Fachgruppe Industrie 4.0

Bei BENTELER in Paderborn diskutierte die Fachgruppe Industrie 4.0, was mit Daten alles möglich ist (Foto: Digital in NRW)
Bei BENTELER in Paderborn diskutierte die Fachgruppe Industrie 4.0, was mit Daten alles möglich ist (Foto: Digital in NRW)

Jeder Prozess und jede Maschinenbewegung erzeugen Informationen, die mit entsprechender Sensorik als Produktionsdaten zur Verfügung stehen. Experten versprechen Unternehmen große Vorteile, wenn sie diese Daten strategisch nutzen. Doch wie geht das? Wie bergen insbesondere Mittelständler diese „Datenschätze“? Die Fachgruppe Industrie 4.0 diskutierte diese Frage am 25. Oktober 2017 bei ihrem zweiten Treffen bei Benteler in Paderborn.

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Wie hoch sind die Kosten eines Unternehmensverkaufs?

Wie hoch sind die Kosten eines Unternehmensverkaufs oder einer Unternehmensnachfolge? Diese Frage stellen sich viele Familienunternehmer, die vor einem Unternehmensverkauf stehen. Denn ein gut organisiertes M&A-Projekt ist immer auch eine Investition.

Aufgrund der Komplexität eines Verkaufsprojektes sind die exakten Kosten eines Unternehmensverkaufs oder einer Unternehmensnachfolge im Vorfeld nicht seriös vorherzusagen.

Zu typischen Kosten eines Unternehmensverkaufs gehören z.B.:

  • Erstellung eines Unternehmensexposé und einer Unternehmensbewertung;
  • Suche von Unternehmensnachfolgern mit Prüfung der Hintergründe und Absichten
  • Gezielte Ansprache von abgestimmten Kaufinteressenten;
  • Verhandlungsbegleitung und -moderation;
  • Vorbereitung einer Absichtserklärung (Letter of Intent bzw. LoI) oder eines Term-Sheets;
  • Due Diligence (DD), d.h. die Tatsachen- bzw. die Stärken- und Schwächenprüfung einer Unternehmung im Detail.
  • Kosten für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Anwälte zur Begleitung aller steuerlichen und rechtlichen Fragestellungen, Erstellung des Kaufvertrages;
  • Notarkosten;
  • Erfolgsprovision

So bewegen sich die Kosten eines Unternehmensverkaufs durchschnittlich zwischen 5 und 10% der Transaktionssumme. Dies beinhaltet dann zumeist die Kosten aller an der Transaktion beteiligten Berater, Spezialisten und Dienstleister. Dieser Artikel beschreibt, wie Sie einen seriösen Berater für den Unternehmensverkauf finden?

Die Käuferseite sollte ebenfalls mit Eigenkosten in ähnlicher Höhe rechnen, da diese sich in aller Regel ebenfalls von spezialisierten M&A-Beratern, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern begleiten lässt. Üblicherweise übernimmt die Käuferseite die Notarkosten. Sollte die Transaktion auch den Verkauf von Immobilien vorsehen, muss ein Käufer auf die anteiligen Immobilienwerte Grunderwerbssteuer entrichten. Diese liegen je nach Bundesland zwischen 3,5 und 6,5%.

Monatspauschalen kritisch hinterfragen

Ein klar definiertes Angebot mit einer Leistungsbeschreibung macht die Kosten eines Unternehmensverkaufs oder einer Unternehmensnachfolge vorab klar. Jedes auf Monatspauschalen beruhende Abrechnungsmodell sollte durch den Auftraggeber kritisch hinterfragt werden. Gerade im Mittelstand eröffnet dieses Dienstvertragsmodell oft den Weg in eine Beratungsfalle mit hohen Kosten.

Der folgende Artikel gibt einen Überblick zu den unterschiedlichen Honorarmodellen beim Unternehmensverkauf im Mittelstand.

