Computermesse Cebit stellt das Teilen in den Mittelpunkt

Computermesse Cebit stellt das Teilen in den Mittelpunkt Hannover (dapd-nrd). Gemeinsam arbeiten und dabei Wissen, Anwendungen und Rechenleistung teilen: Die „Shareconomy“ steht im Fokus der Computermesse Cebit im kommenden Frühjahr. Mit dem Schwerpunkt Teilen greife die Schau vom 5. bis 9. März 2013 den „aktuell wichtigsten Trend der Branche“ auf und zeige Nutzern wie Unternehmen die Vorteile der neuen IT-Welt, kündigte der für die Cebit verantwortliche Vorstand der Deutschen Messe, Frank Pörschmann, am Dienstag in Hannover an. „Shareconomy führt zu einer höheren Transparenz, fördert die Partizipation und schafft zahlreiche neue Geschäftsmodelle“, sagte Pörschmann weiter. Dafür müssten die Firmen aber ihre internen und externen Abläufe anpassen und „ihre Unternehmenskultur darauf ausrichten“. Der Aufwand lohne sich aber, gab er sich überzeugt: Die daraus entstehenden Ideen „werden unsere Welt verändern“. In diesem Zusammenhang blieben Mobilität, Cloud-Dienste oder der Umgang mit großen Datenmengen wichtige Herausforderungen. Partnerland der diesjährigen Cebit ist Polen, wie die Veranstalter ankündigten. Das Nachbarland werde sich mit über 200 Unternehmen und Instituten in acht Ausstellungshallen auf mehr als 3.000 Quadratmetern präsentieren. Deutsche IT-Branche rechnet mit weiterem Wachstum Zugleich zeigte sich die Branche für das kommende Jahr positiv gestimmt: Mehr als 70 Prozent der Anbieter von Informationstechnik, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik erwarteten für 2013 höhere Umsätze, ermittelte der IT-Branchenverband Bitkom in einer in Hannover vorgestellten Umfrage. Damit sei die Stimmung sogar noch etwas besser als vor einem Jahr, als 69 Prozent der Unternehmen von einem Umsatzplus ausgingen. Im laufenden Jahr würden die Erlöse in Deutschland mit einem Plus von 2,8 Prozent auf nun 152 Milliarden Euro wachsen, deutlich schneller als die Gesamtwirtschaft. Der Markt überspringt mit 152 Milliarden Euro erstmals die 150-Milliarden-Euro-Marke. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Kartellamt will Suche nach der billigsten Tankstelle vereinfachen

Kartellamt will Suche nach der billigsten Tankstelle vereinfachen Bonn (dapd). Die Suche nach der billigsten Tankstelle soll für Autofahrer schon bald einfacher werden. Das Bundeskartellamt hat einen Aufbaustab zur Einrichtung der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe eingerichtet, wie die Behörde am Dienstag mitteilte. Dort sollen künftig die aktuellen Preise für Benzin und Diesel an den Tankstellen in Echtzeit erfasst und an Verbraucher-Informationsdienste weitergegeben werden. Der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, betonte: „Durch die Markttransparenzstelle werden die Preise nicht auf Knopfdruck sinken. Der Verbraucher wird aber künftig in der Lage sein, auf der Basis von aktueller, flächendeckender und zuverlässiger Information über die Preise an den umliegenden Tankstellen ganz gezielt die günstigste Tankstelle anzusteuern.“ Damit tue er nicht nur etwas für das eigene Portemonnaie, sondern er erhöhe auch den Wettbewerbsdruck zwischen den Anbietern. Allerdings müssen sich die Verbraucher noch etwas in Geduld üben. Wann und in welcher Form die Benzinpreis-Informationen den Verbraucher tatsächlich zur Verfügung gestellt werden, konnte die Behörde am Dienstag noch nicht sagten. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

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Bosch schließt Übernahme von SPX Service Solutions ab

