Özdemir freut sich über Obamas Sieg

Özdemir freut sich über Obamas Sieg Berlin (dapd). Grünen-Chef Cem Özdemir freut sich über die Wiederwahl von US-Präsident Barack Obama. „Herzlichen Glückwunsch an Obama und sein Team“, sagte Özdemir am Mittwoch im ARD-„Morgenmagazin“. Der Erfolg des Amtsinhabers sei „eine gute Nachricht für uns Europäer“. Er fügte hinzu: „Wir haben einen Partner in den USA, der die gleiche Sprache spricht wie wir.“ Özdemir betonte mit Blick auf das transatlantische Verhältnis, die Europäische Union müsse auch in der Außenpolitik „mit einer Stimme sprechen“. Für die Amerikaner sei Nordafrika nicht mehr „eine Interessenssphäre erster Güte“, für Europa dagegen die unmittelbare Nachbarregion. Europa müsse sich darum kümmern, dass sich dort Stabilität, Demokratie und Menschenrechte durchsetzten. dapd (Politik/Politik)

Obamas Sieg lässt die Democrats abroad jubeln

Obamas Sieg lässt die Democrats abroad jubeln Frankfurt/Main (dapd-hes). Am frühen Mittwochmorgen, Punkt 05.19 Uhr, gibt es im großen Saal des English Theaters in Frankfurt am Main kein Halten mehr: Auf der Wahlparty des größten amerikanischen Generalkonsulats der Welt springen vor allem die „Democrats abroad“ von den Sitzen auf, recken die Hände zum Jubel in die Höhe, fallen sich in die Arme und küssen ihre Nachbarn. Im Fernsehsender CNN war soeben der Sieg Barack Obamas bei der Wahl des US-Präsidenten als sicher vorhergesagt worden. Und den hatten nicht nur die anwesenden Mitglieder der Auslandsorganisation der Demokratischen Partei der USA erhofft. Unüberhörbar war die Wiederwahl Obamas der Wunsch einer klaren Mehrheit der zeitweise um die 1.000 Besucher der nächtlichen Wahlparty – gleich ob Deutsche oder Amerikaner. Lange Gesichter gab es nur beim Bundesvorsitzenden der „Republicans abroad“ in Deutschland, also der deutschen Vereinigung der Anhänger des unterlegenen Kandidaten Mitt Romney, und seinen in Frankfurt eher spärlich vertretenen Gesinnungsgenossen. „Natürlich bin ich enttäuscht“, sagt der seit 2008 als Chemiekaufmann in Pohlheim bei Gießen ansässige US-Bürger Thomas Leiser. Doch der 65-jährige Republikaner bleibt gleichwohl gelassen. „Jetzt werde ich erst einmal eine Versammlung einberufen um zu beraten, wie es weitergeht“, sagt er. Seine bundesweit nach eigenen Angaben höchstens 1.000 Mitstreiter müssten vor allem neue Mitglieder gewinnen. Denn „von den Demokraten gibt es in Deutschland viel mehr“, beklagt Leiser. Das kann Karsten Hirsch, Vorsitzender der „Democrats abroad“ im Rhein-Main-Gebiet, nur bestätigen. Allein dort habe seine Vereinigung rund 800 Mitstreiter, die sich jeden Monat treffen. Bundesweit seien es mehrere Tausend. Und Hirsch, der natürlich über Obamas Sieg mitjubelt, weiß auch schon, wie es weitergeht: „Am Freitag treffen wir uns zur Victory-Party“, sagt der 70 Jahre alte Kaufmann im Ruhestand stolz. Dass Obama bei seinen Landsleuten so viel Anklang findet, erklärt er damit, „dass sie wie in Deutschland auch in ihrer Heimat soziale Gerechtigkeit wollen“. Von wegen „am Morgen noch kein Ergebnis“ Immerhin um die 300 Menschen harren die ganze Nacht hindurch auf der Wahlparty aus. Bei Muffins und Wraps, Ice Tea und Cola, Musik der US-Band „City Tour“, aber auch Poetry Slam sowie politischen Analysen und Diskussionen fiebern sie in dem laut Intendant Daniel Nicolai „größten englischsprachigen Theater auf dem Kontinent“ den Resultaten entgegen. Zum Glück hat der amerikanische Politikprofessor David Goldfield mit seiner noch um Mitternacht verkündeten Prognose unrecht. Nach Ausführungen über den sich abzeichnenden knappen Wahlausgang ruft er aus: „Ich sage nur eines voraus: Wir werden am frühen Morgen noch kein Ergebnis haben.“ Tatsächlich durchleben die Anhänger Obamas auf der Frankfurter Party zunächst einmal ein Wechselbad der Gefühle. Erst einmal liegt Romney bei den Zwischenergebnissen lange vorn, dann gibt es in den als entscheidend angesehenen Swingstaaten wie Florida mal eine Mehrheit für den Amtsinhaber, dann für den Herausforderer, aber immer ganz knapp. Erst als um 02.00 Uhr erstmals ein Schwung von US-Staaten für Obama vorausgesagt wird, brandet zum ersten Mal Beifall auf. Abiturientinnen gehen nach durchwachter Nacht zur Schule Zu denen, die die ganze Nacht dabei bleiben, gehören auch die Abiturientinnen Paula Auksutat und Anne Kahrau von der Darmstädter Lichtenberg-Schule. Und das, obwohl sie am nächsten Morgen wieder Unterricht haben. „Aber erst zur dritten Stunde“, beschwichtigt Paula und betont, schlafen gehen würden sie natürlich vorher nicht mehr. Die Einladung zu der Wahlparty haben sie erhalten, weil sie in den Herbstferien an einem zweitägigen Seminar der Landeszentrale für Politische Bildung in Wiesbaden zur US-Wahl teilgenommen haben. Und sie freuen sich sichtlich, dabei sein zu dürfen. „So etwas darf man sich doch nicht entgehen lassen“, betont Paula, gebannt auf die Leinwand mit den CNN-Resultaten schauend. Dafür verzichten sie und Anne gerne mal auf Schlaf. Schon kurz nach Eröffnung der Wahlparty durch Generalkonsul Kevin Milas hatte der amerikanische Botschafter in Berlin, Philipp Murphy, ja per Videobotschaft zu den Partyteilnehmern gesagt: „Die Tatsache, dass so viel Interesse an der amerikanischen Wahl besteht, sagt viel über die Stärke der Freundschaft zwischen Deutschland und den USA aus.“ dapd (Politik/Politik)