Klar definierte Angebote und schriftlich fixierte Leistungsbeschreibungen

Seriöse Berater übermitteln vorab eine schriftlich fixierte Leistungsbeschreibung mit Festpreisen für eine Unternehmensbewertung oder ein aussagefähiges Exposé. Darüber hinaus enthalten die meisten Angebot auch zeitabhängige Komponenten für die Verhandlungsmoderation. Ein Projektplan hält die wesentlichen Meilensteine des Projektes als Termin fest. Jede erbrachte Leistung wird somit nachvollziehbar. Damit werden die zu erwartenden Kosten eines Unternehmensverkaufs im Vorfeld kalkulierbar. Mit der im Erfolgsfall fälligen Provision werden zumeist wesentliche Teile der Vorlaufkosten fair verrechnet.

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2. Open Data Forum: Open Government und Verwaltungsalltag?

Das Internet der Dinge und die Digitalisierung werden auch die Kommunen tiefgreifend verändern. Open Government stellt dabei einen maßgeblichen Treiber dar.
Tauschten Erfahrungen aus (v.li.): M.Schräder (Kreis Lippe), J.Lenz (Zentrale Statistikstelle Kreis Mettmann), J.Jülkenbeck (Stadt Oberhausen, B.Krabina (KDZ Wien) und O.Konrad (Kreis Lippe). (Foto: Kreis Lippe)

Wie werden öffentliche Behörden in Zukunft mit den vorliegenden Daten umgehen, wenn sie den digitalen Wandel mit gestalten wollen? Dieser Frage und anderen Fragen ist das 2. Open Government Forum nachgegangen, das nun im Detmolder Kreishaus stattfand. „Das Internet der Dinge und die Digitalisierung werden auch die Kommunen tiefgreifend verändern. Open Government stellt dabei einen maßgeblichen Treiber für die digitale Weiterentwicklung hin zu verstärkter Transparenz, Partizipation und Zusammenarbeit auf Grundlage offener Verwaltungsdaten dar.“, ist sich Markus Schräder vom Kreis Lippe sicher, der die Veranstaltung moderierte.

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DMG MORI erhöht Auftragseingangsziel

Die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT setzt die erfolgreiche Entwicklung des ersten Halbjahrs fort
Auftragseingang steigt um 19% auf 2.088,6 Mio € (Vorjahr: 1.759,6 Mio €) (Grafik: DMG MORI)

Bielefeld. Die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT setzt die erfolgreiche Entwicklung des ersten Halbjahrs fort: Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis erreichten in den ersten neun Monaten Höchstwerte. Im dritten Quartal 2017 stieg der Auftragseingang um 17% auf 704,4 Mio € (Vorjahr: 601,4 Mio €). Damit lagen die Bestellungen erstmalig in einem Quartal über 700 Mio €. Zum 30. September erhöhte sich der Auftragseingang um 19% auf 2.088,6 Mio € (Vorjahr: 1.759,6 Mio €).

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Ulrich Lange komplettiert den neuen Vorstand bei DENIOS

Es bewegt sich viel im oberen Management der DENIOS AG. Ulrich Lange komplettiert den DENIOS Vorstand als ein neues Mitglied.
Ulrich Lange ist neues Mitglied im DENIOS Vorstand (Foto: DENIOS)

Bad Oeynhausen. Es bewegt sich viel im oberen Management der DENIOS AG. Beim Marktführer aus Bad Oeynhausen ist das ein sehr positives Zeichen, denn man stellt sich nachhaltig für zukünftige Herausforderungen auf. Ulrich Lange aus Lippstadt wird zum 1. Dezember 2017 in den Vorstand des Unternehmens berufen und übernimmt die Führung für das Profitcenter Engineered Solutions.

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Klare Kante für NRW – Forschungsförderung

Forschungsförderung und die Abschaffung des Solidaritätszuschlags sind Themen die positive Aussichten für den Mittelstand bereithalten.
Erste politische Sondierungsgespräche bieten gute Aussichten für den Mittelstand: steuerliche Forschungsförderung und Solidaritätszuschlag sind einige der Themen. (Foto: stevepb/ pixabay)

Berlin/Düsseldorf. Der nordrhein-westfälische Mittelstand zeigt sich mit den ersten wirtschaftspolitischen Wegmarken der Sondierungsgespräche zwischen Unionsparteien, FDP und Grünen zufrieden. Die Richtung sei klar, nur müsse jetzt Tempo bei der Umsetzung der einzelnen Projekten aufgenommen werden, so NRW-Landesgeschäftsführer Herbert Schulte vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW). Themen sind unter anderem steuerliche Forschungsförderung und Solidaritätszuschlag:

