Piraten-Chef Schlömer beklagt interne Querelen

Piraten-Chef Schlömer beklagt interne Querelen Berlin (dapd). Der Bundesvorsitzende der Piratenpartei, Bernd Schlömer, hat die innerparteiliche Streitigkeiten der Vergangenheit mit für das schlechte Wahlergebnis in Niedersachsen verantwortlich gemacht. In den vergangenen Monaten habe die Partei „schwierige Phasen“ gehabt. „Wir haben uns viel zu sehr mit internen Querelen auseinandergesetzt“, sagte er. Bei ihrem erstmaligen Antreten in Niedersachsen verpassten die Piraten mit 2,1 Prozent der Stimmen den Einzug in den Landtag. Zudem war es die erste Schlappe der Piratenpartei bei einer Landtagswahl. Es sei nötig, dass sich die Partei auch in der Außendarstellung weiterentwickele, sagte Schlömer. „Das betrifft insbesondere auch die Bundesebene.“ Der Piraten-Chef plädierte dafür, das Wahlergebnis zu nutzen, „um befreit und mit großer Zuversicht den kommenden Wahlen zu begegnen“. Auch die niedersächsische Piraten-Kandidatin Katharina Nocun machte neben „erschwerten Bedingungen“ im Wahlkampf, wie etwa Niedersachsens Größe als Flächenland und finanzielle Engpässe der Piraten, die innerparteilichen Diskussionen für das schwache Abschneiden verantwortlich. „Diese Landtagswahl war leider überschattet von den Ereignissen der letzten Monate“, sagte sie. dapd (Politik/Politik)

Einigung auf liberal: Rösler und Brüderle bilden FDP-Wahlkampfteam

Einigung auf liberal: Rösler und Brüderle bilden FDP-Wahlkampfteam Berlin (dapd). Der monatelange Machtkampf an der Spitze der FDP ist offenbar beendet: Parteichef Philipp Rösler behält nach der überraschend erfolgreichen Niedersachsenwahl sein Amt, doch wird FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle die Liberalen in den Wahlkampf führen. Darauf verständigten sich am Montag die beiden Spitzenliberalen, wie aus Parteikreisen verlautete. Auf einem möglicherweise auf März vorgezogenen Bundesparteitag soll diese Einigung offiziell bestätigt werden. Der Vorschlag zum Spitzenteam war von Rösler gekommen. Er war wegen anhaltend schlechter Umfragewerte auf Bundesebene in den vergangenen Wochen immer stärker unter Druck geraten. Am Montag nun bot er an, Brüderle das Amt zu übergeben, wenn dieser auch Parteivorsitzender werden wolle. Dieser lehnte offenbar ab. Nun sollen beide im Team antreten. Parteitag schon im März Einstimmig beschloss das Parteipräsidium zudem, den für Mai geplanten Bundesparteitag vorzuziehen. Ein Termin steht noch nicht fest, doch ist dafür der März im Gespräch. Dabei soll auch die Führungsspitze und damit auch Rösler als Parteichef neu gewählt werden. Für die stellvertretende FDP-Vorsitzende Birgit Homburger kann nur ein vorgezogener Parteitag für Ruhe bei den Liberalen sorgen. „Die Selbstbeschäftigung der Partei muss ein Ende haben“, forderte sie. Alle sollten endlich akzeptieren, dass Rösler durch das Ergebnis der niedersächsischen Landtagswahl im Parteivorsitz gestärkt worden sei. Die FDP hatte am Sonntag mit 9,9 Prozent ein historisches Spitzenergebnis in Niedersachsen erzielt. Niebel im Abseits Entwicklungsminister Dirk Niebel ist nicht begeistert. Bereits auf dem traditionellen Dreikönigstreffen der FDP in Stuttgart hatte er zu Monatsbeginn die Führungsqualitäten Röslers infrage gestellt. Am Montag nun sprach er von einem „ganz tollen Sieg, den das Team in Niedersachsen erzielt“ habe. Der Name Rösler fiel nicht. Tief enttäuscht von Niebel sind die Jungliberalen. Für Niedersachsen könne „zumindest eine Demobilisierung durch die Rede von Dirk Niebel nicht ausgeschlossen werden“, sagte der Chef der Jungliberalen, Lasse Becker, auf Phoenix. Schon 0,5 Prozent mehr FDP-Wähler hätten für Schwarz-Gelb reichen können. „Dass das etwas ist, das eventuell die Regierungsbeteiligung gekostet haben könnte, tut mir weh.“ Der Nachrichtenagentur dapd sagte er: „Wer auf das eigene Tor spielt, der gehört nicht zur Mannschaft.“ dapd (Politik/Politik)

