Anna Weber und Jan Weischer von BabyOne. - Foto: Hanna Witte
Anna Weber und Jan Weischer von BabyOne. -

BabyOne gründet Innovations-Hub zur Entwicklung einer Eigenmarke

Die Fachmarktkette BabyOne gründet ein Innovations-Hub in der Franchisezentrale in Münster. Ein vierköpfiges Team aus den Bereichen Einkauf, Produkt- und Brandmanagement arbeitet außerhalb des BabyOne Tagesgeschäfts als internes Speedboat an der Entwicklung einer Eigenmarke. Begleitet wird das Team von den drei renommierten Start- Up-Unternehmer*innen Franziska von Hardenberg, Johannes Kliesch und Manuel Müller.

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In über 70 Metern Höhe informiert Jan Cordesmeyer (rechts) Samtgemeindebürgermeisterin Maria Lindemann und Bürgermeister Andreas Wenninghoff (von links) über den Baufortschritt des neuen Siloturms. - Foto: Samtgemeinde Spelle
In über 70 Metern Höhe informiert Jan Cordesmeyer (rechts) Samtgemeindebürgermeisterin Maria Lindemann und Bürgermeister Andreas Wenninghoff (von links) über den Baufortschritt des neuen Siloturms. -

Emsland Flour Mills baut in Spelle 74 Meter großes Silo

Hoch hinaus geht es im Hafen Spelle-Venhaus. Das Unternehmen Emsland Flour Mills baut hier aktuell ein neues Getreidesilo. Der Turm ragt 74 Meter in die Höhe. Schon von Weitem sind die Bauarbeiten zu erkennen. Die Außenhülle des imposanten Getreidesilos ist nun fertiggestellt. Für das Fundament mussten Betonpfähle 22,5 Meter tief eingebettet werden. Das Silogebäude wird insgesamt circa 74 Meter hoch sein.

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Diese Collage verschiedener Screenshots aus der Gründerinnenakademie zeigt Teilnehmerinnen, sowie Referentinnen und Referenten. - Bild: OstWestfalenLippe GmbH.
Diese Collage verschiedener Screenshots aus der Gründerinnenakademie zeigt Teilnehmerinnen, sowie Referentinnen und Referenten. - Bild: OstWestfalenLippe GmbH.

Gründerinnenakademie Ostwestfalen-Lippe (OWL) 2021 – Ein voller Erfolg

Vom 14. – 25. Juni nahmen 16 Jungunternehmerinnen und Frauen mit einer Gründungsidee aus ganz OWL an der Gründerinnenakademie teil. „Die Gründerinnenakademie hat sehr viel zu unserem unternehmerischen Mindset beigetragen und unser Selbstbewusstsein als Business- und Powerfrau gestärkt“, so fiel das durchweg positive Feedback der Teilnehmerinnen der Gründerinnenakademie OWL 2021 aus.

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Das Zwischennutzungs-Konzept an der Salzstraße von Brigitte Paukstat (Mitte) geht auf: In einem Ladenlokal am Erbdrostenhof präsentierte sie bis Ende Juni ihre Mode im Mix mit Schmuck und Bildern von Roswitha Kluth (l.) sowie Skulpturenkunst von Hajrush Limani (r.). Für die Zeit von Anfang bis Ende Juli präsentiert die kreative Kauffrau eine neue Kombination. - Foto: Wirtschaftsförderung Münster GmbH/ Martin Rühle
Das Zwischennutzungs-Konzept an der Salzstraße von Brigitte Paukstat (Mitte) geht auf: In einem Ladenlokal am Erbdrostenhof präsentierte sie bis Ende Juni ihre Mode im Mix mit Schmuck und Bildern von Roswitha Kluth (l.) sowie Skulpturenkunst von Hajrush Limani (r.). Für die Zeit von Anfang bis Ende Juli präsentiert die kreative Kauffrau eine neue Kombination. -

WFM vermittelt temporär nutzbares Ladenlokal am Erbdrostenhof

Der stationäre Handel kämpft schon seit langem mit steigenden E-Commerce-Anteilen, zumal die Pandemie die Lage noch verschlimmert hat. Doch in der Krise steckt auch eine Chance für einzigartige Konzepte in der City. Das zeigt sich jetzt auch an dem individuellen Übergangs-Store „Prachtstücke“ von Brigitte Paukstat. Auf das Ladenlokal war die kreative Kauffrau mithilfe der Wirtschaftsförderung Münster (WFM) gestoßen.

