Helaba-Chef: Mittelstandsgeschäft reicht nicht für alle Banken

Helaba-Chef: Mittelstandsgeschäft reicht nicht für alle Banken Frankfurt/Main (dapd). Der Vorstandsvorsitzende der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba), Hans-Dieter Brenner, warnt vor einer Überforderung der Banken durch zu viele und komplizierte Regeln. Die Branche stehe „am Rande eines regulatorischen Kollaps“, sagte Brenner am Montag in Frankfurt am Main. Da viele Geschäftsfelder wegen der neuen Anforderungen etwa an die Kapitalausstattung nicht mehr interessant seien, konzentrierten sich zu viele Banken auf dasselbe Geschäft. „Selbst in Deutschland gibt es nicht genug Mittelstand, dass alle auf diesen Zug aufspringen können“, sagte Brenner. Er verwies auf die vielen Institute, die sich auf die Zusammenarbeit mit mittelgroßen Unternehmen spezialisieren wollten. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Restaurantkette Nordsee will mehr Lokale eröffnen

Restaurantkette Nordsee will mehr Lokale eröffnen Hamburg (dapd). Die Fisch-Schnellrestaurantkette Nordsee will zusätzliche Standorte eröffnen. „Wir müssen wieder sichtbarer werden und zeigen, welche Kompetenz Nordsee beim Thema Fisch besitzt“, sagte Geschäftsführerin Hiltrud Seggewiß dem „Hamburger Abendblatt“ (Montagausgabe). Nordsee ist eine der ältesten Fast-Food-Ketten in Deutschland, wurde aber längst von Anbietern wie McDonald’s überholt. Die Kette betreibt rund 400 Filialen, davon rund 340 in Deutschland. Seggewiß will auch die bestehenden Standorte modernisieren: „Wir versuchen, für unsere Filialen einen neuen Standard bei der Ausstattung zu kreieren, mit neuen Materialien, neuen Farben und einer subtileren Umsetzung“, sagte sie. Nordsee setzte 2011 nach eigenen Angaben rund 360 Millionen Euro um und beschäftigte 6.000 Mitarbeiter. Die Kette gehört zum Konzern des Molkerei-Unternehmers Theo Müller. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

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Chevrolet hält gemeinsame Produktion mit Opel für nicht sinnvoll

Chevrolet hält gemeinsame Produktion mit Opel für nicht sinnvoll München (dapd). Eine gemeinsame Produktion von Opel und Chevrolet zur Auslastung der Opel-Werke in Europa ist nach Angaben der Europa-Chefin von Chevrolet, Susan E. Docherty, aktuell nicht geplant und derzeit auch „nicht sinnvoll“. Für Chevrolet sei angesichts der globalen Kosteneffizienz eine Produktion in Korea wirtschaftlicher als in Europa, sagte Docherty dem in München erscheinenden Fachmagazin „Automobil Produktion“ (Novemberausgabe) laut Vorabbericht. Von der technischen Seite wäre die Produktion von Chevrolet-Fahrzeugen kein Problem, teilen sich doch inzwischen eine ganze Reihe von Fahrzeugen der Töchter von General Motors (GM) die technische Basis. In den vergangenen Monaten gab es immer wieder Spekulationen, Opel könnte über die Hereinnahme von Chevrolet-Modellen, die für den Absatzmarkt Europa bestimmt sind, die Auslastung der Werke erhöhen. Die schwache Auslastung der Opel-Werke gehört zu den Hauptproblemen der deutschen Traditionsmarke. Laut Zahlen des Beratungsunternehmens IHS lag die durchschnittliche Auslastung der Opel-Werke 2012 bei 66 Prozent und damit elf Prozentpunkte unter den Werten von 2011. Chevrolet gehört zu den wenigen Marken, die 2012 in West- und Zentraleuropa gegen den Markt zulegten. Von Januar bis September stieg der Absatz um 2,3 Prozent auf 157.000 Fahrzeuge. Docherty zeigte sich zuversichtlich, dass Chevrolet im kommenden Jahr seinen Wachstumskurs in Europa fortsetzen kann. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Verivox steigt in Vergleich von Ratenkrediten ein

