Mehr Menschen ohne Abitur fangen Studium an

Mehr Menschen ohne Abitur fangen Studium an Gütersloh (dapd). Mehr Menschen ohne Abitur beginnen in Deutschland ein Studium. Der Anteil der Studienanfänger ohne Hochschulreife hat sich seit 2007 nahezu verdoppelt, wie aus einer am Mittwoch in Gütersloh veröffentlichten Studie des Centrums für Hochschulentwicklung hervorgeht. Demnach liegt die Quote derzeit bei 2,1 Prozent. Zur Begründung hieß es, in den vergangenen drei Jahren hätten fast alle Länder ihre Zugangsbedingungen zum Studium ohne Abitur deutlich verbessert. Den höchsten Anteil von Erstsemester ohne Hochschulreife gab es der Studie zufolge in Nordrhein-Westfalen mit 4,2 Prozent. Deutlich unter dem Schnitt sei die Quote im Saarland (0,4 Prozent) und Sachsen (0,6 Prozent). (Studie des Centrums für Hochschulentwicklung, PDF-Format: http://url.dapd.de/Hu3Kwd ) dapd (Politik/Politik)

Von der Leyen zeichnet Vision vom Arbeiten in einer Cloud

Von der Leyen zeichnet Vision vom Arbeiten in einer Cloud München (dapd). Tablet-Computer und Smartphones bieten nach Ansicht von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) Frauen künftig bessere Berufsaussichten. Die Arbeit werde zunehmend flexibler und damit auch besser mit Kindern vereinbar, sagte von der Leyen am Mittwoch zu Beginn der Konferenz DLDwomen in München, bei der es um das Bild der Frau im digitalen Zeitalter geht. Die Ministerin zeichnete für 2020 eine Vision vom „Arbeiten in einer Cloud der Talente“. Es werde nicht mehr darauf ankommen, ob die Menschen festangestellt oder frei, im Büro oder Zuhause arbeiteten. Künftig könnten sie „überall und zu jeder Zeit“ ihrem Beruf nachgehen. „Frauen müssen sich nicht mehr zwischen Baby und Beruf entscheiden.“ Sie könnten einfach beides machen. Die Aufstiegschancen für Frauen nehmen nach Einschätzung der CDU-Politikerin zu. „Wir wollen eine Zukunft mit Babys und Chefinnen“, sagte von der Leyen. Künftig würden die Arbeitgeber nicht mehr auf die Präsenz und die Arbeitszeiten achten, sondern auf die Ergebnisse. „Männer-Bündnisse werden keine Rolle mehr spielen“, sagte sie. Die Ministerin warnte aber auch vor den Gefahren einer mobilen Berufswelt. „Cloud-Arbeiter sind im ständigen Wettbewerb miteinander.“ Sie wären immer und überall verfügbar. Die Menschen bräuchten aber Rückzugsmöglichkeiten, sie müssten auf die innere Balance achten, sagte von der Leyen. Die Arbeit dürfe nicht das Leben dominieren. Die zweitägige Konferenz DLDwomen wird vom Verlagshaus Hubert Burda Media organisiert. Mehr als 80 Referenten aus Wirtschaft, Medien und Gesellschaft sprechen auf der Veranstaltung im Münchner Haus der Kunst. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

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Elektromobilität im Praxistest „erfahren“

Osnabrück. Vom i-MiEV über den C-Zero, den Mia und den Leaf bis hin zum Twizy: Der Dienstag Abend stand bei den Stadtwerken Osnabrück ganz im Zeichen der Elektromobilität. Im Rahmen einer großen Geschäftskunden-Veranstaltung hatten die Stadtwerke ihr Zentralgelände an der Alten Poststraße/Luisenstraße kurzerhand in eine Testfläche für Elektrofahrzeuge umfunktioniert – Probefahrten inklusive.  

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Internetbanking wird immer stärker genutzt

Internetbanking wird immer stärker genutzt Berlin (dapd). Knapp die Hälfte der Bundesbürger erledigt ihre Geldgeschäfte bereits im Internet. Mehr als 28 Millionen Deutsche zwischen 16 und 74 Jahren und damit über 45 Prozent nutzten das Onlinebanking, teilte der IT-Branchenverband Bitkom am Mittwoch auf Basis von Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat mit. Das seien rund eine Million Nutzer mehr als im vergangenen Jahr gewesen, und die Zahl werde weiter steigen. Mit diesen Werten liegt Deutschland den Angaben zufolge zwar über dem europäischen Schnitt, aber nur im Mittelfeld. So nutzten etwa 85 Prozent der Norweger oder 80 Prozent der Isländer Onlinebanking-Angebote. Im Durchschnitt der 27 EU-Länder seien es 37 Prozent. Dabei sind die Sicherheitsbedenken beim Onlinebanking einer Bitkom-Erhebung zufolge besonders hoch. Jeder vierte Internetnutzer verzichtet demnach derzeit auf solche Angebote. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Gericht hört Zeugen zu AWD-Provisionen

