Nokia Siemens Networks will offenbar 1.000 weitere Jobs streichen

Nokia Siemens Networks will offenbar 1.000 weitere Jobs streichen München (dapd). Dem Netzwerkausrüster Nokia Siemens Networks (NSN) drohen einem Medienbericht zufolge weitere Stellenstreichungen. So sollen etwa 1.000 Arbeitsplätze bei der Tochter NSN Services abgebaut werden, berichtete die „Süddeutsche Zeitung“ (Dienstagausgabe) unter Berufung auf Firmenkreise. Das Unternehmen zur Wartung von Leitungen soll demzufolge Ende kommenden Jahres geschlossen werden. Grund dafür seien gescheiterte Verhandlungen über einen Auftrag der Telekom. Das Unternehmen, das je zur Hälfte dem deutschen Technikkonzern Siemens und dem finnischen Handyhersteller Nokia gehört, war jahrelang ein Sorgenkind – hatte zuletzt aber ein Rekordquartal verzeichnet und das zweite Quartal in Folge profitabel gearbeitet. Anfang des Jahres hatte NSN angekündigt, insgesamt 2.900 Stellen in Deutschland und den deutschen Konzernsitz in München zu streichen. Die neuen Probleme sollten den Mitarbeitern dem Bericht zufolge am (heutigen) Dienstag auf einer Betriebsversammlung in Kassel mitgeteilt werden. Erst am Montag hatte NSN sich von seinem Glasfasergeschäft getrennt. Der Bereich werde an den US-Investor Marlin verkauft und als neues, unabhängiges Unternehmen firmieren, hatte das Unternehmen mitgeteilt. Hauptstandort der neuen Firma werde München, das bisherige Managementteam bleibe im Amt. Damit wolle sich NSN in Zukunft auf den Mobilfunk konzentrieren, hieß es. Angaben zum Verkaufserlös wurden nicht gemacht. Betroffen von dem Verkauf sind der Mitteilung zufolge bis zu 1.900 Beschäftigte hauptsächlich in Deutschland, Portugal und China, die in die neue Gesellschaft wechseln sollen. Ein Arbeitsplatzabbau sei nicht geplant, sagte der designierte Vorstandsvorsitzende Herbert Merz der Nachrichtenagentur dapd. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Hemdenhersteller Olymp verlangsamt Wachstumstempo