Verivox steigt in Vergleich von Ratenkrediten ein Heidelberg (dapd). Das Verbraucherportal Verivox steigt in den Vergleich von Ratenkrediten ein. Kunden könnten online Ratenkreditangebote von mehr als 20 Banken vergleichen, teilte das Unternehmen am Montag in Heidelberg mit. Verivox ist vor allem für den Vergleich von Strom- und Gaspreisen bekannt, bietet aber auch andere Preisvergleiche an, etwa für Kfz-Versicherungen, Festgeld oder Telefontarife. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Weidmann: Bankenunion kein Schlüssel zur Bewältigung der Finanzkrise

Weidmann: Bankenunion kein Schlüssel zur Bewältigung der Finanzkrise Frankfurt/Main (dapd). Bundesbankpräsident Jens Weidmann dämpft die Erwartungen an eine europäische Bankenunion. Die stärkere Zusammenarbeit der Europartner könne nur dazu dienen, die Risiken für das Finanzsystem in der Zukunft zu reduzieren – sie sei aber kein Schlüssel zur Lösung der aktuellen Probleme, sagte Weidmann am Montag in Frankfurt am Main. Die EU-Pläne für eine Bankenunion sehen eine gemeinsame Finanzaufsicht, eine geregelte Abwicklung angeschlagener Institute und unter Umständen eine gemeinsame Einlagensicherung vor. „Wenn die Bankenunion am Ende vor allem dazu dienen würde, durch die Hintertür eine umfassende gemeinsame Haftung einzuführen und schlicht dem Staat mehr Möglichkeiten zu geben, sich zu verschulden, dann wäre der Währungsunion ein Bärendienst erwiesen“, sagte Weidmann. „Diese Gefahr besteht, und ich glaube, wir sollten sie nicht unterschätzen.“ Wenn die Politik Finanzhilfen für die Krisenländer für notwendig halte, dann solle sie diesen Wunsch offenlegen und nicht unter dem Deckmantel der Bankenunion verstecken. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

IW Herbstumfrage: Unternehmen erwarten schwaches Jahr 2013

IW Herbstumfrage: Unternehmen erwarten schwaches Jahr 2013 Berlin (dapd). Die deutsche Wirtschaft erwartet angesichts der schwelenden Staatsschuldenkrise ein schwaches Jahr 2013, viele Unternehmen halten sich daher mit Investitionen und Plänen für neue Arbeitsplätze zurück. Das geht aus der am Montag veröffentlichten Herbst-Konjunkturumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) unter 2.300 Unternehmen hervor „Eine Rezession erwarten wir nicht, gleichwohl wird die gewerbliche Wirtschaft nahe an den Rand der Stagnation rutschen“, sagte der Direktor des arbeitgebernahen Instituts, Michael Hüther, bei der Vorstellung der Umfrage in Berlin. Das IW geht für 2013 nach wie vor von einem Wirtschaftswachstum von 0,75 Prozent aus, für das laufende Jahr erwartet das Institut knapp ein Prozent. Laut Umfrage gehen 28,2 Prozent der befragten Firmen von künftig schlechteren Geschäften aus, während nur 24,3 Prozent mit einer höheren Produktion rechnen. Der Rest der befragten Unternehmen rechnet mit einer gleichbleibenden Produktion. In der Frühjahrsumfrage des Instituts hatten noch 38,7 Prozent der Unternehmen eine höhere Produktion erwartet und nur 16,8 Prozent eine niedrigere. Zusammen mit schwächeren Exporterwartungen hat dies auch Auswirkungen auf die Arbeitsplätze. Nur noch 27,7 Prozent der Unternehmen gehen von einer höheren Mitarbeiterzahl aus, während 19,9 Prozent eine Abnahme der Beschäftigung erwarten. Im Frühjahr hatten noch 33,1 Prozent der Firmen eine Zunahme der Beschäftigung erwartet, während lediglich 14,0 Prozent von einer abnehmenden Mitarbeiterzahl ausgingen. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Hochtief-Aktie nach Führungswechsel im Höhenflug

