Marin Burmester, Partnerin bei Nielsen, Wiebe & Partner, ist Steuerberaterin und Fachberaterin für Internationales Steuerrecht. (Foto: Nielsen, Wiebe & Partner)
Marin Burmester, Partnerin bei Nielsen, Wiebe & Partner, ist Steuerberaterin und Fachberaterin für Internationales Steuerrecht. (Foto: Nielsen, Wiebe & Partner)

Corona-Überbrückungshilfe, zweite Runde: Wo es hilft, wo es hakt

Von Marin Burmester

Die Überbrückungshilfe wurde bis Ende des Jahres verlängert: Für kleine und mittelständische Unternehmen, für Selbstständige und Freiberufler sowie für gemeinnützige Organisationen soll sie als Bestandteil des Corona-Konjunkturpaketes eine weitere Liquiditätshilfe sein. Wer seinen Geschäftsbetrieb aufgrund der Pandemie einstellen oder stark einschränken musste, hat Anspruch auf Unterstützung und kann die Anträge bereits seit Anfang Juli mithilfe seines Beraters einreichen. Insgesamt sieht das branchenübergreifende bundesweit verfügbare Programm ein Volumen von knapp 25 Milliarden Euro vor. Mit der zweiten Förderphase, die vor kurzem begann, gehen einige Änderungen einher, sodass nun mehr Unternehmen von der Finanzspritze profitieren können.

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v. links.: Jonas Berger, Walter Goossens, Ortsbürgermeister Martin Koopmann und der der Vorsitzende des Wirtschafts- und Grundstücksausschusses Stefan Wittler. - Foto: Nina Kleene, Stadt Lingen (Ems)
v. links.: Jonas Berger, Walter Goossens, Ortsbürgermeister Martin Koopmann und der der Vorsitzende des Wirtschafts- und Grundstücksausschusses Stefan Wittler. - Foto: Nina Kleene, Stadt Lingen (Ems)

Neuer Standort der PIT GmbH in Bramsche

Von Bramsche aus in die ganze Welt – der Lingener Walter Goossens hat sich 2016 mit der PIT GmbH & Co. KG selbstständig gemacht. Das Lingener Unternehmen ist in der Erdöl- und Erdgasindustrie zuhause und prüft mit Hilfe von Geometriemessmolchen Pipelines rund um den Globus. In der heimischen Garage in Lingen gestartet, wurden die Inspektionsgeräte schnell zu groß und die Möglichkeiten vor Ort damit zu knapp. Zusammen mit der Wirtschaftsförderung wurden mehrere Alternativen geprüft und letztendlich eine für beide Seiten ideale Lösung gefunden. Jetzt erfolgte der Umzug des Unternehmens in eine neue Halle im Gewerbegebiet in Bramsche. Zum Neubau und Neustart gratulierten ihm jetzt Ortsbürgermeister Martin Koopmann, der Vorsitzende des Wirtschafts- und Grundstücksausschusses Stefan Wittler und Jonas Berger von der Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen, die dem Existenzgründer das Grundstück veräußert haben. 

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Corona: Ursprungszeugnisse und Reisepässe für Waren brechen heftig ein

Der weltweite Verkehr von Gütern und Waren ist in der Corona-Krise massiv eingebrochen – entsprechend geht auch die Ausstellung von Dokumenten für den Warenverkehr merklich zurück. Das geht aus dem aktuellen DIHK-Außenwirtschaftsreport hervor, der auf einer Umfrage unter den Industrie- und Handelskammern (IHKs) mit ihren mehr als 500.000 Kontakten zu auslandsaktiven Mitgliedsunternehmen basiert. „Der Corona-bedingte Einbruch im Welthandel hinterlässt tiefe Spuren bei den Warenexporten deutscher Unternehmen“, fasst DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier die Ergebnisse zusammen. „Angesichts globaler Reisewarnungen und Exportbeschränkungen werden die Unternehmen einen langen Atem brauchen, um wieder das Vorkrisenniveau zu erreichen.“

