E.on und RWE verkaufen britisches Atomgeschäft

E.on und RWE verkaufen britisches Atomgeschäft Düsseldorf (dapd). Die beiden deutschen Energiekonzerne E.on und RWE verkaufen ihr britisches Atomgeschäft. Der japanische Industriekonzern Hitachi werde das 2009 eigens für den Reaktorbau in Großbritannien gegründete Gemeinschaftsunternehmen Horizon Nuclear Power übernehmen und die Baupläne weiter vorantreiben, teilte RWE am Dienstag mit. Den Kaufpreis für das 50:50-Joint-Venture der deutschen Energieriesen bezifferten die Unternehmen auf 696 Millionen britische Pfund (866 Millionen Euro). Ursprünglich wollten RWE und E.on mit ihrem Gemeinschaftsunternehmen bis 2025 in Großbritannien fünf bis sechs neue Reaktoren bauen und dafür bis zu 17 Milliarden Euro investieren. Doch haben beide Konzerne nach der Energiewende in Deutschland und den damit verbundenen drastischen finanziellen Einbußen diese Pläne aufgegeben und das Gemeinschaftsunternehmen zum Verkauf angeboten. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Metro kämpft weiter mit roten Zahlen

Metro kämpft weiter mit roten Zahlen Düsseldorf (dapd). Die Konjunkturkrise in Europa hinterlässt tiefe Spuren in der Bilanz des größten deutschen Handelskonzerns Metro. Für die ersten neun Monate des Jahres wies das Unternehmen am Dienstag unter dem Strich einen Verlust von 21 Millionen Euro aus. Im Vorjahr hatte der Konzern noch einen Gewinn von 266 Millionen Euro gemacht. Allein im dritten Quartal lag der Nettogewinn des Handelsriesen mit 89 Millionen Euro um fast 60 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Umsatz stieg dagegen dank des wachsenden Internetgeschäfts und gezielter Preissenkungen zwischen Januar und September auf Jahressicht um 1,5 Prozent auf 47,4 Milliarden Euro. Konzernchef Olaf Koch betonte, im Ergebnis spiegelten sich insbesondere Belastungen aus der gesamtwirtschaftlichen Situation in Süd- und Teilen Osteuropas wider. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Im Dauerlauf zum Erfolg

Kreis Gütersloh. „Ich stehe zum Standort Kreis Gütersloh und nutze auch gerne den Wissenstransfer auf Veranstaltungen“, sagt Gisela Kerger. Ihr Unternehmen – die Korona GmbH Agentur für Kommunikation und Kundenbindung – hat seit elf Jahren seinen Sitz in Rheda-Wiedenbrück und ist seit Kurzem das 100. Mitglied der Wirtschaftsinitiative Kreis Gütersloh. Gisela Kerger und ihr Team arbeiten deutschlandweit zum Beispiel für Unternehmensverbände und Institutionen. Die Korona GmbH organisiert unter anderem Seminare oder Studienreisen, vermittelt Referenten, plant Geschäftseröffnungen oder Firmenevents.

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Zeitung: DKV kündigt Sondertarif für FDP-Mitglieder

Zeitung: DKV kündigt Sondertarif für FDP-Mitglieder Berlin (dapd). Offenbar wegen geringen Zuspruchs hat eine private Krankenkasse ihre Kooperation mit der FDP gelöst. Die Deutsche Krankenversicherung (DKV) habe den seit 2005 laufenden Vertrag über vergünstigte Konditionen für FDP-Mitglieder zum Jahresende gekündigt, berichtet die „Frankfurter Rundschau“ unter Berufung auf Parteikreise. Nicht einmal 200 Liberale hatten das Angebot genutzt. Bei der CDU sind auf ein ähnliches, seit 1999 geltendes Angebot des Privatversicherers Axa 243 der rund 500.000 Mitglieder eingestiegen. Axa erwägt nach eigenen Angaben kein Vertragsende. dapd (Politik/Politik)

Friedrich: Pannen bei NSU-Ermittlungen auch strukturelles Versagen

Friedrich: Pannen bei NSU-Ermittlungen auch strukturelles Versagen Halle/Saale (dapd). Die Pannen bei den Ermittlungen zur Neonazi-Mordserie sind nach Ansicht von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) sowohl auf individuelles als auch auf strukturelles Versagen zurückzuführen. Friedrich sagte dem Sender MDR Info am Dienstag: „Das ist genau das, was jetzt untersucht wird in den Ausschüssen, auch in der Bund-Länder-Kommission.“ Dort, wo es strukturelle Probleme gegeben habe, werde jetzt etwas verändert, kündigte Friedrich an. „Wenn man die lokalen und regionalen Aufklärungsstrukturen beispielsweise in Thüringen, beispielsweise in Bayern, verzahnen und vernetzen würde mit den bundesweiten, dann hätte man zumindest die Chance, solche Dinge in der Zukunft schneller aufzuklären oder zu verhindern.“ Friedrich räumte ein, dass bei den Ermittlungen manche Spuren zu schnell verworfen wurden – etwa in Nürnberg oder München. „Bei diesen Morden hat man sofort auch in Richtung Rechtsextremismus ermittelt, nur man hat keine Anhaltspunkte gefunden.“ So habe die Polizei zwar einen Schüler als Verursacher einer Hakenkreuzschmiererei ausfindig gemacht, dessen Verbindungen zu Neonazi-Netzwerken in Thüringen und Sachsen aber nicht entdeckt. dapd (Politik/Politik)

