAS
Martin von Hoyningen-Huene. - Foto: CLAAS

Von Hoyningen-Huene übernimmt weltweites CLAAS Traktorengeschäft

Dr. Martin von Hoyningen-Huene übernimmt ab 1. April 2021 die Verantwortung für das Geschäftsfeld Traktoren sowie die CLAAS Industrietechnik GmbH und tritt in die CLAAS Konzernleitung ein. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Dr. von Hoyningen-Huene einen branchenerfahrenen Manager für unser Traktorengeschäft gewinnen konnten“, so Thomas Böck, Vorsitzender der CLAAS Konzernleitung.

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Mindener Stadtwerke: verschärfte Vorsichtsmaßnahmen im Kundencenter

Aufgrund der stetig steigenden Infektionszahlen treffen die Mindener Stadtwerke und die Mindener Wasser GmbH weitere Vorsichtsmaßnahmen. Ab Montag, 2. November 2020, ist das Kundencenter am Großen Domhof bis auf Weiteres für die persönliche Beratung geschlossen. Gleiches gilt auch für die Verwaltungs- und Technikstandorte im Simeonscarré, in der Hämelstraße und Portastraße.

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VDMA: „Corona-Maßnahmen weisen den richtigen Weg!“

Zu den von der Regierung und den Ministerpräsidenten gefassten Corona-Beschlüssen erklärt VDMA-Präsident Karl Haeusgen:

„Die jetzt beschlossenen Maßnahmen sind richtig und notwendig, um die Ansteckungswelle zu brechen. Schlimmeres zu verhindern, ist die richtige Zielsetzung. Der Blick in unsere Nachbarländer Belgien und Tschechien zeigt das Bedrohungspotenzial. Für manche Bereiche der Wirtschaft wird der November mit schweren Einbußen verbunden sein. Mit den jetzt beschlossenen Maßnahmen können aber weite Teile der Industrie am Laufen bleiben und damit ihren Teil zur Sicherung der Beschäftigung beitragen. Bund und Länder haben hier deutlich aus dem Frühjahr gelernt und dies zur Botschaft gemacht.

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MaßArbeit OS: Zahl der langzeitarbeitslosen Menschen weiter gesunken

Die Zahl der langzeitarbeitslosen Menschen im Landkreis Osnabrück ist weiter gesunken: Die MaßArbeit registrierte im Oktober 3036 arbeitslose Empfänger von Arbeitslosengeld (ALG) II, im Vormonat waren es noch 3090 Menschen. „Europaweit zeichnet sich eine leichte Stabilisierung der Wirtschaft nach der Talfahrt während der ersten Welle der Corona-Pandemie ab. Das wäre extrem wichtig für unsere exportstarke Region“, sagte MaßArbeit-Vorstand Siegfried Averhage. „Doch nur, wenn wir mit viel Disziplin und Bereitschaft zu notwendigen Einschränkungen auch die zweite Welle der Pandemie bestehen, kann sich die wirtschaftliche Lage positiv entwickeln“, warnte der Vorstand.

www.massarbeit.de

Carsten Menne (links), Geschäftsführer der Agentur co:listic, im Gespräch mit Frank Tischner, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf, im Coworking Space co:viron. - Foto: co:viron
Carsten Menne (links), Geschäftsführer der Agentur co:listic, im Gespräch mit Frank Tischner, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf, im Coworking Space co:viron. - Foto: co:viron

Zukunftswerkstatt bietet branchenübergreifende Impulse

Handwerker arbeiten seit jeher in den Innungen Hand in Hand und häufig gewerkeübergreifend zusammen. Die Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf (KH) erleichtert mit ihrer neuen „Zukunftswerkstatt“ im Coworking Space co:viron in Rheine ab sofort auch branchenübergreifendes Arbeiten. Hier treffen Handwerksunternehmen auf andere mittelständische Unternehmen, Freiberufler und junge Start-ups – für frischen Wind und neue Ideen.

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Bild von Csaba Nagy auf Pixabay
Bild von Csaba Nagy auf Pixabay

Bitkom: Mehrheit gegen Recht auf Homeoffice

Die Pläne des Bundesarbeitsministeriums für ein Recht auf Homeoffice stoßen in der deutschen Bevölkerung überwiegend auf Ablehnung. Eine Mehrheit von 56 Prozent würde einen gesetzlichen Rechtsanspruch auf Homeoffice, wie er aktuell diskutiert wird, nicht begrüßen. Dem stehen 40 Prozent gegenüber, die den Vorschlag willkommen heißen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von mehr als 1.000 Personen in Deutschland ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Das Bundesarbeitsministerium plant, ein Recht auf Homeoffice einzuführen, wonach alle Erwerbstätigen, deren Tätigkeit von Zuhause aus ausgeübt werden kann, einen Anspruch darauf haben, ihren Arbeitsort an einer bestimmten Anzahl von Tagen im Jahr frei zu wählen. An dieser Frage scheiden sich die Generationen: Während die Gruppe der 16- bis 29-Jährigen das Vorhaben mit 51 Prozent mehrheitlich begrüßt, überwiegt in den Altersgruppen ab 30 Jahren die Ablehnung mit 58 Prozent.

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