Gericht hört Zeugen zu AWD-Provisionen Hannover (dapd). Im Rechtsstreit um vom Finanzdienstleister AWD verlangte Vertriebsprovisionen für Geldanlagefonds hat das Landgericht Hannover in vier Verfahren die Beweisaufnahme angeordnet. Mit der Vernehmung von Handelsvertretern und bei den Beratungsgesprächen anwesenden Angehörigen solle geklärt werden, ob die Kunden rechtzeitig vor Vertragsabschluss Prospekte zu den genauen Konditionen der Immobilienfonds erhalten hätten, sagte Gerichtssprecher Patrick Gerberding am Mittwoch in Hannover. Die Zeugenvernehmung soll am 12. September stattfinden. Dann soll auch über den Verlauf sechs weiterer Klagen bezüglich überhöhter Provisionen bei Medienfonds entschieden werden. Die zehn Klagen sind die ersten von mehreren hundert ähnlichen Verfahren, die in Hannover anhängig sind. Die Kläger behaupten, nicht über die anfallenden Kosten informiert worden zu sein. AWD und die beklagten Handelsvertreter bestreiten dies. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Es ist ein Fauxpas

Es ist ein Fauxpas Hannover (dapd-nrd). Niedersachsens SPD-Spitzenkandidat Stephan Weil hat Fehler bei der Erstellung seiner Parteitagsrede eingeräumt. „Es ist ein Fauxpas“, sagte er im Interview mit der Nachrichtenagentur dapd. Weil hatte die Rede, die er als SPD-Vorsitzender am Wochenende bei einem Parteitag in Hameln hielt, verbotenerweise von einer Sekretärin im Rathaus von Hannover abtippen lassen. CDU und FDP warfen ihm deshalb den Missbrauch von Steuergeldern vor. Weil erklärte, dass er eigentlich auch dankbar sei, dass es diesen Fehler gegeben habe. „Es ist mir nicht unrecht, sehr früh gemerkt zu haben, dass man nicht vorsichtig genug sein kann. Das ist eine gute Lehre für den Auftakt des Wahlkampfes“, sagte er. Generell trenne er zwischen dem Amt des Oberbürgermeisters und seinen Parteiämtern sehr strikt. Die Rechnung von 163,04 Euro hatte die Stadt Hannover war erst nach Medienberichten an den Landesverband gestellt. „Ich hatte mir vorgenommen, das in den nächsten Tagen zu regeln. Das ist jetzt vorgezogen worden wegen der Berichterstattung“, gab Weil zu. Der 53-Jährige betonte, er könne die Kritik von CDU und FDP durchaus verstehen, schließlich sei man im Wahlkampf. „Eine Landesregierung, die mit dem Club 2013 allerdings systematisch die Grenzen überschreitet, die sollte an dieser Stelle etwas vorsichtiger sein“, fügte er hinzu. Der CDU-Parteispendenverein „Club 2013“ war im Zusammenhang mit der Affäre um Ex-Bundespräsident Christian Wulff in die Schlagzeilen geraten. In regelmäßigen Abständen treffen sich in diesem Rahmen Regierungsmitglieder und Unternehmer. dapd (Politik/Politik)

Opels Hoffnungsträger Adam ab Januar bei den Händlern

Opels Hoffnungsträger Adam ab Januar bei den Händlern Rüsselsheim (dapd). Der angeschlagene Autohersteller Opel hat erste Einzelheiten seines Hoffnungsträgers, des Kleinwagens Adam, enthüllt. Demnach soll der 3,70 Meter lange Stadtflitzer aus dem Werk Eisenach ab Januar 2013 bei den Händlern stehen. Der Opel-Vorstandsvorsitzende Karl-Friedrich Stracke sagte nach einer Mitteilung vom Mittwoch aus Rüsselsheim: „Unser neuer Lifestyle-Stadtflitzer Adam eröffnet großes Wachstumspotenzial für Opel.“ Die Tochter des US-Konzerns General Motors verliert seit Jahren Marktanteile und hat ein neues Erfolgsmodell dringend nötig. Der 1,72 Meter breite Adam ist zunächst mit drei Benzinmotoren von 70 bis 100 PS lieferbar. In der „Bild“-Zeitung machte Stracke klar, dass Opel nach Jahren der Verluste schnell wieder in die Gewinnzone fahren müsse. „Unsere Mutter ist zu Recht ungeduldig mit uns. Deshalb müssen wir so schnell wie möglich wieder profitabel werden.“ Stracke verhandelt mit Betriebsrat und Gewerkschaft über ein Sanierungsmodell. Danach würde Opel den Mitarbeitern bis 2016 ihre Jobs garantieren, danach aber voraussichtlich das Werk in Bochum schließen. „Langfristig gibt es aber nur eine Arbeitsplatzgarantie: Wir müssen nachhaltig Gewinne schreiben“, sagte er. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Munich Re erwägt Ausflug ins Bankgeschäft

