Commerzbank drängt Betriebsrat zu flexibleren Filial-Arbeitszeiten

Commerzbank drängt Betriebsrat zu flexibleren Filial-Arbeitszeiten Frankfurt/Main (dapd). Der Vorstand der Commerzbank erhöht den Druck auf den Betriebsrat, Veränderungen bei den Öffnungszeiten der Filialen zuzustimmen. „Je besser unser Angebot ist, je zufriedener unsere Kunden sind, umso stärker sind wir damit auf der Ertragsseite und umso weniger Personal müssen wir abbauen“, sagte Privatkundenvorstand Martin Zielke der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Dienstagausgabe). Bis zum Sommer sollen die Gespräche mit dem Betriebsrat über Stellenabbau und Einsatzzeiten der Filialmitarbeiter von Montag bis Freitag abgeschlossen sein. Die Gespräche über Samstags-Arbeit würden vom Arbeitgeberverband der Banken mit den Gewerkschaften geführt, kündigte Zielke an. Ziel sei, die Öffnungszeiten während der Woche für jede Filiale so individuell zu regeln, dass sie der Nachfrage vor Ort entsprächen, sagte Zielke. „Wir benötigen nicht die gleiche Besetzung in den Filialen von der ersten bis zur letzten Öffnungsstunde und nicht nahezu das gleiche Angebot in jeder Filiale.“ dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Meyer Werft will Kosten um 50 Millionen Euro senken

Meyer Werft will Kosten um 50 Millionen Euro senken Papenburg (dapd). Die Meyer Werft im emsländischen Papenburg will im laufenden Geschäftsjahr Kosten in Höhe von 50 Millionen Euro einsparen. Der Wettbewerbs- und Preisdruck auf dem Weltmarkt habe sich weiter verschärft, begründete ein Werftsprecher am Montagabend auf dapd-Anfrage in Papenburg das Sparprogramm. Entlassungen seien aber nicht geplant. Die Belegschaft wurde am Montag über die Pläne informiert und aufgefordert, Vorschläge zur Kostenreduzierung zu machen. Gespräche mit Betriebsrat und der Gewerkschaft IG Metall sollen folgen. Ergebnisse würden in drei Wochen erwartet, hieß es. Die Meyer Werft gilt als Weltmarktführer beim Bau großer Kreuzfahrtschiffe. Der Auftragsbestand umfasst nach Unternehmensangaben derzeit sechs Kreuzfahrtschiffe und ein Forschungsschiff. Damit sei die Werft bis ins Jahr 2015 ausgelastet. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Interlübke startet nach Insolvenz durch

Rheda-Wiedenbrück (dapd). Knapp drei Monate nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens startet der Möbelhersteller Interlübke durch. Der Neubeginn sei in Form einer übertragenden Sanierung gelungen, berichtete das Unternehmen am Montag. Insolvenzverwalter Norbert Küpper betonte: „Interlübke startet gut aufgestellt mit einem wettbewerbsfähigen Unternehmenskonzept ins Jahr 2013.“

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Ex-FlowTex-Chef Schmider legt zum Prozessauftakt Geständnis ab

Ex-FlowTex-Chef Schmider legt zum Prozessauftakt Geständnis ab Mannheim (dapd). Der wegen schweren Bankrotts und Geldwäsche angeklagte frühere FlowTex-Geschäftsführer Manfred Schmider hat zum Prozessauftakt am Montag die Vorwürfe eingeräumt. Nach dem Geständnis darf der 63-Jährige nun auf eine Bewährungsstrafe hoffen. Der wegen des FlowTex-Skandals bereits vorbestrafte Schmider sagte am Landgericht Mannheim, er habe 2005 vier Gemälde von Marc Chagall und einen Geländewagen im Wert von rund 2,1 Millionen Euro in die Schweiz zu seiner damaligen Frau schaffen lassen, um damit den Zugriff durch Gläubiger auf die Vermögenswerte zu verhindern. Zuvor hatte die Vorsitzende Richterin der Wirtschaftsstrafkammer dem Angeklagten im Falle eines vollen Geständnisses eine „Freiheitsstrafe im bewährungsfähigen Bereich“ angeboten. Schmider und sein Anwalt stimmten dem zu. Das Urteil soll voraussichtlich am 23. Januar gesprochen werden. Der im Jahr 2000 aufgeflogene FlowTex-Betrug mit fingierten Bohrsystemen gilt als einer der größten Fälle von Wirtschaftskriminalität in Deutschland. Schmider und seine Komplizen hatten über Jahre hinweg mit Bohrsystemen gehandelt, die zum großen Teil gar nicht existierten. Schmider wurde wegen Betrugs zu elf Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Inzwischen befindet er sich wieder auf freiem Fuß. Dass er seine Vermögenswerte 2005 in die Schweiz schaffte, war durch einen früheren Mithäftling Schmiders herausgekommen. Bereits vor Verhandlung Gespräche zwischen Prozessbeteiligten Bereits vor dem neuen Prozess hatte es Gespräche zwischen dem Gericht, der Staatsanwaltschaft und dem Verteidiger Schmiders gegeben, wie die Richterin sagte. Schmiders Anwalt Alexander Keller sagte: „Wir sind schon nach diesen Gesprächen zu der Übereinstimmung gekommen, dass wir dem Vorschlag des Gerichts zustimmen werden.“ Die Strafe könnte nun zwischen einem Jahr und neun Monaten sowie zwei Jahren liegen. Ursprünglich hatten dem Angeklagten bis zu fünf Jahre Gefängnis gedroht. Schmider, der momentan auf Mallorca lebt und nach eigenen Angaben Geld von seiner Familie erhält, bedauerte vor Gericht seine Vergehen. Er habe einen großen Fehler begannen, sagte er. Er habe seiner Frau eine Freude machen wollen. „Wir hatten damals ein angespanntes Verhältnis, und ich hatte Angst, sie zu verlieren“, sagte Schmider, der zum damaligen Zeitpunkt eine Haftstrafe wegen des FlowTex-Betrugs absaß. Schmiders Anwalt geht nach eigenen Angaben davon aus, dass es sich um das „endgültig letzte Verfahren“ gegen seinen Mandanten handelt. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Merkel schließt Comeback Wulffs nicht aus

