Veltins glänzt mit Verkaufsrekord

Veltins glänzt mit Verkaufsrekord Düsseldorf (dapd). Die Veltins-Brauerei hat 2012 einen Verkaufsrekord erzielt. Insgesamt steigerte sie ihren Ausstoß um 3,6 Prozent auf 2,79 Millionen Hektoliter, wie der Generalbevollmächtigte des Unternehmens, Michael Huber, am Dienstag in Düsseldorf mitteilte. Wachstumsträger war neben dem „klassischen“ Pils die im vergangenen Jahr neu auf den Markt gebrachte Veltins-Fassbrause. Das erneute Wachstum in einem schrumpfenden Markt belege die offensive Ausrichtung des Unternehmens, sagte Huber. Der Umsatz der Brauerei stieg um 3,2 Prozent auf 289 Millionen Euro. Der Umsatz der gesamten Veltins-Gruppe mit den Beteiligungen im Getränkefachgroßhandel, Facheinzelhandel und in der Logistik erreichte 720 Millionen Euro. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Buchsparte Thalia beschert Douglas tiefrote Zahlen

Buchsparte Thalia beschert Douglas tiefrote Zahlen Düsseldorf (dapd). Der Handelskonzern Douglas verabschiedet sich mit tiefroten Zahlen von der Börse. Hohe Wertberichtigungen und Restrukturierungskosten bei der kriselnden Buchsparte Thalia bescherten dem Unternehmen im Geschäftsjahr 2011/2012 einen Verlust von 110 Millionen Euro, wie Konzernchef Henning Kreke am Dienstag in Düsseldorf mitteilte. Im Vorjahr hatte das Unternehmen noch einen Gewinn von 87 Millionen Euro gemacht. Eine Dividende soll es deshalb nicht geben. Die Gründerfamilie Kreke und der Finanzinvestor Advent wollen das Unternehmen nun von der Börse nehmen und „ohne Blick auf eine kurzfristige Quartalsdenke“ wieder auf Erfolgskurs bringen, wie Kreke sagte. Mit ihrem Übernahmeangebot haben sie sich in den vergangenen Monaten bereits mehr als 96 Prozent der Aktien gesichert. Das gibt ihnen die Möglichkeit die verbliebenen Minderheitsaktionäre aus dem Unternehmen herauszudrängen. Der Firmenchef betonte, die neue Eigentümerstruktur werde es dem Unternehmen, erlauben, sich schneller an die durch den Boom des Online-Handels ausgelösten dramatischen Veränderungen im Einzelhandel anzupassen. „Viele Händler haben sich diesem neuen Trend nicht schnell genug geöffnet. Da nehme ich die Douglas Gruppe nicht ganz aus“, sagte Kreke. Verhaltener Start ins neue Geschäftsjahr Vor allem die Buchsparte Thalia leidet zurzeit massiv unter der Konkurrenz von Internet-Anbietern wie Amazon und dem Vormarsch der eBooks. Zwar steuert der Konzern inzwischen gegen, indem er unrentable Filialen schließt, attraktive Zusatzsortimente aufnimmt und seine eigenen Online-Angebote buch.de sowie thalia.de ausbaut. Doch ist die Sanierung teuer. Allein im vergangenen Geschäftsjahr summierten sich die Restrukturierungskosten und Wertberichtigungen bei Thalia auf 155 Millionen Euro. Auch beim Herzstück des Unternehmens, der Parfümeriekette Douglas lief zuletzt nicht alles rund. Wegen der Konjunkturkrise in Europa musste das Unternehmen bei einigen Auslandstöchtern Abschreibungen von 48 Millionen Euro vornehmen. Besser liefen die Geschäfte in Deutschland und zwar sowohl beim Parfüm, als auch bei der Schmuckhandelskette Christ. Der Konzernumsatz stieg dadurch im vergangenen Geschäftsjahr trotzt aller Widrigkeiten leicht um 1,7 Prozent auf gut 3,4 Milliarden Euro. Der Start ins neue Geschäftsjahr war allerdings verhalten. Im wichtigen Weihnachtsquartal steigerte Douglas seine Umsätze nur leicht um 1,6 Prozent und verfehlte damit die eigenen Erwartungen. Insgesamt rechnet der Konzern für das Geschäftsjahr 2012/13 dennoch mit einer leichten Steigerung des Umsatzes und des operativen Ergebnisses (Ebitda). Zu Douglas gehören neben der gleichnamigen Parfümeriekette, der Buchsparte Thalia und den Christ Juweliergeschäften noch die Süßwarenkette Hussel und die Modekette AppelrathCüpper. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Continental plant Kurzarbeit in Villingen-Schwenningen