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Gisela Bernstein (l.) zieht sich aus dem Unternehmen zurück. Nicole Bernstein (m.) und Achim Bernstein bilden künftig den Vorstand der BERNSTEIN AG. - Foto: BERNSTEIN AG
Gisela Bernstein (l.) zieht sich aus dem Unternehmen zurück. Nicole Bernstein (m.) und Achim Bernstein bilden künftig den Vorstand der BERNSTEIN AG. -

Nach 51 Jahren: Gisela Bernstein zieht sich in den Ruhestand zurück

Am 1. Februar 1970 nahm eine junge Frau ihre Tätigkeit als Sachbearbeiterin bei der BERNSTEIN AG auf, die nun, mehr als 51 Jahre später, das Unternehmen als Vorstandsvorsitzende verlässt. Die Rede ist von Gisela Bernstein. Sie ist die Schwiegertochter des Firmengründers Hans Bernstein und Ehefrau des langjährigen Geschäftsführers und Vorstandsvorsitzenden Hans-Joachim Bernstein, die den Staffelstab nun an die dritte Generation, ihre Kinder Achim und Nicole Bernstein, weitergibt.

Als heute einer der weltweit maßgeblichen Anbieter für industrielle Sicherheits- und Gehäusetechnik beschäftigt BERNSTEIN mehr als 500 Mitarbeiter in 10 Ländern. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich im ostwestfälischen Porta Westfalica.

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Die Denkfabriken sprachen auch über das Potenzial, dass noch in Virtual und Augmented Reality steckt. Das Bild zeigt Denkfabrik-Teilnehmerin Irina Schäfer von der Westfälischen Hochschule, die in dem Projekt auch als Technologie-Scout aktiv ist. - Foto: © Detlef Muckel
Die Denkfabriken sprachen auch über das Potenzial, dass noch in Virtual und Augmented Reality steckt. Das Bild zeigt Denkfabrik-Teilnehmerin Irina Schäfer von der Westfälischen Hochschule, die in dem Projekt auch als Technologie-Scout aktiv ist. -

Daten: Münsterland-Denkfabriken diskutieren Zukunftstechnologien

Für neue Technologien sind gute Daten essenziell. Das ist in den Bereichen Künstliche Intelligenz und Vernetzte Produktion ebenso wichtig wie in der Gesundheitstechnologie. In welche Richtung sich diese Bereiche in Zukunft entwickeln könnten und welches Potenzial hierbei im Münsterland steckt, dazu tauschten sich jetzt drei der Münsterland-Denkfabriken innerhalb des Projekts Enabling Networks Münsterland aus. In ihrem dritten Treffen diskutierten die Denkfabriken „Der Weg zur vernetzten Produktion“, „Gesund bleiben – ein Leben lang“ und „Digitales Münsterland“ über Themen wie den Wert guter Daten, analytische Verfahren in der Diagnostik und den Einsatz Künstlicher Intelligenz im Mittelstand.