Merkel schließt Comeback Wulffs nicht aus Hannover (dapd). Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ein politisches Comeback von Alt-Bundespräsident Christian Wulff (beide CDU) nicht ausgeschlossen. In einem Gespräch mit dem Radiosender ffn sagte Merkel am Montag auf eine Frage nach einem möglichen Comeback des Ex-Bundespräsidenten: „Christian Wulff ist Alt-Bundespräsident. Er wird seine Aufgabenbereiche finden. Es gab ja auch Themen, die ihm als Bundespräsidenten auch am Herzen gelegen haben, gerade das ganze Thema Integration. Da mache ich mir eigentlich keine Sorgen.“ Gefragt, ob ihr Wulff leidtue, sagte die Kanzlerin: „Das ist nicht die Kategorie. Ich glaube, er wird seine Betätigung finden und das ist dann auch gut und dann freue ich mich.“ Nach eigenen Angaben spricht Merkel regelmäßig mit Wulff. „Wir haben eigentlich regelmäßig Kontakt“, sagte sie. „Mal etwas mehr, mal etwas weniger. Aber selbstverständlich.“ dapd (Politik/Politik)

Kipping wirft SPD beim Kampf gegen Steuerflüchtlinge Plagiat vor

Kipping wirft SPD beim Kampf gegen Steuerflüchtlinge Plagiat vor Hannover (dapd-nrd). Die Linken-Vorsitzende Katja Kipping wirft der SPD eine Woche vor der Landtagswahl in Niedersachsen vor, ihr Programm zu kopieren. „Wir sind nicht kleinlich beim Copyright“, sagte Kipping am Montag in Hannover – aber beim Thema „Finanzpolizei“ gegen Steuerflüchtlinge sollten die Sozialdemokraten nicht nur vor der Wahl bei den Linken abschreiben, sondern hinterher auch dazu stehen. Bei der Besteuerung von Millionären werde die SPD tatsächlich aber „ziemlich zaghaft“, auch wenn sie ansonsten gerne „den Macho“ gebe, betonte Kipping. Zuvor hatte die SPD Milliardeneinnahmen durch den Kampf gegen Steuerbetrüger versprochen. Ein entsprechendes Papier verabschiedeten die Parteispitzen von Bund und Land am Montag in Braunschweig. Kanzlerkandidat Peer Steinbrück erklärte, die Mehrheit der Bürger dürfe nicht den Eindruck haben, für Steuerehrlichkeit bestraft zu werden. dapd (Politik/Politik)