Continental plant Kurzarbeit in Villingen-Schwenningen Villingen-Schwenningen (dapd). Der Automobilzulieferer Continental kämpft in seinem Werk in Villingen-Schwenningen mit Auslastungsproblemen und schickt seine Beschäftigten in Kurzarbeit. „Wir werden bei der Agentur für Arbeit bis zum 31. Januar 2014 Kurzarbeit beantragen“, sagte ein Konzernsprecher am Dienstag der Nachrichtenagentur dapd. Das bedeute aber nicht, dass durchgehend verkürzt gearbeitet werde. „Wir werden flexibel auf die konjunkturelle Lage reagieren“, sagte der Sprecher. In Villingen-Schwenningen arbeiten insgesamt rund 1.300 Mitarbeiter, betroffen sei aber nur die Produktion von Tachographen und Kombiinstrumenten für das Fahrzeugcockpit. In Summe sind dort 500 Mitarbeiter beschäftigt, die aber auch nicht alle in Kurzarbeit geschickt werden sollen. Wie viele es letztlich treffe, solle in den kommenden drei Wochen entschieden werden, sagte der Sprecher. Die Situation in dem Werk sei speziell, da es ausschließlich für den europäischen Nutzfahrzeug- und Busmarkt produziere. Die Konjunktur in dem Bereich ist aber deutlich eingetrübt. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Kardinal Meisner entschuldigt sich bei Vergewaltigungsopfer

Kardinal Meisner entschuldigt sich bei Vergewaltigungsopfer Köln (dapd). Erzbischof Joachim Kardinal Meisner hat sich bei einem mutmaßlichen Vergewaltigungsopfer für die Abweisung in zwei katholischen Krankenhäusern in Köln entschuldigt. „Dieser Vorgang beschämt uns zutiefst“, heißt es in einer am Dienstag verbreiteten Pressemitteilung des Erzbistums Köln. „Es gab und gibt auch keine kirchlichen Anweisung, Vergewaltigungsopfer anders zu behandeln oder gar abzuweisen. So etwas darf sich auf keinen Fall wiederholen“, erklärte Meisner. „Ausgenommen sind nach unserem Selbstverständnis allerdings alle Maßnahmen, welche die Tötung eines möglicherweise schon gezeugten Kindes bedeuten“, heißt es weiter. Die junge Frau hatte im Dezember nach einer mutmaßlichen Vergewaltigung in zwei katholischen Kliniken um eine Spurensicherung gebeten und war dort abgewiesen worden. dapd (Politik/Politik)