Merkel gegen Leihstimmen für FDP bei Bundestagswahl

Merkel gegen Leihstimmen für FDP bei Bundestagswahl Berlin (dapd-nrd). Die CDU-Vorsitzende und Bundeskanzlerin Angela Merkel lehnt nach der Niederlage ihrer Partei in Niedersachsen sogenannte Leihstimmen zugunsten des Koalitionspartners FDP ab. Merkel sagte am Montag nach Beratungen der CDU-Führungsgremien in Berlin, bei der Bundestagswahl werde „jeder für sich“ und für seine Stimmen kämpfen. Es sei vielleicht eine der Lehren aus Niedersachsen, dass „nicht so ein große Angst herrschen“ müsse, dass die FDP von der Bildfläche verschwinde. Merkel betonte, sie habe immer wieder gesagt, dass die FDP „ihren Weg finden wird“. Dies gelte für den Bund mindestens ebenso wie für Niedersachsen. Die CDU-Chefin bezeichnete den rot-grünen Wahlsieg vom Sonntag als schmerzhaft. Sie dankte zugleich dem scheidenden Ministerpräsidenten David McAllister (CDU) für seinen Einsatz. McAllister gehöre trotz der Niederlage „die Zukunft – an welcher Stelle auch immer“. dapd (Politik/Politik)

McAllister: Thümler wird vorerst Fraktionsvorsitzender bleiben

McAllister: Thümler wird vorerst Fraktionsvorsitzender bleiben Berlin (dapd). Der Wahlverlierer der niedersächsischen Landtagswahl, CDU-Spitzenkandidat und Ministerpräsident David McAllister, hält sich seine zukünftige Rolle noch offen. Am Dienstag werde voraussichtlich der bisherige Fraktionsvorsitzende Björn Thümler in seinem Amt bestätigt, sagte McAllister im Anschluss an Beratungen der CDU-Bundesspitze in Berlin. McAllister kann die Rolle des Oppositionsführers nicht sofort selbst übernehmen, weil er noch Regierungschef bleibt, bis ein neuer Ministerpräsident gewählt ist. Es brauche „ein paar Tage Zeit, um zu überlegen, wie sich die niedersächsische CDU personell aufstellen will“, sagte McAllister. Auch Niedersachsens CDU-Generalsekretär Ulf Thiele ließ die Rolle des Spitzenkandidaten am Montag noch offen. Auf die Frage, ob Thümler nur vorübergehender Fraktionsvorsitzender sein könnte, bis McAllister nicht mehr Ministerpräsident ist, sagte er: „Das werden wir dann sehen.“ dapd (Politik/Politik)

Mestemacher legt beim Umsatz zu

  • 128 Mio. Euro Umsatz 2012 gegenüber 118 Mio. Euro 2011
  • Wachstumszuwachs absolut 10 Mio. Euro – 8 Prozent Steigerung zum Vorjahr
  • Investitionen von 6 Millionen Euro geplant
  • Pionierleistungen bei sozialem Engagement für Spitzen-Kitas, Spitzen-Managerinnen und Spitzen-Väter entwickeln nachhaltiges positives Firmenimage und eine Alleinstellung in der Lebensmittel-Branche
  • Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit: Fokus auf Marken, Innovationen, sozialem Engagement und Kunden