Jetzt auch 2013 Übergangsjahr für Daimler

Jetzt auch 2013 Übergangsjahr für Daimler Detroit (dapd). Der Daimler-Konzern kommt bei der Aufholjagd auf die erfolgreicheren Konkurrenten BMW und Audi nicht recht voran. Nach 2012 erklärte der Konzern nun auch 2013 zum „Übergangsjahr“, in dem weitere Fundamente für künftiges Wachstum gelegt werden sollen. „Bisher haben wir nicht von zwei Übergangsjahren gesprochen, jetzt tun wir es“, sagte Vorstandsvorsitzender Dieter Zetsche am Montag auf der US-Automesse in Detroit. Er erwarte, der Mercedes-Absatz werde in der zweiten Jahreshälfte Fahrt aufnehmen. Zetsche will Mercedes bis 2020 wieder zur führenden Marke der Auto-Oberklasse machen. Der Traditionshersteller liegt sei Jahren hinter BMW und Audi und fiel 2012 weiter zurück: Der BMW-Absatz stieg 2012 um 11,6 Prozent auf 1,54 Millionen Fahrzeuge. Dahinter platzierte sich Audi mit einem Plus von fast 12 Prozent auf 1,46 Millionen. Die Marke Mercedes-Benz wuchs um 4,7 Prozent auf 1,32 Millionen. Zetsche erhofft sich nun einen Absatzschub von den neuen Generationen der E- und S-Klasse, sowie aus China, wo Daimler den Vertrieb völlig neu organisiert hat. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Offenbar noch kein Nachfolger für Flughafenchef Schwarz gefunden

Offenbar noch kein Nachfolger für Flughafenchef Schwarz gefunden Berlin (dapd). Nach der erneuten Verschiebung des Eröffnungstermins und den anhaltenden Problemen am neuen Berliner Großflughafen gestaltet sich die Suche nach einem Nachfolger für Flughafenchef offenbar schwierig. Der Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft werde in seiner Sondersitzung am Mittwoch (16. Januar) keinen neuen Geschäftsführer präsentieren, schreibt das Handelsblatt (Dienstagausgabe) unter Berufung auf Kreise der Bundesregierung. Ein Flughafensprecher war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Fest stehe, dass Schwarz abgelöst werde und der Brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck den Aufsichtsratsvorsitz von Klaus Wowereit (beide SPD) übernehme, schreibt die Zeitung weiter. Vor einer Woche war bekannt geworden, dass die für Oktober 2013 geplante Flughafen-Eröffnung zum vierten Mal verschoben werden muss. Wowereit hatte daraufhin angekündigt, den Vorsitz im Aufsichtsrat abzugeben. dapd (Wirtschaft/Politik)

Rückendeckung für Cromme

Rückendeckung für Cromme Düsseldorf (dapd). Milliardenverluste, Kartellskandale und Luxusreisen-Affären: Wenige Tage vor der ThyssenKrupp-Hauptversammlung brodelt es bei Deutschlands größtem Stahlkonzern. Immer häufiger ist inzwischen die Forderung nach einem Rücktritt von Aufsichtsratschef Gerhard Cromme zu hören. Der Vorwurf: Der Chefkontrolleur habe den Stahlkonzern nicht mehr im Griff. Rückendeckung bekam der 69-Jährige aber am Montag von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW). Ihr Geschäftsführer Marc Tüngler forderte Cromme auf, im Amt zu bleiben und seine Pflicht zu tun. „Er soll aufräumen wie bei Siemens. Noch geben wir ihm eine Chance zur Klärung und Lösung der Probleme“, sagte der Aktionärsschützer der Nachrichtenagentur dapd. Die Forderungen nach einem Rücktritt Crommes seien zwar angesichts der Milliardenverluste durch die neuen Stahlwerke in Amerika und angesichts der Skandale bei dem Essener Konzern populär, doch würde ein solcher Schritt dem Unternehmen nicht helfen, sagte Tüngler. Cromme, der nicht nur bei ThyssenKrupp, sondern auch bei Siemens Aussichtsratschef ist, galt lange Zeit als einer der mächtigsten Manager in Deutschland. Doch wächst angesichts des Debakels bei ThyssenKrupp die Kritik an dem Manager. Zuletzt legte die Vereinigung der Aufsichtsräte in Deutschland Cromme den Rücktritt nahe, wie der „Spiegel“ berichtete. Für die Hauptversammlung von ThysssenKrupp am Freitag (18. Januar) in Bochum gibt es gleich mehrere Anträge, Vorstand und Aufsichtsrat die Entlastung zu verweigern. ThyssenKrupp-Aktie verliert weiter an Wert Weiter angefacht wurde die Kritik an Cromme durch die jüngste Luxusreisen-Affäre. Das „Handelsblatt“ hatte in der vergangenen Woche berichtet, dass ThyssenKrupp die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat mit Luxusreisen verwöhnt hatte. Der IG-Metall-Vorstand und ThyssenKrupp-Aufsichtsrat Bertin Eichler und andere Arbeitnehmervertreter im Kontrollgremium seien zwischen 2004 und 2012 mehrfach auf Kosten von ThyssenKrupp First-Class nach Asien und Amerika gejettet. Neben geschäftlichen Terminen hätten dabei auch touristische Attraktionen auf dem Programm gestanden. Eichler, der sich zu fünf First-Class-Flügen einladen ließ, zog daraufhin die Konsequenzen. Er kündigte an, künftig nicht wieder für das Kontrollgremium zu kandidieren und dem Unternehmen die Kostendifferenz zwischen First-Class- und Business-Class-Flügen zu erstatten. Der IG-Metall-Vorsitzende Berthold Huber sprach von einem „Fehler“ seines Vorstandskollegen. Er nahm Eichler aber in einem „Spiegel“-Interview gegen den Vorwurf in Schutz, er habe sich durch die Luxusreisen „in seiner Arbeit als Aufsichtsrat beeinflussen oder gar kaufen lassen“. Seinen Posten als IG-Metall-Vorstand soll Eichler behalten. An der Börse verlor die ThyssenKrupp-Aktie seit dem Bekanntwerden des jüngsten Skandals Ende vergangener Woche rund vier Prozent. Allein am Montag büßte die Aktie bis zum Nachmittag fast zwei Prozent an Wert ein. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Teilzeit ist laut IW ein Hindernis für Karriere von Frauen

