Verkehrsclub Deutschland sieht Bahn deutlich im Kostenvorteil

Verkehrsclub Deutschland sieht Bahn deutlich im Kostenvorteil Berlin (dapd). Bahnfahren ist hierzulande laut einer Untersuchung des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) fast immer preisgünstiger als Fliegen. In 91,5 Prozent der Preisvergleiche des Hamburger Quotas-Instituts schnitt der Zug innerhalb Deutschlands besser ab als das Flugzeug, wie der ökologisch ausgerichtete VCD am Mittwoch in Berlin mitteilte. Zu diesem Ergebnis kamen die Forscher auf der Basis von 270 Vergleichen bei allen drei untersuchten Reisearten: bei der eintägigen Geschäftsreise, beim Wochenendurlaub für zwei Personen und der 14-tägigen Urlaubsreise mit zwei Kindern im Alter von acht und zehn Jahren. Für den Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) widerlegen die VCD-Bahntests das Vorurteil des Billigfliegers. „Wir können die Bahnpreise schon allein aufgrund der Luftverkehrsteuer nur schwer unterbieten“, sagte BDL-Präsident Klaus-Peter Siegloch. Der entscheidende Vorteil des Fliegens bleibe aber für Geschäftsreisende wie Privatleute bestehen. „Mit dem Flugzeug kommen sie schneller ans Ziel“, erklärte Siegloch. Der VCD-Vorsitzende Michael Ziesak verband die Bekanntgabe der Ergebnisse mit der Forderung an Unternehmen, ihre Dienstreiserichtlinien zu überdenken und die Bahn mehr in den Vordergrund zu stellen. Der Gesetzgeber solle die Privilegierung des Autos im Reisekostenrecht aufgeben, und die Bahn solle ein einfacheres Preissystem schaffen, verlangte er. ( http://www.vcd.org/bahntest.html ) dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Schlecker zum Dritten: Verkauft

Schlecker zum Dritten: Verkauft Ehingen (dapd). „Und zwar haben wir hier einen wunderbaren Akku-Aufbruchhammer von Würth“, schallt es aus den Lautsprechern. Damit beginnt der Verkauf des sogenannten beweglichen Anlagevermögens der insolventen Drogeriemarktkette Schlecker. Kurz gesagt heißt das: Alles, was nicht niet- und nagelfest ist, kommt unter den Hammer. Geht der erste Aufbruchhammer noch für 110 Euro an seinen neuen Besitzer, wird der Preis beim nächsten auf 170 Euro getrieben. „Ich merk schon, Sie werden warm, die Aufbruchhämmer werden teurer“, kommentiert das der Auktionsleiter sichtlich zufrieden. Für die versteigernde Firma Hanseatische Industrie-Consult lohnt sich der Ausverkauf. Vom Warenwert erhält sie 18 Prozent Provision. Der Rest des Verkaufswertes soll in die Insolvenzmasse eingehen, aus der die Gläubiger der Drogeriekette bedient werden. Es ist Mittwochmorgen in Ehingen-Berg. Das ehemalige Zentrallager von Schlecker ist weitgehend leergeräumt. Alles, was noch da ist, wird versteigert. Dazu zählen vor allem Werkzeuge, Regalflächen Bürogegenstände oder Fahrzeuge. Vorne in der Halle herrscht eine skurrile Stimmung. Bierbänke stehen auf dem nackten Betonboden. Nach und nach machen es sich Bieter darauf bequem. Anzugträger, Anpackertypen in Blaumännern, Damen in Kostüm oder Steppjacke – innen geht es bunt zu im Kontrast zum grauen Himmel über Ehingen draußen. Die ersten Bierflaschen mit Bügel ploppen auf. Ulrike und Klaus hoffen auf eine Hebebühne. „Ich schraube selbst am Auto“, sagt Klaus, der genauso wie Ulrike aus Ehingen kommt und seinen Nachnamen nicht verraten will. „Vor 18 Jahren habe ich mal beim Schlecker geschafft“, erzählt Ulrike. Von der Pleite zeigen sich die beiden aber nicht betroffen. Schade sei es nur um die Jobs. „So etwas wie hier gibt es selten“ Albert Heeren hat ein berufliches Interesse an den Waren. Sein Import- und Exportunternehmen Meinex hat sich auf Ladenumbau spezialisiert – die Regale sind für ihn von besonderem Interesse. Seit Montag ist er in Ehingen, hat sich alle Artikel ganz genau angesehen. Aber wenn er nicht zum Zuge kommt, ist er auch nicht böse. „So etwas wie hier gibt es selten“, sagt er. Die Atmosphäre sei einmalig. Richtig vorbereitet geht Horst Angermayer in die Auktion. Der Inhaber einer norddeutschen Regalbautechnik-Firma trägt ein DIN-A4-Blatt mit einer selbstgezeichneten Tabelle vor sich her. Jede einzelne Position, die ihn interessiert, ist darauf eingetragen. Es handelt sich um Regalflächen, maximal 8.640 Euro will er dafür ausgeben. Hinzu kommen die Provision und 19 Prozent Mehrwertsteuer. Neu kann sich da mitunter eher lohnen, meint Angermeyer. Ein Vertreter einer Firma, die Lagerhallen vermietet, steht dagegen zwei Stunden nach Auktionsbeginn sichtlich zufrieden am provisorischen Büro an, das von zwei Wachmännern mit Pistolen gesichert wird. Einen Akkuschrauber und eine Stichsäge hat der Mann, der seinen Namen nicht nennen will, für zusammen 160 Euro erworben. Alleine der Schrauber hätte neu 800 gekostet, sagt er. Die Sachen will er gleich mitnehmen. Später könnte noch ein Gabelstapler hinzukommen, sagt er. Dazu muss er aber am Ende „Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten: Verkauft“ hören. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