Munich Re erwägt Ausflug ins Bankgeschäft Hamburg (dapd). Der Rückversicherer Munich Re ist auf der Suche nach neuen Ertragsquellen und prüft die direkte Vergabe von Krediten an Unternehmen. „Das Thema wird bei uns diskutiert“, sagte Munich-Re-Finanzvorstand Jörg Schneider der „Financial Times Deutschland“. Damit könnte der Rückversicherer aus München dem Dilemma entgehen, in dem auch viele andere Großanleger stecken: Einerseits muss er sehr konservativ anlegen, wie es Aufsicht und Ratingagenturen verlangen. Andererseits verspricht er seinen Kunden Zinsen, die angesichts der seit Jahren niedrigen Kapitalmarktrenditen beispielsweise für Bundesanleihen nur noch schwer zu verdienen sind. Den Kunden der Lebensversicherungstöchter verspricht Munich Re Zinsen von 3,4 Prozent. „Für neu angelegtes Geld erhalten wir weiterhin im Schnitt knapp unter drei Prozent“, sagte Schneider der Zeitung. Der Münchner Konzern könnte mit der Kreditvergabe höhere Zinsen einstreichen, als wenn er sein Geld in Staatsanleihen parkt. Eine Banklizenz bräuchte er nicht, weil Kreditvergabe rechtlich kein versicherungsfremdes Geschäft ist, schreibt die Zeitung. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

DIW schlägt Zwangsanleihe für Reiche vor

DIW schlägt Zwangsanleihe für Reiche vor Düsseldorf (dapd). Bürger mit hohem Einkommen sollen laut einem Vorstoß des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zur Bewältigung der Schuldenkrise verstärkt zur Kasse gebeten werden. Der Staat könne deren Vermögen durch eine einmalige Abgabe anzapfen, die dann abgezahlt werde, heißt es in einer DIW-Studie, über die das „Handelsblatt“ (Onlineausgabe) am Mittwoch berichtet. „Man könnte das aber auch mit einer Zwangsanleihe kombinieren“, sagte DIW-Studienleiter Stefan Bach der Zeitung. „Je nach Konsolidierungsfortschritt beim Staat können diese Anleihen dann später zurückgezahlt und auch verzinst werden“, fügte Bach hinzu. Auf diese Weise könnte der Staat nach DIW-Berechnungen rund 230 Milliarden Euro extra einnehmen, sofern die Abgabe ab einem Jahreseinkommen von 250.000 Euro erhoben wird. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Gerresheimer erhöht Umsatzprognose nochmals

Gerresheimer erhöht Umsatzprognose nochmals Düsseldorf (dapd). Angesichts der anhaltend hohen weltweiten Nachfrage nach Pharmaprodukten hat der Düsseldorfer Verpackungsspezialist Gerresheimer seine Umsatzprognose für 2012 nochmals erhöht. Der Hersteller von Medikamentenverpackungen, Ampullen, Spritzen und Inhalatoren erwartet nun für dieses Jahr ein Umsatzwachstum von neun bis zehn Prozent, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Bislang war der Konzern von einem Zuwachs von bis zu acht Prozent ausgegangen. „Wir wachsen vor allem in den Schwellenländern mit Standardverpackungen aus Glas und Kunststoff für Arzneien und erzielen in den etablierten Märkten Umsätzzuwächse“, sagte der Vorstandsvorsitzende Uwe Röhrhoff. Im zweiten Quartal steigerte Gerresheimer seine Erlöse um 10,3 Prozent auf 314 Millionen Euro. Das operative Ergebnis legte im Vergleich zum Vorjahr um 4,3 Prozent auf 58,6 Millionen Euro zu. Das Konzernergebnis nach Steuern lag mit 17,4 Millionen Euro um 4,1 Millionen über dem des zweiten Quartals 2011. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

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