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Über 70 Besucher verfolgten die Eröffnung des digitalen Transfertags von it’s OWL in einer digitalen Konferenz. - Foto: it's OWL
Über 70 Besucher verfolgten die Eröffnung des digitalen Transfertags von it’s OWL in einer digitalen Konferenz. - Foto: it's OWL

Industrie 4.0: it’s OWL vergibt über 1 Million Euro Fördermittel

Maschinenausfällen vorbeugen, Produktion steigern oder Prozesse einfach optimieren: Die Digitalisierung der Arbeitswelt bietet für Unternehmen große Chancen. Doch wer hilft den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) auf dem Weg dorthin? Im Spitzencluster it‘s OWL bekommen KMU aus OstWestfalenLippe eine besondere Fördermöglichkeit. Gemeinsam mit einer Forschungseinrichtung stellen sich die Unternehmen konkreten Herausforderungen der digitalen Transformation und arbeiten an Lösungen. Das Konzept kommt im Mittelstand sehr gut an. Denn innerhalb von knapp zwei Jahren sind auf diesem Weg schon über 1 Million Euro Fördermittel an KMU aus der Region vergeben worden. Auf dem it‘s OWL Transfertag am 25. September stellten Unternehmen und Forschungseinrichtungen die Ergebnisse und Wirkungen von Transferprojekten vor. 

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Herzliche Glückwünsche an die Gewinner des WESSLING Innovation Award 2020! Bildnachweis: ©WESSLING
Herzliche Glückwünsche an die Gewinner des WESSLING Innovation Award 2020! Bildnachweis: ©WESSLING

WESSLING Award: „Eine Innovation ist mehr als nur eine gute Idee”

Innovation auf ganzer Linie bei der diesjährigen Verleihung des mit 10.000 Euro dotierten WESSLING Innovation Award: Nicht nur die ausgezeichneten Ideen strahlten die Innovationskraft des internationalen Beratungs-, Analytik- und Prüfunternehmens WESSLING aus, sondern auch die Preisverleihung selbst. Sie erfolgte gemäß des Maßstabs: neu denken, wenn die Umstände es erfordern. Aufgrund der Einschränkungen durch COVID-19 gab es statt der traditionell persönlichen, eine digitale Verleihung – die deshalb aber nicht weniger feierlich und bei bester Stimmung via Live-Schaltung aus acht Ländern abgehalten wurde.

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Bild von Werner Heiber auf Pixabay
Bild von Werner Heiber auf Pixabay

Tipps zur Optimierung von Business-Meetings in Unternehmen!


In fast jedem Unternehmen gehören Mitarbeiter-Meetings mittlerweile zur Tagesordnung. Die Besprechung von wichtigen Arbeitsthemen, die Diskussion über die Branchenentwicklungen oder der Austausch mit den Mitarbeitern zur Steigerung der Effektivität ist demnach ein wichtiger Punkt in vielen Unternehmen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein kleines Unternehmen mit nur wenigen Angestellten handelt oder aber über ein Millionenunternehmen mit mehreren Tausend Angestellten – ohne die regelmäßige Zusammenkunft mit den Mitarbeitern gelingt es kaum für nachhaltigen Erfolg in einem Unternehmen zu sorgen.

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Warum ist eine Wertermittlung beim Hausverkauf so wichtig?

Möchte man eine Immobilie verkaufen, ein Haus zum Beispiel, dann sollten sich vorher einige Gedanken zum Verkaufspreis gemacht werden. Ist dieser richtig gesetzt, kann dies den Erfolg des Vorhabens beeinflussen. Zu niedrig angesetzte Preise können beispielsweise Skepsis bei potenziellen Käufern hervorrufen. Ebenso kann eine zu hohe Summe diese möglicherweise abschrecken. Um ein interessantes Angebot zur Verfügung stellen zu können, sollte also ein realistischer Marktpreis angegeben werden.