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Inflation lässt im November weiter nach

Inflation lässt im November weiter nach Wiesbaden (dapd). Die Teuerung in Deutschland hat sich im November etwas verlangsamt. Die Inflationsrate werde im Vergleich zum Vorjahresmonat voraussichtlich bei 1,9 Prozent liegen, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch auf Basis einer Vorabschätzung mit. Im Oktober hatte der Wert auf Jahressicht noch bei 2,0 Prozent gelegen. Ein Minus von 0,1 Punkten ergibt sich den Statistikern zufolge auch für den für europäische Zwecke berechneten harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI). Dieser werde nun voraussichtlich bei 2,0 Prozent liegen. Die endgültigen Ergebnisse für November werden am 12. Dezember veröffentlicht. Damit liegt die Teuerung in Deutschland unter der von der Europäischen Zentralbank ausgegebenen Zielmarke von 2,0 Prozent. Zuletzt hatte die Inflation im August mit einem von 2,1 Prozent auf Jahressicht diese Vorgabe überschritten. Zuletzt hatte EZB-Präsident Mario Draghi auch ein Abklingen der Inflation im Euroraum vorhergesagt. „Wir rechnen fest damit, dass die Inflationsrate in der Eurozone im nächsten Jahr wieder unter unsere Zielmarke von nahe zwei Prozent fällt“, sagte er Ende Oktober dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen LBBW-Vorstandsmitglieder

Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen LBBW-Vorstandsmitglieder Stuttgart (dapd-bwb). Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat Anklage gegen sieben amtierende und ehemalige Vorstandsmitglieder der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) erhoben. Ihnen wird vorgeworfen, Bilanzen geschönt zu haben. Die Anklage laute auf unrichtige Darstellung oder Beihilfe dazu beziehungsweise auf Verletzung der Berichtspflicht, teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Angeklagt seien darüber hinaus zwei Mitarbeiter und zwei Abschlussprüfer. Zu den Beschuldigten zählen laut Medienberichten unter anderen der LBBW-Vorstandsvize Michael Horn, Finanzmarkt-Vorstand Hans-Joachim Strüder sowie der ehemalige LBBW-Vorstandschef Siegfried Jaschinski. Bei den angeklagten Wirtschaftsprüfern soll es sich um Mitarbeiter der Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers handeln. Den Vorständen wird unter anderem die unrichtige Darstellung in den LBBW-Konzernabschlüssen 2005 und 2006 zur Last gelegt. Auch sollen sie den Konzern- und Einzellagebericht der LBBW Ende 2008 geschönt haben. Den Ermittlungen zufolge war die Bank damals aufgrund der Finanzkrise akut in ihrem Bestand gefährdet. Die Vorstände werden beschuldigt, diese dramatische Lage der LBBW verschleiert zu haben. Die LBBW war in der Finanzkrise 2009 mit einer Kapitalspritze der Gesellschafter – Land, Stadt Stuttgart und Sparkassen – in Höhe von fünf Milliarden Euro gerettet worden. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Opel-Betriebsrat schlägt wegen Stellenabbau in Bochum Alarm

Opel-Betriebsrat schlägt wegen Stellenabbau in Bochum Alarm Bochum (dapd). Der Betriebsrat des Autoherstellers Opel in Bochum wehrt sich gegen den drohenden Abbau von 300 Stellen in dem Werk. Mit seinen Plänen verstoße das Unternehmen gegen bestehende Tarifverträge und Vereinbarungen, erklärte Betriebsratschef Rainer Einenkel am Mittwoch. Ein Unternehmenssprecher widersprach dieser Darstellung. Die Stellenstreichungen stünden im Zusammenhang mit dem Auslaufen der Getriebefertigung Ende 2013, sagte er. Dass die Fertigung dann geschlossen werde, sei bereits 2011 vereinbart worden. Der Betriebsrat moniert jedoch, der Opel-Vorstand habe zugesagt, eine Fortsetzung der Bochumer Getriebeproduktion ernsthaft und fair zu prüfen. Seit Wochen verweigere die Unternehmensführung aber entsprechende Gespräche. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Bahnchef Grube soll offenbar vorzeitig neuen Vertrag bekommen

Bahnchef Grube soll offenbar vorzeitig neuen Vertrag bekommen München (dapd). Der Vertrag von Bahnchef Rüdiger Grube soll offenbar schon vorzeitig verlängert werden. Das berichtete die „Süddeutsche Zeitung“ am Mittwoch unter Berufung auf Aufsichtsratskreise der Bahn. Demnach sehe die der Einladung für die nächste Sitzung des Kontrollgremiums am 12. Dezember als zweiten Tagesordnungspunkt die „Vorzeitige Wiederbestellung von Herrn Dr. Grube“ vor. Regierungskreise bestätigten dem Blatt, dass der 61-jährige Manager den Konzern weitere fünf Jahre bis Ende 2017 leiten solle. Für die meisten Aufsichtsräte dürfte die vorzeitige Verlängerung dem Bericht zufolge überraschend kommen. Grubes derzeitiger Vertrag wäre Ende 2014 ausgelaufen. Normalerweise wird etwa ein Jahr vorher über eine Verlängerung gesprochen. Dass er nun vorzeitig verlängert werden soll, könne als Vertrauensbeweis vor allem des Bundes gewertet werden, hieß es weiter. Der Konzern lehnte eine Stellungnahme ab und verwies auf die Aufsichtsratssitzung. Grube ist seit Mai 2009 Bahn-Vorstandschef. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

