Verkäufe der Marke Volkswagen stagnieren im Februar

Verkäufe der Marke Volkswagen stagnieren im Februar Wolfsburg (dapd). Die Marke Volkswagen Pkw ist im Februar beim Wachstum vom schwachen europäischen Automarkt ausgebremst worden. In dem Monat wurden 401.400 Fahrzeuge ausgeliefert, das entsprach einem Wachstum im Vergleich zum Vorjahresmonat von 0,4 Prozent, wie VW am Montag in Wolfsburg mitteilte. Die Monate Januar und Februar zusammengenommen verzeichnete VW ein Verkaufsplus von 9,1 Prozent. „Die Marke Volkswagen Pkw konnte sich im Februar dem harten Wettbewerb und den anhaltenden Unsicherheiten in wichtigen europäischen Märkten nicht gänzlich entziehen“, sagte VW-Vertriebsvorstand Christian Klingler. In Westeuropa ohne Deutschland gingen die Auslieferungen um 11,6 Prozent auf 115.800 Fahrzeuge zurück. Auf dem Heimatmarkt Deutschland verbuchte VW ebenfalls ein deutliches Minus von 9,4 Prozent auf 77.000 Autos. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Verbraucherschützer kritisieren fragwürdige Strompreiserhöhungen

Verbraucherschützer kritisieren fragwürdige Strompreiserhöhungen Düsseldorf (dapd). Die Strompreiserhöhungen zum Jahreswechsel sind nach einer Studie der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in vielen Fällen überzogen gewesen. „Mindestens die Hälfte der Grundversorger in Nordrhein-Westfalen hat die öffentliche Diskussion über die Energiewende und die steigende EEG-Umlage instrumentalisiert, um unangemessen hohe Aufschläge zu fordern“, kritisierte der Vorstand der Verbraucherzentrale, Klaus Müller, am Montag in Düsseldorf. Jeder zweite Grundversorger wälzte demnach seine Zusatzkosten komplett auf die Verbraucher ab – oder griff ihnen sogar noch tiefer in die Tasche. Angesichts der Tatsache, dass die Beschaffungspreise für Strom an der Börse massiv gesunken seien, sei dies nicht akzeptabel und wirke schon fast anstößig, sagte Müller. Kritisch beurteilten die Verbraucherschützer auch die Informationspolitik der Stromversorger. Gerade einmal die Hälfte der Grundversorger schaffe es, die Höhe ihrer Preisaufschläge stichhaltig zu begründen. Jeder dritte Grundversorger weise die Verbraucher nicht auf ihr Sonderkündigungsrecht bei einer Preiserhöhung hin, beklagten sie. Die Verbraucherschützer empfahlen den Kunden, zu prüfen, ob sie durch einen Tarif- oder Anbieterwechsel nicht Geld sparen können. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

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Pro Bahn kritisiert mangelnde Information der Fahrgäste

Pro Bahn kritisiert mangelnde Information der Fahrgäste Göttingen (dapd). Der Fahrgastverband Pro Bahn hat die mangelnde Information der Fahrgäste während einer Bahnreise kritisiert. Die Durchgängigkeit einer Reisekette finde immer noch viel zu wenig Beachtung bei Politik, Planungsbüros und Verkehrsbetrieben, sagte der stellvertretende Bundesvorsitzende des Verbandes, Gerd Aschoff, am Montag in Göttingen. Deshalb litten Fahrgäste häufig unter verpassten Anschlüssen, nicht aufeinander abgestimmten Tarifsystemen und fehlenden Verbindungen zwischen einzelnen Liniennetzen. „Eine Alternative zum Auto sind Busse und Bahnen nur, wenn die Reisekette rundherum funktioniert“, sagte Aschoff. Er bemängelte zugleich die „gravierende Unterfinanzierung“ des öffentlichen Verkehrs und seiner Infrastruktur. Die Politik müsse endlich handeln und der Gefahr begegnen, dass der öffentliche Verkehr Anteile verliere. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Niebel kritisiert Zusammensetzung des neuen FDP-Präsidiums

