: Strahlende Gesichter bei Lehde: Eckhard Reinecke (Ausbilder), Gudrun Altenähr (Personalleiterin), Timo Knapp (erfolgreicher Azubi), Roland Manske, Ausbildungsleiter

Lehde bildet erstmals Konstruktionsmechaniker aus

Beim Soester Familienunternehmen J. Lehde GmbH ist mit Timo Knapp jetzt zum ersten Mal ein Konstruktionsmechaniker ausgebildet worden. Der 20-jährige Timo Knapp stammt aus Soest und hat soeben seine handwerkliche Berufsausbildung in der Bauschlosserei erfolgreich absolviert. Knapp begann den dreieinhalbjährigen Ausbildungsweg kurz nach Zertifizierung der Bauschlosserei im Hause Lehde. Derzeit macht Knapp eine Zusatzprüfung als Schweißer. Er darf danach dann sämtliche Stahlanbauteile herstellen, die in Bauprojekten vonnöten sein können: vom einfachen Schlitzblech bis hin zum Vordach aus Stahl oder bis hin zur stählernen Fluchttreppe.

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Die Stadt als Wissensraum entdecken und Wissenschaft im Spazierengehen erleben: Darum geht es beim Science-Seeing in Bielefeld und Halle an der Saale.

Projektförderung ermöglicht Wissenstouren durch die Stadt

Neben Sight-Seeing gibt es bald auch Science-Seeing in den beiden Städten Bielefeld und Halle an der Saale. Dabei wird es darum gehen, die Stadt als Wissensraum zu entdecken und Wissenschaft im Spazierengehen zu erleben. So lässt sich die Idee des neuen Verbundprojekts vom Wissenschaftsbüro bei Bielefeld Marketing gemeinsam mit dem Hallenser Verein für Wissenschaftskommunikation science2public auf einen kurzen Nenner bringen.

Die Bewerbung um Fördergelder für die „Science-Seeing-Touren“ war erfolgreich und nun kann es losgehen. Das Projekt startet am 1. Februar 2022 und läuft bis Ende Dezember 2022.

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Dr. Karin Ilg, Leiterin der Hochschulbibliothek an der FH Bielefeld. (Foto: fm-fotomanufaktur / Jennifer Kordus)

DFG fördert Open-Access-Publikationen der FH erneut

Freien Zugang zu wissenschaftlicher Information gewähren, Lehr- und Forschungsmaterialien teilen und so am Ende Steuergelder effizienter einsetzen – das ist die Grundidee von „Open Access“. Aber das Verfahren will gelernt werden und benötigt Ressourcen. Gut, dass da der Antrag der Bibliothek der FH Bielefeld im DFG-Programm „Open-Access-Publikationskosten“ für die Jahre 2022 bis 2024 erfolgreich war!

Bielefeld (fhb). Erneut wird die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) das Open-Access-Publizieren an der Fachhochschule (FH) Bielefeld finanziell unterstützen. Die Mittel für die Jahre 2022 bis 2024 hat die DFG nun per Förderbescheid freigegeben. Das DFG-Programm „Open-Access-Publikationskosten“ zielt darauf ab, die Finanzierungs- und Monitoringstrukturen für das Publizieren im Open Access zu verbessern. „Open Access“ steht für den freien Zugang zu wissenschaftlicher Information und erleichtert die weltweite Sichtbarkeit von Forschungsergebnissen und den wissenschaftlichen Austausch.

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Björn Waldbach, Geschäftsführer Waldbach Fulfillment-Logistik (li.) und Marcel Wöhrmann, Waldbach Fulfillment-Logistik (re.) brachten mit WI-GOS-Geschäftsführer Siegfried Averhage und der Leiterin des Fachkräfte-büros, Sandra Schürmann, den LKW-Trailer auf den Weg. Foto: Miriam Loeskow-Bücker

„WirtschaftsWunderregion Osnabrücker Land“ auf Tour über Deutschlands Straßen

Landkreis Osnabrück. „WirtschaftsWunderregion Osnabrücker Land – Tausende Jobs und einer für Dich“: Große Augen machen bei diesem verlockenden Angebot nicht nur Jobsuchende und Interessierte aus der Region Osnabrück. Mit dem aufsehenerregenden Motiv auf dem LKW-Trailer des Meller Logistikunternehmens Waldbach wirbt das Fachkräftebüro der WIGOS Wirtschaftsförderungsgesellschaft Osnabrücker Land überregional für neue berufliche Perspektiven im Osnabrücker Land.

„Mittelständische Unternehmen und ihre qualifizierten Arbeitskräfte sind eine wichtige Stütze des Wirtschaftsraums Osnabrücker Land. Der Standort im Herzen des Nordwestens bietet durch seine attraktiven Arbeitgeber, vom innovativen Familienbetrieb bis zum Global Player, große Potenziale für Fachkräfte. Dieses Versprechen bringen wir nun mit dem Trailer auf die Straßen Deutschlands“, freute sich Siegfried Averhage, Geschäftsführer der WIGOS, zum Start des Trailers.