Hochtief-Aktie nach Führungswechsel im Höhenflug Bonn (dapd). Die Ankündigung eines einschneidenden Führungswechsels bei Deutschlands größtem Baukonzern Hochtief hat der Aktie des Essener Unternehmens einen Höhenflug beschert. Zum Handelsstart gewannen die Papiere am Montag zeitweise mehr als fünf Prozent. Befeuert wurde der Börsenkurs wohl durch Spekulationen um eine mögliche Zerschlagung des Baukonzerns. Denn eineinhalb Jahre nach der feindlichen Übernahme von Hochtief will der hoch verschuldete spanische Mehrheitseigentümer ACS offenbar seinen Zugriff auf die Essener Tochter verstärken. Vorstandschef Frank Stieler und Aufsichtsratschef Manfred Wennemer werden das Unternehmen laut einer Ad-hoc-Meldung verlassen. Neuer Vorstandsvorsitzender soll offenbar Marcelino Fernández Verdes werden. Er gilt als enger Vertrauter von ACS-Chef Florentino Pérez. Damit steigt nach Ansicht von Beobachtern die Wahrscheinlichkeit, dass der Konzern zerschlagen wird. Denn ein Verkauf der australischen Hochtief-Tochter Leighton oder der US-Firma Turner würde es ACS ermöglichen, den drückenden Schuldenberg spürbar zu verringern. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

FDP-Politiker warnt vor Ankauf von Anleihen der Krisenstaaten

FDP-Politiker warnt vor Ankauf von Anleihen der Krisenstaaten Frankfurt/Main (dapd). Hessens Justizminister Jörg-Uwe Hahn (FDP) hat die Europäische Zentralbank (EZB) gemahnt, „sich an Recht und Gesetz zu halten“. Der FDP-Politiker warnte vor dem Ankauf „faktisch wertloser Anleihen“ von Krisenstaaten. Die Entschuldung einzelner Staaten sei vom Auftrag der EZB nicht gedeckt, sagte er in einem vorab verbreiteten Grußwort zur am Montag in Frankfurt beginnenden „Euro Finance Week“. Gerade in Krisenzeiten sei die Einhaltung der rechtlichen Regeln wichtig, betonte Hahn. Die politische Macht dürfe sich nicht über das Recht erheben, das von demokratisch gewählten Parlamenten beschlossen worden sei. Hahn forderte die Einführung einer europäischen „Vertragsverteidigungsbeschwerde“, „mit der Bundestag und Bundesrat, unabhängig von dem Willen der Bundesregierung, ein Verhalten von Organen der Europäischen Union, das gegen Europarecht verstößt, vor die europäischen Gerichte bringen können“. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Aigner fordert Preissenkungen für Handynutzer

Berlin (dapd). Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) hat die Betreiber von Mobilfunknetzen aufgefordert, Kostensenkungen an die Verbraucher weiterzugeben. „Wenn die allgemeinen Kosten für die Konzerne so deutlich sinken, sollten davon auch die Kunden profitieren“, sagte Aigner der „Bild“-Zeitung (Montagausgabe).

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Deutsche Telekom streitet mit ver.di über Zustände bei US-Tochter

Berlin (dapd). Die Gewerkschaft ver.di und die Deutsche Telekom streiten über angeblich haarsträubende Zustände bei der Konzerntochter T-Mobile USA. Eine von ver.di und der US-Kommunikationsgewerkschaft CWA zusammengestellte Dokumentation zeige unerträglichen Druck auf Beschäftigte der US-Tochter, sagte ein ver.di-Sprecher am Sonntag in Berlin und bestätigte einen Bericht des „Spiegel“.

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