Die Bertelsmann Stiftung erweitert ihren Vorstand: Prof. Dr. Andreas Pinkwart übernimmt zum 1. Juli 2026 ein Vorstandsmandat. Die Berufung ist auch für den Standort Gütersloh relevant, weil Pinkwart seine Erfahrung aus Wissenschaft, Landespolitik und Innovationspolitik in die Arbeit der gemeinnützigen Stiftung einbringen soll.
Vorstand wird zum 1. Juli erweitert
Das Kuratorium der Bertelsmann Stiftung hat Prof. Dr. Andreas Pinkwart in den Vorstand berufen. Ab dem 1. Juli 2026 leitet er die Stiftung gemeinsam mit der Vorstandsvorsitzenden Dr. Brigitte Mohn und Vorstand Wilhelm-Friedrich Uhr.
Pinkwart gehört dem Kuratorium der Bertelsmann Stiftung seit 2023 an und wird dieses Gremium zum 30. Juni 2026 verlassen. Die Stiftung verweist auf seine langjährige Erfahrung in den Themenfeldern Wirtschaft, Innovation und Digitalisierung.
Erfahrung aus Wissenschaft, Politik und Innovation
Bis zum 30. Juni 2026 ist Pinkwart Professor für Innovations- und Technologiemanagement an der TU Dresden. Zum 1. Oktober 2026 übernimmt er im Nebenamt eine Seniorprofessur für „Strategic Entrepreneurship“ an der Universität Bonn.
In Nordrhein-Westfalen war Pinkwart von 2005 bis 2010 stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie. Von 2017 bis 2022 leitete er das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.
Einordnung für Stiftung und Region
Mit der Personalentscheidung stärkt die Bertelsmann Stiftung ihre Führungsebene in einem Themenfeld, das für Unternehmen, Wissenschaftseinrichtungen und öffentliche Institutionen in Nordrhein-Westfalen eine hohe Bedeutung hat. Der Gütersloher Stiftungssitz bleibt dabei der zentrale Bezugspunkt der Organisation.
Liz Mohn, Stifterin und Ehrenmitglied des Kuratoriums, bezeichnete Pinkwart als Persönlichkeit, die in ihrer Karriere wichtige Beiträge zur Zukunftsfähigkeit von Land und Wirtschaft geleistet habe. Bodo Uebber, Vorsitzender des Kuratoriums, hob dessen Erfahrung in wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Fragen hervor.
Pinkwart will Modernisierungsthemen vorantreiben
Pinkwart selbst erklärte, er kenne und schätze die Bertelsmann Stiftung als einen wichtigen Ort für gesellschaftliche Reformen in Deutschland und Europa. Er wolle seine Expertise und Erfahrung einbringen, um gemeinsam mit Vorstand und Mitarbeitenden Lösungsansätze für die Modernisierung des Landes zu entwickeln.
Zur Laufbahn Pinkwarts zählen Stationen an der Universität Bonn, der Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung NRW, der Universität-GH Siegen, der HHL Leipzig Graduate School of Management, der TU Dresden und der Universität Siegen. Zudem war er Mitglied des Bundestags, des Bundesrats und des nordrhein-westfälischen Landtags.
Unternehmenslink:
www.bertelsmann-stiftung.de
