Neckarsulm (dapd). Die Absatzkrise in Westeuropa zwingt jetzt auch den Autohersteller Audi zum Produktionsstopp. Im Werk in Neckarsulm, in dem unter anderem der A6 und der A8 produziert werden, sollen in der ersten Oktoberwoche die Bänder stillstehen, wie eine Audi-Sprecherin am Freitag sagte. Damit bestätigte sie einen Bericht des Südwestrundfunks. Es handle sich um einen ganz normalen Vorgang, betonte die Sprecherin. Das Unternehmen nutze den Feiertag am 3. Oktober, zu dem ohnehin viele Beschäftigte freinehmen würden. Audi halte für 2012 nach wie vor an seinem Rekordabsatzziel von 1,4 Millionen verkauften Einheiten fest. „Bei der Prognose ist berücksichtigt, dass die Gesamtnachfrage vor allem in Südeuropa nachlässt“, sagte die Sprecherin. Bislang legen nur Massenhersteller wie Ford oder Opel Produktionspausen ein. Audi-Konkurrent Mercedes-Benz will im Stammwerk Sindelfingen vom Zweischicht- auf Einschichtbetrieb umstellen. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)
Den Kunden stärken
Personaldienstleister kennen die Region, die Branchen, denken branchenübergreifend und können dem Kunden seine Stärken und Schwächen transparent machen.
In vielen Bereichen zu Hause
Neben der klassischen Arbeitnehmerüberlassung finden Arbeitgeber bei ARRIBA weitere Möglichkeiten: Arbeitnehmervermittlung, On-Site-Management, Outsourcing, …
Berlin und Paris starten Vorstoß für Finanztransaktionssteuer
Berlin/Brüssel (dapd). Deutschland und Frankreich gehen einen weiteren Schritt in Richtung einer Abgabe auf Börsengeschäfte in Europa. Die beiden Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und Pierre Moscovici baten die EU-Kommission per Brief um einen Vorschlag für die Einführung der Finanztransaktionssteuer im Wege der sogenannten verstärkten Zusammenarbeit, wie das Bundesfinanzministerium am Freitag in Berlin mitteilte. Die verstärkte Zusammenarbeit erlaubt es Gruppen von mindestens neun EU-Mitgliedstaaten, gemeinsame Regelungen einzuführen, ohne dass sich die anderen Europäer daran beteiligen müssen. Um die nötigen weiteren sieben Teilnehmer zu finden, schrieben Schäuble und Moscovici den Angaben zufolge sämtliche anderen EU-Mitgliedstaaten an und warben dafür, sich dem Vorstoß anzuschließen und sich nach deutsch-französischem Vorbild bei der EU-Kommission zu melden. Hintergrund der Initiative ist, dass die Einführung einer Finanztransaktionssteuer in der ganzen EU vor allem wegen des Widerstands der Briten aussichtslos ist. Die Bundesregierung will nach Angaben des Bundesfinanzministeriums „mit Nachdruck“ Überzeugungsarbeit bei den anderen Mitgliedstaaten leisten, „damit der Kreis jener, die sich an der verstärkten Zusammenarbeit bei der Finanztransaktionssteuer beteiligen, möglichst groß wird“. dapd (Politik/Politik)
NSU-Ausschuss: SPD nennt Bouffier eiskalten Bürokraten
Berlin (dapd). Kurz vor Beginn der Sitzung des NSU-Untersuchungsausschusses hat die SPD den hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU) scharf attackiert. „Aus den Akten habe ich den Eindruck, dass Herr Bouffier ein eiskalter Bürokrat ist“, sagte Eva Högl, die Obfrau der Sozialdemokraten in dem Bundestagsgremium ist, am Freitag in Berlin. Sie fügte hinzu: „Er hat undifferenziert den Quellenschutz für hessische V-Leute über die polizeilichen Mordermittlungen einer bundesweiten Mordserie gestellt.“ Die Union bezeichnete die Vorwürfe indes als „absurd“. Der amtierende Ministerpräsident Bouffier war hessischer Innenminister, als die rechtsextreme Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) 2006 in Kassel den türkischstämmigen Betreiber eines Internetcafes ermordete. Der CDU-Politiker legte im Rahmen der Ermittlungen sein Veto dagegen ein, die V-Leute eines am Tatort anwesenden Verfassungsschützers von Polizei und Staatsanwaltschaft vernehmen zu lassen. Mehrere Mitglieder des Untersuchungsausschusses haben Bouffier bereits vorgeworfen, seinerzeit die Ermittlungen behindert zu haben. dapd (Politik/Politik)
Branchenzuschläge für Zeitarbeitnehmer
Ab November 2012 erhalten Zeitarbeitnehmer, die bei Kundenunternehmen der Metall-, Elek-tro- und Chemiebranche im Einsatz sind, tariflich abgesicherte Branchenzulagen – es folgen ab Januar 2013 die Kautschuk- und Kunststoffindustrie sowie die Eisenbahn.
Das richtige Baugefühl
Vom reinen Zweckbau zur Repräsentationszentrale: Der Wandel im Industrie- und Gewerbebau ist unverkennbar. Dass Kunden und Mitarbeiter sich wohlfühlen, wird Unternehmensentscheidern immer wichtiger.
WIRtuell
Nichts fasziniert uns Menschen so sehr wie weithin sichtbare Größe aus Stein, Stahl, Glas oder Holz. Es kommt keineswegs von ungefähr, dass selbst jene als „Architekten des Erfolgs“ tituliert werden dürfen, die nie ein Architekturstudium absolviert haben. Fest steht: Die architektonische Formensprache hat es gerade uns Deutschen besonders angetan. Mehr als anderen.
Nachhaltigkeit und Energie-Effizienz
Quadratisch, praktisch, gut … So lautete lange, lange die Devise im klassischen Gewerbebau. Allein die Funktion der unternehmerischen Herberge sollte bei Um- und Neubauten im Vordergrund stehen. Effizienz galt ausschließlich für die Baukosten. Aus Gewerbebau ist Wirtschaftsbau, aus Kosten- ist Energieeffizienz geworden.
Der „Bumerang“ von Bugatti in Herford
Bekleidungshersteller sorgt für ganz besonderen Hingucker.