a) Mestemacher erreicht Rekordumsatz von 128 Mio. Euro

Mestemacher erreicht im abgelaufenen Geschäftsjahr 2012 einen Umsatz von 128 Mio. Euro. Mit SB-verpackten Brotsorten wie Pumpernickel, verschiedenen Vollkornbrotsorten, internationalen Brotspezialitäten und Tiefkühlkuchen konnte somit der Gruppenumsatz um 8 Prozent wachsen, d. h. in Euro 10 Mio. Mehrumsatz. Für 2013 wird mit einer Steigerung des Jahresumsatzes auf 130 Mio. Euro gerechnet. Das entspricht einem Wachstum von rund 1,6 Prozent. Die konservative Umsatzplanung wird auf die unwägbare Wirtschaftslage im In- und Ausland zurückgeführt. In der Mestemacher-Gruppe sind aktuell 523 Arbeitskräfte tätig. Der Exportanteil hat sich auf 24 Prozent eingependelt. Für das Wirtschaftsjahr 2012 sind Investitionen in Höhe von 4,8 Mio. Euro durchgeführt worden. In 2013 sind knapp 6 Mio. Euro geplant. Die Investitionssumme fließt zu je einem Drittel in Technik zur Steigerung der Energieeffizienz – auch um den CO2-Ausstoß deutlich zu reduzieren –, in Rationalisierung zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit und in Ersatzinvestitionen. Im Gesamtjahr 2012 haben Tages- und Wochenzeitungen, Fachzeitschriften, Amts- und Verbandsblätter, Publikumszeitschriften sowie Internet-Fernsehen-Radio mit einer verbreiteten Gesamtauflage von über 200 Mio. Kontakten über Mestemacher berichtet. Im Mittelpunkt der Berichterstattung standen die Pionierleistungen des Mittelständlers für Spitzenväter, Top-Managerinnen, Krippen und Kindertagesstätten. Täglich besuchen zwischen 1.000 bis 1.500 Besucher die Website www.mestemacher.de. Ganzheitliche Qualität und partnerschaftliches Zusammenarbeiten sind das beste Rezept. Damit ist die Mestemacher-Gruppe auch zukünftig auf einem guten Weg, gemeinsam mit zuverlässigen und fähigen Fach- und Führungskräften die Unternehmensziele zu erreichen. Gesundheitsorientierte Brote und die Förderung der Gleichstellung von Frau und Mann sowie die Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie liefern Handel und Verbrauchern Mehrwert und der Mestemacher-Gruppe auch im intensiven Wettbewerb eine gute Zukunft. Die zentrale Unternehmensführung liegt in den Händen der drei Gesellschafter Albert Detmers, Fritz Detmers und der BWL-Professorin an der FH Bielefeld, Dr. Ulrike Detmers.

b) Rohstoffversorgung

Im Jahresdurchschnitt 2012 wurden pro Monat insgesamt 11 Mio. Brotpackungen zum Verkauf im SB-Brotregal hergestellt. Dafür wurden im Monat rund 2.200 Tonnen Getreide, hauptsächlich Roggen, verarbeitet. Mestemacher sieht auch in der Zukunft Probleme in Bezug auf Spekulationen mit Nahrungsmittel, insbesondere Weizen sowie hinsichtlich der staatlichen Förderung des Anbaus von Bio-Kraftstoffen. Die milliardenschwere Subventionierung von Bio-Kraftstoffen verringert den Anbau von Getreide zur Nahrungsherstellung und führt zu einem enormen Kostendruck und Volatilität bei den Getreideprodukten. Ein weiteres Problem ist, dass der weltweite Roggenanbau weiter schrumpft. Mestemacher befürchtet deshalb als Roggenvollkornbäcker eine Fortsetzung der Preissprünge nach oben. Durch intensive Kontakte zur Landwirtschaft und zur Wissenschaft, bemühen wir uns intensiv, den Anbau von Roggen für die Landwirte aber auch für die Verbraucher attraktiv zu gestalten. Entwicklung in den Tochtergesellschaften