Niebel kritisiert Zusammensetzung des neuen FDP-Präsidiums Saarbrücken (dapd). Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) hält die Zusammensetzung des neuen Parteipräsidiums für wahltaktisch unklug. Ohne ein deutlich überdurchschnittliches Ergebnis in Baden-Württemberg bei der Bundestagswahl werde es für die Liberalen im Bund schwer, sagte Niebel nach seiner Wahlschlappe beim FDP-Parteitag der „Saarbrücker Zeitung“. „Manche in der Partei haben offenbar außer Acht gelassen, wo für die FDP Wahlen gewonnen werden.“ Niebel, der in Baden-Württemberg Spitzenkandidat der FDP ist, wurde am Wochenende nicht als Beisitzer ins Präsidium gewählt. Die Landesvorsitzende Birgit Homburger verfehlte die Wiederwahl als stellvertretende Bundesvorsitzende. Der Entwicklungsminister betonte, er sei „nicht versenkt“ worden. „Denn als Bundesminister sitze ich weiter am Präsidiumstisch.“ Zugleich wies er darauf hin, dass auch andere nicht so strahlend aus den Wahlen hervor gegangen seien, „wie sie sich das gewünscht hätten“. dapd (Politik/Politik)

Unternehmen ermöglicht Barzahlung beim Internet-Kauf

Unternehmen ermöglicht Barzahlung beim Internet-Kauf Berlin (dapd). Online kaufen, bar bezahlen: Das Berliner Unternehmen barzahlen.de ermöglicht Kunden seit Montag, ihre Einkäufe im Netz mit Bargeld zu begleichen. Wer bei derzeit etwa 50 teilnehmenden Online-Händlern etwas erwirbt, kann sich eine Rechnung drucken oder eine SMS mit einem Code senden lassen und anschließend bar in einer Filiale der Drogeriemarktkette dm bezahlen. In Berlin können Kunden auch in Läden von mobilcom-debitel ihre Rechnung begleichen. Für Kunden sei das Barzahlen nicht mit weiteren Kosten verbunden, Händler müssten für das Angebot einen marktüblichen Preis bezahlen. Der potenzielle Kundenkreis sei groß, sagte eine Sprecherin des Unternehmens. Mehr als zwei Drittel der Deutschen nutze keine Kreditkarte, mehr als die Hälfte komme ohne Online-Banking aus. „Deutschland ist Bargeld-Land“, sagte sie. Hinter dem Projekt stehen zahlreiche finanzstarke Investoren. Dazu gehören die Axel-Springer-AG, die Otto Group und Rocket Internet. (Internet: http://www.barzahlen.de/kunden ) dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Atomkraftgegner veranstalten fast 200 Mahnwachen

Atomkraftgegner veranstalten fast 200 Mahnwachen Hamburg (dapd). Die deutsche Anti-AKW-Bewegung setzt ihre Protestaktionen anlässlich des zweiten Jahrestages der Reaktorkatastrophe von Fukushima fort. Für Montagnachmittag und -abend waren in rund 190 Städten Mahnwachen und Kundgebungen angekündigt, wie die Organisation in Hamburg „Ausgestrahlt“ mitteilte. Damit wollten die Atomkraftgegner ihre Verbundenheit mit den Betroffenen des Super-GAU in Japan ausdrücken, sagte „Ausgestrahlt“-Sprecher Jochen Stay. Zudem stünden die Mahnwachen für die Forderung, die deutschen Atomkraftwerke nicht noch bis 2022 weiter zu betreiben. Bereits am Samstag hatten nach Veranstalterangaben bundesweit rund 28.000 Menschen gegen Atomkraft demonstriert. dapd (Politik/Politik)

Deutscher Außenhandel startet gut ins neue Jahr

Deutscher Außenhandel startet gut ins neue Jahr Wiesbaden (dapd). Der deutsche Außenhandel ist nach dem Rekord vom Vorjahr auch 2013 stark gestartet. Im Januar verkauften Deutschlands Firmen Waren im Wert von 88,6 Milliarden Euro ins Ausland, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Das waren 3,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor und 1,4 Prozent mehr als im Dezember 2012. Das Exportgeschäft in die Eurozone stagniert im Januar auf Jahressicht mit einem Plus von nur 0,4 Prozent. Dagegen legte der Außenhandel mit Ländern der Europäischen Union, die nicht zur Währungsgemeinschaft zählen, um 5,5 Prozent zu, wie die Statistiker erklärten. Der deutsche Export in Drittländer außerhalb der EU kletterte im Januar um 4,5 Prozent. Ungeachtet einer Schwächephase zum Jahresende hatten die deutschen Außenhändler im vergangenen Jahr so viel verkauft wie niemals zuvor. Der Export war 2012 um 3,4 Prozent auf 1.097,3 Milliarden Euro gestiegen. Der Wert der Importe nach Deutschland lag im Januar bei 74,9 Milliarden Euro. Das waren den Angaben zufolge 2,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor und 3,3 Prozent mehr als im Dezember. Kalender- und saisonbereinigt erreichte der Außenhandelsbilanzüberschuss im Januar 15,7 Milliarden Euro. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Bosch-Verpackungstechnik einer der Gewinner im Konzern