Bosch schließt Übernahme von SPX Service Solutions ab Stuttgart (dapd). Der Automobilzulieferer und Technologiekonzern Bosch hat einen der größten Zukäufe der jüngeren Firmengeschichte abgeschlossen. „Bosch hat die Übernahme von SPX Service Solutions, einem US-amerikanischen Spezialisten für Fahrzeuganalyse, nach Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden vollzogen“, erklärte der Konzern am Dienstag in Stuttgart. Bosch zahlt 1,15 Milliarden Dollar (etwa 880 Millionen Euro). Die Verträge waren bereits im Januar unterzeichnet worden. „Durch die Akquisition von SPX Service Solutions werden wir zum umfassenden Lösungsanbieter im Diagnose- und Reparaturgeschäft“, sagte der Vorsitzende des Bereichsvorstands von Bosch Automotive Aftermarket, Robert Hanser. Bosch rückt mit dem Zukauf nach eigenen Angaben weltweit auf Platz zwei im Diagnosegeschäft auf. SPX Service Solutions entwickelt und vertreibt Diagnose- und Servicegeräte, Werkstattzubehör und Software. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Ernst Young verzeichnet Umsatzwachstum

Ernst Young verzeichnet Umsatzwachstum Stuttgart/Frankfurt am Main (dapd). Die Unternehmensberatung Ernst & Young hat 2012 von der nachlassenden Konjunktur profitiert. Die in Stuttgart ansässige deutsche Gruppe des international tätigen Unternehmens erwirtschaftete im Ende Juni abgelaufenen Geschäftsjahr 2011/12 ein Umsatzwachstum von 6,9 Prozent auf 1,22 Milliarden Euro, wie sie am Dienstag in Frankfurt am Main mitteilte. Dabei sei ein leichter preisbedingter Rückgang in der Wirtschaftsprüfung von 1,5 Prozent verzeichnet worden. In der Steuerberatung wuchs die Gruppe dagegen überdurchschnittlich um neun Prozent. In diesem Bereich habe es ein großes Interesse unter anderem dadurch gegeben, dass viele Unternehmen durch die schwierige konjunkturelle Entwicklung in Europa ihr Geschäft umstellen mussten, erklärte die nach eigenen Angaben führende Steuerberatung in Deutschland. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Leipziger Messe steigert Umsatz auf über 70 Millionen Euro

Leipziger Messe steigert Umsatz auf über 70 Millionen Euro Leipzig (dapd-lsc). Die Leipziger Messe GmbH und ihre fünf Tochtergesellschaften haben ihre Erlöse in diesem Jahr leicht gesteigert. Die Gruppe erwirtschaftet 2012 voraussichtlich einen Umsatz von mehr als 70 Millionen Euro, gut 2 Millionen Euro mehr als 2011, wie ein Messe-Sprecher am Dienstag mitteilte. Höhepunkte in diesem Jahr waren demnach die Pkw-Messe Auto Mobil International und erneut die Leipziger Buchmesse. Auf dem Leipziger Messegelände wurden insgesamt 33 Messen, 98 Kongresse und 41 Veranstaltungen in den Bereichen Business, Politik und Unterhaltung ausgerichtet. Rund 10.000 Aussteller präsentierten sich, etwa 1,2 Millionen Besucher wurden gezählt. Für 2013 sind den Angaben zufolge bereits 36 Messen geplant. Ein Höhepunkt werde die WorldSkills sein, die Weltmeisterschaft der Berufe mit mehr als 1.100 Menschen unter 23 Jahren. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Platzeck sieht in erfolgreichem Volksbegehren lebendige Demokratie

