Sixt steigert Umsatz

Sixt steigert Umsatz München (dapd). Nach dem Rekordjahr 2011 hat der Autovermieter Sixt im vergangenen Jahr Gewinn eingebüßt. Der Überschuss sank um knapp ein Fünftel auf 79,2 Millionen Euro, wie Sixt am Donnerstag in München mitteilte. Der Umsatz stieg um zwei Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Der Vorstandsvorsitzende Erich Sixt zeigte sich dennoch mit dem Ergebnis zufrieden. „Dass wir 2012 trotz des rezessiven Umfelds in Europa, trotz allgemeiner Kostensteigerungen und trotz der Anlaufkosten wie dem Aufbau unseres US-Geschäfts ein solch gutes Ergebnis erwirtschaften konnten, beweist die innere Stärke des Sixt-Konzerns“, sagte der Unternehmenschef. Die Vermietungserlöse konnte das Unternehmen um mehr als sechs Prozent auf 954 Millionen Euro steigern. Während die Einnahmen in Deutschland stagnierten, legte Sixt im Ausland deutlich zu. Die Umsätze im Leasing gingen im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück. Die Dividende soll trotz schwächeren Ergebnisses steigen. Je Stammaktie will Sixt 1,00 Euro und je Vorzugsaktie 1,05 Euro ausschütten. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Deutsche Exporte legen außerhalb des Euroraumes zu

Deutsche Exporte legen außerhalb des Euroraumes zu Wiesbaden (dapd). Der deutsche Außenhandel wächst außerhalb der Europäischen Union. Während die Exporte in die Mitgliedstaaten der EU im vierten Quartal 2012 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,8 Prozent auf 153,5 Milliarden Euro sanken, stiegen die Ausfuhren in Länder außerhalb der Staatengemeinschaft um 4,2 Prozent auf 118 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Die Exporte in den Euroraum gaben in dem Zeitraum um 2,1 Prozent nach. Unter den vier wichtigsten Handelspartnern innerhalb der EU erhöhten sich im letzten Quartal des vergangenen Jahres die Ausfuhren nach Frankreich um 0,2 Prozent auf 25,6 Milliarden Euro und nach Großbritannien um 6 Prozent auf 17,4 Milliarden Euro. Dagegen gingen die Ausfuhren in die Niederlande um 0,5 Prozent auf 17,3 Milliarden Euro und die Exporte nach Italien um 9,5 Prozent auf 13,4 Milliarden Euro zurück. Bedeutendster Handelspartner für die Ausfuhren in Länder außerhalb der EU waren abermals die USA. Die Exporte nahmen in dem Zeitraum um 9 Prozent auf 21,5 Milliarden Euro zu. Die Exporte in die sogenannten BRIC-Länder Brasilien, China und Indien gingen zurück, während der Handel mit Russland zulegte. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Behörden erteilen mehr Baugenehmigungen für Wohnungen

Behörden erteilen mehr Baugenehmigungen für Wohnungen Wiesbaden (dapd). Besserung auf dem Wohnungsmarkt in Sicht: Die Zahl der Genehmigungen für den Bau von Wohnungen ist im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2011 um 4,8 Prozent auf knapp 240.000 gestiegen, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Der hohe Zuwachs des Jahres 2011 mit einem Plus von 21,7 Prozent im Vergleich zu 2010 konnte allerdings bei weitem nicht erreicht werden. Von den im Jahr 2012 genehmigten Wohnungen waren 211.000 und damit 5,5 Prozent mehr als im Vorjahr Neubauwohnungen. Vor allem die Zahl der Wohnungen in Mehrfamilienhäusern legte dabei mit 13,3 Prozent kräftig zu. Die Genehmigungen für Einfamilienhäuser gingen in dem Zeitraum um 5,8 Prozent zurück, während die für Eigentumswohnungen um 16,9 Prozent zunahmen. 2012 wurden 16,2 Prozent weniger gewerblich genutzte Gebäude gebilligt als im Vorjahr. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Heidelbergcement zahlt höhere Dividende

Heidelbergcement zahlt höhere Dividende Heidelberg (dapd). Der Baustoffkonzern Heidelbergcement will seinen Aktionären trotz eines nur leicht gestiegenen Überschusses für 2012 eine kräftig erhöhte Dividende zahlen. Die Ausschüttung soll um gut ein Drittel auf 0,47 Euro je Aktie steigen, wie das Unternehmen am Donnerstag in Heidelberg mitteilte. Heidelbergcement hatte im vergangenen Jahr unter dem Strich 545 Millionen Euro verdient und damit zwei Prozent mehr als 2011. Grund für den nur geringen Anstieg waren Abschreibungen und Verluste aus dem Verkauf von Beteiligungen in Nordamerika und Großbritannien. Der Umsatz von Heidelbergcement war 2012 wie bereits zuvor bekanntgegeben dank guter Geschäfte in Nordamerika, Asien und Afrika im Jahresvergleich um neun Prozent auf 14 Milliarden Euro gestiegen. Der Betriebsgewinn wuchs ebenfalls um neun Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Dabei hatte Heidelbergcement auch von einem strikten Sparkurs profitiert. Schon Anfang Februar hatte der Konzern angekündigt, noch stärker auf die Kostenbremse zu treten. Zwischen 2011 und 2013 sollen demnach statt der ursprünglich geplanten 600 Millionen Euro nun 1,01 Milliarden Euro eingespart werden. Für 2013 peilt Heidelbergcement weitere Steigerungen bei Umsatz und Betriebsgewinn sowie eine „spürbare Verbesserung“ beim Vorsteuerergebnis an. An der Börse kamen die Dividendenerhöhung und der Ausblick gut an. Der Aktienkurs der im DAX notierten Heidelbergcement gewann in der ersten Handelsstunde 3,5 Prozent auf 56,53 Euro. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Hugo Boss setzt auf eigene Läden

