„Unternehmen, insbesondere Personengesellschaften, sollten prüfen, ob aufgrund der konkreten gesellschaftsrechtlichen Verhältnisse eine Mitteilungspflicht gegenüber dem Transparenzregister besteht“, empfahl der Referent Kai Osenbrück, Teamleiter Transparenzregister bei der Bundesanzeiger Verlag GmbH, während der digital durchgeführten IHK-Informationsveranstaltung „Das Transparenzregister in der Praxis“.
Innovation & Digitalisierung
Use-Cases zu KI, Automatisierung, Cloud & Security. Praxisnah für KMU in OWL/Münster/Osnabrück – mit Ergebnissen, Tools und Umsetzungstipps.

Das Smartphone entwickelt sich zur Versicherungszentrale
Das Smartphone dürfte sich in den kommenden Jahren zu einem wichtigen Vertriebskanal für Versicherungen entwickeln. Zwar haben bislang nur 6 Prozent der Bundesbürger eine Versicherung über ihr Smartphone abgeschlossen, jeder Dritte (33 Prozent) kann es sich aber in Zukunft vorstellen. Das ist das Ergebnis einer Befragung unter 1.004 Personen in Deutschland ab 18 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Unter den 18- bis 29-Jährigen haben 8 Prozent eine Versicherung mit dem Smartphone abgeschlossen, 37 Prozent können es sich vorstellen. Bei den 30- bis 49-Jährigen sagen das sogar 46 Prozent, 5 Prozent haben damit bereits praktische Erfahrungen. „Von Shopping bis Banking, das Smartphone entwickelt sich überall zu einer zentralen Plattform. Dieselbe Entwicklung werden wir auch bei Versicherungsabschlüssen und der Schadensregulierung erleben“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.
Kreis Warendorf in Videokonferenz mit Wirtschaftsminister Pinkwart
Landrat Dr. Olaf Gericke, Geschäftsführerin Petra Michalczak-Hülsmann von der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf (gfw) und drei Unternehmer aus dem Kreis haben am Freitag (3. Juli) mit Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart über die wirtschaftliche Lage in der Corona-Krise gesprochen. Zusammen mit Vertretern aus dem Nachbarkreis Gütersloh kam man in einer einstündigen Videokonferenz zusammen und beriet Inititiativen zur Sicherung von Firmen und Arbeitsplätzen.
Kundenrückgewinnung: DIHK-Orientierungsrahmen für digitale Angebote
Shoppen, Essengehen, Urlaubmachen – die Auswirkungen von Corona schränken ein. Gastronomen oder Einzelhändler haben mit dem Pandemie-Alltag zu kämpfen. „Es gibt alle Möglichkeiten mit digitalen Tools Kunden neu zu begeistern und zurückzugewinnen,“ so Ilja Nothnagel, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des DIHK.
Unter der Moderation des DIHK haben IT-Anbieter und Unternehmen daher gemeinsam einen Orientierungsrahmen für digitale Angebote entwickelt, die Handel und Tourismus dabei unterstützen sollen, mit Klicks aus dem Krisenmodus zu kommen. Dabei stehen Gesundheitsschutz und Freiwilligkeit ganz oben auf der Agenda.

Bitkom: Digitalbranche sieht erste Silberstreifen
Nach dem Corona-Schock wächst in der Bitkom-Branche jetzt schon wieder die Zuversicht. Das Geschäftsklima hat sich im Juni 2020 für die Unternehmen der Informationstechnik, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik (ITK) im Vergleich zu den beiden Vormonaten deutlich aufgehellt. Für 2020 erwartet der Digitalverband Bitkom für die Branche einen Umsatzrückgang von 3,3 Prozent auf 163,5 Milliarden Euro. Im kommenden Jahr soll dies zum großen Teil wieder aufgeholt werden. 2021 wächst der Markt laut Prognose um 2 Prozent auf 166,7 Milliarden Euro. Die Beschäftigtenzahl soll 2020 konstant bei 1,2 Millionen bleiben und im Folgejahr um 20.000 zusätzliche Jobs ansteigen. Das berichtet Bitkom auf Basis aktueller Berechnungen unter der Annahme, dass es nicht erneut zu einem flächendeckenden Lockdown kommt. „Mitten in der Krise mit ihren vielen Unbekannten bieten Prognosen vor allem Orientierungswerte. Sicher ist: Der Digitalisierungsschub bringt der ITK-Branche langfristiges Wachstum“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.
Wettbewerb 5G.NRW: Projekt „5G4Industry“ zur Förderung vorgeschlagen
Das Projekt „5G4Industry“ hat im Rahmen des Wettbewerbs 5G.NRW eine Förderempfehlung vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen erhalten. Wie Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart Mitte Juni bekannt gab, erhalten 13 herausragende 5G-Projekte eine Förderung von bis zu 26 Millionen Euro. „Mit dem Wettbewerb 5G.NRW ist Nordrhein-Westfalen Vorreiter bei der Förderung der neuen Technologie in Deutschland“, so Pinkwart. Neben dem Technologienetzwerk InnoZent OWL sind an dem Projekt der SICP – Software Innovation Campus der Universität Paderborn, die Technische Hochschule OWL aus Lemgo, die BENTELER Business Services GmbH aus Paderborn, die MECSware GmbH aus Ratingen sowie die Nuromedia GmbH aus Köln beteiligt. Assoziierter Partner ist das Unternehmen Weidmüller aus Detmold. Die Projektskizze hat ein Fördervolumen von 2,2 Millionen Euro.