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Die STAVE GmbH ist nun Teil der Hagedorn Gruppe. - Foto: Hagedorn
Die STAVE GmbH ist nun Teil der Hagedorn Gruppe. -

Kompetenzen in Berlin: Hagedorn und STAVE schließen sich zusammen

Die STAVE GmbH aus Berlin mit acht Millionen Jahresumsatz und 32 Mitarbeitern ist nun Teil der Hagedorn Unternehmensgruppe. Kürzlich wurden die Verträge für die Übernahme des traditionsreichen Bauunternehmens geschlossen. „Durch die breitere Aufstellung von Hagedorn profitieren unsere Kunden von dem noch weiter aufgefächerten Portfolio – insbesondere in der Region Berlin“, begründet Mirko Holtkamp, Geschäftsführer der Hagedorn Bau GmbH, den Mehrwert. Es sei eine Win-win-Situation für beide Unternehmen, betont auch STAVE-Gründer Matthias Loske: „Wir haben eine Größe erreicht, wo der nächste Schritt jetzt erfolgen muss, um weiter zu wachsen.“

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Offen und ehrlich spricht Tabea Thier mit dem Kompetenzzentrum Frau & Beruf Münsterland über die Verantwortung im Familienunternehmen, die Berufswahl und die Chancen von Frauen im Handwerk. - © Teamfoto Marquardt, Competentia Münsterland
Offen und ehrlich spricht Tabea Thier mit dem Kompetenzzentrum Frau & Beruf Münsterland über die Verantwortung im Familienunternehmen, die Berufswahl und die Chancen von Frauen im Handwerk. - © Teamfoto Marquardt, Competentia Münsterland

Tabea Thier will als junge Frau im Handwerk ein Statement setzen

Kompetenzzentrum Frau & Beruf Münsterland im Gespräch mit der 22-jährigen KFZ-Lackiererin und Unternehmensnachfolgerin über Rollenbilder, Frauen im Handwerk und ihre Verantwortung im Familienunternehmen
Tabea Thier ist gerade einmal 22 Jahre jung und weiß bereits genau, wo ihr beruflicher Lebensweg sie einmal hinführen wird. Als gelernte Kfz-Lackiererin hat sie schon mit 20 Jahren die Meisterprüfung absolviert und damit ein großes Ziel ihrer Pläne erreicht. Doch auf die junge Münsteranerin warten noch weitere spannende berufliche Schritte: In wenigen Jahren wird sie das Familienunternehmen, die Kfz-Werkstatt ASB Thier GmbH in Münster, fortführen.
Als Frau, die in einem noch immer männerdominierten Beruf tätig ist, ist Tabea Thier Teil der Reihe „Vorbildfrauen im Münsterland“ des Kompetenzzentrums Frau & Beruf Münsterland. Hier werden Frauen dieser Region begleitet und vorgestellt, die mit ihrem beruflichen Lebensweg für Vielfalt in der Arbeitswelt stehen und insbesondere jungen Mädchen ein Vorbild sein können.

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Campus Loddenheide. - Foto: Roman Mensing
Campus Loddenheide. -

Pandemie und Flächenengpass haben Münsters Büromarkt belastet

Der Einfluss der Corona-Pandemie auf die Büroflächennachfrage sowie die anhaltend knappe Angebotslage in Münster haben im Jahr 2020 den erzielten Umsatz auf 78.000 Quadratmeter sinken lassen. Das Ergebnis lag zehn Prozent unter dem zehnjährigen Durchschnitt und etwa 25 Prozent unter dem 2019er Allzeithoch. Ein wesentliches Indiz für den Druck auf dem Markt ist die auf 1,2 Prozent gesunkene Leerstandsquote. Der historische Tiefstwert liegt unterhalb der gesunden Fluktuationsreserve von zirka drei Prozent. Experten bezeichnen ein Niveau ab drei Prozent als notwendig für die Funktionsfähigkeit des Marktes, damit sich dieser schnell und effektiv an konjunkturelle Zyklen anpassen kann. Neben der niedrigen Leerstandsquote hat die seit Jahren stabile, hohe Nachfrage auch die Mietpreise nachhaltig beeinflusst. Der Durchschnittsmietpreis ist auf knapp über 11 Euro/Quadratmeter (€/m²) nettokalt angestiegen. In der Spitze werden in Münster mittlerweile 15,50 €/m² nettokalt realisiert, und zwar in den Büromarktzonen City, Hafen und Technologiebereich Nord.

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