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Durch das virtuelle Seminar erhalten die Studierenden die Möglichkeit, sich global zu vernetzen und mit-, über- sowie voneinander zu lernen – trotz 7.000 Kilometer Entfernung. (Foto: Patrick Pollmeier / FH Bielefeld)

FH Bielefeld: Deutsch-kanadische Lehrkollaboration erfolgreich umgesetzt

Bielefeld (fhb). Deutschland. Montagabend. Kurz vor achtzehn Uhr: 13 Studierende des Bachelorstudiengangs „Soziale Arbeit“ der Fachhochschule (FH) Bielefeld starten ihre Computer und betreten einen virtuellen Konferenzraum. Szenenwechsel: Kanada. Montagmorgen. Zehn Uhr: 40 Studierende des Bachelorstudiengangs „Nursing“, zu Deutsch: Pflege, der University of Alberta beginnen ihren Uni-Tag. Der erste Termin in ihrem Stundenplan: Videokonferenz mit Studierenden der FH Bielefeld.

Die insgesamt 53 deutschen und kanadischen Studierenden sind Teil des digitalen Seminars „Interprofessional Practice and Education“ – eine Lehrkollaboration des Fachbereichs Sozialwesen der FH Bielefeld und des College of Health Sciences der University of Alberta.

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Die Schüler der Anne-Frank-Schule können aus dem Klassenraum oder von zu Hause per Videokonferenz teilnehmen.

Eine Woche im Zeichen der Berufsorientierung – Sieben Klassen der Anne-Frank-Schule in Meppen lernen Berufe kennen

Berufsorientierung für junge Menschen kommt durch die Pandemie häufig zu kurz. Praktika fallen aus, ebenso Berufsorientierungsmessen.

Aus diesem Grund geht die Anne-Frank-Schule in Meppen gemeinsam mit der Wachstumsregion Ems-Achse einen anderen, digitalen Weg. Die Woche vom 17. bis 21. Januar 2022 steht an der Anne-Frank-Schule ganz im Zeichen der Berufsorientierung. Die einzelnen Programmpunkte sind Teil der Fachkräfteinitiative und werden vom Europäischen Sozialfonds gefördert. Ausbildungsbotschafter berichten digital über ihre Berufe und Betriebe. Sie werden dazu kurzerhand per Video in den Klassenraum geschaltet. Auch ein digitaler Job-Bus wird durchgeführt. Die Schüler erleben die Abläufe eines Unternehmens in Videoform. Die Fragen der Schüler werden anschließend durch die Personalabteilung beantwortet. Abgerundet wird das Programm durch verschiedene Workshops. Wie verschicke ich eine Online-Bewerbung? Lohnt sich für mich eine Video-Bewerbung? Wie verwandelt die Digitalisierung die Arbeitswelt? Das sind Fragen, auf die die Schüler der Anne-Frank-Schule nach der Berufsorientierungswoche eine Antwort haben!

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Mangel an Fachkräften bremst wirtschaftliches Wachstum

Mehr als die Hälfte der Unternehmen können derzeit offene Stellen zumindest vorübergehend nicht besetzen – spürbar mehr als ohnehin schon vor Ausbruch der Corona-Krise. Lockdowns und Kurzarbeit haben den Fachkräftemangel nur zeitweise in den Hintergrund gedrängt. Der Fachkräftereport des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) beschreibt die aktuelle Lage, konkreten Folgen und hohen Herausforderungen. „Der Fachkräftemangel in den Betrieben ist zurück: schneller und in größerem Umfang als von vielen erwartet“: So fasst der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer Achim Dercks die Ergebnisse des DIHK-Reports Fachkräfte 2021 zusammen. „Wir haben bei den Arbeitskräften den Zenit erreicht. In den kommenden Jahren wird es für die Unternehmen ein immer mühsameres Geschäft, sich gegen die Fachkräfteengpässe zu stemmen. Zur Energiewende gesellt sich für die Betriebe nun auch die Herausforderung einer ‚Fachkräftewende‘.“

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REGIONALE 2022-Leiterin Annette Nothnagel (r.) zeichnet den Vorstand des IBB OWL - (v.l.n.r.) Michael Tönnesmann (Bezirksregierung Detmold), Dr. Jörg Weber (Schulleiter Dietrich-Bonhoeffer-Berufskolleg des Kreises Lippe in Detmold) und Manuela Kupsch (Vorstand Lippe Bildung) - stellvertretend für das Projekt "Vernetzte Lernorte OWL" aus.

