Zigaretten werden wieder teurer

Zigaretten werden wieder teurer Berlin (dapd). Eine Schachtel Zigaretten des Herstellers British American Tobacco wird Anfang 2013 bis zu zehn Cent teurer. Das berichtet die Zeitung „Die Welt“ am Donnerstag unter Berufung auf das Tabakunternehmen („Lucky Strike“, „Pall Mall“, „Gitanes“). Hauptgrund seien höhere Steuern von vier bis acht Cent je Packung. „Unsere Firmenpolitik ist es, Verbrauchssteuererhöhungen grundsätzlich an die Kunden weiterzugeben“, sagte der Deutschlandchef von British American Tobacco, Ad Schenk. Andere Tabakfirmen hielten sich noch bedeckt. Die Zigarettenhersteller ziehen aber bei Preiserhöhungen der Konkurrenz meist rasch nach. Der Staatsanteil pro Zigarettenschachtel liegt laut der Zeitung derzeit bei 73 Prozent des Verbraucherpreises. Im November 2010 hatte das Bundesfinanzministerium eine Steuererhöhung auf Zigaretten in fünf Schritten bis 2015 beschlossen. Im Januar folgt die dritte Stufe. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Bahnstreik in Frankreich ohne Folgen für Reisende nach Deutschland

Bahnstreik in Frankreich ohne Folgen für Reisende nach Deutschland Paris (dapd). Ohne Auswirkungen für Reisende nach Deutschland hat ein Streik bei der französischen Staatsbahn SNCF begonnen. In Frankreich selbst fiel rund ein Viertel der Hochgeschwindigkeitszüge TGV aus, wie die Bahn am Donnerstag mitteilte. Die internationalen Verbindungen nach Deutschland, Belgien, Großbritannien und in andere Nachbarländer waren nicht betroffen. Der Ausstand, mit dem die Eisenbahner gegen zu geringe Lohnerhöhungen protestieren, begann am Mittwochabend und soll noch bis Freitagmorgen dauern. Am Freitag wird auch die französische Fluglinie Air France bestreikt. Die Fluggesellschaft teilte aber mit, dass der Streik gegen die Sparpläne lediglich zu einigen Verspätungen führen werde. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

4.150 Karriere-Kicks für OWL!

Bielefeld. Ob Festanstellung, Ausbildung, Studienplatz, Weiterbildung, Quereinstieg oder Existenzgründung: 4.150 aktuelle Karrierechancen von über 60 Ausstellern erwarten die Besucher in der Stadthalle Bielefeld am 27. und 28. Oktober.

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Unklare Zukunft belastet Geschäft von Praktiker

Unklare Zukunft belastet Geschäft von Praktiker Hamburg (dapd). Die angeschlagene Baumarktkette Praktiker ist wegen der ungewissen Zukunft des Konzerns noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Im dritten Quartal vergrößerte sich der operative Verlust auf 17,3 Millionen Euro von gut 10 Millionen Euro im Vorjahr, wie Praktiker am Donnerstag in Hamburg mitteilte. Der Umsatz brach demnach um ein Zehntel auf 758 Millionen Euro ein. Vor allem im Deutschland sei das Geschäft wegen der unsicheren Zukunftsperspektive schlechter gelaufen. Dabei schnitt die Qualitätsmarke Max Bahr, die das Hauptgeschäft tragen soll, besser ab als der Discounter Praktiker. Der Konzern hat durch seine Billigstrategie („20 Prozent auf alles“) und Missmanagement Verluste angehäuft. Praktiker steckt mitten im Umbruch und hat erst vor kurzem die weitere Finanzierung gesichert. Zuvor hatte es monatelang Streit um den Kurs der Neuausrichtung und diverse Managerwechsel gegeben. Die unklaren Zukunftsaussichten hätten die Beziehungen zu Lieferanten und die Warenverfügbarkeit zeitweilig beeinträchtigt, sagte Vorstandschef Armin Burger. Das Management habe sich auf den Umbau und die Finanzierung konzentriert. „Wir haben jetzt eine stabile planerische Basis und eine konkrete Entwicklungsperspektive, aus der wir neue Kraft schöpfen können“, erklärte Burger. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Baugewerbe bleibt auf Wachstumskurs