SPD will mit Steinbrück Wahlkampf von unten machen

SPD will mit Steinbrück Wahlkampf von unten machen Berlin (dapd). Die SPD will mit ihrem Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück einen „Wahlkampf von unten“ aufziehen und damit vor allem bisherige Nicht-Wähler ansprechen. Die Sozialdemokraten könnten bei dieser Zielgruppe punkten, wie gerade das Beispiel Niedersachsen gezeigt habe, sagte SPD-Chef Sigmar Gabriel am Dienstag in Berlin. Dass Steinbrück, der sich auch innerparteilicher Kritik wegen hoher Redehonorare erwehren musste, dafür nicht der richtige Mann sein könnte, wies Gabriel zurück. Mit seiner Initiative zur Bekämpfung hoher Mietpreise habe Steinbrück bereits das Gegenteil bewiesen. Die SPD sei schon immer „die Partei der fleißigen Leute“ gewesen, sagte Gabriel. Steinbrück stehe für die Kombination aus „ökonomischer Konsequenz“, „finanzieller Solidität“ und „sozialer Gerechtigkeit“. Auch der sozialdemokratische Traditionswähler wisse, dass sozialer Ausgleich immer wirtschaftlichen Erfolg voraussetze, betonte der SPD-Vorsitzende. Diesen Zusammenhang verkörpere Steinbrück. Gabriel hob hervor, „dass der Herzschlag von Steinbrück und der SPD identisch ist“. Die SPD wolle denen ein Angebot machen, „die sagen, die Politik kümmert sich nicht, und die Politiker sind sowieso alle gleich“. Die Sozialdemokraten würden im Bund wie bereits in Niedersachsen auf einen themenbezogenen Wahlkampf setzen und dabei die Perspektive der Arbeitnehmer, Familien und Rentner einnehmen. „Steinbrück braucht keinen Neustart“ Gabriel hält das Rennen im Bundestagswahlkampf für offen: „Ich glaube, es ist noch gar nichts gelaufen“, sagte er. Einen Neustart Steinbrücks als Kanzlerkandidat halte er nach dem Wahlerfolg von Rot-Grün in Niedersachsen nicht für notwendig. „Einen Neustart hätten wir gebraucht, wenn es schief gegangen wäre.“ Natürlich habe es „Fehler“ gegeben. „Dass wir die nicht wiederholen wollen, ist doch klar.“ Wie dies zu erreichen sei, müsse besprochen werden. Es gebe selbstverständlich „eine prinzipielle Lernbereitschaft“ Steinbrücks. Gabriel deutete an, dass das Wahlkampfteam noch aufgestockt werde. Dabei gehe es aber eher um Indianer, nicht um Häuptlinge“. Gabriel fügte hinzu, es habe nie eine Debatte gegeben, ob Steinbrück Kanzlerkandidat bleibe. Dies sei auch nicht Hintergrund seines Treffens mit Steinbrück in Braunschweig kurz vor der Niedersachsen-Wahl gewesen. Gabriel machte zugleich deutlich, dass er die Berichterstattung zu Äußerungen Steinbrücks etwa zur Höhe des Kanzlergehalts teilweise als aufgebauscht einstufe. „Ich halte das ganze Hobby-Freud-Gequatsche im deutschen Journalismus für Kokolores“. Der SPD-Vorsitzende fügte hinzu, „natürlich“ seien „die Debatten der letzten Wochen eine große Belastung für Peer Steinbrück gewesen“. „Merkel ist die FDP-Vorsitzende“ Die FDP hält Gabriel inzwischen für eine Partei von Gnaden der Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel. „Angela Merkel ist die FDP-Vorsitzende“. Sie bestimme den Takt bei den Liberalen. Deshalb habe auch niemand neuer FDP-Vorsitzender werden wollen. Merkel habe zudem ihre eigene Partei inhaltlich „entkernt“: Es sei „beliebig, was die aufschreiben – von einem programmatischen Kern dieser Partei kann man nicht mehr reden“. Mit dem bei der Landtagswahl in Hannover gescheiterten Ministerpräsident David McAllister habe Merkel „auch noch den letzten Hoffnungsträger“ der CDU „rasiert“. dapd (Politik/Politik)

Gabriel will die doppelte Staatsbürgerschaft durchsetzen

Gabriel will die doppelte Staatsbürgerschaft durchsetzen Berlin (dapd). Die SPD will nach einem Sieg bei der Bundestagswahl die doppelte Staatsbürgerschaft in Deutschland einführen. „Ich finde, das ist etwas, was wir endlich machen sollten“, sagte Parteichef Sigmar Gabriel am Dienstag in Berlin. Dafür sei eine Mehrheit in Bundestag und Bundesrat notwendig. Gabriel betonte, die linke Mehrheit, die es nach der Niedersachsenwahl im Bundesrat gebe, sei in erster Linie dazu wichtig, zentrale SPD-Vorhaben nach einem möglichen Regierungswechsel im September umzusetzen. Als weitere Beispiele nannte er die Einführung eines flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohns, die steuerliche Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften und die Wiedereinführung der Vermögensteuer. „Für diese Vorhaben brauchen wir die Mehrheit in Bundestag und Bundesrat“, sagte der SPD-Chef. Der knappe Wahlsieg von Rot-Grün bei der Landtagswahl in Niedersachsen bringt erstmals seit 1999 wieder eine linke Mehrheit im Bundesrat. Wenn SPD und Grüne in Hannover wie angekündigt eine Regierungskoalition bilden, dann haben die von SPD, Grünen und der Linken gemeinsam regierten Länder genügend Stimmen zur Anrufung des Vermittlungsausschusses oder um Gesetze anzustoßen. Linke Zustimmung zu Bundesratsinitativen unproblematisch Dass SPD und Grüne im Bundesrat auf die Linke angewiesen sein werden, hält Gabriel nicht für schwierig. „Da sehe ich kein Problem.“ In Brandenburg, wo die SPD zusammen mit der Linken regiert, „da sind das doch eher rechte Sozialdemokraten“, sagte Gabriel. Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) müsse dem Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Linke) „doch einmal in der Woche erklären, dass der Mindestlohn etwas Gutes ist“, fügte Gabriel hinzu. „Das sind vernünftige Leute und die werden sich vernünftig verhalten“. Einer Blockadepolitik im Bundesrat erteilte Gabriel erneut eine Absage. „Wir werden jedenfalls nichts machen, was das Land zum Stillstand bringt“, sagte der SPD-Bundesvorsitzende. Mit ihrer Mehrheit im Bundesrat werde die SPD „ganz pragmatisch“ umgehen: „Bei jedem einzelnen Thema werden wir überlegen: Ist das im Interesse des Landes.“ Die SPD werde nur das blockieren, was sie „politisch für falsch“ halte. Das gelte etwa „für alles, was für Ausfälle bei den Kommunen führt“. Zudem werde die SPD eine Mindestlohninitiative starten. Auch einen Versuch, das Betreuungsgeld doch noch zu Fall zu bringen, werde es geben. Bayerns Familienministerin Christine Haderthauer (CSU) glaubt nicht daran, dass das Betreuungsgeld noch kippt. Seit dem Bundesratsbeschluss im Dezember sei es „längst in trockenen Tüchern“, sagte Haderthauer in München. dapd (Politik/Politik)

