Mental Load bei Unternehmerinnen ist das Thema einer Presseinformation des Fashionlabels mamell aus Jülich. Gründerin Melanie Schneppershoff nennt Delegation, feste Arbeitsabläufe und digitale Aufgabenplanung als Ansätze für einen strukturierteren Arbeitsalltag.
Unternehmen mit Sitz in Jülich
mamell wurde laut Kurzprofil im Jahr 2020 während des Corona-Lockdowns von Melanie Schneppershoff und ihrem Ehemann Marc gegründet. Das Fashionlabel mit Sitz in Jülich verbindet einen stationären Laden mit einem Onlineshop. Schneppershoff ist Gründerin des Unternehmens.
Das Unternehmen beschreibt eine digitale Präsenz, insbesondere über Instagram, als Bestandteil seiner Kommunikation. Angaben zu Beschäftigtenzahl, Umsatz, Marktgebiet oder konkreten betrieblichen Auswirkungen von Mental Load enthält die Presseinformation nicht.
Mentale Belastung im unternehmerischen Alltag
Schneppershoff beschreibt Mental Load als dauerhafte gedankliche Beschäftigung mit Aufgaben, Planungen und Verantwortung. Besonders Unternehmerinnen seien betroffen, wenn sie Führungsaufgaben mit Familien- und Care-Arbeit verbinden. Die Presseinformation verweist hierzu allgemein auf Studien, nennt jedoch keine Studien, Erhebungen oder Quellen.
„Es ist, als würde man eine unsichtbare Last mit sich tragen, die nie ganz abfällt. Man plant, denkt voraus und sorgt sich – alles gleichzeitig und ohne ein sichtbares Ende“, sagt Melanie Schneppershoff. Die Mitteilung führt aus, dass sich Überlastung nach Darstellung des Unternehmens auch auf Kommunikation, Planung und Arbeitsklima auswirken könne.
Delegation und feste Abläufe
Als Ansatz gegen mentale Überlastung nennt Schneppershoff die Delegation von Aufgaben und klare Zuständigkeiten. Sie warnt vor Micromanagement, bei dem Gründer Aufgaben trotz Übergabe weiter umfassend kontrollieren. „Es ist jedoch wichtig, Grenzen zu setzen und Aufgaben bewusst zu delegieren. Und vor allem: seinen Angestellten auch zu vertrauen, wenn sie diesen Auftrag dann umsetzen“, sagt sie.
Daneben empfiehlt die Gründerin feste Arbeitszeiten und eine Trennung von Arbeit und Privatleben. Wiederkehrende Aufgaben könnten durch standardisierte Prozesse und regelmäßige Planungstermine organisiert werden. Diese Hinweise sind Empfehlungen von Schneppershoff; die Presseinformation belegt keine Ergebnisse aus einer Anwendung im Unternehmen.
Digitale Werkzeuge für die Aufgabenplanung
Für die Organisation von Aufgaben verweist mamell auf digitale To-do-Apps. Nach Darstellung der Presseinformation können Kategorien, Prioritäten, Erinnerungen und die Synchronisierung zwischen Geräten die Übersicht über Aufgaben unterstützen. Konkrete Anwendungen oder Anbieter werden nicht genannt.
Das Fachthema richtet sich an Unternehmerinnen und Gründer, die ihre Arbeitsabläufe strukturieren möchten. Ein konkretes Programm, eine Veranstaltung oder eine Initiative von mamell zum Thema Mental Load wird in den vorliegenden Unterlagen nicht angekündigt.
Unternehmenslink: mamell