Rot-Grün wieder mit minimalem Vorsprung

Rot-Grün wieder mit minimalem Vorsprung Berlin (dapd). Die Union büßt bei den Wählern leicht an Sympathien ein. Im Forsa-Wahltrend von „Stern“ und RTL, der vor den Beschlüssen der Koalition zum Betreuungsgeld und zur Abschaffung der Praxisgebühr erhoben wurde, verloren CDU/CSU im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt und liegen nun bei 37 Prozent. Die Werte der anderen Parteien blieben in der am Mittwoch veröffentlichten Umfrage stabil: Die SPD kommt auf 26 Prozent, die Grünen erreichen zum zweiten Mal in Folge 15 Prozent, die Linke erzielt 8 Prozent. Auch die FDP kommt nicht aus dem Umfragekeller: Zum dritten Mal in Folge erreicht die Regierungspartei nur 3 Prozent. Mit zusammen 41 Prozent haben SPD und Grüne damit wieder einen knappen Vorsprung vor Union und FDP, die gemeinsam 40 Prozent erreichen. Der designierte Kanzlerkandidat der SPD, Peer Steinbrück, liegt in der Wählergunst allerdings nach wie vor weit hinter Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Wenn die Deutschen ihren Regierungschef direkt wählen könnten, würden sich 29 Prozent für Steinbrück entscheiden, 50 Prozent aber für Merkel, wie der Forsa-Wahltrend ergab. Befragt wurden vom 29. Oktober bis 2. November 2.506 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger. dapd (Politik/Politik)

Heidelberger Druck weitet Verluste aus

Heidelberger Druck weitet Verluste aus Heidelberg (dapd). Der angeschlagene Druckmaschinenhersteller Heidelberger Druck hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres seine Verluste ausgeweitet. Das Nachsteuerergebnis betrug von April bis September minus 104 Millionen Euro nach minus 66 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie der SDAX-Konzern am Mittwoch mitteilte. Der Umsatz lag mit 1,22 Milliarden Euro 3,1 Prozent über dem Vorjahr. Grund für die Verluste sind Sondereinflüsse durch das Sparprogramm „Focus 2012“ sowie hohe Kosten für die Durchführung der Branchenmesse drupa im ersten Quartal und Produktanläufe. „Für Heidelberg gibt es derzeit nur ein Ziel: Die dauerhafte Rückkehr in die Gewinnzone“, sagte der im September neu angetretene Vorstandsvorsitzende Gerold Linzbach. Durch „Focus 2012“ sollen ab kommendem Geschäftsjahr etwa 180 Millionen Euro jährlich eingespart werden. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Axel Springer meldet stabilen Quartalsumsatz

