Persönliche Planungssession in 4 Schritten
Mit Burkhard Bensmann
Mit Burkhard Bensmann

Roter Ziegel, altes Fachwerk und Baumberger Sandstein prägen den Stammsitz der Firma Beitelhoff im Herzen Wolbecks seit mehr als 180 Jahren. Kontrastreich präsentiert sich der Großhändler für Eier- und Geflügelspezialitäten dagegen seit gut einem Jahr im Gewerbegebiet Östliche Münsterstraße. „Mit der Verlagerung im vergangenen November haben wir den Wandel von einem ursprünglichen Mühlenbetrieb in ein hochmodernes Unternehmen vorangetrieben – baulich und geschäftlich. Jetzt expandieren wir weiter“, kommentiert Horst-Karl Beitelhoff den jetzigen Kauf des angrenzenden Grundstücks von der Wirtschaftsförderung Münster GmbH. Auf dieser Fläche soll eine zusätzliche Lagerhalle entstehen. „Die Maxime unseres Familienbetriebs – ,Traditionelles bewahren und sich dem Zeitgeist anpassen‘ – gibt uns den Antrieb zur nachhaltigen zukunftsorientierten Ausrichtung“, sagt der Geschäftsführer in 6. Generation.

Grund und Boden ist ein wertvolles Gut. Mit den vorhandenen Flächen möglichst sorgsam umzugehen, ist erklärtes Ziel des Landkreises Osnabrück. Ein Baustein dazu ist das Förderprojekt „Nachhaltiges Flächenmanagement“ der Osnabrücker Land-Entwicklungsgesellschaft oleg, das jetzt von der Projektphase in die dauerhafte Nutzung überführt wird. Landrätin Anna Kebschull stellte gemeinsam mit oleg-Projektleiter Matthias Riepe rund 30 Gästen aus verschiedenen Kommunen und Wirtschaftsförderungen die Ergebnisse und die weiteren Planungen in einer Zoom-Konferenz vor. Moderiert wurde die Veranstaltung von oleg-Prokuristin Susanne Menke.

Trotz des massiven Konjunktureinbruchs sind die Insolvenzen in Deutschland weiter signifikant gesunken: Im Jahr 2020 nahm die Zahl der Unternehmensinsolvenzen deutlich um 13,4 Prozent auf 16.300 Fälle (2019: 18.830) ab. Das ist der niedrigste Stand seit der Einführung der Insolvenzordnung (InsO) im Jahr 1999.

Die Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau werden das Krisenjahr 2020 mit deutlichen Minusraten abschließen, die aber nicht so heftig ausfallen, wie erwartet. „Für nicht wenige Betriebe dürfte dieses Jahr im Schatten der Corona-Pandemie das schwierigste seit Jahrzehnten werden. Umso bemerkenswerter ist es, dass die Betriebe ihre Produktion und ihren Service aufrechterhalten und den Personalabbau in engen Grenzen halten konnten“, resümierte VDMA-Präsident Karl Haeusgen auf der virtuellen Jahrespressekonferenz des Verbands. „Kreativität, Loyalität und Zusammenhalt in den Unternehmen waren intensive positive Erfahrungen. Damit hat der Maschinen- und Anlagenbau einen wichtigen Part gespielt, die Wirtschaft am Laufen zu halten und so in Deutschland und Europa weiterhin für ein stabiles wirtschaftliches Fundament zu sorgen“, betonte er.

Der Fahrradhändler Rose Bikes und die Baby- und Kleinkindfachmarktkette BabyOne bereiten sich auf den zweiten Lockdown vor. Die beiden mittelständischen Handelsunternehmen aus dem Münsterland ergreifen proaktiv Maßnahmen, um in ihren stationären Läden während der drohenden, zweiten Lockdownphase ihre Kundenservices aufrecht zu erhalten und ihren Umsatz zu sichern. Kontaktlos versteht sich, um Verbraucher und Mitarbeiter bestmöglich vor dem aktuellen Infektionsgeschehen zu schützen.

Auch wenn Kaiser-Haus eher in der ländlichen Region Marienmünster, bei Höxter, liegt, bietet das Unternehmen Lösungen für urbanes Bauen, wie es in dichten Innenstädten und Großstädten benötigt wird. „Die Zeit in der nur mit Beton, Stahl oder Mauerwerk gebaut wurde, ist auch in den Städten vorbei“, sagt Geschäftsführer Marcus Kaiser. Nicht nur bei Einfamilienhäusern in ländlichen Regionen mit viel Platz, sondern auch beim Bauen in der Stadt wächst die Nachfrage nach Holz. Für Kaiser ist das kein Wunder: Wenn Menschen dicht aufeinander leben, haben die Themen Klimaschutz und Zukunftsorientierung praktische Relevanz.

Das Land Niedersachen fördert die Anschaffung von Batteriespeichern für Photovoltaik-Anlagen durch Unternehmen: Darauf wies jetzt die Wirtschaftsförderung des Landkreises Osnabrück, WIGOS, hin. „Bis zu 40 Prozent der Speicherkosten werden von der NBank als Förderbank des Landes Niedersachsen dabei bezuschusst“, erläutert Robert Kampmann vom UnternehmensService der WIGOS. Die Bezuschussung erfolgt bei Anschaffungen in Verbindung mit dem Neubau oder der Erweiterung einer bestehenden PV-Anlage. „Unternehmen sollten bei einer Antragstellung unbedingt darauf achten, diesen rechtzeitig zu stellen, denn die Maßnahme darf zum Zeitpunkt der Antragstellung noch nicht begonnen worden sein“, so Kampmann weiter.

Um vertiefende Kenntnisse im Versicherungsvertragsrecht und um zentrale Fragestellungen des Versicherungsaufsichtsrechts geht es in dem berufsbegleitenden Masterstudiengang „Versicherungsrecht“. Der Studiengang ist ein Angebot der „JurGrad“ der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) und richtet sich insbesondere an Rechts- und Wirtschaftswissenschaftler, die in Versicherungsunternehmen, Anwaltskanzleien oder Banken tätig sind oder eine solche Tätigkeit anstreben. Nächster Studienbeginn ist im April 2021. Weitere Informationen zum Studiengang, zur Anmeldung und zu den Kosten sind unter http://go.wwu.de/w773o zu finden.

Am 12.12.2008 wurde die Flurbereinigung Werlte-Süd mit einer Größe von rund 950 ha und rund 240 Teilnehmern als sogenanntes Unternehmensflurbereinigungsverfahren durch das Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems, Geschäftsstelle Meppen eingeleitet. Ziel des Verfahrens war es, die Flächenbereitstellung für den Bau der 4,6 km langen Ortskernentlastungsstraße Werlte-Süd (ca. 8 ha) zu gewährleisten und diesen Landbedarf auf einen größeren Kreis von Eigentümern zu verteilen. Die durch das Straßenbauvorhaben verursachten weiteren Nachteile für die allgemeine Landeskultur sollten weitestgehend vermieden werden. Unternehmensträger der Ortskernentlastungsstraße war der Landkreis Emsland.