c) Aerzener Brot und Kuchen GmbH

Die Aerzener Brot und Kuchen GmbH gehört seit 2002 zu der Unternehmensgruppe Mestemacher. Das Kernsortiment Tiefkühlkuchen und Brot für das Segment Preiseinstieg vertreibt die Aerzener Brot und Kuchen GmbH national und international. Hauptabsatzgebiet ist Deutschland. Geplant ist aber auch, die TK-Kuchen u. a. nach Großbritannien, Frankreich, Skandinavien und Österreich zu exportieren. Hauptabsatzkanal ist der deutsche Lebensmittelhandel mit Schwerpunkt im sogenannten Preiseinstiegssegment – also besonders günstige Vollkornbrote und Kuchen. Die Aerzener Brot und Kuchen GmbH bietet auch für Eigenmarken des Handels die beim Verbraucher sehr beliebten TK-Plattenkuchen an. Als Neuheiten wurden im September 2012 auf der Fachmesse INTERCOOL in Düsseldorf ein ganzer Reigen von Neuheiten vorgestellt wie z. B. Brownies, Zitrone-Limonen-Schnitten mit leichtem Jogurt, Carrot-Cake nach amerikanischer Art sowie Cheese-Cake. Alle Kuchensorten sind nach Konditorenart gebacken und tiefgekühlt lieferbar. Qualifiziertes Personal sorgt für bestmögliche Leistungsergebnisse sowie Qualitätssicherheit und -garantie. BENUS Spólka z.o.o. Poznan, Polen Eine weiterhin gute Entwicklung verzeichnet das polnische Tochterunternehmen BENUS Spólka z.o.o. Diese konnte ihre Umsätze von 2011 von 6,0 Mio. Euro in 2012 auf über 6,4 Mio. Euro erhöhen und ihre Distribution am polnischen Markt weiterhin deutlich ausbauen.

d) Auslandsentwicklung

Auch im vergangenen Jahr – wie anfangs erwähnt – erzielte die Mestemacher-Gruppe 24 Prozent ihrer Umsätze im Ausland. Mit dem Umsatz der polnischen Tochterfirma wurden sogar 29 Prozent im Ausland erzielt. Sorgen bereitet für das kommende Geschäftsjahr allerdings die Entwicklung an den Rohstoff- und Devisen-Märkten und die Wirtschaftskrise. Mestemacher Vollkornbrote erfreuen sich seit Jahren wachsender Beliebtheit in den Exportnationen. Allerdings ist der dort entstehende Verkaufspreis deutlich höher als der Preis der regionalen Backwaren. Wie die Verbraucher anlässlich ihrer wirtschaftlichen Probleme auf den Konsum von Mestemacher Vollkornbroten reagieren, ist im Moment nicht absehbar. Darüber hinaus ist insbesondere in den Ländern mit extrem stark schwankenden Währungen das Geschäft schwieriger geworden, da Mestemacher überwiegend in EURO fakturiert und die Importeure die dadurch notwendigen Preiserhöhungen kaum durchsetzen können. Heute werden die Mestemacher Vollkornbrote in über 90 Länder der Welt geliefert.

e) Gesellschaftliches Engagement und unternehmerische Verantwortung

Unternehmensverantwortung übernimmt Mestemacher unter anderem für 1. den Umweltschutz und Nachhaltigkeit 2. die Belegschaft 3. die Vereinbarkeit Beruf und Familie 4. die Förderung der Gleichstellung von Frau und Mann.