Hemdenhersteller Olymp verlangsamt Wachstumstempo Bietigheim-Bissingen (dapd-bwb). Das Hemdenhersteller Olymp stellt sich 2012 auf ein gebremstes Wachstum ein. „Eins steht fest, wir werden nicht so dynamisch wachsen wie in den vergangenen Jahren“, sagte der Geschäftsführende Gesellschafter des Familienunternehmens, Mark Bezner, der Nachrichtenagentur dapd. „Wir werden in diesem Jahr ein gutes Geschäftsjahr haben, voraussichtlich mit einem Umsatzwachstum im gehobenen einstelligen Prozentbereich“, fügte der 49-Jährige hinzu. Insgesamt rechnet Olymp für 2012 mit einem Umsatz von etwa 190 Millionen Euro. Olymp ist nach Angaben des Marktforschers GfK Marktführer bei Markenhemden in Deutschland. Die Umsatzentwicklung in den vergangenen Jahren war enorm. Von 49,1 Millionen Euro im Jahr 2001 kletterten die Erlöse auf 178,7 Millionen Euro im vergangenen Jahr – und das in einem insgesamt rückläufigen Markt für Hemden. Ein Grund für die langsamere Entwicklung bei dem Unternehmen aus Bietigheim-Bissingen in diesem Jahr ist die Staatsschuldenkrise in Südeuropa. „Deutschland ist noch ein sehr stabiler Markt, wir machen auch gute Umsätze hier. Aber wir haben in Europa Absatzmärkte, die nicht so gut funktionieren“, sagte Bezner. Neben Ländern wie Spanien oder Griechenland seien das beispielsweise die Niederlande oder Großbritannien. „Wenn der Konsument das Gefühl hat, er muss sparen, dann lässt es sich relativ einfach bei Bekleidung sparen“, sagte Bezner. Er verwies auf Irland. Das Land sei zwar ein herausragender Markt für das Unternehmen. „Dort verkaufen wir noch die Hälfte der Hemden wie vor der Finanzkrise 2008, obwohl wir dort Marktführer waren und auch heute noch sind“, sagte Bezner aber. Der Hemdenhersteller stellt sich insgesamt aber bereits auf weiteres Wachstum ein. „Wir haben aktuell 40 eigene Shops in Deutschland und werden auch in diesem Bereich zukünftig wachsen“, sagte Bezner. „Fünf bis sieben Läden pro Jahr haben wir uns als Schlagzahl vorgenommen“, fügte er hinzu. Aber auch der Umsatz bei den Handelspartnern, also Fachhändlern oder Kaufhäusern, soll weiter gesteigert werden. „Von den Absatzmengen liegen wir bei eigenen Shops nicht mal bei zehn Prozent“, betonte Bezner. Der Fokus liege deswegen ganz klar auf den Handelspartnern. Für die bietet Olymp seit 2011 erstmals auch eine eigene Strick-Kollektion an. Mehrere Handelspartner hätten gesagt, „dass sie auch von uns in diesem Bereich Produkte erwarten“. An der Preisschraube werde Olymp aber nicht drehen – weder nach oben noch nach unten. In Deutschland würden zwei Drittel der Hemden für jeweils 19,90 Euro oder weniger verkauft. Olymp biete durch eine höhere Qualität ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, betonte Bezner. „Wir sind immer noch in einer Preislage positioniert mit 49 oder 59 Euro, in der Sie Volumen verkaufen können“, sagte er. „Wenn Sie deutlich darüber hinausgehen, wird die Luft immer dünner und der Kuchen immer kleiner“, fügte er hinzu. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

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Stromkonzerne planen Comeback der Nachtspeicher

Stromkonzerne planen Comeback der Nachtspeicher Hamburg (dapd). Die als veraltete Stromfresser geltenden Speicherheizungen sollen nach den Vorstellungen großer Stromkonzerne künftig die Energiewende vorantreiben. Wie die „Financial Times Deutschland“ (Dienstagausgabe) berichtete, will der Energieversorger RWE die elektrischen Heizungen wiederbeleben. Sie sollen mit moderner Regeltechnik ausgestattet und als Energiespeicher für schwankende Strommengen aus Windkraftwerken genutzt werden. Auch der Versorger EnBW spiele ein solches Modell durch. Der Technik-Chef der RWE-Effizienztochter, Norbert Verweyen, sagte der Zeitung, ein Praxistest mit 50 Wohnungen sei erfolgreich verlaufen, technisch funktioniere das System schon heute. „Wenn wir nachweisen können, dass es sich wirtschaftlich rechnet, wollen wir 2014 damit auf den Markt kommen.“ Dazu solle das ab 2019 geplante Verbot für den Verkauf von Speicherheizungen fallen. Zwar sind die meisten Elektroheizungen längst aus den Wohnungen verschwunden, doch die 1,4 Millionen noch eingebauten Heizungen genügen laut RWE, um Pumpspeicher mit zehn Gigawatt Leistung zu ersetzen und damit den Versorgern Milliarden an Investitionen zu ersparen. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Deutsche Kühe geben mehr Milch denn je

