Starwood-Hotelkonzern expandiert kräftig auch in Deutschland

Starwood-Hotelkonzern expandiert kräftig auch in Deutschland Berlin (dapd). Der amerikanische Hotelkonzern Starwood (Sheraton, Westin) expandiert trotz der heraufziehenden Wirtschaftskrise kräftig weiter. „Ein börsennotiertes Unternehmen kann sich Stillstand nicht leisten“, sagte der für Zentral- und Osteuropa zuständige Senior Vice President Thomas Willms der Nachrichtenagentur dapd. „Wir haben in diesem Jahr 80 Hotels eröffnet, also jede Woche mehr als eines.“ Vorgesehen seien „zwischen 80 und 120 neue Eröffnungen pro Jahr, auch im kommenden Jahr“. Unter dem Dach von Starwood sind mehr als 1100 Hotels in 100 Ländern vereinigt. In Berlin wird nach Willms‘ Angaben 2014 am Flughafen das erste „Four Points by Sheraton-Hotel“ der Hauptstadt eröffnet. Das traditionelle Fünf-Sterne-Plus-Segment sei hier sehr gesättigt. „Aber mit einem Design-Hotel könnten wir uns vorstellen, in Berlin weiter zu expandieren.“ Insgesamt gebe es eine „goldene Zeit des Reisens“, sagte Willms. So werde die Zahl der Reisenden in China von derzeit 77 Millionen auf 100 Millionen im Jahr 2015 steigen. „In den nächsten 20 Jahren werden weltweit drei Milliarden Menschen in einer Mittelklasse sein, die beruflich oder privat auf Reisen gehen werden“, prognostizierte der Manager. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Gewinneinbruch bei Wincor Nixdorf

Paderborn (dapd). Die Nachfrageschwäche in Europa und hohe Restrukturierungskosten haben zu einem drastischen Gewinneinbruch beim Geldautomaten- und Kassensystem-Hersteller Wincor Nixdorf geführt. Mit 68 Millionen Euro fiel das Nettoergebnis im Geschäftsjahr 2011/2012 um 42 Prozent niedriger aus als im Vorjahr, wie das Paderborner Unternehmen am Montag mitteilte.

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Baukonzern Bilfinger steht unter Korruptionsverdacht

Baukonzern Bilfinger steht unter Korruptionsverdacht Mannheim (dapd). Schwere Korruptionsvorwürfe gegen den Mannheimer Bau- und Dienstleistungskonzern Bilfinger: Das MDAX-Unternehmen steht im Verdacht, Schmiergelder in Millionenhöhe gezahlt zu haben. Die Staatsanwaltschaft hat im Oktober mehrere Büros des Unternehmens durchsucht, wie Bilfinger am Montag bestätigte. Zuvor hatte die österreichische Zeitung „Die Presse“ über die Razzien berichtet. Im Zentrum der Ermittlungen stehe ein 495-Millionen-Euro-Bauprojekt in Ungarn, schreibt das Blatt. Um dieses an Land zu ziehen, soll in den Jahren 2006 und 2007 Schmiergeld geflossen sein. „Bilfinger unterstützt die Ermittlungen und kooperiert uneingeschränkt mit der Staatsanwaltschaft“, teilte ein Sprecher des Unternehmens mit. Die Staatsanwaltschaft war am Montag zunächst nicht zu erreichen. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Studie: Rechtsextremismus in Ostdeutschland nimmt zu

Studie: Rechtsextremismus in Ostdeutschland nimmt zu Berlin (dapd). In den ostdeutschen Bundesländern breitet sich rechtsextremes Gedankengut einer aktuellen Studie zufolge massiv aus. Seit 2006 hat sich die Gruppe mit rechtsextremem Weltbild von 6,6 auf 15,8 Prozent mehr als verdoppelt, wie aus der am Montag in Berlin vorgestellten Untersuchung „Die Mitte im Umbruch. Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2012“ der Friedrich-Ebert-Stiftung hervorgeht. In Westdeutschland sei diese Gruppe von 9,1 auf 7,6 Prozent dagegen deutlich geschrumpft. Bezogen auf ganz Deutschland ist in den vergangenen beiden Jahren ein Anstieg rechtsextremen Denkens von 8,2 auf 9,0 Prozent zu verzeichnen. Zugleich bleibt die Zufriedenheit mit der Demokratie im Vergleich zu anderen Staatsformen mit 94,9 Prozent (West: 95,5 Prozent; Ost: 92,1 Prozent) hoch. Als Grundlage für die Studie wurden im Sommer 2.415 deutsche Staatsangehörigen sowie 95 Personen ohne deutsche Staatsbürgerschaft vom Berliner Meinungsforschungsinstitut USUMA befragt. dapd (Politik/Politik)

