Airbus weiht Endmontagestrecke für A350 in Toulouse ein

Airbus weiht Endmontagestrecke für A350 in Toulouse ein Toulouse (dapd). Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat am Dienstag im südfranzösischen Toulouse die neue Endmontagestrecke für sein Vorzeigeprojekt, das Langstreckenflugzeug A350 XWB, eingeweiht. „Das ist ein leichteres, sparsameres, umweltfreundlicheres Flugzeug“, lobte der französische Regierungschef Jean-Marc Ayrault die Maschine, die Platz für bis zu 400 Passagiere bieten soll. Wichtige Teile des Airbus A350 XWB, der kommendes Jahr zu einem Testflug abheben soll, werden an deutschen Standorten hergestellt. So begann bereits im vergangenen Jahr die Produktion der Rumpfschalen aus den leichteren Kohlefasern in Stade. Für das neue High-Tech-Flugzeug, mit dem Airbus dem US-Konkurrenten Boeing auf Langstrecken Konkurrenz machen will, liegen mehr als 550 Bestellungen vor. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Weiterhin kaum Männer in der Pflegeausbildung

Weiterhin kaum Männer in der Pflegeausbildung Wiesbaden (dapd). In Deutschland interessieren sich nach wie vor überwiegend Frauen für Pflegeberufe: Im vergangenen Jahr war nur jeder fünfte Ausbildungsanfänger in den Pflegeberufen ein Mann, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Insgesamt haben 2011 demnach 52.500 junge Menschen in Deutschland eine Pflegeausbildung begonnen. Davon waren knapp 11.300 – oder 21 Prozent – Männer. Auch diese Quote bedeutet nach Angaben des Amtes allerdings bereits einen deutlichen Anstieg des Männeranteils. In den vergangenen zehn Jahren sei ihr Anteil unter den Pflege-Azubis um 69 Prozent gestiegen. dapd (Politik/Politik)

Ministerpräsidenten beraten in Weimar über die Energiewende

Ministerpräsidenten beraten in Weimar über die Energiewende Erfurt/Weimar (dapd). Die Regierungschefs der Länder wollen ab Mittwoch in Weimar über die Energiewende beraten. Es solle dabei um den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien und der Netze gehen, sagte ein Sprecher der Thüringer Staatskanzlei am Dienstag in Erfurt. Außerdem stehen die Themen freiwilliger Wehrdienst, Jugendmedienschutz sowie der Fachkräftemangel auf der Tagesordnung. Die Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) beginnt am Mittwochabend (24. Oktober) unter dem Vorsitz Thüringens in Schloss Ettersburg bei Weimar und endet am Freitag (26. Oktober). Als Gäste werden unter anderem der ehemalige Bundesumweltminister und frühere Chef des UN-Umweltprogramms, Klaus Töpfer sowie EU-Energiekommissar Günther Oettinger (beide CDU) erwartet. Sie sollen zur Energiewende gehört werden. In Vorbereitung auf das Treffen habe der Freistaat die Planungen und den Ausbaustand der erneuerbaren Energien in den Ländern analysiert und festgestellt, dass die Daten untereinander nicht vergleichbar seien und der Ausbaustand somit nicht aktuell erfasst werden könne, hieß es. Thüringen wolle dieses Problem bei einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) besprechen. Weitere Themen in Schloss Ettersburg sind laut Thüringer Staatskanzlei der Jugendmedienschutz und der Beitrag ausländischer Fachkräfte zur Deckung des zukünftigen Fachkräftebedarfs. In diesem Zusammenhang geht es einmal mehr um die Anerkennung von Bildungsabschlüssen von Ausländern. Außerdem wollen die Ministerpräsidenten über den freiwilligen Wehrdienst und die Berufung von Mitgliedern in den Wissenschaftsrat sprechen. dapd (Politik/Politik)