Für Gerhart Baum ist die FDP-Krise noch nicht überstanden

Für Gerhart Baum ist die FDP-Krise noch nicht überstanden Frankfurt am Main (dapd). Mit der Berufung der Doppelspitze Rösler/Brüderle hat die FDP nach Ansicht des Altliberalen Gerhart Baum ihre Krise noch nicht überwunden. Im Hessischen Rundfunk verwies Baum am Dienstag auf die schlechten Umfragewerte im Bund. „Das muss sich jetzt bessern. Die FDP ist nicht aus dem Schneider.“ Es gebe jetzt lediglich eine „Atempause, aber keine Lebensversicherung für die Bundestagswahl. Baum sagte, die FDP sei „nach wie vor in einer Existenzkrise“. Ein Weiter so „ist für die FDP tödlich“. Sie müsse jetzt ihr eigenes Profil schärfen. Der angeschlagene FDP-Chef Philipp Rösler hatte am Montag – nach dem Überraschungserfolg der FDP in seinem Heimatland Niedersachsen – im FDP-Vorstand die Vertrauensfrage gestellt und überstanden. Fraktionschef Rainer Brüderle, dem Ambitionen auf die Nachfolge nachgesagt worden waren, wurde von der Parteispitze zum Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl bestellt. Baum zeigte sich über die Personalentscheidungen verwundert. „Einmal war ich überrascht vom Angebot des Vorsitzenden Rösler, sein Amt zugunsten von Brüderle aufzugeben. Dann war ich überrascht, dass Brüderle dieses Angebot nicht angenommen hat. Ich weiß nicht, was da passiert ist und welche Gründe er hat“, fragte sich Baum. Der 80-Jährige gilt als Vertreter des linken Parteiflügels. Er gehörte jahrzehntelang dem Bundestag an war in der sozial-liberalen Koalition in den 1970er Jahren Bundesinnenminister. dapd (Politik/Politik)

Merkel sichert Frankreich Unterstützung bei Mali-Einsatz zu

Merkel sichert Frankreich Unterstützung bei Mali-Einsatz zu Berlin (dapd). Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat dem französischen Präsidenten François Hollande weitere Unterstützung im Mali-Konflikt zugesichert. Merkel sagte am Dienstag auf einer Pressekonferenz mit Hollande in Berlin, der Militäreinsatz Frankreichs gegen Islamisten in dem westafrikanischen Land sei auch im Interesse Europas. Die Verteidigungsminister beider Länder stünden bei diesem Thema in einem „sehr engen Kontakt“. Hollande dankte Merkel für die „politische Solidarität“ im Fall Mali. Außerdem leiste Deutschland materielle Hilfe. Hollande bekräftigte zugleich, Frankreich gehe im Namen der Völkergemeinschaft gegen die Islamisten in Mali vor. dapd (Politik/Politik)

MaßArbeit legt Jahresbilanz 2012 vor

Osnabrück. Allein die nüchternen Fakten weisen auf ein erfolgreiches Jahr 2012 hin: Innerhalb von zwölf Monaten ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Landkreis Osnabrück um 303 auf 3367 zurückgegangen.

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Kreis legt Budget 2013 vor

Landrat Friedel Heuwinkel und Kreiskämmerer Frank Schäfer haben in der gestrigen Kreistagssitzung ihren Entwurf für den Haushalt 2013 des Kreises Lippe vorgelegt. Vorangegangen waren erneut intensive Diskussionen mit den lippischen Städten und Gemeinden.

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