Berlin (dapd). Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) wirft Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Fehler in der Energiepolitik vor. Der Bund habe bei der Energiewende „noch nicht einmal ansatzweise seine Hausaufgaben gemacht“, sagte Albig der Onlineausgabe der SPD-Zeitung „Vorwärts“. Die Bundesregierung dürfe das Thema Energiewende nicht zu Wahlkampfzwecken missbrauchen. Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder wollten am Donnerstag darüber beraten, wie ein weiterer Anstieg der Stromkosten verhindert werden kann. Auf dem Tisch lagen unter anderem Vorschläge zur Kürzung der Einspeisevergütung für Strom aus erneuerbaren Energienquellen und eine geringere Förderung von Windkraftanlagen. Albig sagte, um die Energiewende voranzubringen, sei eine Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) notwendig. „Die Fehlsteuerungen im Gesetz müssen beseitigt und auf eine langfristige Steuerung der Energiewende umgearbeitet werden. Einen Eingriff in die Bestandsförderung lehnen wir allerdings strikt ab“, sagte er. Die Pläne von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) zum schnelleren Ausbau der Stromleitungsnetze nannte Albig sinnvoll, schränkte allerdings ein: „Ich hätte mir nur gewünscht, dass nicht schon wieder eine einzelne Maßnahme in der Öffentlichkeit angekündigt wird, ohne dass wir wissen, ob sie innerhalb des Kabinetts abgestimmt und auch zu verwirklichen ist. Halbgare Vorschläge gibt es aus der Bundesregierung wahrlich schon genug.“ dapd (Politik/Politik)
Peer-Michael Preß
Gesunde Führung statt Burnout
Ohne Ressourcen keine Leistung: Arbeitsministerin von der Leyen hat kürzlich den Stressreport Deutschland 2012 der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin über psychische Anforderungen, Ressourcen und Befinden vorgestellt. Demnach sehen sich die Mitarbeitenden starkem Termin- und Leistungsdruck (52 Prozent), Multitasking (58 Prozent), Störungen während der Arbeit (44 Prozent) oder ständig wiederholenden Arbeitsvorgängen (50 Prozent) ausgesetzt.
Konzeptionelle Beratung und individuelle Personallösungen
Mit maßgeschneiderten Personalservices unterstützt das Personalunternehmen Orizon den wirtschaftlichen Erfolg der mittelständischen Wirtschaft. Die Anforderungen der Betriebe bestimmen das Lösungskonzept, das individuell entwickelt und umsetzt wird.
Ein hochbrisantes Thema
Die Vermögensteuer-Pläne der SPD und die Auswirkungen bei größeren mittelständischen Unternehmen. Die derzeit diskutierten Vorschläge der SPD zur Vermögensteuer 2014 haben erhebliche Auswirkungen auf die Gesamtsteuerbelastung und Thesaurierungsmöglichkeiten größerer mittelständischer Unternehmen.
Schlüssel zum Kapitalmarkt
Fokus auf höhere Effizienz bei alternativen Finanzierungsmöglichkeiten für den Mittelstand: Auf dem deutschen Markt für alternative Finanzierungen ist weiterhin eine wachsende Nachfrage zu beobachten, wenngleich die Finanzierungen der kleinen und mittleren Unternehmen von einer hohen Selbstfinanzierung sowie einer überwiegend bankorientierten Fremdfinanzierung geprägt ist.
Selbstanzeigenberatung
das Schweizer Steuerabkommen ist gescheitert, was nun? Bekanntlich ist das geplante Steuerabkommen mit der Schweiz Ende letzten Jahres am Einspruch des Bundesrates gescheitert. Demnach hätten bislang nicht erklärte Kapitaleinkünfte durch anonyme Einmalzahlung oder sog. freiwillige Meldung nachversteuert werden sollen. Die Frage stellt sich: was nun? Vermutlich werden jetzt flächendeckend CDs mit Schweizer und Luxemburger Bankdaten aufgekauft und der unerwünschte Hausbesuch erfolgt zügig danach.
Frage nach dem Wert des Unternehmens
Unternehmensbewertung – Starke Argumente für Verhandlungen: Viele Unternehmer haben schon die Frage nach dem Wert ihres Unternehmens gestellt, ohne diese konkret beantwortet zu haben. Selbst im Falle eines bevorstehenden Unternehmensverkaufes sind die Wertvorstellungen oft nur vage.
Länder machen Druck beim Thema Abgeordnetenbestechung
Berlin (dapd). Der Bundesrat will ein eigenes Gesetz gegen die Bestechung von Abgeordneten vorlegen. Im Auftrag der Justizministerkonferenz hat Nordrhein-Westfalen einen Entwurf fertig gestellt, der am (morgigen) Freitag in die Länderkammer eingebracht werden soll. Es gehe nicht darum, die überwiegende Zahl der ehrlichen und anständigen Abgeordneten zu kriminalisieren, sagte der nordrhein-westfälische Justizminister Thomas Kutschaty (SPD) am Donnerstag in Berlin. „Wir wollen nur die wenigen schwarzen Schafe bestrafen, die der Demokratie insgesamt großen Schaden zufügen.“ Der Gesetzentwurf von Nordrhein-Westfalen sieht vor, schon den Versuch der Bestechung unter Strafe zu stellen. Geahndet werden sollen auch sogenannte Dankeschön-Spenden, bei denen die Zuwendungen erst fließen, wenn der Abgeordnete bereits wie gewünscht abgestimmt hat. Strafbar werden sollen außerdem Zuwendungen an Dritte, beispielsweise an Familienangehörige der Abgeordneten. Der Mitbegründer der Transparenzorganisation abgeordnetenwatch.de, Gregor Hackmack, begrüßte den Vorstoß von Nordrhein-Westfalen. Er warf der Bundesregierung vor, strengere Regeln gegen Abgeordnetenbestechung zu blockieren. Nach der Initiative des Vorsitzenden des Rechtsausschusses, Siegfried Kauder (CDU), der kürzlich zusammen mit der Opposition einen fraktionsübergreifenden Gesetzentwurf vorgelegt habe, verweigere sich bislang die FDP einer gesetzlichen Regelung. Jetzt sei „Druck von allen Seiten“ nötig, damit es rasch zu einem neuen Gesetz für Mandatsträger in Bund, Land und Kommunen komme. Der Bundesrat wird am Freitag noch nicht über den Gesetzentwurf von Nordrhein-Westfalen abstimmen, sondern ihn in die Ausschüsse der Länderkammer überweisen. Im Bundesrat haben die von SPD, Grünen und der Linken regierten Länder die Mehrheit. dapd (Politik/Politik)
Kapitalanlage für Unternehmen
In Zeiten niedriger Zinsen suchen auch viele mittelständische Unternehmen nach rentablen Anlagemöglichkeiten für ihre Liquidität. Kurzfristige Geldanlage wie Tagesgelder oder auch Festgelder erbringen dabei häufig nur noch Minizinsen. Daher rücken auch mittelfristige Wertpapierpapieranlagen immer mehr in den Blick der Unternehmen.
Tax Compliance
Tax Compliance zwischen Steueroptimierung und Haftungsvermeidung: Tax Compliance ist in den letzten Jahren zu einem zentralen Begriff der Corporate Governance geworden und dient der Steueroptimierung von Unternehmen unter Berücksichtigung des geltenden Steuerrechts und dessen Nebenrechtsgebiete.