Daimler weitet A-Klasse-Produktion auf Dreischichtbetrieb aus

Daimler weitet A-Klasse-Produktion auf Dreischichtbetrieb aus Rastatt (dapd). Die Daimler-Tochter Mercedes-Benz weitet wie geplant die Produktion der Kompaktfahrzeuge in Rastatt aus. Aufgrund der positiven Resonanz auf die neue A-Klasse wird das Werk ab nächster Woche die Montage auf einen Dreischichtbetrieb hochfahren, wie der Autohersteller am Dienstag mitteilte. „Wir haben unsere Belegschaft um 500 neue unbefristete Stellen erweitert und sind damit bestens aufgestellt, um unsere Fahrzeuge möglichst schnell auszuliefern“, sagte Werksleiter Peter Wesp. Seit Verkaufsfreigabe der neuen A-Klasse im Juni gingen den Angaben zufolge mehr als 70.000 Bestellungen ein. Neben Rastatt in Baden-Württemberg produziert auch das Werk Kecskemét in Ungarn die Kompaktmodelle der A- und B-Klasse. Zudem beauftragte Mercedes-Benz den finnischen Zulieferer Valmet Automotive mit der Produktion von mehr als 100.000 Einheiten der A-Klasse zwischen 2013 und 2016. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Höhere Werbeausgaben drücken Gewinn von E-Plus

Höhere Werbeausgaben drücken Gewinn von E-Plus Düsseldorf (dapd). Der Mobilfunkanbieter E-Plus hat wegen steigender Werbeausgaben weniger Gewinn gemacht, aber mehr Kunden gewonnen. Im dritten Quartal sei das Betriebsergebnis (Ebitda) aufgrund deutlich höherer Marketingaktivitäten für neue Tarife im Jahresvergleich um neun Prozent auf 323 Millionen Euro gesunken, teilte E-Plus am Dienstag in Düsseldorf mit. E-Plus investierte demnach vor allem in Werbung für die Marken Yourfone, Blau.de und Simyo. Die Zahl der Kunden stieg nach Firmenangaben zum 30. September auf knapp 24 Millionen. Das waren 1,9 Millionen mehr als vor einem Jahr. Allein von Juli bis September seien 494.000 Kunden hinzugekommen, teilte E-Plus mit. Der Umsatz im Mobilfunk sei mit 809 Millionen Euro nahezu unverändert geblieben. Auch beim niederländischen E-Plus-Mutterkonzern KPN fiel der Gewinn im dritten Quartal geringer aus. Das um Restrukturierungskosten bereinigte Betriebsergebnis sank auf Jahressicht um zwölf Prozent auf 1,17 Milliarden Euro, wie KPN in Den Haag mitteilte. Grund dafür sei auch der Preiswettbewerb in Deutschland gewesen. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Trittin wirft Regierung bei Energiewende Planlosigkeit vor

Trittin wirft Regierung bei Energiewende Planlosigkeit vor Berlin (dapd). Der Grünen-Fraktionsvorsitzende Jürgen Trittin wirft der Bundesregierung „Planlosigkeit“ bei der Energiewende vor. Ein Jahr lang sei nichts passiert, nun werde „Aktivität simuliert“, sagte er am Dienstag auf einem Maschinenbau-Kongress in Berlin. Dem Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) und Umweltminister Peter Altmaier (CDU) warf er vor, einen Streit zu inszenieren. Beide wollten vielmehr gemeinsam Windstrom teurer machen, damit sich Kohlekraftwerke lohnten. Es sei „bizarr“, dass früher die Sorge um einen Strommangel geäußert worden sei, nun jedoch Stromüberschuss beklagt werde. Die Regierung habe die Ausnahmen beim Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vergrößert, sagte Trittin. Früher seien nur 600 Aluhütten und Stahlschmelzen davon betroffen gewesen. Es könne nicht sein, dass nun Rechenzentren von Banken ausgenommen würden. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