Axel Springer meldet stabilen Quartalsumsatz Berlin (dapd). Die Axel Springer AG hat den Umsatz im Sommer trotz sinkender Erlöse im Printbereich annähernd stabil gehalten. Höhere Einnahmen aus digitalen Medien glichen im dritten Quartal im Jahresvergleich geringere Erlöse aus Zeitungen und Zeitschriften weitgehend aus. Wegen des guten ersten Halbjahres lag der gesamte Umsatz der Monate Januar bis September mit 2,41 Milliarden Euro zudem um 3,9 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Fortschreitende Digitalisierung präge die Geschäftsentwicklung, erklärte Springer am Mittwoch in Berlin. In den Monaten Juli bis September sanken die Erlöse des Konzerns gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,7 Prozent auf 787 Millionen Euro. Die deutschen Zeitungen büßten gegenüber dem Vorjahresquartal 7,1 Prozent Umsatz ein, die deutschen Zeitschriften 9,8 Prozent und die internationalen Printmedien 11,2 Prozent. Dagegen stieg der Umsatz der digitalen Medien um 15,9 Prozent auf 281 Millionen Euro. Das dritte Quartal bescherte dem Konzern einen Überschuss nach Steuern von 29,1 Millionen Euro. Der Überschuss lag in den ersten neun Monaten bei 188,7 Millionen Euro. Das Unternehmen bekräftigte sein Ziel, die Konzernerlöse im gesamten Jahr im einstelligen Prozentbereich zu steigern. „Axel Springen nimmt nach neun Monaten Kurs auf ein neues Rekordjahr“, sagte Vorstandschef Mathias Döpfner. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Deutsche Politiker gratulieren Barack Obama

Berlin/New York (dapd). Unmittelbar nach seinem Erfolg bei der Präsidentschaftswahl in den USA haben deutsche Spitzenpolitiker Barrack Obama gratuliert. Er freue sich für den wieder gewählten US-Präsidenten, sagte SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier am Mittwoch im ARD-„Morgenmagazin“. Aus europäischer Sicht sei Obama der richtige Präsident für die USA. Außenmininster Guido Westerwelle rechnet nach der Wahl „mit neuen Impulsen in der Abrüstung“.

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Michael Otto will weniger Firmen von Ökostrom-Umlage befreien

Michael Otto will weniger Firmen von Ökostrom-Umlage befreien Frankfurt/Main (dapd). Der Hamburger Versandhausunternehmer Michael Otto hat Einschnitte bei der Befreiung von Firmen von der Ökostrom-Umlage gefordert. „Die Ausnahmen sind zu breit gewährt worden. Die muss man deutlich straffen“, sagte Otto der „Frankfurter Rundschau“ (Mittwochausgabe). Nur für energieintensive Unternehmen im internationalen Wettbewerb sollten Ausnahmen gewährt werden. „Es wäre Unsinn, sie ins Ausland zu vertreiben, wo die Umweltstandards schlechter sind“, erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende des Otto-Versandhauses. Die im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgelegte Umlage zur Förderung von Ökostrom wird auf den Strompreis aufgeschlagen. Sie ist umstritten, weil sie höhere Energiekosten für Firmen und Verbraucher bedeutet. Für 2013 soll die Umlage von 3,6 auf 5,3 Cent pro Kilowattstunde steigen. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte angekündigt, die Ausnahmeregelungen für Unternehmen prüfen zu lassen. Otto warf der schwarz-gelben Regierung Versäumnisse in der Energiepolitik nach der Abkehr von der Atomkraft vor. „Die Regierung hätte früher klarmachen müssen, dass die Energiewende nicht zum Nulltarif zu haben ist“ sagte er. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Karlsruhe wird das Betreuungsgeld kippen

Osnabrück (dapd). Der Verfassungsrechtler Joachim Wieland hält eine Klage gegen das Betreuungsgeld vor dem Bundesverfassungsgericht für „absolut aussichtsreich“. „Die geplante Reform verstößt derart eindeutig gegen das Grundgesetz, dass sich ein Gang nach Karlsruhe fast schon zwangsläufig daraus ergibt“, sagte Wieland der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Mittwochausgabe).

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Grüne fordern weitere Milliarden-Einsparungen im Bundesetat

Berlin (dapd). Kurz vor der entscheidenden Sitzung des Haushaltsausschusses zum Bundesetat 2013 fordert die Opposition Union und FDP zu weiteren Einsparungen auf. In der „Bild“-Zeitung bezifferte die Grünen-Haushaltsexpertin Priska Hinz den Konsolidierungsspielraum im Bundeshaushalt auf mehr als drei Milliarden Euro.

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Maschinen-Engineering spürbar einfach machen

Hameln/Bad Salzuflen. Vom 7. bis 9. November präsentiert sich Lenze, der Hamelner Spezialist für Motion Centric Automation, auf dem Forum Maschinenbau in Bad Salzuflen (FMB) und zeigt dort, wie einfach die Welt der Antriebs- und Automatisierungstechnik sein kann. In Halle 20, Stand E4 demonstriert das Unternehmen wie es Maschinenbauer in allen Phasen des Engineering-Prozesses unterstützt – von der ersten Idee für eine Maschine bis zum Aftersales.

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