Platzeck sieht in erfolgreichem Volksbegehren lebendige Demokratie Potsdam (dapd-bln). Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) nimmt das Ergebnis des Volksbegehrens gegen Nachtflüge am künftigen Hauptstadtflughafen in Schönefeld mit Respekt zur Kenntnis. „Das ist das erwartbare Signal aus der Flughafenregion und Ausdruck lebendiger Demokratie“, sagte Platzeck am Dienstag in Potsdam. Etwa fünf Prozent der Wahlberechtigten hätten sich „klar artikuliert“. Der Landtag werde das Ergebnis gewissenhaft diskutieren, sagte der SPD-Politiker. Er fügte hinzu: „Dabei wird das Spannungsfeld zwischen den Interessen der Flughafenanwohner und denen des gesamten Landes nach wirtschaftlicher Entwicklung und Arbeitsplätzen erneut abzuwägen sein.“ Dazu gehöre, dass das Land im ständig härter werdenden Wettbewerb der Standorte weltweit bestehen muss, um Arbeit und Wohlstand seiner Menschen zu sichern. „Und zur Standortqualität gehört ein gut erreichbarer Flughafen heute mehr denn je“, sagte Platzeck. Die Initiatoren des am Montag beendeten Volksbegehrens hatten mehr als 106.000 Unterschriften gesammelt. Sie verlangen ein Nachtflugverbot von 22.00 bis 6.00 Uhr. Bislang gilt es lediglich von 0.00 bis 5.00 Uhr. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Post will sich mit Anleihen zwei Milliarden Euro besorgen

Post will sich mit Anleihen zwei Milliarden Euro besorgen Bonn (dapd). Die Deutsche Post DHL nutzt die derzeit günstigen Zinsen am Kapitalmarkt zur Beschaffung von bis zu zwei Milliarden Euro für die Zahlung von Pensionen. Geplant sind dabei eine Wandelanleihe im Volumen von bis zu einer Milliarde Euro und einer Laufzeit von sieben Jahren sowie zwei klassische Anleihen mit Laufzeiten von acht und zwölf Jahren, wie der Konzern am Dienstag in Bonn mitteilte. Mit dem gewonnenen Kapital sollen die für die Altersbezüge der Mitarbeiter zur Verfügung stehenden Mittel fast verdoppelt werden. Zudem erwartet die Post nach Unternehmensangaben durch die Anleihen für die kommenden Jahre einen leicht positiven Effekt auf das Finanz- und Konzernergebnis. Die vorgesehenen Emissionen sollten noch am Dienstag platziert werden, erklärte die Post. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Deutsche Exporteure profitieren von guter US-Konjunktur

Deutsche Exporteure profitieren von guter US-Konjunktur Wiesbaden (dapd). Die deutsche Wirtschaft hat im dritten Quartal deutlich mehr exportiert als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt legten die Ausfuhren von Juli bis September um 3,6 Prozent auf nun 275,4 Milliarden Euro zu, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Einen Satz machten dabei die Exporte in Länder außerhalb der EU: Sie legten den Angaben zufolge um 9,9 Prozent auf 122,3 Milliarden Euro zu. Dagegen schwächelten die Ausfuhren in die EU, die um 0,9 Prozent auf 153,0 Milliarden Euro schrumpften. Wichtigstes europäisches Abnehmerland war den Statistikern zufolge Frankreich, das ein Plus von 3,8 Prozent verzeichnete. Weniger Waren gingen dagegen nach Spanien (minus 13,2 Prozent), Italien (minus 12,4 Prozent), Portugal (minus 11 Prozent) und Griechenland (minus 6,9 Prozent). Bei den Exporten außerhalb der EU legten vor allem die USA rasant zu: Dorthin gingen Waren und Dienstleistungen im Wert von 23,6 Milliarden Euro – ein Plus von mehr als einem Viertel. Auch Korea und Japan erreichten zweistellige Zuwachsraten, der Handel mit China verzeichnete dagegen nur einen leichten Zuwachs von 0,9 Prozent auf 16,6 Milliarden Euro. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Service-Sparte von Nokia Siemens Networks offenbar vor dem Aus