SPD befürchtet Rückkehr der Interventionsmacht USA unter Romney

SPD befürchtet Rückkehr der Interventionsmacht USA unter Romney Baden-Baden (dapd). Der Außenexperte der SPD-Bundestagsfraktion, Rolf Mützenich, befürchtet für den Fall eines Erfolgs des Republikaners Mitt Romney bei der US-Präsidentschaftswahl einen außenpolitischen Kurswechsel der USA. Romney mache deutlich, dass er die internationale „Führungsrolle“ der Vereinigten Staaten stärker betonen und größere Investitionen seiner Partner in die Rüstung einfordern wolle, sagte Mützenich am Dienstag dem SWR. Möglicherweise sei Romney stärker bereit, die USA wieder „zu einer Interventionsmacht zu machen“. Beunruhigt zeigte sich der außenpolitische Sprecher der SPD auch über die Zukunft der amerikanisch-russischen Beziehungen unter einem Präsidenten Romney: Möglicherweise seien die USA nach einem Machtwechsel nicht mehr willens, „über atomare Abrüstung zu sprechen“, aber auch „das schwierige Thema Raketenabwehr“ in gleicher Weise wie die Obama-Regierung zu behandeln, sagte Mützenich. dapd (Politik/Politik)

Schäuble wirbt für Steuerabkommen mit der Schweiz

Schäuble wirbt für Steuerabkommen mit der Schweiz Berlin (dapd). Kurz vor der Bundestagsabstimmung über das umstrittene Steuerabkommen mit der Schweiz wirbt Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) für den Vertrag. „Ein funktionierendes Steuerabkommen muss sicherstellen, dass die Einkünfte aller Steuerpflichtigen in Deutschland gleich behandelt werden, egal in welchem Land der Welt sie erzielt werden“, sagte er in einem am Dienstag veröffentlichten Podcast. „Genau dies erreichen wir mit dem Abkommen mit der Schweiz.“ Der Bundestag stimmt am Donnerstag über den Vertrag ab. Damit dieser wie geplant im Januar in Kraft treten kann, ist auch die Zustimmung des Bundesrats nötig. Die SPD-geführten Bundesländer haben aber angekündigt, das Abkommen zu stoppen. Es sieht vor, in der Schweiz geparktes deutsches Schwarzgeld pauschal zu belasten und künftige Kapitalerträge von Geldanlagen im Nachbarland genau so zu besteuern wie hierzulande. Die deutsche Opposition findet, dass Steuerhinterzieher damit zu einfach davonkommen. (Der Podcast: http://url.dapd.de/ybuU56 ) dapd (Politik/Politik)

Audi will den US-Absatz deutlich steigern

Audi will den US-Absatz deutlich steigern Frankfurt/Main (dapd). Die VW-Tochter Audi baut ihren Marktanteil in den USA weiter aus. In diesem Jahr will das Unternehmen rund 140.000 Fahrzeuge in einem der wichtigsten Automärkte der Welt verkaufen, wie der Amerika-Vertriebsleiter Sebastian Mackensen dem „Wall Street Journal Deutschland“ sagte. Damit käme Audi in der Oberklasse erstmals auf einen zweistelligen Marktanteil. Weltweit will Audi 2012 mehr als 1,4 Millionen Fahrzeuge verkaufen. Die deutschen Konkurrenten BMW und Mercedes-Benz liegen in den USA jedoch weiterhin vor der VW-Tochter aus Ingolstadt. Mit einem Werk in Mexiko will Audi aber den Abstand verringern. Bis 2020 strebt der Hersteller an, mehr als 200.000 Fahrzeuge in den Vereinigten Staaten zu verkaufen. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Rösler für Stabilisierung der Eurozone

Rösler für Stabilisierung der Eurozone Berlin (dapd). Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hat die Verringerung seiner Wachstumsprognose für Deutschland von 1,6 Prozent auf 1,0 Prozent für 2013 auf die Eurokrise zurückgeführt. Sie habe zu Verunsicherung geführt, weshalb Investitionen zurückgehalten würden, sagte er am Dienstag auf einem Maschinenbau-Kongress in Berlin. Daher sei es erforderlich, „alles dafür zu tun, die Eurozone zu stabilisieren“ und für Vertrauen zu werben. Portugal zum Beispiel habe seine Wettbewerbsfähigkeit verbessert, auch wenn die Wirtschaft in diesem Jahr um 3,3 Prozent geschrumpft sei, sagte Rösler. Wenn Griechenland bereit sei, Reformen umzusetzen, könne es neues Geld bekommen, fügte Rösler hinzu. Sparprogramme müssten aber auch gegen den massiven Widerstand der Bevölkerung umgesetzt werden. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

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