Bosch-Verpackungstechnik einer der Gewinner im Konzern Waiblingen (dapd). Einer der Gewinner beim zuletzt kriselnden Technologiekonzern Bosch ist die Verpackungssparte. Sie legte beim Umsatz 2012 um 16 Prozent auf 914 Millionen Euro zu, wie Bosch Packaging Technology am Montag in Waiblingen bei Stuttgart mitteilte. „Wir wollen mit unseren Verpackungslösungen und dem damit verbundenen Dienstleistungsangebot unsere weltweit führende Marktposition weiter ausbauen“, kündigte der Vorsitzende des Bereichsvorstands, Friedbert Klefenz, an. Bis 2015 strebe die Sparte einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro an. Der Umsatz des Konzerns und weltgrößten Automobilzulieferers kletterte im vergangenen Jahr insgesamt lediglich um 1,6 Prozent auf 52,3 Milliarden Euro. Erwartet hatte das Unternehmen ein Wachstum von drei bis fünf Prozent. Schuld war vor allem die Solarsparte, aber auch die Staatsschuldenkrise in Europa. Im Verpackungsbereich waren die Auswirkungen dagegen geringer. Der für das Unternehmen relevante Weltmarkt für Verpackungsmaschinen wuchs im vergangenen Jahr um sechs Prozent. „Hier wird deutlich, dass unser Geschäft von der allgemeinen Konjunktur unabhängiger ist als beispielsweise andere Bereiche des Maschinen- und Anlagenbaus“, sagte Klefenz. Bosch Packaging Technology stellt Packungen für die Pharma-, Nahrungsmittel- und Süßwarenindustrie her. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Bertelsmann-Stiftung sieht Rentenkassen vor großen Herausforderungen

Bertelsmann-Stiftung sieht Rentenkassen vor großen Herausforderungen Gütersloh (dapd). Der Renteneintritt der Babyboomer-Generation macht einer Studie der Bertelsmann-Stiftung zufolge weitere Veränderungen am deutschen Rentensystem dringend notwendig. Die bisherigen Maßnahmen reichten nicht aus, um das Rentensystem langfristig stabil zu finanzieren, warnte die Stiftung am Montag unter Berufung auf umfangreiche Simulationsrechnungen zur Entwicklung bis 2060. Während heute der Anteil der über 65-Jährigen bei 30 Prozent liegt, sieht die Prognose für 2030 einen Anteil von 49 Prozent und für 2060 von 63 Prozent. Damit entstehe spätestens ab 2030 ein neuer Anpassungsbedarf in der gesetzlichen Rentenversicherung Wirklich entlastende Effekte könnten demnach die Einbeziehung von Beamten und Selbstständigen in die gesetzliche Rentenversicherung bewirken. Darüber hinaus könnten auch eine steigende Erwerbsbeteiligung von Frauen und älteren Menschen, eine tiefgreifende Verbesserung der Bildungsstruktur oder eine nochmalige Verlängerung der Lebensarbeitszeit der Studie zufolge das Rentensystem entlasten. Ohne neue Weichenstellungen seien ein weiterer Rückgang des Rentenniveaus und steigende Beiträge unvermeidlich, warnte die Stiftung. dapd (Politik/Politik)

Seehofer ermahnt CDU in Debatte um Mütterrenten

Seehofer ermahnt CDU in Debatte um Mütterrenten München (dapd). CSU-Chef Horst Seehofer fordert von der Schwesterpartei CDU die Bereitschaft zu einer „spürbaren“ Aufstockung der Renten von Müttern, deren Kinder vor 1992 geboren sind. Seehofer sagte am Montag in München, eine „Minimallösung“ werde die CSU nicht mittragen. Er fügte mit Blick auf Bedenken in Teilen der CDU wegen der Kostenfrage hinzu: „Man kann einen kräftigen Einstieg bei den Mütterrenten machen, ohne die finanzielle Solidität zu gefährden.“ dapd (Politik/Politik)