Hauptstadtflughafen wird angeblich noch einmal teurer

Hauptstadtflughafen wird angeblich noch einmal teurer Berlin (dapd). Der künftige Hauptstadtflughafen in Berlin-Schönefeld wird womöglich um eine weitere Viertelmilliarde Euro teurer. Die tatsächlichen Baukosten übertreffen die bisherigen Angaben wahrscheinlich um 200 bis 250 Millionen Euro, wie die „Bild-Zeitung“ berichtet. Technik-Chef Horst Amman habe dem Projektausschuss am Mittwoch eine entsprechende Überprüfung der Finanzen vorgelegt. Ein Sprecher des Flughafens wollte sich zu dem Bericht zunächst nicht äußern. Im Laufe des Tages sei mit weiteren Informationen zu rechnen, sagte er. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Rösler verteidigt höhere Kosten für Stromkunden

Rösler verteidigt höhere Kosten für Stromkunden Berlin (dapd). Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hat Preisaufschläge für Stromverbraucher verteidigt. „Das muss dann bezahlt werden. Das gehört zur Ehrlichkeit der Energiewende mit dazu“, sagte er mit Blick auf den Bau neuer Kraftwerke und Leitungen am Donnerstag im „ZDF-Morgenmagazin“. Die Lasten müssten zwischen Betreibern und Verbrauchern aufgeteilt werden, sagte er weiter. Für Verbraucher seien sie jedoch gedeckelt. „Wir wollen den Ausbau der Offshore-Energie“, sagte Rösler weiter. Dafür brauche es allerdings einen „Offshore-Masterplan“. Dabei müssten Gesetze verabschiedet werden, um etwa den Bau von Kraftwerken und Netzen zu koordinieren. dapd (Politik/Politik)

Ökonom Sinn fordert Ehrlichkeit bei Griechenland-Hilfen

Ökonom Sinn fordert Ehrlichkeit bei Griechenland-Hilfen Berlin (dapd). Der Ökonom Hans-Werner Sinn hat der Politik Schönfärberei bei der Darstellung der Krise in Griechenland vorgeworfen und mehr Ehrlichkeit verlangt. „Ich weiß nicht, wie lange sich die Bürger hier noch etwas vormachen lassen“, sagte der Chef des Münchener Ifo-Instituts am Donnerstag im Deutschlandfunk. Die Realität in den südeuropäischen Krisenländern sei eine andere als die, die der Öffentlichkeit vorgegaukelt werde. Griechenland habe etwa die Vorbedingungen für die neuen Milliardenhilfen der internationalen Geldgeber keineswegs erfüllt. „Da wird der Öffentlichkeit suggeriert, dass da ein Riesenfortschritt ist, damit man auch das Portemonnaie aufmacht“, erklärte Sinn. Es mache keinen Unterschied, ob man die Hilfen für Griechenland Kredite oder gleich Geschenke nenne. „Das Ganze ist ein Fass ohne Boden“, sagte Sinn. Den Politikern warf der Ökonom vor, die Bürger aus wahltaktischen Gründen beruhigen zu wollen. „Wenn man das Gefühl hat, es geht einer Lösung zu, wird das die Wahlchancen für die herrschenden Parteien gewiss vergrößern“, erklärte er. Der Bundestag soll am (morgigen) Freitag über die weiteren Hilfen für Griechenland abstimmen, auf die sich die Euro-Finanzminister und der Internationale Währungsfonds in der Nacht zum Dienstag geeinigt hatten. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

VDMA: Orderzuwächse im Auslandsgeschäft, Kaufzurückhaltung im Inland

Frankfurt. Der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau lag im Juli 2012 um real zwei Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahres. Das Inlandsgeschäft sank um 18 Prozent, das Auslandsgeschäft lag mit plus acht Prozent über dem des Vorjahresniveaus, teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Donnerstag in Frankfurt mit.

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Positive Energie-Bilanz

Stemwede/Bielefeld/Bönen. Die von der Depenbrock Systembau GmbH & Co. KG (Bielefeld) errichtete Schule und Sporthalle in der Gemeinde Bönen ist in Nordrhein-Westfalen nicht nur eine der ersten im Passivhausstandard, sondern sie sorgt auch mit einer überraschenden Bilanz für Aufmerksamkeit. Demnach wurde noch deutlich mehr Energie eingespart als geplant.

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200 Jahre Firmenzugehörigkeit

Münster. Auf mehr als 200 Jahre Firmenzugehörigkeit blicken allein sieben Mitarbeiter des Unternehmens Hengst Automotive zurück. Zwei Mitarbeiter, Reiner Heitmann und Jürgen Hölker, halten der Firma Hengst sogar bereits seit jeweils 40 Jahren die Treue! Als Anerkennung für ihre Loyalität und Leistung hat die Geschäftsleitung des Familienbetriebes diese besonderen Jubilare des Jahres 2012 zum gemeinsamen Essen eingeladen.