Service-Sparte von Nokia Siemens Networks offenbar vor dem Aus München (dapd). Beim finnisch-deutschen Netzwerkausrüster Nokia Siemens Networks (NSN) sind einem Medienbericht zufolge 1.000 weitere Arbeitsplätze in Gefahr. Die Jobs sollten bei der Tochter NSN Services abgebaut werden, berichtete die „Süddeutsche Zeitung“ (Dienstagausgabe) unter Berufung auf Firmenkreise. Das Unternehmen zur Wartung von Leitungen soll demnach Ende kommenden Jahres geschlossen werden. Grund dafür seien gescheiterte Verhandlungen über einen Auftrag der Telekom. Die neuen Probleme sollten den Mitarbeitern demnach am (heutigen) Dienstag auf einer Betriebsversammlung in Kassel mitgeteilt werden. Eine NSN-Sprecherin wollte den Bericht laut Zeitung nicht kommentieren. NSN, das je zur Hälfte dem deutschen Technikkonzern Siemens und dem finnischen Handyhersteller Nokia gehört, war jahrelang ein Sorgenkind. Das Unternehmen verzeichnete zuletzt aber ein Rekordquartal und arbeitete das zweite Quartal in Folge profitabel. Die Services-Sparte hatte NSN vor fünf Jahren von der Deutschen Telekom übernommen. Hauptkunde ist weiterhin die alte Konzernmutter, deren oberirdische Telefonleitungen die Beschäftigten warten. Der Vertrag dazu wurde dem Bericht zufolge aber zum Jahresende gekündigt und neue Verhandlungen scheiterten – offenbar aus Kostengründen. So zitiert die „Süddeutsche Zeitung“ aus einer Mail des Geschäftsführers Raimund Winkler vom Oktober, wonach es trotz aller „Maßnahmen zur Kostenreduzierung“ die „Kostenbasis“ von NSN Services nicht erlaube, „auf die Preisvorstellungen des Kunden einzugehen“. Bereits Anfang des Jahres hatte NSN angekündigt, insgesamt 2.900 Stellen in Deutschland zu streichen. Zudem trennte sich das Unternehmen erst am Montag von seinem Glasfasergeschäft. Der Bereich werde an den US-Investor Marlin verkauft und als neues, unabhängiges Unternehmen firmieren, teilte NSN mit. Hauptstandort der neuen Firma werde München, das bisherige Managementteam bleibe im Amt. Betroffen von dem Verkauf sind der Mitteilung zufolge bis zu 1.900 Beschäftigte hauptsächlich in Deutschland, Portugal und China, die in die neue Gesellschaft wechseln sollen. Ein Arbeitsplatzabbau sei nicht geplant, sagte der designierte Vorstandsvorsitzende Herbert Merz der Nachrichtenagentur dapd. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

E.on steigt in türkischen Energiemarkt ein

E.on steigt in türkischen Energiemarkt ein Düsseldorf (dapd). Der größte deutsche Energiekonzern E.on macht den Schritt auf den türkischen Markt. Durch einen Anteilstausch mit der österreichischen Verbund AG übernehme E.on die Hälfte des türkischen Stromerzeugers Enerjisa, teilte das Unternehmen am Dienstag in Düsseldorf mit. Im Gegenzug erhalte die Verbund AG Anteile an bayerischen Wasserkraftwerken. Mit dem Einstieg in der Türkei mach E.on einen „großen Fortschritt bei der Umsetzung unserer Konzernstrategie“, sagte der Vorstandsvorsitzende Johannes Teyssen. Bereits seit längerem hatte der Konzern über ein Engagement in dem Land verhandelt. Die Beteiligung sichere E.on nun Anteile Enerjisas rund 1.700 Megawatt installierter Leistung in Gas-, Wasser- und Windkraftwerken. Zudem seien 2.000 Megawatt Kraftwerkskapazität im Bau und weitere 1.500 Megawatt in der Entwicklung. Gemeinsam mit dem Sabanci-Konzern, der die restlichen Enerjisa-Anteile hält, wolle E.on bis 2020 nun einen Anteil von mindestens zehn Prozent am türkischen Erzeugungsmarkt erreichen, hieß es. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)