Hugo Boss setzt auf eigene Läden Metzingen (dapd). Der Modekonzern Hugo Boss will für weiteres Wachstum vor allem das Geschäft mit den eigenen Läden ausbauen. Das eigene Einzelhandelsnetz soll in diesem Jahr ohne Übernahmen um rund 50 neue Standorte erweitert werden, kündigte der MDAX-Konzern am Donnerstag in Metzingen an. Dadurch werde das Umsatzwachstum im eigenen Handel voraussichtlich zweistellig ausfallen. Der Umsatz im Großhandel dagegen soll stabil bleiben. Hugo Boss hat 2012 das erfolgreichste Jahr der Firmengeschichte verbucht. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent auf 2,35 Milliarden Euro. Unter dem Strich machte der vom Finanzinvestor Permira kontrollierte Markenkonzern einen Gewinn von 307 Millionen Euro und damit acht Prozent mehr als im Vorjahr. Der Konzern peilt bis 2015 einen Umsatz von drei Milliarden Euro an. Die Hugo-Boss-Aktie gab am Donnerstagvormittag trotz der guten Zahlen 1,7 Prozent auf 88,70 Euro nach. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Rösler steht zum Atomausstieg bis 2022

Rösler steht zum Atomausstieg bis 2022 Berlin (dapd). Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hat das Ziel der Bundesregierung bekräftigt, bis 2022 aus der Atomkraft auszusteigen. Dazu gehöre aber auch, die infrastrukturelle Grundlagen zu schaffen, sagte Rösler am Donnerstag im Bundestag in Berlin. In seiner Regierungserklärung verwies er insbesondere auf den Netzausbau, wo die Planungsphase von zehn auf vier Jahre verringert werden soll. Nur so könne Umwelts- und Versorgungssicherheit sowie die künftige Bezahlbarkeit gewährleistet werden. Der Vizekanzler kritisierte zugleich die Egoismen einzelner Bundesländer beim Netzausbau. Die Hälfte der Länder wolle sich eigenständig versorgen und habe daher kaum Interesse an neuen, tausende Kilometer langen Verteilnetzen, sagte der Minister. Daher solle mit dem Bundesbedarfsplangesetz die Zuständigkeit auf den Bund übergehen. Ausdrücklich verteidigte Rösler die Kappung der Förderung erneuerbarer Energien. Gerade im Interesse des Mittelstandes müsse das bisherige Gesetz, das an Zeiten der „Planwirtschaft“ erinnere, reformiert werden. Andernfalls werde das zulasten des Standortes Deutschland gehen. Rot-Grün und die Linken hätten offenbar kein Interesse, die Arbeitsplätze in Deutschland zu halten: „Das ist ihr wahres Gesicht.“ dapd (Politik/Politik)

Ich bin sehr gespannt

Ich bin sehr gespannt München (dapd). Die Vizepräsidentin des Jüdischen Weltkongresses, Charlotte Knobloch, freut sich über die „Offenheit und Dialogbereitschaft“ des neuen Papstes Franziskus. „Er sprach von dem Weg der Liebe und der Geschwisterlichkeit, den er einschlagen wolle“, erklärte Knobloch am Donnerstag in München. „Das beziehe ich ganz klar auch auf die Fortsetzung der engen und fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen katholischer Kirche und Judentum.“ Sie betonte: „Gemeinsam können wir viel erreichen.“ Knobloch ergänzte, Franziskus habe den Menschen viel zu sagen: „Ich bin sehr gespannt.“ Sie gratulierte Jorge Mario Bergoglio zu seiner Wahl zum Oberhaupt der katholischen Kirche und wünschte ihm Gesundheit, Kraft und Gottes Segen. „Möge er die richtige Balance zwischen Kontinuität und Wandel finden und über die Entschlossenheit und Durchsetzungskraft verfügen, seine theologischen und religionspolitischen Visionen zu realisieren.“ Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern ergänzte, sie freue sich über den ersten Jesuiten und Lateinamerikaner auf dem Stuhl Petri. „Er ist bekannt dafür, den Menschen Hoffnung zu geben, sie mitreißen und begeistern zu können – zentrale Eigenschaften in der heutigen Zeit“, sagte Knobloch. dapd (Politik/Politik)

