Flughafenbetreiber Fraport steigert Umsatz und Ergebnis

Flughafenbetreiber Fraport steigert Umsatz und Ergebnis Frankfurt/Main (dapd). Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport hat im vergangenen Jahr seinen Umsatz deutlich gesteigert, aber nur etwas mehr verdient als 2011. Wie der MDAX-Konzern am Dienstag mitteilte, stiegen die Umsatzerlöse um 70,8 Millionen oder drei Prozent auf 2,44 Milliarden Euro. Das operative Konzernergebnis (Ebitda) habe um 48,4 Millionen oder sechs Prozent auf 850,7 Millionen Euro zugelegt. Das Konzernergebnis vor Minderheiten sei wegen umfangreicher Investitionsmaßnahmen und damit verbundener Abschreibungs- und Finanzierungskosten nur leicht um 0,8 Millionen oder 0,3 Prozent auf 251,6 Millionen Euro gestiegen. Der Hauptversammlung solle wieder eine Dividende in Höhe von 1,25 Euro pro Aktie vorgeschlagen werden. Insgesamt hätten 99,4 Millionen Passagiere die Airports mit Fraport-Mehrheitsbeteiligung genutzt, teilte der Konzern weiter mit. Das waren 2,9 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. In Frankfurt sei die Zahl der Fluggäste um 1,9 Prozent auf 57,5 Millionen gestiegen. 2013 rechnet der Konzern den Angaben zufolge mit einem Passagiervolumen auf Vorjahresniveau, einem Anstieg der Umsatzerlöse um bis zu fünf Prozent und einem Anstieg des Ebitda auf rund 870 bis 890 Millionen Euro. Das Konzern-Ergebnis werde im Wesentlichen wegen weiter steigender Abschreibungen und Finanzierungskosten unter Vorjahresniveau liegen. Neben dem Heimatstandort Frankfurt hält Fraport an vier internationalen Airports eine Beteiligungsquote von mindestens 50 Prozent (Antalya/Türkei, Lima/Peru, Varna und Burgas/beide Bulgarien) sowie Minderheitsbeteiligungen und Managementverträge an acht weiteren Flughäfen. Im Februar zählte Fraport an seinem Heimatstandort Frankfurt rund 3,6 Millionen Passagiere, teilte das Unternehmen mit. Dies entspreche einem leichten Zuwachs von 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Das Frachtaufkommen sei um drei Prozent auf 156.258 Tonnen zurückgegangen. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Munich Re will 2013 knapp drei Milliarden Euro verdienen

Munich Re will 2013 knapp drei Milliarden Euro verdienen München (dapd). Der weltgrößte Rückversicherer Munich Re strebt in diesem Jahr erneut einen Milliardengewinn an. Der DAX-Konzern liegt mit seiner Prognose von knapp drei Milliarden Euro allerdings unter dem Ergebnis von 2012. „Auch wenn die Konsolidierung der Staatsfinanzen und hohe Arbeitslosigkeit die konjunkturelle Dynamik in vielen Industrieländern schwächen werden, bleiben wir für unser Geschäft optimistisch“, sagte der Vorstandsvorsitzende Nikolaus von Bomhard am Dienstag in München. Trotz Wirbelsturm „Sandy“ hatte der weltgrößte Rückversicherer im vergangenen Jahr unter dem Strich mit 3,2 Milliarden Euro deutlich mehr als geplant verdient. Bomhard sprach von einem „sehr guten Ergebnis“. Das Unternehmen will die Dividende von 6,25 auf 7,00 Euro pro Aktie anheben. Das Rückversicherungsgeschäft steuerte mit 3,1 Milliarden Euro im vergangenen Jahr den Großteil zum Gewinn bei. Das Unternehmen profitierte zum einen von höheren Beiträgen. Außerdem machten die Schäden aus Naturkatastrophen nur rund 1,3 Milliarden Euro aus. Im Vorjahr waren es noch 4,5 Milliarden Euro. Die höchsten Kosten verursachte 2012 mit etwa 800 Millionen Euro der Wirbelsturm „Sandy“ in Nordamerika. Der Erstversicherer Ergo verdiente mit 289 Millionen Euro 60 Millionen Euro weniger als im Vorjahr. Ergo will bis Anfang 2014 mehr als ein Viertel der 5.000 Stellen im Vertrieb streichen und Einheiten zusammenlegen. Dafür musste das Unternehmen Rückstellungen bilden. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Inflationsrate sinkt auf 1,5 Prozent