Zu 1. Umweltschutz BIO

Der ökologische Landbau ist ein ganzheitliches System mit einer Vielzahl von Wechselbeziehungen, unter anderem zwischen organischer Düngung, Schutz des Grundwassers und des Bodens und hochwertiger Lebensmittelqualität. Mestemacher ist seit 1985 aktiver Verarbeiter von Bio-Zutaten zur Herstellung von Bio-Vollkornbroten und Bio-Müslis. Mestemacher hat als erster Vollkornbäcker verpackte und durch Pasteurisation natürlich haltbare Bio-Brote ins Brotregal geliefert. Bio wird auch weiterhin auf eine weltweit wachsende Nachfrage stoßen. Deshalb fordert Mestemacher von der Politik, mehr Anreize für die ökologische Produktionsweise zu liefern und mehr Gelder in die Förderung der Bio-Landbau-Forschung zu stecken. Nachhaltigkeit Der voriges Jahr geplante Bau eines Blockheizkraftwerkes wurde erfolgreich abgeschlossen. Durch die Umstellung der kompletten Energieversorgung am Standort in Gütersloh auf ein hocheffizientes Gasmotoren-Blockheizkraftwerk werden der Umwelt etwa 1700 t CO2 pro Jahr erspart. Die positiven wirtschaftlichen Effekte durch die Umstellung der Energieversorgung durch die Anlage korrespondieren mit positiven Umweltaspekten. Emissions-schädliches leichtes Heizöl wird durch klimafreundliches Erdgas ersetzt. Die neue Energieanlage versorgt den Standort vollständig und durchgehend mit Dampf, Strom, Warmwasser und Klimatisierungskälte sowie heißem Thermoöl und trägt neben den positiven wirtschaftlichen Effekten zu einer Verbesserung der Produkt- und Produktionsqualität bei. Je nach Erfolg dieses Projektes, werden andere Werke dieses Modell übernehmen.

Zu 2. Diversity Management und Gleichstellung – Werte für die Belegschaft

Bei Mestemacher wird Vielfalt als Chance gesehen, um Werte zu schaffen. Bereits seit Beginn dieses Jahrhunderts arbeiten Fach- und Führungskräfte unterschiedlicher Nationalität und unterschiedlichen Geschlechts erfolgreich miteinander. Bei Mestemacher führt eine Frau die Geschäfte in Polen. Vier von zehn Führungsstellen im oberen und obersten Management sind in Frauenhand. Mitarbeiter mit Migrationshintergrund sind für Mestemacher eine wichtige Ressource am Arbeitsmarkt. Kreativität wird durch Vielfalt in der Belegschaft gefördert und die Arbeitsplätze werden gesichert.

Zu 3. Vereinbarkeit Beruf und Familie

Mestemacher KITA-Preis seit 2001 Seit 2001 engagiert sich Mestemacher dafür, dass mehr gute Krippen- und Kitaplätze geschaffen werden, die Öffnungszeiten flexibel sind und die Bildung und Erziehung eine geschlechter-demokratische Note aufweisen, d. h., dass zum Beispiel mehr Anreize für männliches Kita-Personal geschaffen werden. Der Mestemacher KITA-Preis ist dotiert mit 16.750 Euro.

Zu 4. Förderung der Gleichstellung von Frau und Mann

MESTEMACHER PREIS MANAGERIN DES JAHRES seit 2002 Pionierarbeit leistet Mestemacher für Geschlechterdemokratie in Chefetagen. Für die reine Männerwelt Wirtschaft ist die Zeit abgelaufen und deshalb hat es sich das Stifterunternehmen seit über 11 Jahren zum Ziel gesetzt, Spitzenfrauen in Chefetagen mit dem MESTEMACHER PREIS MANAGERIN DES JAHRES auszuzeichnen. Die Top-Managerinnen sollen weiblichen Nachwuchskräften als Vorbild dienen und die Männerwelt Wirtschaft davon überzeugen, dass die Führung von Personal und Unternehmen selbstverständlich auch Frauensache ist. Preise sind die wertvolle Silberstatue namens „OECONOMIA“ und 5.000 Euro für soziale Zwecke. In 2012 erhielt eine weitere Top-Managerin diese Ehre: Dr. Sigrid Evelyn Nikutta, Vorstandsvorsitzende und Vorstand Betrieb der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Mit rund 13.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern lenkt sie das größte Nahverkehrsunternehmen Deutschlands.

Mestemacher Preis Spitzenvater des Jahres seit 2006

Zum 7. Mal hat das Stifterunternehmen Mestemacher im Jahr 2012 Väter gewürdigt, die Kinder, Küche und Karriere zu ihren Lebenswelten erklärt haben. Diese neuen Väter unterstützen ihre Partnerin aktiv bei deren Karriere und bekennen sich dazu, genauso für die Kindererziehung und den Haushalt zuständig zu sein, wie die Mütter. Die 8. Prämierung erfolgt im InterConti in Berlin am 07.03.2013. Die in 2012 gewürdigten Männer und Väter Arne Gericke aus Tessin und Marc Steinmetz aus Karlsruhe erhielten je 5.000 Euro Preisgeld sowie Sonderpreisträger Claus T. Dammann aus Hamburg, 2.500 Euro.