Beck freut sich über positive Alternative zum Shitstorm

Beck freut sich über positive Alternative zum Shitstorm Berlin (dapd). Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Volker Beck freut sich über den Erfolg seines „Candystorms“ für Parteichefin Claudia Roth. „Wir haben ein bisschen Twittergeschichte geschrieben und gleichzeitig Parteigeschichte“, sagte er am Montag der Nachrichtenagentur dapd in Berlin. Beck hatte Nutzer des Kurznachrichtendienstes Twitter am Sonntagabend aufgefordert, Roth zum Bleiben zu ermutigen. „Ein ‚Candystorm‘ ist sozusagen die positive Alternative zum Shitstorm der Piraten“, sagte Beck. Roth hatte am Montag angekündigt, wieder als Parteivorsitzende zu kandidieren, und den Unterstützern auf Twitter gedankt. dapd (Politik/Politik)

Seehofer lässt sich von neuer Schwarz-Grün-Debatte nicht beirren

Seehofer lässt sich von neuer Schwarz-Grün-Debatte nicht beirren München (dapd). CSU-Chef Horst Seehofer hat gelassen auf Spekulationen über eine mögliche schwarz-grüne Annäherung wegen der Wahl von Katrin Göring-Eckardt zur Spitzenkandidatin der Grünen reagiert. Seehofer antwortete am Montag in München im Gespräch mit Journalisten auf die Frage, wie er die Entwicklung bei den Grünen bewerte: „Ich halte es wie der FC Bayern München. Wir schauen auf uns und nicht auf die anderen.“ Der CSU-Vorsitzende hatte in den vergangenen Monaten mehrfach versichert, dass er die schwarz-gelben Koalitionen in Bayern und im Bund fortsetzen will. Der Vorsitzende der Arbeitnehmergruppe der Unionsfraktion im Bundestag, Peter Weiß (CDU), sagte jedoch nun der „Rheinischen Post“: „Bei unklaren Mehrheitsverhältnissen nach der Wahl 2013 wäre Katrin Göring-Eckardt sicher jemand, der sich Schwarz-Grün nicht verweigern würde.“ dapd (Politik/Politik)

Kauder legt Göring-Eckardt Rückzug vom Bundestagsvizeposten nahe

Kauder legt Göring-Eckardt Rückzug vom Bundestagsvizeposten nahe Berlin (dapd). Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU) hat der Grünen-Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt den Rückzug vom Amt der Vizepräsidentin des Bundestages nahegelegt. „Die Mitglieder des Präsidiums des Bundestags sollten eine gewisse parteipolitische Zurückhaltung an den Tag legen“, sagte Kauder der Zeitung „Die Welt“ (Dienstagausgabe). „Bundestagspräsident Norbert Lammert hätte zum Beispiel selbstverständlich sein Amt abgegeben, wenn er als CDU-Spitzenkandidat bei der nordrhein-westfälischen Landtagswahl angetreten wäre“, fügte Kauder hinzu. Göring-Eckardt war neben Fraktionschef Jürgen Trittin bei einer Urwahl zur Spitzenkandidatin der Grünen für die Bundestagswahl gekürt worden. Am Wochenende hatten auch schon Politiker von FDP und CSU Göring-Eckardt aufgefordert, ihr Amt als Bundestagsvizepräsidentin abzugeben. Die Grünen-Politikerin selbst lehnt dies ab. dapd (Politik/Politik)