Dafür empfiehlt sich auch immer die Expertise eines Maklers. Dieser sollte vor allen Dingen auch ortskundig sein und genau wissen, wie der lokale Immobilienmarkt aussieht. Wenn es beispielsweise um eine Wertermittlung in Brandenburg geht, sollte man auf jeden Fall einen ortsansässigen Makler aus Brandenburg mit der Besichtigung der Immobilie beauftragen. So kann er den Verkaufspreis bestmöglich kalkulieren.

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Begrüßung der Teilnehmer der Veranstaltung durch Dr. Bernd Althusmann (Stellv. Ministerpräsident und Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung) per Videobotschaft. - Foto: Ems-Achse
Begrüßung der Teilnehmer der Veranstaltung durch Dr. Bernd Althusmann (Stellv. Ministerpräsident und Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung) per Videobotschaft. - Foto: Ems-Achse

Zukunft der Arbeit: Veranstaltung der OECD und der Ems-Achse

Mexico-City, die französische Industriestadt Villeurbanne und jetzt die Ortschaft Wietmarschen-Lohne in der Wachstumsregion Ems-Achse: Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hatte sich bewusst für ihre dritte Veranstaltung im Rahmen der internationalen Reihe „I`m the future of work“ die Region Ems-Achse ausgesucht, wie Dr. Nicola Brandt, Leiterin des Berliner OECD-Büros deutlich machte: „Unser Thema ist die Zukunft der Arbeit in ländlichen Räumen und das kann man am besten mit den Akteuren diskutieren, die seit Jahren in diesem Feld tätig und täglich betroffen sind.“

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Bildungsprämie: Zuschüsse zur Weiterbildung bis Ende 2021 verlängert

Die Corona-Krise hat bei zahlreichen Münsteranerinnen und Münsteranern zu einschneidenden Erlebnissen in ihren Beschäftigungsverhältnissen geführt. Das Home-Office oder die Kurzarbeit, aber auch betriebliche Umstrukturierungen oder notwendige Neuorientierungen haben gezeigt: Die Anforderungen im Job erfordern weiteres Wissen und zusätzliche Kompetenzen. Vor diesem Hintergrund begrüßt die Wirtschaftsförderung Münster GmbH (WFM) die Fortsetzung des Förderprogramms „Bildungsprämie“ bis Ende 2021. Für Erwerbstätige mit geringerem Einkommen, die sich berufsbezogen weiterqualifizieren wollen, übernimmt der Staat laut Bundeswirtschaftsministerium die Hälfte der Weiterbildungskosten, bis zu 500 Euro.

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Geschlossener Wertstoffkreislauf: In der neuen Recyclinganlage in Puttenhausen (Niederbayern) werden Ziegelbruch und Dämmstoffe sauber getrennt. Während Mineral- und Holzfasern wieder in die Ziegelproduktion eingehen, lassen sich die keramischen Bestandteile als Substrat etwa für die Dachbegrünung aufbereiten. Foto: Leipfinger-Bader

Recycling-Pioniere Leipfinger-Bader GmbH: Ziegel als Wertstoff

Als erster deutscher Hersteller gewährleisten die Ziegelwerke Leipfinger-Bader (Niederbayern) ab sofort einen geschlossenen Wertstoffkreislauf für ihre massiven Mauerziegel. Bereits seit vielen Jahren verfolgt das Familienunternehmen das Ziel, den auf Baustellen anfallenden Ziegelbruch wieder in die Wertschöpf­ungskette zurückzuführen. Eine eigens hierfür entwickelte Recyclinganlage am Standort Puttenhausen vollbringt nun diese Leistung: Dabei werden Ziegelbruch und Dämmstoffe zunächst sauber voneinander getrennt und anschließend wiederverwertet.

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