„Kunst muss nicht brotlos sein“ Brot-Kunst-Dose „Panem et Artes“ seit 1994

Das Kunst nicht brotlos sein muss, stellt Mestemacher seit 1994 unter Beweis. Mestemacher fördert national und international tätige Künstlerinnen und Künstler mit der Brot-Kunst-Dose, die unter dem Projekttitel „Panem et Artes“ jährlich wechselnde Kunst abbildet. Aktuell wird das neue Motiv für 2013 vorgestellt. Mestemacher präsentiert mit den Werken „Li Chi Wa“ 2013 die 20. Ausgabe der Brot-Kunst-Sammlerdose „Panem et Artes“. Kunst muss nicht brotlos sein. Ab Februar 2013 sind die wundervollen Werke auf der Brot-Kunst-Dose im Brotregal des Deutschen Einzelhandels erhältlich. Shirin Donia lässt sich bei ihrer Arbeit von ihren zahlreichen Reisen nach Florida, in die Karibik oder nach Asien inspirieren, die ihre künstlerischen und kosmopolitischen Vorstellungen formen. Seit 2002 widmet sie sich voll und ganz der Malerei. Ihr Lieblingsmotiv ist der Mensch. Sie malt gerne großformatige fotorealistische Bilder in Ölfarben, um die Charakterzüge ihrer Personen in den Vordergrund zu stellen. Ihr Lebenslauf: Shirin wurde 1980 in Deutschland geboren und besuchte Akademien in England und den USA. In Palma de Mallorca hat sie eine Zusatzausbildung in Digital Art erhalten. Ihre Bilder sind seit 2006 in Galerien und auf zahlreichen Ausstellungen in Deutschland und Europa zu sehen. Kunstliebhabern ist sie längst ein Begriff – die Brot und Kunst-Edition PANEM ET ARTES. In jährlich wechselndem Gewand präsentiert Mestemacher Sonnenblumen-Vollkornbrot auf dekorative Art und Weise. Seit 1994 bildet Panem et Artes nicht nur einen attraktiven Blickfang in den Brotregalen des Handels, sondern auch im Küchenregal zuhause. Zur Philosophie der Brot-Kunst-Dose Mit dieser besonderen Plattform zur Präsentation ausgewählter Kunst demonstriert die Gütersloher Großbäckerei für Vollkornbrote und internationale Brotspezialitäten im Jahr 2013 schon im zwanzigsten Jahr gesellschaftliche Verantwortung und Kreativität. 1994 hob die Künstlerförderin und Kunstsammlerin Prof. Dr. Ulrike Detmers das international orientierte Konzept für die Brot- und Kunst-Edition aus der Taufe. „Mit dem Projekt geben wir Malerinnen und Malern ein internationales Forum für ihre Arbeiten“, betonen Prof. Dr. Ulrike Detmers und ihr Mann Albert Detmers, der ebenfalls ein leidenschaftlicher Liebhaber von Kunst ist. Die geförderten Künstler erhalten für jede verkaufte Brot-Kunstdose eine interessante Lizenzgebühr. Darüber hinaus erhöhen die Brotdosen den Bekanntheitsgrad der Künstlerinnen und Künstler. Mit der kreativen Brotverpackung will Mestemacher außergewöhnliche Akzente im Brotregal setzen: „Wo gibt es sonst schon echte Kunst im Supermarkt? Mit „Panem et Artes“ bieten wir dem Lebensmittelhandel die Chance, sich mit einem wirklich innovativen und individuellen Produkt zu profilieren“, sagt Prof. Dr. Ulrike Detmers. Die Käufer der Brotdose erwerben viele Vorteile. Die attraktive Kunst-Dose mit Vollkornbrotscheiben befüllt ist bestens geeignet für die Bevorratung. Ungeöffnet bleibt das Brot über ein halbes Jahr verzehrsfrisch. Die leere Brotdose kann nach dem Verzehr der Scheiben für viele praktische Zwecke im Haushalt verwendet werden.