Stationäre Krankenhauskosten auf 3.960 Euro je Behandlung gestiegen

Stationäre Krankenhauskosten auf 3.960 Euro je Behandlung gestiegen Wiesbaden (dapd). Die Krankenhauskosten sind im vergangenen Jahr leicht gestiegen. Die Gesamtkosten beliefen sich 2011 auf 83,4 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt auf der Basis vorläufiger Ergebnisse am Montag in Wiesbaden mitteilte. Umgerechnet auf rund 18,3 Millionen Patienten, die 2011 vollstationär im Krankenhaus behandelt wurden, betrugen die stationären Krankenhauskosten demnach je Fall 3.960 Euro. Das entspricht einem Anstieg von 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (3.862 Euro). Die Krankenhauskosten setzten sich im Wesentlichen aus den Personalkosten von 49,5 Milliarden Euro (plus 4,3 Prozent), den Sachkosten von 31,7 Milliarden Euro (plus 4,4 Prozent) sowie den Aufwendungen für den Ausbildungsfonds von 1,1 Milliarden Euro (plus 2,7 Prozent) zusammen. Weitere 1,2 Milliarden Euro entfielen auf Steuern, Zinsen und ähnliche Aufwendungen und auf Kosten der Ausbildungsstätten. In den Gesamtkosten sind Ausgaben für nichtstationäre Leistungen in Höhe von 10,8 Milliarden Euro enthalten. Nichtstationäre Leistungen beinhalten unter anderem Kosten für die Ambulanz sowie für wissenschaftliche Forschung und Lehre. Die Kosten der rein stationären Krankenhausversorgung lagen bei rund 72,6 Milliarden Euro. Die durchschnittlichen Kosten je Fall variierten stark zwischen den einzelnen Bundesländern. Am niedrigsten waren sie in Brandenburg mit 3.570 Euro, am höchsten in Hamburg mit 4.628 Euro. Die Unterschiede nach Ländern sind strukturell bedingt: Sie werden vom Versorgungsangebot sowie von der Art und Schwere der behandelten Erkrankungen beeinflusst. dapd (Politik/Wirtschaft)

Göring-Eckardt: Wir brauchen Claudia Roth in der Partei

Göring-Eckardt: Wir brauchen Claudia Roth in der Partei Berlin (dapd). Die Grünen-Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt begrüßt die Entscheidung der Grünen-Chefin Claudia Roth, ihre Kandidatur für den Bundesvorsitz der Partei aufrecht zu erhalten. „Wir brauchen Claudia Roth in der Partei, in diesem Wahlkampf“, sagte Göring-Eckardt am Montag in Berlin vor Beratungen der Parteigremien. Den Grünen stehe ein harter Wahlkampf bevor, „da ist sie einfach wichtig, da sie die Partei kennt und die Partei zusammenhalten kann.“ Eine schwarz-grüne Koalition lehnte Göring-Eckardt ab. „Wir wollen eher enttäuschte CDU-Wähler gewinnen, als dann wieder mit denselben zusammenzuarbeiten.“ Bei Union und Grüne sehe sie keine inhaltliche Übereinstimmung. Roth hatte zuvor erklärt, sie wolle trotz ihrer Schlappe bei der Urwahl der Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl ihr Amt behalten. Bei der Mitgliederbefragung hatten sich Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin und Göring-Eckardt durchgesetzt. dapd (Politik/Politik)

Arbeitgeber loben frühere Hartz-IV-Empfänger

Arbeitgeber loben frühere Hartz-IV-Empfänger München (dapd). Betriebe aus Gastronomie, Pflege und Handwerk haben ehemaligen Hartz-IV-Empfängern in einer Umfrage der Bundesagentur für Arbeit (BA) mehrheitlich ein gutes Zeugnis ausgestellt. Drei Viertel der Betriebe, die „Allensbach“ für die BA befragte, würden ehemalige Hartz-IV-Empfänger erneut einstellen, wie eine BA-Sprecherin am Montag in München sagte. 81 Prozent lobten die Pünktlichkeit der früheren Empfänger von Arbeitslosengeld II. 53 Prozent der Arbeitgeber waren auch mit ihrer Qualifikation zufrieden. BA-Vorstandsmitglied Heinrich Alt sagte im ZDF-„Morgenmagazin“, in diesem Jahr würde erneut fast eine Million Hartz-IV-Empfänger wieder eine Arbeit aufnehmen. Die Hälfte aller Hartz-IV-Empfänger habe eine abgeschlossene Berufsausbildung. Die BA helfe auch mit Nachqualifizierungen. In Zeiten des Fachkräftemangels seien die Betriebe bei Einstellungen zudem flexibler geworden, sagte er. Nach Angaben der BA waren insgesamt 67 Prozent der befragten Betriebe mit den ehemaligen Hartz-IV-Empfängern zufrieden und 24 Prozent unzufrieden. Befragt wurden 306 Betriebe aus Gastronomie, Pflege und Handwerk, die frühere Hartz-IV-Empfänger beschäftigen. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)