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Steuerabkommen: Rheinland-Pfalz lehnt Vermittlungsverfahren ab

Steuerabkommen: Rheinland-Pfalz lehnt Vermittlungsverfahren ab Düsseldorf (dapd-rps). Das SPD-geführte Rheinland-Pfalz sieht das umstrittene Steuerabkommen mit der Schweiz als gescheitert an. „Da ist nichts mehr zu retten. Wir sollten einen Schlussstrich ziehen und möglichst bald einen neuen Anlauf nehmen. Dann müssen die Länder von Beginn an mit am Tisch sitzen“, sagte der rheinland-pfälzische Finanzminister Carsten Kühl (SPD) der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe). Der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat sei nicht das geeignete Forum, um noch eine akzeptable Lösung zu erreichen, sagte Kühl weiter. In dem Ausschuss sitze die Schweiz nicht mit am Tisch, was aber nötig wäre, um das Abkommen inhaltlich zu verbessern. Kühl fügte hinzu: „Das derzeitige Abkommen entspricht nicht dem Gerechtigkeitsempfinden der Menschen in Deutschland.“ Das Abkommen sieht vor, deutsches Schwarzgeld in der Schweiz rückwirkend pauschal mit 21 bis 41 Prozent zu besteuern. Die Steuerhinterzieher bleiben dafür gegenüber den Behörden anonym. dapd (Politik/Politik)

CSU will Regeln für Ratingagenturen weiter verschärfen

CSU will Regeln für Ratingagenturen weiter verschärfen Osnabrück (dapd-bay). Die CSU fordert eine Verschärfung der Regeln für Ratingagenturen über die bereits getroffenen EU-Beschlüsse hinaus. „Brüssel darf bei der jetzigen Vereinbarung nicht stehen bleiben“, sagte der Obmann der Unionsfraktion im Bundestagsfinanzausschuss, Hans Michelbach, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Die geplanten Reformen seien zwar ein Schritt in die richtige Richtung, Europa müsse aber den Aufbau einer eigenen europäischen, nicht Profit orientierten Ratingagentur vorantreiben, erklärte der CSU-Politiker. Am Dienstagabend hatten sich Vertreter der EU-Kommission, des Europaparlaments sowie der EU-Staaten auf schärfere Regeln für Ratingagenturen geeinigt. Demnach sollen sie künftig für grobe Fehlentscheidungen haftbar sein und ihre Urteile besser begründen. dapd (Politik/Wirtschaft)

Niebel: Entwicklungshilfe-Quote von 0,7 Prozent ist Lebenslüge

Niebel: Entwicklungshilfe-Quote von 0,7 Prozent ist Lebenslüge Düsseldorf (dapd). Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel (FDP) hat das Ziel der Regierung als „Lebenslüge“ bezeichnet, bei der Quote für staatliche Entwicklungshilfe auf 0,7 Prozent zu kommen. Für den Bundestag habe das Ziel der Haushaltskonsolidierung „erkennbar höhere Priorität“ als das Erreichen der Quote von 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens, sagte Niebel der Zeitung „Rheinische Post“ (Donnerstagausgabe). Das müsse er akzeptieren, räumte der FDP-Politiker ein und fügte hinzu: “ Wir dürfen dann aber nicht länger der Lebenslüge erliegen und so tun, als würden wir das Ziel erreichen können, wenn der Bundestag die Grundlagen dafür nicht schafft.“ dapd (Politik/Politik)

Wehrbeauftragter Königshaus warnt vor Rückschlägen in Afghanistan

Wehrbeauftragter Königshaus warnt vor Rückschlägen in Afghanistan Passau (dapd). Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Hellmut Königshaus, warnt vor einem zu raschen Abbau der deutschen Truppen in Afghanistan. „Man muss immer auch daran denken, dass sich die Sicherheitslage nicht so positiv weiterentwickelt wie erhofft. Sollte es so kommen, müssten wir die Reduzierungsschritte verlangsamen“, sagte Königshaus der „Passauer Neuen Presse“. Die Zahl deutscher Soldaten sollte dann reduziert werden, wenn die Sicherheitslage es zulasse. Nach mehr als zehn Jahren Bundeswehreinsatz in Afghanistan mit „erheblichen Belastungen für die Soldaten“ verlangte Königshaus zudem für Veteranen einen „eigenen rechtlichen Status“. „Wir brauchen endlich eine gesetzliche Grundlage, damit Veteranen bei Berufsunfähigkeit oder gesundheitlichen Probleme Anspruch auf Hilfen und einen finanziellen Ausgleich haben“, sagte er. dapd (Politik/Politik)

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