f) Förderung der regionalen Küche

Gerne fördern wir auch die westfälische Küche mit der Mitgliedschaft bei „Westfälisch genießen e.V.“. Förderer sind dabei neben Mestemacher die Firma Marten aus Gütersloh, die Brauerei Warsteiner aus Warstein sowie die Firma Carolinen-Brunnen Mineralquellen Wüllner Bielefeld. Ca. 30 Gastronomen haben sich die Darbietung der westfälischen Küche – frisch und zeitgemäß – auf die Fahne geschrieben. Zuletzt wurde in Bielefeld das Restaurant „GeistReich“ im Hotel Bielefelder Hof mit dem bekannten Koch, Martin Jacoby, aufgenommen.

g) Entwicklungsprognose

Die Mestemacher-Gruppe verfügt auch in Zukunft über das Potential zum Wachstum. Auf Grund der unsicheren Entwicklungen der Konjunktur sowie der Euro-Krise, planen wir für 2013 sehr konservativ mit einem Umsatz in Höhe von 130 Mio. Euro. Sollte sich der bisherige Kostendruck im Allgemeinen und beim Roggen im Besonderen fortsetzen, werden gegebenenfalls sogar Kundenbeziehungen in Frage gestellt, deren Belieferung sich nicht mehr rechnen lassen. Die Mestemacher-Gruppe hat in den vergangenen Jahren durch Investitionen die Produktivität steigern können. Produktinnovationen und eine stark gestiegene öffentliche Präsenz in den Medien tragen auch weiterhin dazu bei, insbesondere die Brotmarke Mestemacher als Spitzenmarke zu fördern. Mit Sorge wird die kritische Versorgungslage mit Rohstoffen betrachtet. Deren Preissteigerungen müssen, wie bereits dargestellt, weitergegeben werden können und wir hoffen, dass die Politik die Rahmenbedingungen zur Vermeidung von Spekulationen mit Nahrungsmitteln finden wird.

Zahl der Banken nimmt europaweit ab

Zahl der Banken nimmt europaweit ab Frankfurt/Main (dapd). Die Zahl der Banken und anderer Finanzinstitutionen ist in der Eurozone im vergangenen Jahr um sechs Prozent zurückgegangen. Mit geringen Ausnahmen sei dieser Trend in der gesamten Währungsunion zu beobachten, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Montag in Frankfurt am Main mit. Zum Stichtag 1. Januar 2013 habe es 7.059 Finanzinstitutionen gegeben, 474 weniger als ein Jahr zuvor. Rund 86 Prozent aller in der Statistik erfassten monetären Finanzinstitutionen seien Banken und Sparkassen. Wenn die Zahl der Banken abnimmt, heißt das nicht zwingend, dass diese pleitegehen, meist handelt es sich stattdessen um Fusionen. So schlossen sich etwa auch in Deutschland in den vergangenen Jahren viele Volks- und Raiffeisenbanken zusammen, um wirtschaftlicher arbeiten zu können. Der EZB-Statistik zufolge gab es 1999 in Deutschland 3.280 Finanzinstitutionen, Anfang 2013 waren es noch 1.916. Die Zahl schrumpfte somit um 42 Prozent. Dennoch gibt es hierzulande noch immer mit Abstand die meisten Banken in der Eurozone. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Anti-Tabak-Politik der Bundesregierung zeigt Wirkung