AWD verschwindet vom Markt

AWD verschwindet vom Markt Zürich/Hannover (dapd). Aus für die Marke AWD: Der Finanzdienstleister aus Hannover wird von seinem schweizer Mutterkonzern Swiss Life umbenannt. Ab 2013 werden alle AWD-Vertriebsgesellschaften unter der Marke „Swiss Life Select“ auftreten, wie der Konzern am Mittwoch in Zürich mitteilte. In den kommenden drei Jahren sollen im Zuge der Zusammenführung von Swiss Life und AWD 300 bis 400 Stellen wegfallen. 2008 war der 1988 von Carsten Maschmeyer gegründete AWD von dem Schweizer Lebensversicherer mehrheitlich übernommen worden. Vier Jahre später zeigt sich bei der Konzernleitung Ernüchterung. Der Präsident der Swiss-Life-Konzernleitung, Bruno Pfister, sagte, strategisch gesehen sei die Erweiterung der Gruppe um einen komplementären Finanzvertrieb wie AWD eine wichtige Erweiterung gewesen. „Dennoch müssen wir selbstkritisch anerkennen, dass wir die Wachstumsmöglichkeiten in Osteuropa und Österreich überschätzt hatten.“ Ungarn und Slowakei fallen als Märkte weg Die neue Marke „Swiss Life Select“ werde sich nun auf Deutschland, die Schweiz, Österreich, Polen und Tschechien konzentrieren. Die bisherigen AWD-Aktivitäten in der Slowakei und Ungarn fallen Ende des Jahres weg. Nach einer Neueinschätzung der Ertragskraft der alten AWD-Einheiten und angepasster Pläne schreiben die Schweizer bei AWD im vierten Quartal 576 Millionen Schweizer Franken (rund 478 Millionen Euro) ab. Für 2012 rechnet Swiss Life mit einem reduzierten Gewinn in zweistelliger Millionenhöhe. Vor Sonderbelastungen soll der operative Gewinn über 850 Millionen Schweizer Franken (706 Millionen Euro) betragen. Alle Produktions- und Vertriebsorganisationen von Swiss Life sollen zudem für jedes Land aus einer Hand geführt werden. Swiss Life begründete den Schritt unter anderem mit einer besseren Ausschöpfung von Synergien, Kosteneinsparungen und dem Erweitern von Ertragsquellen. Eine Flut von Klagen mutmaßlich falsch beratener Kunden hatte den Gewinn der AWD zuletzt einbrechen lassen. Zahlreiche Anleger warfen AWD unsaubere Vertriebspraktiken vor. So sollen Vertreter bei Beratungsgesprächen nicht über die Höhe von Provisionen aufgeklärt haben. AWD und die beschuldigten Handelsvertreter bestreiten dies. Zahlreiche Klagen wurden abgewiesen oder zurückgenommen. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Schwache Auslandsnachfrage lässt Konjunktur auf der Stelle treten

Schwache Auslandsnachfrage lässt Konjunktur auf der Stelle treten Berlin (dapd). Die von vielen Ökonomen zum Jahresende erwartete Konjunkturdelle dürfte nach Ansicht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin das Wirtschaftswachstum im letzten Quartal dieses Jahres zum Erliegen bringen. Wie das Institut am Mittwoch mitteilte, weist das DIW-Konjunkturbarometer für das laufende vierte Quartal eine Stagnation gegenüber dem Vorquartal aus. Im Oktober waren die DIW-Ökonomen noch davon ausgegangen, dass das Bruttoinlandsprodukt in den letzten drei Monaten des Jahres um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal steigen wird. „Die deutsche Wirtschaft leidet zurzeit ziemlich unter der Nachfrageschwäche aus dem Euroraum und dem Rest der Welt“, sagte DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner. Aus diesem Grund hielten sich auch die Unternehmen in Deutschland mit Investitionen zurück. „Das belastet die Wirtschaft zusätzlich“, erklärte Fichtner. „Die Nachfrageschwäche macht vor allem der Industrie zu schaffen“, sagte DIW-Deutschlandexperte Simon Junker. Im Dienstleistungssektor dagegen sei eine starke Abkühlung bisher „nicht abzusehen“. Unter dem Strich erwarten die Berliner Ökonomen für die nächsten Monate auch einen vorübergehenden Rückgang der Beschäftigung, der mit einem leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit verbunden ist. Gestützt werde die heimische Wirtschaft dagegen durch die zuletzt gute Einkommensentwicklung und die daraus resultierende hohe Konsumfreudigkeit vieler deutscher Privathaushalte. Hoffnung auf Erholung des Konjunkturklimas im Verlauf des nächsten Jahres kommt nach Ansicht des DIW zudem aus großen Schwellenländern wie China. „Wenn deshalb die Nachfrage nach deutschen Exporten demnächst wieder anzieht, werden die Unternehmen auch wieder investieren“, sagte Fichtner. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Arbeitskräftenachfrage tritt im November auf der Stelle

