Svenja Jochens, Thomas Sollich und Karl-Josef Laumann bei einem Termin zur Passgenauen Besetzung.
IHK-Hauptgeschäftsführerin Svenja Jochens, die sich für den Erhalt der Passgenauen Besetzung starkmacht, mit SOLLICH-Geschäftsführer Thomas Sollich und NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (v.r.). Foto: IHK Lippe

IHK Lippe setzt sich für Passgenaue Besetzung über 2027 hinaus ein

Die IHK Lippe setzt sich für eine Fortführung des Programms Passgenaue Besetzung über 2027 hinaus ein. Nach Angaben der Kammer unterstützt das Programm kleine und mittlere Unternehmen bei der Suche nach Auszubildenden; bundesweit wurden damit 2025 rund 5.000 Stellen besetzt.

Beratung für Ausbildungsinteressierte und Betriebe

Die IHK Lippe berät Ausbildungsinteressierte nach eigenen Angaben persönlich bei der beruflichen Orientierung und vermittelt sie gezielt an passende Betriebe. Nach Einschätzung der Kammer könnten ohne diese Unterstützung jährlich mindestens 50 Ausbildungsplätze insbesondere bei kleinen und mittleren Unternehmen unbesetzt bleiben.

Zur Wirkung des Angebots zählt die IHK Lippe auch junge Menschen, die durch die Beratung zunächst für eine duale Ausbildung gewonnen werden und sich anschließend eigenständig bei Unternehmen bewerben.

Gespräch beim Unternehmen SOLLICH

Svenja Jochens, Hauptgeschäftsführerin der Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold, sprach beim Besuch von NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann am Montag bei SOLLICH in Bad Salzuflen über die geplante Einstellung der Förderung nach 2027. SOLLICH-Geschäftsführer Thomas Sollich nahm ebenfalls an dem Termin teil.

Die IHK Lippe verweist darauf, dass die Passgenaue Besetzung junge Menschen und Ausbildungsbetriebe zusammenbringt. Sie spricht sich deshalb für eine Fortsetzung der Struktur zur Fachkräftesicherung über 2027 hinaus aus.

Projektlink: Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK Lippe)

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.