Deutsche Kühe geben mehr Milch denn je Hamburg/Bonn (dapd). Die Kühe in Deutschland produzieren mehr Milch als jemals zuvor: In der Saison 2011/12 lieferte ein Tier im Durchschnitt 8.237 Kilogramm Milch. Das sind 64 Kilogramm mehr als im vorangegangenen Jahr, wie der Deutsche Verband für Leistung- und Qualitätsprüfungen (DLQ) am Montag in Bonn der Nachrichtenagentur dapd mitteilte. Der Deutsche Tierschutzbund kritisiert die auf Leistung getrimmte Produktion. Der DLQ prüft die Milchqualität von 3,56 Millionen Milchkühen, das sind 85 Prozent des gesamten deutschen Bestands, wie Geschäftsführer Folkert Onken sagte. „Die Milchleistung der deutschen Kühe ist nie höher gewesen“, fügte er hinzu. Der Verband erfasst die Produktion im Zeitraum von Oktober bis Oktober. Vor fünf Jahren lag die Jahresleistung einer Kuh noch im Schnitt 400 Kilogramm niedriger. Ein Kilogramm Milch ist fast genau ein Liter. Onken führte den Anstieg darauf zurück, dass der Trend zu immer größeren Herden anhalte und Landwirte mit vielen Kühen ihre Tiere professioneller betreuten, als Kleinbauern es könnten. Das zeigt sich in einer regionalen Betrachtung: Bundesweit schneiden die ostdeutschen Kühe mit im Durchschnitt 9.101 Kilogramm Milch besser ab als ihre westdeutschen Artgenossen. Im Osten sind die Milchbetriebe riesengroß, sie gehen auf die Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG) der DDR zurück. Thüringen ganz vorn Am besten lief es in Thüringen, wo eine Kuh im Schnitt 9.180 Kilogramm liefert und die Betriebe im Schnitt 279 Kühe melken. Am schwächsten sind die Kühe in Bayern mit 7.349 Kilogramm. Dort hat ein Bauer im Schnitt nur 38 Kühe. In der Summe allerdings ist Bayern immer noch das größte Milchland: Dort stehen 964.000 Milchkühe, in Thüringen nur 108.000. Bundesweit wurden mit knapp 3,6 Millionen 46.000 Kühe mehr gezählt, während die Zahl der Betriebe um fast 1.950 auf 57.000 fiel. Kühe aus der Unterregion Osnabrück geben bundesweit am meisten Milch, sogar noch mehr als die Thüringer Tiere: 9.811 Kilogramm pro Jahr, wie das Landvolk in Hannover mitteilte. Als Grund gilt die gute Zuchtauswahl in dem abgegrenzten Raum. Der Tierschutzbund kritisiert seit Jahren die Hochleistungsproduktion. Viele auf Hochleistung gezüchtete Tiere werden ganzjährig im Stall gehalten, weil sie auf der Weide nicht genug Nährstoffe für die täglich produzierten Milchmengen aufnehmen, wie der Verband schon im Mai zum „Tag der Milch“ erklärte. Weitere Folgen der hohen Milchleistung seien Eutererkrankungen, Stoffwechselstörungen und Klauenschäden. Außerdem sei die Lebenserwartung der Kühe, die bis zu 50 Liter Milch am Tag geben, auf nur vier Jahre gesunken, ehe sie wegen sinkender Leistung geschlachtet werden. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Schäuble: ESM hat nicht genug Kapital für alle Banken

Schäuble: ESM hat nicht genug Kapital für alle Banken Brüssel (dapd). Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat vor „überzogenen Erwartungen“ in direkte Bankenhilfe aus dem Rettungsfonds ESM gewarnt. Selbst wenn die Bankenaufsicht stehe, werde die Hilfe nicht ohne Antrag und Anpassungsprogramm des betroffenen Staates gewährt, sagte Schäuble am Montag vor dem Wirtschaftsausschuss des EU-Parlamentes. Außerdem gebe es im Rettungsschirm für umfassende Finanzmarktspritzen nicht ausreichend Kapital: „So schnell, wie die Kapazität des ESM durch eine direkte Kapitalisierung aller Banken in Europa ohne weitere Umstände aufgebraucht wäre, so schnell schmilzt der Schnee im Frühjahr nicht, weder in den Pyrenäen, noch in den Alpen.“ Die EU-Finanzminister beraten am (morgigen) Dienstag über das heikle Thema. Der EU-Gipfel im Oktober hatte beschlossen, dass die Einigung auf einen rechtlichen Rahmen für eine zentrale Aufsicht bis Ende des Jahres vereinbart seien soll. Doch hat Berlin noch erhebliche Einwände, insbesondere dagegen, die geldpolitische Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank einzuschränken, wenn diese auch die Aufsicht übernimmt. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