Anti-Tabak-Politik der Bundesregierung zeigt Wirkung Wiesbaden/Hamburg (dapd). Mit hohen Steuern, strengen Werbeauflagen und Gesundheitsaufklärung treibt die Bundesregierung immer mehr Rauchern ihre gefährliche Sucht aus: Im vergangenen Jahr fiel der Absatz legaler Zigaretten auf den tiefsten Wert seit der Wiedervereinigung. 2012 wurden nur noch 82,4 Milliarden versteuerte Zigaretten abgesetzt, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Dies sei ein Rückgang um knapp sechs Prozent im Vergleich zum Jahr 2011. Im Jahr 2000 waren es noch 140 Milliarden Stück. Die Flucht der Raucher in Schmuggelzigaretten ist auch gestoppt: Ihr Anteil fiel laut Zigarettenverband auf 20,6 Prozent der Gesamtmenge. Auch der Absatz von Tabak und Zigarren und Zigarillos ging laut Statistik zurück. Die Raucher mussten seit Anfang 2011 drei Erhöhungsrunden bei der Tabaksteuer erleben. Damit gehen von einer 5-Euro-Schachtel inzwischen 3,68 Euro an den Staat. Schon seit Jahren muss die Industrie strenge Werbeverbote einhalten. So ist etwa die Bezeichnung „leicht“ für Zigaretten verboten worden. Die EU-Kommission hat im Dezember eine verschärfte Fassung der Tabakrichtlinie auf den Weg gebracht. Damit sollen die Möglichkeiten der Hersteller noch weiter eingeschränkt werden: Die EU fordert Schockbilder auf den Packungen und will Menthol als Zusatzstoff verbieten. Der Absatz von Zigarren und Zigarillos in Deutschland sank 2012 sogar um zehn Prozent. Zudem wurde 0,4 Prozent weniger Feinschnitt versteuert. Nur der Absatz von Pfeifentabak stieg, weil eine Steuererhöhung Pfeifentabak außen vor ließ. Für die Bundesregierung hat der Erfolg in der Gesundheitspolitik einen Preis: Die Einnahmen aus der Tabaksteuer fielen 2012 trotz Steuererhöhung um fast 2 Prozent auf 14,13 Milliarden Euro. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Tariflöhne im vergangenen Jahr real um 0,7 Prozent gestiegen

Tariflöhne im vergangenen Jahr real um 0,7 Prozent gestiegen Düsseldorf (dapd). Die Tarifverdienste in Deutschland sind 2012 real leicht gestiegen. Die im vergangenen Jahr vereinbarten und in Kraft getretenen Tarifsteigerungen hätten im Schnitt bei 3,9 Prozent gelegen, teilte die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung am Montag in Düsseldorf mit. 2011 seien es drei Prozent gewesen. Der kalenderjährliche Anstieg der nominalen Tariflöhne habe – bereinigt um ihre unterschiedlichen Laufzeiten und die länger laufenden Abschlüsse aus dem Vorjahr – durchschnittlich 2,7 Prozent betragen. Damit seien die Tarifgehälter real um 0,7 Prozent gestiegen. Die Teuerung lag im vergangenen Jahr bei zwei Prozent. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Werbeaufwendungen ziehen Sky wieder ins Minus

Werbeaufwendungen ziehen Sky wieder ins Minus Unterföhring (dapd). Nach zwei positiven Quartalen hat der Abosender Sky Deutschland zum Jahresende operativ wieder rote Zahlen geschrieben. Grund seien höhere Werbe- und Marketingaufwendungen in der Vorweihnachtszeit gewesen, sagte ein Sprecher am Montag in Unterföhring bei München. In den ersten neun Monaten 2012 hatte Sky vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen noch ein Plus von einer Million Euro erzielt. Im Gesamtjahr machte der Pay-TV-Sender nach vorläufigen Zahlen einen Verlust von 48 bis 58 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahr ist dies jedoch eine deutliche Verbesserung. 2011 lag der operative Verlust von Sky bei 155,5 Millionen Euro. Vom 22. bis 31. Januar wird Sky 20 Millionen neue Aktien herausgeben. Ein Papier kostet 4,46 Euro. Bis zu 91 Millionen Euro will das Unternehmen so erlösen. Sky-Aktionäre haben das Recht, für 42 bestehende Aktien eine neue Aktie zu erwerben. Der australische Medien-Tycoon Rupert Murdoch wird im Zuge der Kapitalerhöhung die Mehrheit an Sky übernehmen und künftig 54,5 Prozent halten. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)