Phoenix Contact, Quectel und Ericsson entwickeln gemeinsam 5G-Router
Phoenix Contact, Quectel und Ericsson haben gemeinsam den ersten industriellen 5G-Router für lokale industrielle Anwendungen in einem privaten 5G-Netzwerk entwickelt. Mit Hilfe dieses 5G-Routers können industrielle Anwendungen wie Maschinen, Steuerungen und andere Geräte jetzt mit einem privaten 5G-Netzwerk verbunden und so in ihrer Ressourcennutzung, Priorität und ihrem Verhalten koordiniert werden. Er bietet daher einen entscheidenden Vorteil gegenüber bisherigen Funklösungen, die alle meist lizenzfreie Funkbänder nach dem Best-Effort-Prinzip nutzen und bei starker Belegung des Funkspektrums Leistungsverluste hinnehmen müssen.

Weidmüller mit German Innovation Award 2020 ausgezeichnet
Der Preis, der Innovationen sichtbar macht: Das Detmolder Elektrotechnikunternehmen Weidmüller erhielt den German Innovation Award 2020 in der Kategorie „Machines & Engineering“ der Wettbewerbsklasse „Excellence in Business to Business“. Die unabhängige Jury zeichnete die webbasierte Steuerung u-control 2000 web aus, die durch ihre IoT-Fähigkeit, die bedarfsgerechte Skalierbarkeit und ihr kompaktes u-remote-Design punktete. „Mit u-control 2000 web haben wir eine einfache webbasierte und effiziente Steuerung entwickelt, die optimal Industrial-IoT-Anwendungen unterstützt und auf jegliche Bedürfnisse der Anwender eingeht“, erklärt Dr. Thomas Bürger, Leiter der Division für Automatisierungs- und Digitalisierungsprodukte bei Weidmüller. „Es freut uns, dass das große Innovationspotential auch von der Jury erkannt wurde – das ist für uns Lob und Ansporn zugleich.“

CEO Sven Hohorst wechselt in den Beirat der WAGO-Gruppe
Die WAGO Kontakttechnik GmbH und Co. KG hat Dr. Heiner Lang als neuen CEO des Unternehmens zum 01.01.2021 benannt. Der bisherige geschäftsführende Gesellschafter Sven Hohorst fokussiert sich auf die gestiegenen Anforderungen an seine Gesellschafterfunktion und bleibt dem Unternehmen mit seiner langjährigen Erfahrung mit einem Wechsel in den Beirat treu.
„In einer Zeit, in der nichts stetiger ist als der Wandel, stellen wir bei WAGO die Weichen für die erfolgreiche Zukunft unseres Familienunternehmens und unserer Mitarbeiter“, so der Familienunternehmer.

Digitale Transformation: Wie regionale Unternehmen reagieren sollten
Die Digitalisierung und der mit ihr einhergehende digitale Wandel sind etwas, vor dem sich auch Unternehmen in Ostwestfalen-Lippe, Münster und Osnabrück nicht verschließen sollten. Wir sind nun mal im Zeitalter der Digitalisierung angelangt. Uns bleibt also eigentlich nichts anderes übrig, als uns anzupassen und das Beste aus der Situation zu machen. Das gilt auch für Unternehmen. Natürlich hat die digitale Transformation nicht nur positive Auswirkungen auf die Wirtschaft. Doch regionale Unternehmen, die sich rechtzeitig auf die Veränderungen einstellen, können sich weiterhin auf dem Markt behaupten oder sogar den Durchbruch schaffen. Das Ganze erfordert jedoch die richtige Vorgehensweise. Aus diesem Grund haben wir in diesem Artikel zusammengetragen, worauf regionale Unternehmen Wert legen sollten, um auf den digitalen Wandel zu reagieren.