Wacker Chemie erwartet kein einfaches Jahr

Wacker Chemie erwartet kein einfaches Jahr München (dapd). Nach einem Gewinneinbruch im vergangenen Jahr blickt Wacker Chemie skeptisch in die Zukunft. „2013 wird aus heutiger Sicht kein einfaches Jahr für Wacker“, sagte der Vorstandsvorsitzende Rudolf Staudigl am Donnerstag in München-Neuperlach. Das Chemie-Unternehmen rechnet mit einem weiteren Ergebnisrückgang bei gleich bleibendem Umsatz. Die Solarkrise verhagelte Wacker Chemie die Bilanz von 2012. Der Konzerngewinn fiel im vergangenen Jahr auf 107 Millionen Euro und damit auf weniger als ein Drittel des Vorjahresergebnisses. Der Umsatz sank um sechs Prozent auf 4,63 Milliarden Euro. Statt 2,20 Euro wie im Vorjahr soll die Dividende dieses Mal nur bei 60 Cent liegen. Wegen der Überkapazitäten in der Photovoltaikindustrie hätten sich die Preise für Solarsilizium innerhalb eines Jahres halbiert. Mittlerweile bewege sich der Halbleitermarkt seitwärts, erläuterte Staudigl. Die Preise für Polysilicium seien niedrig, hätten aber den Boden erreicht. In den ersten beiden Monaten des neuen Jahres habe sich das Chemiegeschäft anhaltend solide entwickelt, teilte Wacker mit. Die Nachfrage nach Halbleiterwafern sei aber weiterhin gering und die Preise niedrig. Der Umsatz im ersten Quartal werde voraussichtlich höher ausfallen als das vorangegangene Vierteljahr, allerdings unter dem des Vorjahres bleiben. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

K+S steigert Konzernergebnis

K+S steigert Konzernergebnis Kassel (dapd). Der Kasseler Salz- und Düngerhersteller K+S hat im vergangenen Jahr bei leicht rückläufigem Umsatz mehr verdient. Wie der DAX-Konzern am Donnerstag mitteilte, sank der Umsatz gegenüber 2011 um 1,5 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro. Das bereinigte Konzernergebnis sei um zehn Prozent auf 640 Millionen Euro gestiegen. Positiv zu Buche schlug dabei der Verkauf der Stickstoffdüngemittelsparte Nitrogen. Im vierten Quartal hatten schwache Nachfrage nach Kali- und Magnesiumdünger sowie rückläufige Preise zu deutlichen Umsatz- und Gewinneinbußen geführt. Den Aktionären schlägt der Vorstand für 2012 eine Dividendenerhöhung um 10 Cent auf 1,40 Euro je Aktie vor. Für das laufende Jahr rechnet K+S-Vorstandschef Norbert Steiner mit einem positiven Geschäftsverlauf. So werde im Geschäftsbereich Salz schon allein aufgrund der winterlichen Verhältnisse zu Beginn des Jahres eine spürbare Erhöhung der Absatzmenge erwartet. Im Salzgeschäft ist K+S mit Standorten in Europa sowie Nord- und Südamerika nach eigenen Angaben der führende Hersteller der Welt. Weltweit beschäftigt der Konzern mehr als 14.000 Menschen. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Lufthansa will 2013 Gewinn wieder steigern

Lufthansa will 2013 Gewinn wieder steigern Frankfurt/Main (dapd). Nach einem massiven Gewinneinbruch will die Deutsche Lufthansa im laufenden Jahr durch ihren strikten Sparkurs wieder mehr Geld verdienen. Die Lufthansa werde 2013 ihr Sparprogramm „Score“ weiter vorantreiben und den operativen Gewinn steigern, erklärte der Konzern zur Bilanzvorlage am Donnerstag in Frankfurt am Main. 2012 war der operative Gewinn von Deutschlands größter Fluggesellschaft um mehr als ein Drittel auf 524 Millionen Euro abgesackt, weil neben der harten Konkurrenz durch Billigflieger und hohen Flugbenzinpreisen auch Kosten für den Sparkurs das Ergebnis drückten. Bis 2015 will die Lufthansa durch „Score“ auf einen operativen Gewinn von 2,3 Milliarden Euro kommen. Vorstandschef Christoph Franz machte klar, dass der Konzern dabei im laufenden Jahr vor großen Herausforderungen steht. „2013 wird ein besonders anspruchsvolles Jahr für Unternehmen und Mitarbeiter“, erklärte er. Die Lufthansa drückt wie auch andere Fluggesellschaften weiter kräftig auf die Kostenbremse und streicht Hunderte Stellen, obwohl sie 2012 unter dem Strich einen Gewinn von 990 Millionen Euro gemacht hat – nach einem Verlust von 13 Millionen Euro im Jahr zuvor. Doch lag das allein an Einmaleffekten durch Verkäufe von Beteiligungen. Die Dividende für 2012 fällt aus, wie die Lufthansa bereits mitgeteilt hatte. Stattdessen steckt die Fluggesellschaft Milliarden in die Modernisierung ihrer Flotte und bestellt neue Flugzeuge bei Airbus und Boeing. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)