Inflationsrate sinkt auf 1,5 Prozent Wiesbaden (dapd). Die Teuerung in Deutschland hat sich im Februar weiter verlangsamt. Die Verbraucherpreise stiegen auf Jahressicht um 1,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte und damit das vorläufige Ergebnis von Ende Februar bestätigte. Eine niedrigere Inflationsrate sei zuletzt im Dezember 2010 ermittelt worden. Im Januar 2013 hatte die Teuerungsrate bei 1,7 Prozent gelegen. Im Vergleich zum Vormonat stieg der Verbraucherpreisindex im Februar 2013 um 0,6 Prozent. Gegenüber Februar 2012 stellten die Statistiker überdurchschnittliche Preiserhöhungen bei Energie und Nahrungsmitteln (3,6 und 3,1 Prozent) fest. Kräftige Preisrückgänge seien dagegen bei der Gesundheitspflege infolge der Abschaffung der Praxisgebühr verzeichnet worden (minus 3,6 Prozent). dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Zahl der Firmenpleiten sinkt kräftig

Zahl der Firmenpleiten sinkt kräftig Wiesbaden (dapd). Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Unternehmens- und Verbraucherinsolvenzen deutlich zurückgegangen. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, sank die Zahl der Firmenpleiten gegenüber 2011 um sechs Prozent auf 28.304. Einen Anstieg der Unternehmensinsolvenzen hatte es zuletzt im Krisenjahr 2009 gegeben. Ihren bisherigen Höchststand hatten sie mit 39.320 Fällen im Jahr 2003. Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen fiel den Angaben zufolge um 5,5 Prozent auf 97.635. Damit seien nach den Jahren 2008 und 2011 zum dritten Mal seit Einführung der Insolvenzordnung im Jahr 1999 weniger Verbraucherinsolvenzen registriert worden als im entsprechenden Vorjahr. Angestiegen sind dagegen die Forderungen der Gläubiger. Sie kletterten von 31,5 Milliarden Euro im Jahr 2011 auf rund 51,7 Milliarden Euro, wie es weiter hieß. Dies sei darauf zurückzuführen, dass die Amtsgerichte im vergangenen Jahr mehr Insolvenzen von wirtschaftlich bedeutenden Unternehmen registriert hätten als 2011. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Familienpolitik ist eine Frage der Organisation

Familienpolitik ist eine Frage der Organisation Berlin (dapd). SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles glaubt an eine Verbesserung der Familienpolitik durch strukturelle Reformen. Es gebe einige Fehlentwicklungen bei der Familienförderung, sagte Nahles dem RBB-Inforadio am Dienstag kurz vor dem Familiengipfel unter der Ägide von Familienministerin Kristina Schröder (CDU). Im Großen und Ganzen scheine es doch eher eine Frage der Organisation und weniger des Geldes zu sein, sagte die SPD-Politikerin. Geld für Fördermaßnahmen sei genug da. Jedoch seien unter anderen die Anforderungen im Beruf, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, befristete und prekäre Beschäftigungsverhältnisse ein Problem. Dies führe zu sehr wenig Planungssicherheit. Infolgedessen würden sich viele junge Leute gar nicht, erst spät oder für weniger Kinder entscheiden. All dies seien Dinge, die vielleicht bei der bisherigen Förderpolitik nicht so sehr im Mittelpunkt gestanden hätten, die aber wahrscheinlich auch einen großen Anteil hätten, sagte Nahles. dapd (Politik/Politik)

