Hettich-Pilotprojekt „CO2-armer Stahl”: Die ersten Kaltband-Coils, die im September an Hettich geliefert wurden, haben gegenüber konventionell erzeugtem Stahl einen deutlich reduzierten CO2-Fußabdruck. Foto: Hettich/Bilstein

Hettich: „Wir testen CO2-armen Stahl”

Beim Beschlagspezialisten Hettich hat die Zukunftsreise in Richtung „grüner Stahl“ bereits begonnen: In einem Pilotprojekt hat das Unternehmen in diesem Sommer Kaltband-Coils mit reduziertem CO2-Fußabdruck aus deutscher Herstellung für Komponenten seiner Topfscharnierserie Sensys bezogen. Die ersten Qualitätsprüfungen waren positiv, und das ist ein ermutigendes Ergebnis für Hettich. Langfristig möchte man gemeinsam mit Kunden und Partnern möglichst nicht nur CO2-arme, sondern sogar CO2-neutrale Produkte entwickeln und herstellen.

Jan Hobert, Lead Buyer Stahl bei der Hettich Management Service GmbH in Kirchlengern, hat das Hettich-Pilotprojekt „CO2-armer Stahl” betreut. „Die ersten drei Kaltband-Coils, die wir im September von der Bilstein Group bezogen haben, weisen gegenüber konventionell erzeugtem Stahl einen deutlich reduzierten CO2-Fußabdruck auf. Über den gesamten Fertigungsprozess sind über 70 Prozent weniger CO2-Emissionen angefallen.” In absoluten Zahlen heißt das: Nur 630 kg/t CO2 gegenüber 2.190 kg/t. Allein mit diesen drei Coils wurden also rund 90 Tonnen CO2 eingespart. Dies entspricht dem jährlichen CO2-Ausstoß von 50 PKW bei einer durchschnittlichen Jahresfahrleistung von 15.000 km pro Jahr. In der gesamten Hettich Gruppe liegt das Vermeidungspotential durch den Einsatz des klimafreundlicheren Materials bei über 450.000 Tonnen CO2 pro Jahr. Aber auch das zweite Ergebnis dieses Testlaufs ist für Hettich zukunftsweisend, wie Jan Hobert erklärt: „Unsere internen Tests belegen, dass der CO2-arme Stahl dem konventionellem Material in puncto Qualität und Verarbeitbarkeit in nichts nachsteht.”

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(v.l.n.r. Ingo Niehaus, Gisela Horstmann, Christoph Südhoff; es fehlt: Bürgermeister Lüttmann, der sich aufgrund weiterer Terminverpflichtungen vor der Betriebsbesichtigung verabschieden musste)

Gratulation zum 75. Firmenjubiläum

Auf eine bewegte Firmengeschichte schaut die Clemens Lammers GmbH & Co. KG anlässlich ihres Firmenjubiläums zurück. Seit 75 Jahren ist das Unternehmen Spezialist für Antriebstechnik im Rheiner Norden. Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann, EWG-Geschäftsführer Ingo Niehaus und Projektleiterin Gisela Horstmann ließen es sich nicht nehmen, im Rahmen eines Unternehmensbesuchs am Offenbergweg dem Geschäftsführer Christoph Südhoff und der gesamten „Lammers-Familie“ zum Firmenjubiläum und zur Unternehmensentwicklung zu gratulieren.

Pandemiebedingt wird das Jubiläum nicht gefeiert, dennoch wurde die Historie der Firmengründung, die Entwicklung des Unternehmens in einer Firmenchronik festgehalten. „Viele historische Informationen von Zeitzeugen, zahlreiche Fotos aus Firmen- und Privatbestand machen unsere Unternehmensgeschichte und viele Gesichter, die zu unserer Entwicklung beigetragen haben, sichtbar.“, bedankt sich Christoph Südhoff bei der gesamten Belegschaft, aber auch bei Kunden und Lieferanten für das gemeinsame Erreichte. Lüttmann, Niehaus und Horstmann erfuhren im Gespräch mit Südhoff von spannenden Geschichten hinter den Lammers-Produkten und Dienstleistungen.

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Werbebanner „Verbände Dialog Gütersloh“ mit Gruppe von Menschen und bunten Sprechblasen – Einladung „Sei dabei!“ am 25.–26. Juni 2026 im Kultur- und Kongresszentrum Gütersloh (kultur-raeume-gt.de).
Die mineralische Spritzdämmung „Ecosphere“ von Maxit wurde am 9. November in Celle mit dem „Architects‘ Darling Award“ ausgezeichnet – in der Kategorie „Beste Produktinnovation – Ausbau“. Geschäftsführer Sebastian Groppweis (Mitte), Gesamtvertriebsleiter Günther Strasser (re.) und Leiter Produktmanagement Johannes Eberlein (li.) nahmen den Preis persönlich entgegen.