VW laut Bericht vor Aufstieg zur Nummer zwei weltweit

VW laut Bericht vor Aufstieg zur Nummer zwei weltweit Düsseldorf (dapd). Europas größter Autobauer Volkswagen steht vor dem Aufstieg an die weltweit zweitstärkste Position der Branche. Halten die Niedersachsen Kurs, dürfte der VW-Konzern nach einem Bericht des „Handelsblatts“ (Dienstagausgabe) kommendes Jahr am US-Konkurrenten General Motors (GM) vorbeiziehen und auf Rang zwei der globalen Autobauer nach Toyota vorrücken. Das gehe aus einer unveröffentlichten Prognose des Center of Automotive Management (CAM) hervor, die der Zeitung vorliege. Demnach soll der VW-Konzern 2013 rund 9,4 Millionen Autos verkaufen. GM komme auf 9,3 Millionen Pkw. „Volkswagen greift mit den wichtigen Marken Audi, VW, Skoda und Porsche auf ein breiteres und hochwertigeres Produktportfolio zurück als General Motors“, sagte CAM-Chef Stefan Bratzel laut „Handelsblatt“. Der Abstand zum Branchenprimus Toyota ist jedoch noch weit. Die wiedererstarkten Japaner sollen den Berechnungen zufolge 2013 rund 10,2 Millionen Autos verkaufen. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Mit der Bahncard künftig auch kostenlos zum Startbahnhof

Mit der Bahncard künftig auch kostenlos zum Startbahnhof Berlin (dapd). Inhaber einer Bahncard können künftig kostenlos den öffentlichen Nahverkehr auch zum Startbahnhof nutzen. Wie der „Tagesspiegel“ (Dienstagausgabe) unter Berufung auf eine Bahn-Sprecherin berichtete, gilt das Angebot in 120 deutschen Städten für alle, die eine Fernverkehrskarte über mindestens 100 Kilometer gekauft haben. Eingeführt wird das neue Angebot zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember. Bisher galt das sogenannte City-Ticket nur für eine Fahrt etwa mit Straßenbahn, Bus oder U-Bahn vom Zielbahnhof aus. Die Bahn hatte Ende September bei der Ankündigung des Fahrplanwechsels und der damit verbundenen Preiserhöhung um durchschnittlich 2,8 Prozent erklärt, dass die Verhandlungen mit den Verkehrsverbünden über das neue City-Ticket noch liefen. Sollten sie erfolgreich abgeschlossen werden, würden sich die Preise für die Bahncard weiter erhöhen. So kostet die Bahncard 50 für die zweite Klasse künftig 249 statt 240 Euro. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Verbraucher profitieren vom Wettbewerb beim Recycling