Projekt der REGIONALE 2022: Auszeichnung für Vernetzte Lernorte OWL bei erster Kooperationskonferenz

Vernetzte Lernorte OWL ist eine beispielgebende Kooperation von allen 30 öffentlichen Berufskollegs, den sieben öffentlichen Schulträgern und der Schulaufsicht, die einen herausragenden Lösungsansatz zur Stärkung der beruflichen Bildung in der Region umsetzt. Das Konzept fördert nachhaltige institutionsübergreifende Zusammenarbeit bezüglich Entwicklungsvorhaben, gemeinsamen Projektthemen und gemeinsamer Nutzung der vorhandenen Infrastrukturen. Dafür wurde es jetzt als Projekt der REGIONALE 2022 ausgezeichnet. Für die Organisation von Vernetzte Lernorte OWL haben sich die Leitungsebenen der oben genannten Schulträger, Schulleitungen und Vertretungen der Schulaufsicht in dem Netzwerk „Innovationszentrum Berufliche Bildung Ostwestfalen-Lippe“ (IBB OWL) zusammengeschlossen. Die Kooperationskonferenz in Präsenzform in Rietberg bot Gelegenheit für die Überreichung von Urkunde und UrbanLand-Fahne als Auszeichnungsinsignien der REGIONALE 2022.

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Zum Jahreswechsel haben Arbeitgeber aus dem Kreis Lippe wieder wichtige Änderungen in der Sozialversicherung zu beachten. Foto: AOK/hfr.

Was sich in der Sozialversicherung in 2022 ändert:

AOK-Online-Seminare ‚Trends und Tipps 2022’ starten jetzt für alle Betriebe im Kreis Lippe

Kreis Lippe (05.11.2021). In der Sozialversicherung gibt es ab dem 1. Januar wieder eine Vielzahl von gesetzlichen Änderungen, neue Rechengrößen und Grenzwerte. Dazu gehören Meldungen zur Sozialversicherung, neue Pflichten für Arbeitgeber bei Minijobs. Aber auch spezifische Fragen wie die Elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung und deren Datenaustausch, die Elektronische Betriebsprüfung, die Beschäftigung von Altersrentnern und die Zuschusspflicht in der betrieblichen Altersvorsorge gehören dazu. Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Seminarreihe ‚Trends und Tipps 2022‘ wieder Online statt. „Ab sofort können sich Betriebe, Steuerberater und Personalunternehmen aus dem Kreis Lippe für die ab 10. November startenden Online-Seminare anmelden“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner.Hier geht’s zur Anmeldung im Internet: www.aok.de/fk/nordwest/jahreswechsel. In dem rund zweistündigen Vortrag erfahren die Firmen alle wichtigen Änderungen in der Sozialversicherung, die zum Jahreswechsel in Kraft treten. Die Online-Seminare finden bis zum 15. Dezember statt. Die AOK plant, nach dem Jahreswechsel weitere Online-Seminartermine anzubieten.

Fachkräftemangel in deutschen Unternehmen größer als erwartet

Schon im vergangenen Jahr gingen viele Unternehmen davon aus, dass ihnen 2021 Fachkräfte fehlen werden. Tatsächlich hat sich die Lage noch weiter verschärft, das zeigt eine aktuelle Analyse der Bertelsmann Stiftung. Fachkräftezuwanderung trägt dazu bei, das Problem zu mildern. Allerdings spielt sie für Unternehmen weiterhin nur eine untergeordnete Rolle. Deutsche Unternehmen berichten von einem noch größeren Mangel an qualifizierten Arbeitskräften, als vor Jahresfrist angenommen. In einer aktuellen Civey-Umfrage im Auftrag der Bertelsmann Stiftung mit einer Stichprobe von 7.500 befragten Unternehmensentscheider:innen gaben zwei Drittel (66 Prozent) an, dass bei ihnen momentan Fachkräfteengpässe bestehen. Im Fachkräftemigrationsmonitor der Bertelsmann Stiftung von Ende 2020 hatte etwas mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen (54 Prozent) die Erwartung geäußert, dass ihnen in diesem Jahr Personal fehlen wird. Die Lage unterscheidet sich je nach Branche, Region, Berufsbild und Qualifikation. Insbesondere fällt auf, dass die Fachkräftelücke bei Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung am größten ist: 48 Prozent der befragten Unternehmen berichten hier von einem Mangel, während nur 27 Prozent über fehlende Akademiker:innen klagen. Mit Blick auf die Branchen zeigt sich, dass der Pflegebereich sowie der Gesundheitssektor insgesamt besonders stark vom Fachkräftemangel betroffen sind. Regional betrachtet, bestehen Engpässe in allen Bundesländern. Etwas stärker fallen sie in Bayern, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen aus, tendenziell weniger ausgeprägt sind sie in Berlin, Bremen und im Saarland.

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