Baugewerbe bleibt auf Wachstumskurs Wiesbaden (dapd). Wegen der starken Auftragslage im Hochbau haben die deutschen Bauunternehmen weiterhin gut zu tun. Im August verbuchten die Betriebe des Bauhauptgewerbes im Vergleich zum Vorjahresmonat preisbereinigt einen Auftragszuwachs von 8,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Die Nachfrage im Hochbau sei um satte 17,6 Prozent gestiegen, im Tiefbau habe sie dagegen um 1,5 Prozent abgenommen. Der Gesamtumsatz belief sich den Angaben nach im August auf rund 8,9 Milliarden Euro. Das ist ein Plus von 2,0 Prozent im Jahresvergleich. Ende August waren mit 739.000 Mitarbeitern etwa 19.000 Menschen weniger im Baugewerbe beschäftigt als ein Jahr zuvor. In den ersten acht Monaten des Jahres stiegen die Auftragseingänge laut Statistik gegenüber dem Vorjahreszeitraum preisbereinigt um 4,8 Prozent. Der Gesamtumsatz nahm demnach binnen Jahresfrist um 1,6 Prozent auf 57 Milliarden Euro zu. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Rekordbesuch bei Feldtagen der FarmSaat AG

Everswinkel. Die Feldtage der FarmSaat AG endeten mit einem Rekordergebnis. 2012 besuchten so viele Landwirte und Interessierte die insgesamt 130 Veranstaltungen in ganz Deutschland wie in keinem Jahr zuvor. Der Saatguthersteller aus dem münsterländischen Everswinkel hatte geladen, um die neuen Maiszüchtungen aus regionalen Feldversuchen vorzustellen. Dabei zeigte sich: Die verschiedenen Sorten waren optimal auf die lokalen Anforderungen angepasst.

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Novartis weist trotz geringerem Umsatz stabilen Gewinn aus

Novartis weist trotz geringerem Umsatz stabilen Gewinn aus Basel (dapd). Trotz eines geringeren Umsatzes hat der Schweizer Pharmakonzern Novartis seinen Gewinn im dritten Quartal stabil gehalten. Die Erträge gingen um sieben Prozent auf 13,8 Milliarden Dollar (10,7 Milliarden Euro) zurück. Abzüglich von Wechselkurseffekten sanken sie lediglich um zwei Prozent. Der Gewinn des Konzerns entwickelte sich konstant: Mit 2,5 Milliarden Dollar (1,9 Milliarden Euro) liegt er von Juli bis September praktisch auf Vorjahreshöhe. Als Umsatzstütze erwiesen sich neuere Produkte, wie Novartis am Donnerstag mitteilte. Mit ihnen erwirtschaftete der Konzern 2,8 Milliarden Dollar (2,2 Milliarden Euro), was mehr als einem Drittel des Umsatzes der Pharmasparte entspricht. Insgesamt setzte Novartis mit Pharmaprodukten rund 7,78 Milliarden Dollar (sechs Milliarden Euro) um, fünf Prozent weniger als im Vorjahr und etwa gleich viel, wenn der Dollar nicht erstarkt wäre. Zu schaffen macht dem Konzern die Generikakonkurrenz in den USA. Für das Bluthochdruck-Mittel Diovan ist im September der Patentschutz ausgelaufen. Die Generikasparte Sandoz verzeichnete mit rund zwei Milliarden Dollar (1,6 Milliarden Euro) Umsatz einen Rückgang von 13 Prozent. Für das Gesamtjahr bleibt Novartis bei seiner Einschätzung, wonach der Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres bleiben soll. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Albig mahnt zu schnellerem Ausbau des Stromnetzes

Albig mahnt zu schnellerem Ausbau des Stromnetzes Köln (dapd). Vor der Ministerpräsidentenkonferenz fordert Schleswig-Holsteins Landeschef Torsten Albig (SPD), bei der Energiewende den Netzausbau voranzutreiben. „Wir müssen es hinbekommen, dass die Leitungen der Geschwindigkeit des Ausbaus der erneuerbaren Energien folgen und nicht umgekehrt“, sagte Albig am Donnerstag im Deutschlandfunk. Der Strom müsse da erzeugt werden, wo das am günstigsten möglich sei, nämlich mit Wind an Land. Eine Quote für Windräder sei daher völlig falsch, betonte der Ministerpräsident. Die Länderchefs treffen am Donnerstag auf Schloss Ettersburg bei Weimar zusammen, um vor allem über die Energiewende zu sprechen. Als Gäste werden unter anderem der ehemalige Bundesumweltminister Klaus Töpfer und EU-Energiekommissar Günther Oettinger (beide CDU) erwartet. dapd (Politik/Politik)