Arbeitskräftenachfrage tritt im November auf der Stelle Nürnberg (dapd). Der Bedarf an Arbeitskräften hat im November weiter nachgelassen. Zwar blieb der Stellenindex BA-X der Bundesagentur für Arbeit (BA) im Vergleich zum nach unten revidierten Oktoberwert mit 159 Punkten unverändert, er büßte jedoch auf Jahressicht 20 Zähler ein, wie die BA am Mittwoch in Nürnberg mitteilte. Die Unternehmen zeigten sich angesichts eingetrübter Konjunkturerwartungen mit Neueinstellungen vorsichtiger, erklärte die Behörde. Sie betonte zugleich, dass der Bedarf an Arbeitskräften im langjährigen Vergleich immer noch auf einem hohen Niveau liege und das Nachfragemaximum des letzten Konjunkturzyklus von 2007 nur um sieben Punkte unterschreite. Hohen Arbeitskräftebedarf signalisiert laut Bundesagentur weiter die Zeitarbeit: Aus dieser Branche stamme jede dritte gemeldete Arbeitsstelle. Mitarbeiter würden ferner nach wie vor im Groß- und Einzelhandel, der Bauinstallation und in der Gastronomie gesucht, wenngleich hier die Nachfrage bereits unter dem Vorjahresniveau liege. Einen höheren Personalbedarf als vor einem Jahr melde das Gesundheits- und Sozialwesen. Der BA-X basiert auf konkreten Stellengesuchen der Unternehmen und signalisiert deren Einstellungsbereitschaft. In den Index fließen die bei der Behörde gemeldeten ungeförderten Stellen für den ersten Arbeitsmarkt ein, Angebote für Freiberufler und Selbstständige sowie gemeldete Stellen aus der privaten Arbeitsvermittlung. Die Zahl der offenen Stellen im November gibt die Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag (29. November) bekannt, wenn sie auch die November-Daten zur Arbeitslosigkeit verkündet. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Hyundai fährt Rekordabsatz in Deutschland ein

Hyundai fährt Rekordabsatz in Deutschland ein München (dapd). Der koreanische Autohersteller Hyundai hat trotz Absatzkrise seine Verkaufszahlen in Deutschland weiter gesteigert. Bis zum Jahresende will Hyundai rund 98.000 Fahrzeuge ausgeliefert haben und damit eine neue Bestmarke erreichen, wie der Deutschland-Chef Markus Schrick am Dienstagabend in München mitteilte. Die Vorjahresmarke von 86.700 Autos hatte das koreanische Unternehmen schon im Laufe des Novembers übertroffen. Hyundai ist damit die erfolgreichste asiatische Automarke in Deutschland und der drittgrößte Importeur. Im kommenden Jahr wird der Gesamtmarkt laut Schrick stagnieren. Dennoch will Hyundai erstmals mehr als 100.000 Fahrzeuge in Deutschland verkaufen. Allerdings stellt sich Schrick auf einen harten Wettbewerb mit Rabatten ein. Nachdem Hyundai in den vergangenen Monaten und Jahren viele neue Modelle auf den Markt gebracht hat, will das Unternehmen künftig verstärkt an der Qualität arbeiten. Dass Hyundai bisher nur im Mittelfeld der ADAC-Pannenstatistik steht, soll sich laut Schrick ändern. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)