Ecosphere-Spritzdämmung von Maxit erhält Architekten-Award

Liebling der Planer: Die mineralische Spritzdämmung „Ecosphere“ aus dem Hause Maxit (Azendorf) wurde jetzt mit dem „Architects‘ Darling Award“ in der Kategorie „Beste Produktinnovation – Ausbau“ ausgezeichnet. Die Preisübergabe fand am 9. November im feierlichen Rahmen in Celle (Niedersachsen) statt. Ausschlaggebend waren für die fachkundige Jury vor allem das Marktpotenzial sowie die Nachhaltigkeit der neuartigen Dämmtechnologie. Insbesondere mit Blick auf den Innovationsgrad überzeugte in diesem Jahr kein Produkt mehr als Ecosphere: Denn die Kombination aus wärmedämmenden Mikro-Hohlglaskugeln und modernem Hochleistungsmörtel ist in vielerlei Hinsicht zukunftsweisend. So ist die spritzbare Innen- und Außendämmung – deren Entwickler letztes Jahr sogar für den „Deutschen Zukunftspreis“ nominiert wurden – nicht nur ressourcenschonend, sondern auch leicht zu verarbeiten. „Die Auszeichnung als Architects‘ Darling ist eine weitere, wunderbare Bestätigung unserer intensiven Forschungsarbeit“, freuen sich die Geschäftsführer Hans-Dieter und Sebastian Groppweis und betonen: „Das neue Ecosphere-System verbindet hohen Wärmeschutz mit der nötigen Flexibilität, um unterschiedlichste Fassaden energetisch zu optimieren. Und das auf nachhaltige Weise.“

Große Glasflächen mit hohem Lichteinfall: Haustüren der „Light Line“ sorgen mithilfe von Ganzglasfüllungen für helle Innenräume und ein einladendes Ambiente.

Qualität nach Maß

Das Münsterländer Familienunternehmen German Windows (Südlohn-Oeding) erweitert sein Sortiment um drei neue Produktlinien für Haustüren: Unter der Bezeichnung „Classic Line“, „Light Line“ und „Perfect Line“ finden anspruchsvolle Nutzer dort ab sofort klar definierte Produktlinien, die in ihrer Ausstattung variierbar sind. Ob traditionelles Design, Ganzglastüren inklusive Edelstahlapplikationen oder mineralische Oberflächen mit besonderer Haptik – bei der individuellen Gestaltung nach Maß bleiben keine Wünsche offen. Mit dem neuen Angebot folgt der Fenster- und Türenspezialist einem aktuellen Markttrend nach hochwertigen und einzigartigen Bauelementen.

Der erste Eindruck zählt: Das gilt auch beim äußeren Erscheinungsbild eines Hauses und schließt Bauelemente wie Türen mit ein. Bei deren Gestaltung gibt es keine Grenzen – das beweisen die neuen Produktlinien von German Windows (Südlohn-Oeding). „Mit unseren ‚Classic Line‘-, ‚Light Line‘- und ‚Perfect Line‘-Haustüren halten wir unseren Kunden alle Möglichkeiten offen: Sie erhalten am Ende individuelle Traumtüren nach Maß, welche um zahlreiche Zusatzoptionen erweitert werden können“, erklärt German Windows-Gesamtvertriebsleiter Marc Schiffer.

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FMB – Zuliefermesse Maschinenbau: Mehr Besucher als erwartet

Nach dem Abschluss der FMB – Zuliefermesse Maschinenbau kann der Veranstalter ein rundum positi-ves Fazit ziehen. Christian Enßle, Head of Cluster FMB: „In den Wochen vor der Messe haben sich noch viele Aussteller relativ spontan für eine Teilnahme entschieden. Es gab dann zwar wenige sehr kurzfristige Absagen, aber im Ergebnis sind wir mit 416 Ausstellern auf 328 Ständen mehr als zufrieden.“
Auf der Besucherseite ist das Bild ähnlich: „Auch hier gab es sehr viel mehr kurzfristige Registrierungen. Viele Besucher haben sich erst am Tag zuvor angemeldet – unter den gegebenen Bedingungen konnten wir mit 3.328 Fachbesuchern ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis verzeichnen.“

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Stück für Stück zerschneidet der Stahlbagger die Stahlwände der beiden ehemaligen Wasserspeicher

Bagger zerschneidet zwei Stahlkolosse

Das Stadtwerke-Areal an der Zechenstraße 10 in Ibbenbüren bekommt nach und nach ein neues Gesicht. Am heutigen Montagmorgen ist der Abriss zweier Hochbehälter auf dem Gelände gestartet. Ein Spezialbagger der Firma Göcke aus Ibbenbüren ist angerückt, um die beiden Stahlkolosse Stück für Stück zu zerschneiden. Die beiden Stahlbehälter waren Mitte der 1970er-Jahre auf dem Areal südlich der Osnabrücker Straße errichtet worden. Seinerzeit hatte die damalige Preussag AG Kohle die gut 15 Meter hohen Behälter als Wasserspeicher anlegen lassen. Damit sollte die öffentliche Versorgung auf dem Schafberg und Dickenberg sowie auf dem Werksgelände des Bergwerkes gesichert werden. Die beiden Stahlbehälter fassten je 1.500 Kubikmeter Wasser. Sie hatten einen Durchmesser von je zwölf Metern und eine Gesamthöhe von gut 15 Metern. Errichtet wurden sie auf einem Stahl-Beton-Fundament.