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Solidpower-Brennstoffzellen im Microsoft- Rechenzentrum

In Seattle gab es den Startschuss für ein zukunftsweisendes Projekt: die Stromerzeugung erfolgt direkt an den „Racks“, mit Brennstoffzellen-Generatoren.
Stolz auf das Ergebnis jahrelanger Forschung (v.l.n.r.): Alberto Ravagni, CEO Solidpower, Suresh Kumar, CVP Microsoft, Chris Belady, General Manager für Rechenzentren und Infrastruktur bei Microsoft, und Igor Molibog, Aufsichtsratsmitglied bei Solidpower. (Foto: Solidpower)

Internet, Clouds und Applikationen sind längst selbstverständlicher Bestandteil des Alltags. Damit diese Dienste immer nutzbar sind, bedarf es störungsresistenter Rechenzentren, die die enormen Datenmengen durchgängig verarbeiten können. Eine sichere wie umweltverträgliche Stromversorgung ist da unerlässlich. Eines der größten IT- Unternehmen der Welt, Microsoft, hat am Mittwoch, 25. Oktober, im US-Amerikanischen Seattle den Startschuss für ein zukunftsweisendes Projekt gegeben: die Stromerzeugung erfolgt direkt an den „Racks“, mit Brennstoffzellen-Generatoren von Solidpower.

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Karriereschub in der Babypause

Statt Karriereknick wird die Babypause so zum Sprungbrett
Die Randstad Akademie baut im Rahmen von Qualifizierungsmaßnahmen das Potenzial von Mitarbeitern aus und unterstützt dabei ganz individuell. (Foto: FotografieLink/ pixabay)

txn-a. Sich um sein Kind kümmern und trotzdem beruflich weiterkommen? Das ist durchaus möglich. Denn die Elternzeit ist ein perfekter Zeitpunkt, um sich weiterzubilden. Statt Karriereknick wird die Babypause so zum Sprungbrett für einen neuen Job oder leitet die erfolgreiche Rückkehr beim eigenen Arbeitgeber ein.

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Neue Ansätze aus it´s OWL Projekten

Neue Ansätze für die Gestaltung von Arbeitsplätzen und die Qualifizierung von Fachkräften - Modellprojekte von Unternehmen und Forschungseinrichtungen des Spitzenclusters it´s OWL
Offene Grundeinstellung und intensive Kommunikation als Erfolgsfaktoren für Arbeit 4.0 sehen Ralf Nettelstroth (IG Metall, links), Prof. Dr. Roman Dumitrescu (it´s OWL, Mitte) und Prof. Dr. Günter Olesch (Phoenix Contact, rechts). (Foto: it´s OWL)

Paderborn. Die Digitalisierung führt zu einem grundlegenden Wandel in der Arbeitswelt. In zwei Modellprojekten haben Unternehmen und Forschungseinrichtungen des Spitzenclusters it´s OWL gemeinsam neue Ansätze für die Gestaltung von Arbeitsplätzen und die Qualifizierung von Fachkräften entwickelt. Die Ergebnisse und Empfehlungen sind in der Broschüre „Gestaltung digitalisierter Arbeitswelten“ aufbereitet.

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ambrosia CA / FM und Mobile Treffen 2017

Groß war das Interesse an den CA / FM und Mobile Treffen der ambrosia in Berlin und Bad Oeynhausen, die Antworten auf Integration für mobile Lösungen gaben.
Für viele IT-Hersteller ist die Dynamik der Digitalisierung und Mobilisierung des Datenmanagement weiterhin problematisch (Bild: JuralMin/ pixabay)

Bad Oeynhausen. CA / FM und Mobile Treffen. Die Notwendigkeit einer mobilen Unterstützung der Prozesse im Gebäudebetrieb ist von den Verantwortlichen für ein digitales Datenmanagement weitestgehend erkannt. Und die Anforderungen seitens der verantwortlichen Anwender nehmen weiter zu. Doch parallel sind auch Unsicherheiten entstanden, denn nicht alle IT-Hersteller sahen sich der Dynamik der Digitalisierung und Mobilisierung des Datenmanagement dauerhaft gewachsen.

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