Erfolgreiches 1. FASTEC Anwenderforum in Paderborn: Unter dem Motto „Mehr Produktivität in der Produktion – Mit Manufacturing Execution System (MES) und Overall Equipment Effectiveness (Gesamtanlageneffektivität/OEE) auf der Überholspur“ fand Ende 2012 mit großem Erfolg das 1. FASTEC Anwenderforum in Paderborn statt. Die Veranstalter konnten mehr als 100 Teilnehmer im ansprechenden Ambiente des weltweit größten Computermuseums, dem Heinz Nixdorf MuseumsForum, begrüßen.
Lager- und Kommissioniertechnik
Blechlager- und Kommissionierzelle setzt Standards: Norwegens führender Händler und Systemdienstleister für Metall- und Kunststoff-Halbzeuge Astrup AS setzt seit kurzem auf ein neues Remmert-Wabenlager mit rund 3.500 Lagerplätzen für Langgüter und Bleche. Das Großprojekt beinhaltet neben dem vollautomatischen Lagersystem, der Logistiksoftware PRO WMS, Fördertechnik und konventionellen Kommissionierzonen ebenfalls die neue BlechstapelanlageASPA (Automatic-Sheet-Picking-Application). Sie ermöglicht Astrup eine komplett mannlose Blechkommissionierung.
Die treibende Kraft für Gabelstapler
Aufgrund seiner guten Umwelteigenschaften ist Treibgas (Flüssiggas) als Antriebsenergie für Stapler steuerbegünstigt. Insbesondere beim Halleneinsatz überzeugen die Emissionswerte, denn das Naturprodukt verbrennt nahezu rückstandsfrei. Dadurch unterschreiten Treibgas betriebene Stapler konstant die Arbeitsplatzgrenzwerte. Außerdem bleiben Produkte und Verpackungen von abgasbedingtem Schmutz verschont.
Betriebliche Altersversorgung
Ein wichtiges personalpolitisches Instrument für die Mitarbeiterbindung: er Fachkräftemangel rangiert bereits an dritter Stelle der Managerängste: Befragt nach den vorrangigen wirtschaftlichen Risiken für die deutsche Wirtschaft, nannten 46 Prozent der befragten Manager den Fachkräftemangel (Quelle: Ftd online, 30.06.2011, LAB Managerpanel der Personalberatung LAB & Company). Die mittelständischen Unternehmen in Deutschland sehen in einem Fach- und Führungskräftemangel die größte personalpolitische Herausforderung der Zukunft. Dies ist ein zentrales Ergebnis der aktuellen Herbstbefragung aus November 2012, die vom Institut für Mittelstandsforschung Bonn (IfM) im Rahmen einer Studienreihe durchgeführt wurde.
Company Check
Beugen Sie möglichen Risiken frühzeitig vor mit dem kostenlosen Company Check zum Risikomanagement: Die mittelständischen Unternehmen bereiten sich derzeit auf das Jahr 2013 vor und sind dadurch gezwungen, sich auch mit schwerwiegenderen Fragen zur Unternehmenssteuerung zu beschäftigen: Welche externen und internen Risiken wirken auf mein Unternehmen ein? Welches Risikopotenzial birgt die geplante Entscheidung? In welcher Relation stehen Aufwand und Nutzen?
Unternehmensverkauf
Der auch steuerlich „richtige“ Kaufpreis: Die altersbedingte Veräußerung des eigenen Betriebs ist im Mittelstand ein sehr emotionales Thema. Ursächlich hierfür ist häufig, dass mangels familieninterner Nachfolgeregelung der Betrieb in fremde Hände gegeben werden muss. Hierbei gilt es, einen fachlich wie menschlich kompetenten Interessenten zu finden, der gleichzeitig das nötige Kleingeld mitbringt, um den Kaufpreis zu finanzieren. Die Kaufpreisfindung hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab. Zwei Wesentliche aus der Sichtwarte der steuerlichen Berater sind insbesondere die Nachfolgenden:
Micro-Richtlinie
Erleichterungen der Rechnungs- und Offenlegungsvorschriften für kleine Kapitalgesellschaften: Um kleine Kapitalgesellschaften bei der Erstellung von Jahresabschlüssen und Bilanzen zu entlasten, hat der Rat der Wirtschafts- und Finanzminister der EU am 21.02.2012 die sogenannte Micro-Richtlinie verabschiedet. Die Umsetzung in nationales Recht erfolgte am 29.11.2012 mit der Annahme des Regierungsentwurfes zum sog. MicroBilG durch den Bundestag. Diese Richtlinie soll die mit geringen Umsätzen und nur wenigen Mitarbeitern geführten Unternehmen (sog. Micros) von bürokratischen Lasten bei der Erstellung Ihrer Bilanzen befreien. Die Praxis sieht jedoch anders aus.
Umsatzsteuerliche Nachweispflichten beim Verkauf ins Ausland
Die Wirtschaft sorgt mit hohem Exportanteil ihrer innovativen und weltmarktfähigen Produkte für eine gute Beschäftigungslage und Wohlstand in der Region: Damit der Verkauf ins Ausland reibungslos funktioniert und die Ausfuhr in das Ausland von der deutschen Umsatzsteuer frei gestellt wird, sind von den Exportunternehmen genau vorgegebene umsatzsteuerliche Nachweispflichten zu erfüllen. Grundsätzlich sind von dem Exportunternehmer als Nachweise der sogenannte Belegnachweis und der Buchnachweis zu erbringen. Art, Inhalt und Umfang der zu führenden Nachweise ist davon abhängig, ob die Exportlieferung in ein EU-Land (Innergemeinschaftliche Lieferung) oder in das sonstige Ausland (Ausfuhrlieferung in das Drittland) erfolgt.
Mit ausländischen Kraftfahrern gegen den Fachkräftemangel
Unternehmer aus Nordrhein-Westfalen vermittelt südeuropäische Fahrer an deutsche Speditionen: Die Idee ist nicht neu, doch Markus Rumel von der KFA Rumel in Rheda-Wiedenbrück hat sie erstmals in die Tat umgesetzt und qualifizierte LKW-Fahrer aus Spanien für deutsche Unternehmen rekrutiert. Insgesamt fünf Fahrer werden in den kommenden Tagen ihren Dienst auf unseren Straßen antreten.
In Mitarbeiter investieren
Investitionen sind für Unternehmen unerlässlich. Doch nicht nur neue Werke, Anlagen und Gebäude, Standorte in anderen Ländern und Aufwendungen für Forschung und Entwicklung von Innovationen gehören für den deutschen Mittelständler Weidmüller dazu: Der Weltmarktführer in der Industrial Connectivity investiert in Nachwuchs und Mitarbeiter – vom Kindergartenalter an. Denn dem Fachkräftemangel unserer Zeit lässt sich am besten begegnen, wenn früh genug die Weichen gestellt werden, davon ist Dr. Jürgen Ober, Geschäftsleitung Personal bei Weidmüller, überzeugt.