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Björn Thieling und Karl-Heinrich Depenbrock besiegeln die Übernahme. Foto: Depenbrock

Depenbrock übernimmt Thieling Bau

Schlagkräftiges Unternehmen, das im Ingenieurwasserbau und Tiefbau aktiv ist. Stemwede. Die Depenbrock Gruppe hat Thieling Bau aus Stadland übernommen. Das Unternehmen war vor der Übernahme ein Teil der Thieling-Gruppe und ist ein schlagkräftiges Unternehmen, das im Ingenieurwasserbau und Tiefbau knapp 40 technischen Mitarbeitenden erfolgreich im norddeutschen Markt aktiv ist. Die kaufmännischen Beschäftigten verbleiben bei der Muttergesellschaft der Thieling-Unternehmensgruppe. Die verbleibenden Unternehmen der Thieling-Gruppe werden weiterhin in den Bereichen, Landtechnik, Kommunalarbeiten, Projektierung und Hafendienstleistungen tätig sein. 

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Demonstrator des Fraunhofer IOSB-INA: Automatisierte Fehlerdiagnose anhand eines Wasserkreislaufs. Quelle: it‘s OWL

Künstliche Intelligenz für die Produktion von morgen – it‘s OWL zeigt neue Ansätze auf der FMB

Intelligente Produktion, neue Geschäftsmodelle und die Arbeitswelt der Zukunft: Im Spitzencluster it‘s OWL entwickeln Forschungseinrichtungen gemeinsam mit Unternehmen praxisnahe Lösungen für den Mittelstand. Auf dem it‘s OWL-Gemeinschaftsstand (Halle 21 A27) zeigen Fraunhofer IEM, Fraunhofer IOSB-INA und das inIT der TH OWL sowie das Mittelstand-Digital Zentrum Ruhr-OWL neue Ansätze in den Bereichen vorausschauende Wartung, Künstliche Intelligenz und Prozessoptimierung. Darüber hinaus präsentieren sich spannende Start-ups aus dem Umfeld.

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Die Branche trifft sich (wieder) – endlich!

Endlich wieder direkter Austausch: Die 16. FMB – Zuliefermesse Maschinenbau ermöglicht nach einem pandemie-bedingten Pausenjahr den persönlichen Kontakt zwischen Maschinenbauern und ihren Zulieferern.
416 Aussteller zeigen im Messezentrum Bad Salzuflen ihre Produkte, Neuheiten und Dienstleistungen, die sie in den vergangenen Jahren nur eingeschränkt präsentieren konnten. Christian Enßle, Projektmanager FMB des Veranstalters Easyfairs GmbH: „Die Messe ist traditionell die Plattform für den Austausch zwischen den Maschinenbauern und ihren Zulieferern hier in der Region. Die Aussteller erwarten ein großes Informationsbedürfnis der Besucher und alle profitieren davon, dass die FMB als regionale Veranstaltung ein ´safe place to meet´ ist, dennoch aber eine große Anzahl an Kontaktmöglichkeiten bietet.

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(v.l.): Thomas Groschek (Generalunternehmer), Ingo Niehaus (EWG Rheine), Joachim Hoffstedde (Projektleiter), Kai Sundag (Bäckerei Sundag), Ulrike Faulhaber (Architektin), Thomas Prochmann (Sparkasse), Anette Kümpers (Gesellschafterin RSB) und Matthias Rudolph (Geschäftsführer RSB)

Baustart Geschäftshaus „Business Kontor Lindenstraße“

Es tut sich wieder was im Innovationsquartier: Nachdem erst vor Kurzem die Groschek Immobilien GmbH & Co. KG die Fertigstellung und den Bezug des letzten Einsteinhauses (VIER) kundgeben konnte, wird nunmehr auch in Kürze die Bebauung des letzten freien Grundstückes im Innovationsquartier mit dem bereits seit einiger Zeit geplanten Geschäftshauses starten. Mit dem symbolischen Spatenstich soll es nun bald losgehen auf dem Grundstück an der Lindenstraße 65.Die Bauherrin, die Rheiner Siedlungsbau GmbH, die zum Unternehmensverbund der bereits seit fast 75 Jahren in Rheine beheimaten Siedlungsgesellschaft Altenrheine gehört, hat inzwischen das Generalunternehmen Groschek mit der Bauerrichtung beauftragt.

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