Teilzeit ist laut IW ein Hindernis für Karriere von Frauen Berlin (dapd). Den falschen Beruf gewählt, eine Babypause eingelegt und dann nur noch in Teilzeit gearbeitet: Das sind nach einer Analyse des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) Gründe, warum Frauen seltener in Chefetagen zu finden sind und oft weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen. Eine „starre“, gesetzlich vorgeschriebene Frauenquote lehnte IW-Direktor Michael Hüther am Montag in Berlin daher ab. Politischer Druck in Form von Zwangsmaßnahmen auf Unternehmen verkenne gar die zentralen Ursachen. Dass der Anteil von Frauen in Führungspositionen im Jahr 2011 durchschnittlich 30 Prozent betragen habe, sei „nicht befriedigend“, sagte Hüther. Um eine adäquate politische Lösung für dieses Problem zu finden, müssten aber die Ursachen analysiert werden. „Und da ist mir das ehrlich gesagt zu billig mit Quoten, weil es nicht ernst nimmt, was an Entscheidungssituationen dahinter steht“, sagte Hüther. Eine Ursache sei etwa die Berufswahl. Frauen entschieden sich seltener für naturwissenschaftliche oder technische Bereiche. Technische Qualifikationen seien aber insbesondere in der Industrie wichtig, um in eine Führungsposition zu gelangen. Berufliche Auszeiten beeinflussen auch die Löhne Ein weiterer Grund sei, dass Frauen häufiger aus familiären Gründen eine Auszeit vom Job nehmen und in Teilzeit arbeiten würden. Dass Männer eine berufliche Pause in Anspruch nehmen, komme dagegen nur selten vor. So habe im Jahr 2009 nur jeder 20. erwerbstätige Vater pausiert. Zudem würden Führungspositionen in der Regel mit Vollzeitkräften besetzt. Hüther forderte die Politik daher auf, die Kinderbetreuungsmöglichkeiten weiter auszubauen. Auch Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen seien oftmals auf die Berufswahl, die Beschäftigung in Teilzeit und die Unterbrechung der Erwerbstätigkeit zurückzuführen. Hüther räumte zwar ein, dass der Bruttostundenverdienst von Frauen im Jahr 2011 im Schnitt 25 Prozent unter dem von Männern gelegen habe. Werde jedoch die Lohndifferenz bereinigt um Faktoren wie Bildungsstand, Wohnregion, Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Unternehmensgröße, Art der beruflichen Tätigkeit, Berufs-, Teilzeit- und Arbeitslosigkeitserfahrung sowie Branche betrachtet, betrage sie nur elf Prozent, sagte der IW-Direktor. Bei Müttern, die höchstens 18 Monate pausiert hätten, liege der bereinigte Lohnunterschied sogar nur bei zwei Prozent. Die Erwerbstätigkeit von Frauen sei zwischen 2000 und 2011 von 63 auf 72 Prozent gestiegen, sagte Hüther. Damit liege die Erwerbsquote von Frauen in Deutschland über der der Europäischen Union (EU). EU-weit betrage sie 65 Prozent. Der Anstieg hänge insbesondere mit einer zunehmenden Teilzeitbeschäftigung zusammen. DGB fordert Rechtsanspruch auf Rückkehr aus Teilzeit Die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ingrid Sehrbrock warf dem IW vor, es rechne die „strukturelle Benachteiligung von Frauen im Erwerbsleben“ klein. So stelle sich die Frage, warum technische Berufe besser bezahlt würden als Betreuungsaufgaben und sich Beruf und Familie in Deutschland schlecht vereinbaren ließen. Um dies zu ändern, werde ein „Mix aus gesetzlichen Vorgaben, betrieblichem Handeln und gesellschaftlichem Umdenken“ gebraucht, sagte Sehrbrock. Sie forderte daher neben einem Ausbau der Kinderbetreuungsplätze eine gerechte Bezahlung und einen Rechtsanspruch auf Rückkehr aus der Teilzeit. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)