Schere bei Einkommen schließt sich wieder etwas

Schere bei Einkommen schließt sich wieder etwas Berlin (dapd). Die bessere Konjunktur und der Zuwachs an Arbeitsplätzen haben die Ungleichheit bei den Einkommen in Deutschland verringert. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hervor. „Diese Entwicklung war in Ostdeutschland stärker als in Westdeutschland“, heißt es in der Studie zu Einkommensentwicklung und Armutsrisiko. Den Rückgang an Ungleichheit macht die Analyse des DIW vor allem am sogenannten Gini-Koeffizient fest, einem international verwendeten Index zur Messung von Einkommensungleichheit. Der Wert habe bis 2005 eine deutliche Zunahme der Ungleichheit im realen Haushaltseinkommen aufgewiesen, vor allem im Osten. Seitdem weise der Index auf eine gerechtere Einkommensverteilung hin. Zudem konnten laut DIW von 2009 bis 2010 in Deutschland insgesamt die unteren 40 Prozent der Bevölkerung ihr verfügbares Einkommen real um etwa zwei Prozent und damit überdurchschnittlich steigern. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

BASF kämpft weiter gegen Gewinnrückgänge

BASF kämpft weiter gegen Gewinnrückgänge Ludwigshafen (dapd). Der Chemieriese BASF kommt 2012 nicht richtig auf die Beine. Die Gewinnrückgänge aus dem ersten Halbjahr setzten sich auch im dritten Quartal fort. Vor allem niedrige Margen im Chemiegeschäft und außerplanmäßige Anlagenabstellungen in den USA haben den Gewinn einbrechen lassen. Der Überschuss nach Anteilen Dritter betrug im dritten Quartal 946 Millionen Euro, das war mehr als ein Fünftel weniger als im Vorjahreszeitraum, wie der DAX-Konzern am Donnerstag in Ludwigshafen mitteilte. Immerhin verlangsamte sich der Rückgang im Gesamtjahr damit etwas. Von Januar bis September ging der Jahresüberschuss um knapp 23 Prozent zurück. „Hinter uns liegt ein weiteres Quartal, in dem sich die weltwirtschaftlichen Aussichten nicht verbessert haben“, sagte der Vorstandsvorsitzende Kurt Bock. Dennoch habe sich der Konzern gut behauptet. Der Umsatz stieg vor allem mengenbedingt auf Jahressicht um acht Prozent auf 19 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis vor Sondereinflüssen lag mit knapp 2,1 Milliarden Euro um 5 Prozent über dem Wert des Vorjahresquartals. Das Unternehmen strebe weiterhin an, im Gesamtjahr bei Umsatz und operativem Ergebnis vor Sondereinflüssen die Rekordwerte des Jahres 2011 zu übertreffen. „In diesem herausfordernden Umfeld konzentrieren wir uns auf unsere Stärken, bauen unser Geschäft aus, haben aber zugleich die Kosten fest im Blick und optimieren weiter unsere Geschäftsprozesse“, kündigte Bock an. Ein Beispiel für den Ausbau des Geschäftes seien die in dieser Woche erfolgte Vereinbarung zwischen der BASF-Tochter Wintershall mit Statoil zur Ausweitung der Ölförderung in der Nordsee. Zudem plane BASF den Erwerb des US-Unternehmens Becker Underwood, das sich auf Technologien zur biologischen Saatgutbehandlung und auf biologische Pflanzenschutzprodukte spezialisiert hat. Beide Bereiche – Öl und Gas sowie das Pflanzenschutzsegment – waren bei BASF auch im dritten Quartal Stützen des Geschäftes und wiesen als einzige Segmente Zuwächse beim operativen Ergebnis aus. BASF hat bereits das Exzellenzprogramm Step initiiert, mehr als 100 Projekte umfasst und zu geringeren Fixkosten und höheren Deckungsbeiträgen führen soll. Das Unternehmen erwartet nach Abschluss des Programms 2015 einen Ergebnisbeitrag von dann jährlich rund 1 Milliarde Euro. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)