Grüne auf Distanz zu Schröders Agenda 2010

Grüne auf Distanz zu Schröders Agenda 2010 Berlin (dapd). Zehn Jahre nach der Verkündung der „Agenda 2010“ mit grundlegenden Arbeitsmarkt- und Sozialreformen gehen die Grünen auf Distanz zum damaligen Koalitionspartner SPD. Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin macht die SPD für Fehlentwicklungen verantwortlich. Führende SPD-Politiker verteidigten hingegen die „Agenda 2010“. Der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hatte am 14. März 2003 im Bundestag ein umfassendes Reformprogramm mit Einschnitten in die sozialen Sicherungssysteme wie Flexibilisierungen beim Kündigungsschutz, Einschnitte beim Arbeitslosengeld sowie die Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe vorgestellt. Die Reformen waren auch in der eigenen Partei umstritten und machte der SPD viele Jahre schwer zu schaffen. Die Gewerkschaften gingen auf Distanz zu den Sozialdemokraten. Die Grünen hätten damals andere Vorstellungen gehabt, sagte Fraktionschef Trittin der „Neuen Presse“ aus Hannover (Dienstagausgabe). So hätten die Grünen einen höheren Regelsatz angestrebt und die Frage des Förderns anstelle des Forderns weiter nach vorne ziehen wollen. „Und wir haben bis zum Schluss dafür plädiert, die Flexibilisierung des Arbeitsmarktes zu verknüpfen mit einem gesetzlichen Mindestlohn“, sagte Trittin. Er fügte hinzu: „Das ist damals nicht von den Grünen blockiert worden, sondern von der Sozialdemokratie und von einem sozialdemokratischen Kanzler. Wenn es nach den Grünen gegangen wäre, hätten wir heute manches Problem nicht.“ Müntefering räumt Korrekturbedarf bei Leiharbeit ein Der frühere SPD-Chef und Bundesarbeitsminister Franz Müntefering verteidigte unterdessen die Hartz-Reformen. „Das war richtig“, sagte Müntefering am Dienstag im ARD-„Morgenmagazin“. Müntefering räumte aber Korrekturbedarf ein. Bei der Leiharbeit „sind wir umkurvt worden“. Der frühere Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit, Wolfgang Clement, betonte ebenfalls, es spreche heute alles dafür, sich zu diesem Reformwerk zu bekennen. Die „Agenda 2010“ und die damit verbundenen Arbeitsmarktreformen seien „nicht unmaßgeblich daran beteiligt, dass wir heute eine der besten Arbeitsmarktsituationen in ganz Europa haben“, sagte Clement im Bayerischen Rundfunk. Kritik an der Zeitarbeit ließ 2008 aus der SPD ausgetretene Clement aber nicht gelten. Zeitarbeit habe keine regulären Jobs verdrängt, sondern habe geholfen, Arbeitslose wieder in Arbeit zu bringen. Der Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Frank Bsirske, kann sich mit der „Agenda“-Politik bis heute nicht anfreunden. Dieser Kurs habe „massiv das Kräfteverhältnis zwischen Arbeit und Kapital verschoben und das Kernprofil der SPD, für soziale Gerechtigkeit zu stehen, schwer beschädigt“, sagte Bsirske der „Leipziger Volkszeitung“ (Dienstagausgabe). Lob bekommt Schröder derweil aus der Union. Der Chef der Jungen Union, Philipp Mißfelder“, sagte „bild.de“: „Schröders Agenda hat Deutschland vorangebracht.“ Notwendig seien aber weitere Reformen für mehr Bildung, sichere Sozialsysteme und Wachstum – eine „Agenda 2020“. dapd (Politik/Politik)

4. VuP-Forum 2013 war sehr erfolgreich

Münster. Schnell noch die letzten Handgriffe umsetzen. Alles sollte perfekt der minuziösen Planung entsprechen. Getränke und Verpflegung für die Gäste stehen bereit, der Empfangsraum samt Catering wartet auf die Kunden und Interessenten. Namensschilder für die Gäste und die persönliche Begrüßung sind vorbereitet.

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Gewerbegebiet an der B 70 wird in Kürze freigegeben

Papenburg. Die Erschließungsarbeiten für das neue Gewerbegebiet am Nienhauser Bogen gehen in die vorerst letzte Runde. Aufgrund der milden Witterung der vergangenen Tage konnten nach rund zweimonatiger Zwangspause nunmehr auf rund 800 Meter die Tragschicht und die Binderschicht für die trassierten Straßen asphaltiert werden.

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Mehr Chancen als Risiken für Rathäuser

Paderborn. Dass bis zu 80 Kommunen gemeinsam Eigentümer von Strom- und Gasnetzen werden, kommt nicht so häufig vor. Da der Energieversorger E.ON jedoch seine Anteile am Netzbetreiber E.ON Westfalen Weser AG verkaufen möchte, könnten schon bald bis zu 80 Kommunen aus Ostwestfalen-Lippe und dem südlichen Niedersachsen das Unternehmen mit seinem rund 40.000 Kilometer langen Netzen übernehmen.

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Ärzte an Unikliniken starten in Tarifverhandlungen

Ärzte an Unikliniken starten in Tarifverhandlungen Berlin (dapd). Eine bessere Bezahlung für Nacht- und Samstagsarbeit sowie 6,5 Prozent mehr Gehalt – das sind zentralen Forderungen der Ärztegewerkschaft Marburger Bund in den am (heutigen) Dienstag beginnenden Tarifverhandlungen für rund 18.000 Ärzte an 20 Universitätskliniken der Länder. „Die Universitätskliniken erwirtschaften aufgrund ihrer Leistungsstruktur höhere Erlöse als andere Klinikträger. Es ist deshalb nicht zu akzeptieren, dass die Ärztegehälter in Unikliniken deutlich hinter denen in kommunalen Krankenhäusern und anderen Kliniken zurückbleiben“, sagte der Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke, vor Beginn der Gespräche. Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) als Arbeitgeberseite hat noch kein Angebot vorgelegt. Beide Parteien planen bereits eine weitere Verhandlungsrunde am 18. und 19. März in Berlin. In der vergangenen Woche hatten bereits die Ärzte an kommunalen Krankenhäusern einen neuen Tarifvertrag geschlossen. Die rund 50.000 Mediziner erhalten rückwirkend zum 1. Januar 2013 ein Gehaltsplus von 2,6 Prozent und weitere 2,0 Prozent ab kommendem Jahr. Zudem sinkt die maximale wöchentliche Arbeitszeit von 60 auf 58 Stunden. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)