Zwangsurlaub für Stadtbedienstete in Köln

Zwangsurlaub für Stadtbedienstete in Köln Köln (dapd). Angesichts der Haushaltskrise hat der Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters (SPD) erstmals zwei Tage Betriebsferien für die Stadtverwaltung angeordnet. Am 27. und 28. Dezember 2012 soll die überwiegende Zahl der Dienststellen leer bleiben, wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“berichtet. Nach Angaben einer Stadtsprecherin sind Einsparungen in Höhe von mehr als einer halben Million Euro zu erwarten, weil sich die Kosten für Heizung und Strom erheblich verringern. Ausgenommen von dem Zwangsurlaub sind die Feuerwehr, Anlaufstellen der Jugendhilfe und die Verkehrsüberwachung. Museen und andere Kultureinrichtungen bleiben geöffnet, auch in der Telefonzentrale wird gearbeitet. Im Rathaus geht man dem Bericht zufolge davon aus, dass etwa 14.000 der 17.000 Beschäftigten an den Betriebsferien teilnehmen werden. dapd (Politik/Politik)

Zeitung: Nur noch vier Mitarbeiter für Ex-Bundespräsidenten

Zeitung: Nur noch vier Mitarbeiter für Ex-Bundespräsidenten Berlin (dapd). Union und FDP haben sich offenbar auf eine Vereinheitlichung der Büroausstattungen für ehemalige Bundespräsidenten und Bundeskanzler geeinigt. Wie die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf hochrangige Fraktionskreise schreibt, wird es künftig Anspruch auf maximal vier Mitarbeiter geben, darunter eine Person im gehobenen Dienst. Außerdem sollen die ehemaligen Amtsträger ihre Büros künftig in den Räumen des Bundestags bekommen. Ziel sei es, die Kosten für die Versorgung deutlich zu senken. Die Regelung soll ausschließlich für künftige Ex-Präsidenten und Ex-Kanzler gelten und ab der nächsten Legislaturperiode in Kraft treten, hieß es. Ursprünglich war geplant, alle ehemaligen Staatsoberhäupter und Regierungschefs in die Neuregelung mit einzubeziehen. dapd (Politik/Politik)

Döring dringt auf ausgeglichenen Haushalt 2014

Döring dringt auf ausgeglichenen Haushalt 2014 Berlin (dapd). Wegen der erwarteten Steuermehreinnahmen für die nächsten Jahre verschärft die FDP bei der Haushaltskonsolidierung den Ton. Der Onlineausgabe der „Bild“-Zeitung sagte FDP-Generalsekretär Patrick Döring: „Die Rekordeinnahmen zeigen, dass der Staat über Unmengen an Geld verfügt. Wir setzen alles daran, den Bundeshaushalt 2014 auszugleichen und keine neuen Schulden mehr zu machen.“ Bislang steht im Finanzplan für 2014 noch eine Nettokreditaufnahme von 13,1 Milliarden Euro. Während Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und FDP-Parteichef Philipp Rösler eine sogenannte schwarze Null 2014 für möglich halten, sehen Haushaltspolitiker der Union das Vorhaben kritisch. In der bisherigen Finanzplanung ist ein ausgeglichener Haushalt erst für 2016 vorgesehen. dapd (Politik/Politik)

Polenz: Türkei muss an Reformkurs in Richtung EU festhalten

Polenz: Türkei muss an Reformkurs in Richtung EU festhalten München (dapd). Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Ruprecht Polenz (CDU), erhofft sich vom Berlin-Besuch des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan „eine klare Ansage, dass die Türkei am Reformkurs in Richtung EU festhält und diesen mit neuem Schwung versehen will“. Es müsse überdies im Syrien-Konflikt „klar werden, dass sich die Türkei im Rahmen der NATO auf Deutschland verlassen kann“, sagte Polenz der „Süddeutschen Zeitung“. Umgekehrt solle die Türkei versichern, dass sie keine Alleingänge unternehmen und Hilfe bei der Versorgung syrischer Flüchtlinge annehme werde. Erdogan eröffnet am Dienstag in Berlin ein neues Botschaftsgebäude und soll am Mittwoch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zusammentreffen. dapd (Politik/Politik)

Altmaier fordert von Wirtschaft mehr Einsatz für Energiewende

Altmaier fordert von Wirtschaft mehr Einsatz für Energiewende Berlin (dapd). Umweltminister Peter Altmaier (CDU) hat die Wirtschaft dazu aufgerufen, sich stärker für die Energiewende zu engagieren. „Ich wünsche mir, dass sich die deutsche Wirtschaft vom Mittelstand bis zur großen Industrie das Gelingen der Energiewende auf die Fahnen schreibt“, sagte der CDU-Politiker der Zeitung „Die Welt“. Dies hänge eben nicht nur von staatlicher Regulierung ab, sondern auch davon, wie die Wirtschaft mit diesem Thema umgehe und ob sie etwas daraus mache. Als eine der größten Herausforderungen nannte Altmaier die gesellschaftliche Akzeptanz der Energiewende. „Jedes Land braucht im Laufe seiner Geschichte alle paar Jahrzehnte ein Projekt, das fasziniert und bannt“, sagte der Minister. „Das war die Mondlandung der Amerikaner. Das war der Wiederaufbau, es war die deutsche Einheit. Und jetzt kommt die Energiewende.“ dapd (Politik/Politik)

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