Berlin (dapd). Die Industriegewerkschaft Metall wirft Zeitarbeitsfirmen vor, sich vor im Tarifvertrag vereinbarten Zuschlägen für Leiharbeiter zu drücken. „Viele Verleihfirmen versuchen, die neuen Branchenzuschläge zu umgehen“, sagte IG-Metall-Justiziar Thomas Klebe der „Berliner Zeitung“ laut Vorabbericht. „Auf Leiharbeiter wird Druck ausgeübt, ihre Arbeitsverträge zu ändern, um Lohnkosten zu sparen.“ Der Gewerkschaft zufolge würden Leiharbeiter oft zu niedrig eingruppiert, schrieb das Blatt weiter. Zudem würden bestehende Zulagen mit den neuen Branchenzuschlägen verrechnet. „Wenn die Verleihfirmen so weiter machen, dann kommt die Branche nie aus der Schmuddelecke raus“, sagte Klebe. Auch der Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) zeigte sich besorgt. „Ich kann nur an die Branche appellieren, den Tarifvertrag einzuhalten“, sagte BAP-Vizepräsident Thomas Bäumer der Zeitung. Wer das Flexibilitäts-Instrument Zeitarbeit erhalten wolle, müsse sich an die Spielregeln halten. Das Image der Branche habe sich gerade erst verbessert, nun dürfe es nicht schon wieder beschädigt werden. Der neue Tarifvertrag ist seit Anfang des Monats in Kraft. Er sieht vor, dass Zeitarbeiter in der Metall- und Elektroindustrie je nach Einssatzzeit Zuschläge von 15 bis 50 Prozent erhalten. (Der Tarifvertrag über Branchenzuschläge: http://url.dapd.de/tLVL3Z ) dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)
Griechenland-Hilfe hebt deutschen Aktienmarkt
Frankfurt/Main (dapd). Die neuen Finanzhilfen der internationalen Geldgeber für Griechenland beflügeln den deutschen Aktienmarkt. Der Leitindex DAX legte am Dienstag zum Handelsstart gleich um fast 0,7 Prozent auf 7.342 Punkte zu. Zuvor hatten sich die Finanzminister der Eurogruppe und der Internationale Währungsfonds in der Nacht unter anderem auf milliardenschwere Notkredite für das angeschlagene Griechenland verständigt. Am Montag hatte der DAX wegen Gewinnmitnahmen noch 0,2 Prozent auf 7.292 Zähler nachgegeben. Auch die Nebenwerte tendierten am Dienstag ins Plus. Der MDAX legte 0,7 Prozent auf 11.454 Punkte zu. Der TecDAX notierte 0,6 Prozent fester bei 835 Zähler. Die Vorgaben von den internationalen Märkten waren gemischt. In New York war der Dow Jones am Montag mit einem Minus von 0,3 Prozent bei 12.967 Punkten aus dem Handel gegangen. Der Technologieindex Nasdaq legte dagegen um 0,3 Prozent auf 2.976 Zähler zu. In Tokio schloss der Nikkei am Dienstag fast 0,4 Prozent im Plus bei 9.423 Punkten. Der Euro zeigte sich trotz der Griechenland-Hilfen am Morgen etwas leichter. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,2986 Dollar. Im frühen DAX-Handel verloren allein Deutsche Telekom leicht. Größter Gewinner waren zunächst Commerzbank mit einem Zuschlag von drei Prozent auf 1,39 Euro. Deutsche Bank legten 1,7 Prozent auf 33,73 Euro zu. Infineon notierten 1,3 Prozent fester bei 5,92 Euro. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)
Aktuelles zur privaten PKW Nutzung
Da fast jeder Unternehmer ein Fahrzeug betrieblich nutzt, hat dieses Thema nicht an Aktualität verloren, wie die Fülle von Gerichtsentscheidungen dazu zeigt. Fahrzeuge, die zu mehr als 50 Prozent betrieblich genutzt werden, sind dem steuerlichen Betriebsvermögen zuzurechnen. Sämtliche Betriebskosten inkl. der Abschreibung auf das Fahrzeug sind dann als Betriebsausgaben abzugsfähig.
Einzug in innovativen Neubau
Als wir unser Ingenieurbüro gegründet und uns für den Namen RegeNova entschieden haben, wollten wir verdeutlichen, dass es unseren Prinzipien entspricht: Bestehendes wiederherstellen, wertschätzen und weiterzuentwickeln und unsere Ideen innovativ und wirtschaftlich umzusetzen. Diese Prinzipien haben wir auch bei der Planung unseres Bürogebäudes umgesetzt!“ hob Diplom Ingenieur Amandus Bohmann in seiner Ansprache hervor.
Starke Exportregion – Ausfuhrbesteuerung im Fokus
Die Region Münsterland/OWL ist mit ihren innovativen Mittelstandsunternehmen und gut ausgebildeten Fachkräften ein starker Wirtschaftsmotor in NRW
Noch breiter aufgestellt
Seit ihrer Gründung als kleine Vertragswerkstatt im Jahr 1953 ist die Firma Senger bis heute zu einem Unternehmen mit über 1.000 Mitarbeitern gewachsen. Nun kommen rund 400 neue Kollegen hinzu – durch die Übernahme von neun Standorten der Kittner Gruppe in Schleswig-Holstein.
Die nächste Phase
Das 1940 gegründete Familienunternehmen hat in diesem Jahr einen weiteren Meilenstein in der positiven Entwicklung des Unternehmens umgesetzt. Thomas Schulte-Lindhorst, gelernter Speditionskaufmann und Betriebswirt der DAV (Deutsche Außenhandels- und Verkehrsakademie in Bremen) – bereits seit 2004 erfolgreich im Unternehmen tätig – übernimmt die Geschäftsführung.
Ausbau der Logistik-Dienstleistungen
Im Bielefeld sind die Bauarbeiten für ein Logistikgebäude der Wahl GmbH & Co. in vollem Gange. Auf einem rund 80.000 Quadratmeter großen Gelände, auf dem sich bereits 40.000 qm Speditions- und Logistikflächen befinden, entsteht ein 23 m hohes Lager- und Logistikgebäude mit 4.000 qm Schmalgang-Hochregallager mit Platz für 15.000 Paletten.
Ladungssicherung
Die Gesetzeslage für Ladungssicherung ist eindeutig: Alle beteiligten Personen stehen in der Pflicht und haften. Der §22 StVO zielt eindeutig auf den Fahrer ab und wurde vor einigen Jahren überarbeitet, so dass jetzt eindeutige Fahrzustände aufgenommen wurden. Die Ladung muss gegen ein Verrutschen bei plötzlicher Ausweichbewegung, wie auch bei Vollbremsung, gesichert sein. Dabei sind die anerkannten Regeln der Technik anzuwenden.
„Faltbarer“ Doppelstock
Kühlaggregat, Diebstahlschutz, seitliche Beladung, Doppelstock – Eigenschaften, die sich nur schwer unter einen Hut bringen lassen. Möglich machen es jedoch Faltwandkofferfahrzeuge, die die Vorteile eines Kofferaufbaus mit denen eines Curtainsiders verbinden. Schmitz Cargobull hat jetzt den Trockenfrachtkoffer S.KO EXPRESS mit Faltwand komplett für mehr Nutzlast und Ladungssicherung optimiert. Das Resultat: 600 kg weniger Eigengewicht und mehr nutzbarer Innenraum. Faltwandkoffer sind besonders in den Nordischen Ländern, z. B. für den Transport von langen Gütern gefragt.