Verbraucher profitieren vom Wettbewerb beim Recycling Bonn (dapd). Die Verbraucher in Deutschland haben nach einer Untersuchung des Bundeskartellamtes von der Öffnung des Entsorgungsmarkts für den Wettbewerb spürbar profitiert. Die Recyclingkosten in Deutschland hätten sich dadurch mehr als halbiert, sagte der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt, am Montag in Bonn. Statt rund zwei Milliarden Euro müssten die Verbraucher nur noch weniger als eine Milliarde Euro für die Verpackungsentsorgung aufbringen. Für eine vierköpfige Familie bedeute dies eine Ersparnis von 50 Euro pro Jahr. Befürchtungen, dass der Wettbewerb negative Folgen für die Qualität und Verlässlichkeit des Systems haben könnte, hätten sich nicht bestätigt, fasste Mundt das Ergebnis der Sektoruntersuchung der Aufsichtsbehörde zusammen. Die Sammlung in gelben Tonnen und Glascontainern funktioniere nach wie vor zuverlässig, und die Recyclingquoten seien nicht gesunken. Diese Einschätzung der Wettbewerbshüter stieß allerdings beim Verband kommunaler Unternehmen (VKU) auf heftigen Widerspruch. VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck kritisierte, der Kostendruck bei der Verpackungsentsorgung gehe zulasten von Umwelt und Beschäftigten. „Die eigentlichen Ziele der Verpackungsverordnung, dass weniger Verpackungen im Umlauf sind und mehr recycelt wird, konnten kaum erreicht werden“, kritisierte er. Angesichts der „ökologischen Ineffektivität“ werde mit der Verpackungsentsorgung ein unvertretbarer Aufwand betrieben. Kartellamtschef Mundt warnte seinerseits vor Forderungen von kommunalen Entsorgern und Teilen der privaten Entsorgungswirtschaft nach einer Abschaffung des Wettbewerbs der dualen Systeme. Die Folge wären nach Einschätzung der Wettbewerbshüter höhere Entsorgungskosten und ein Verlust an Innovationen. Ausdrücklich wies er darauf hin, dass die Kosten der haushaltsnahen Verpackungssammlung und des anschließenden Recyclings „über die Produktpreise letztlich vom Verbraucher getragen“ würden. Kritik am derzeitigen System kam allerdings auch von Umweltschützern. Die Deutsche Umwelthilfe warf einzelnen dualen Systemen „gesetzeswidrige Entsorgungspraktiken vor“. Die Menge der von Kunden in den Läden zurückgelassenen Verpackungen würden von einzelnen Anbietern offenbar künstlich hochgerechnet, um sich so Vorteile im Wettbewerb zu verschaffen. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Spritpreise im November weiter gesunken

Spritpreise im November weiter gesunken München (dapd). Die Spritpreise sind im November weiter zurückgegangen, das Niveau bleibt im Vorjahresvergleich aber hoch. Ein Liter Super E10 kostete im November 1,555 Euro und damit 4,7 Cent weniger als im Oktober, wie der ADAC am Montag in München mitteilte. Vergleichsweise gering fiel demnach der Rückgang beim Diesel aus: Der Durchschnittspreis pro Liter verringerte sich im gleichen Zeitraum um 1,7 Cent auf 1,490 Euro im Monatsmittel. Trotz der zuletzt sinkenden Kraftstoffpreise weist der ADAC darauf hin, dass 2012 das mit Abstand teuerste Tankjahr aller Zeiten wird. Im Durchschnitt der ersten elf Monate kostete E10 demnach im Jahresmittel 1,604 Euro pro Liter. Das ist im Vergleich zum gesamten Jahr 2011 ein Plus von 8,2 Cent. Der Dieselpreis lag im bisherigen Jahresverlauf bei 1,481 Euro – ein Anstieg von 7 Cent im Vergleich zu 2011. (Informationen des ADAC zur Spritpreisentwicklung im Internet: http://url.dapd.de/DmFtIH ) dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Kühe in Deutschland geben mehr Milch als je zuvor

Kühe in Deutschland geben mehr Milch als je zuvor Hamburg/Bonn (dapd). Die Milchkühe in Deutschland sind produktiver als je zuvor. In der Saison 2011/12 gab ein Tier im Durchschnitt 8.237 Kilogramm Milch, das sind 64 Kilogramm mehr als im vorangegangenen Zeitraum, wie der Deutsche Verband für Leistung- und Qualitätsprüfungen (DLQ) am Montag in Bonn der Nachrichtenagentur dapd mitteilte. Der DLQ prüft die Milchqualität von 3,56 Millionen Milchkühen, das sind 85 Prozent des gesamten deutschen Bestands, wie Geschäftsführer Folkert Onken sagte. „Die Milchleistung der deutschen Kühe ist nie höher gewesen“, fügte er hinzu. Der Verband erfasst die Produktion im Zeitraum von Oktober bis Oktober. Onken führte den Anstieg darauf zurück, dass der Trend zu immer größeren Herden anhalte und Landwirte mit vielen Kühen ihre Tiere professioneller betreuten, als Kleinbauern es könnten. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)