Bilfinger übernimmt Flensburger Automatisierungsspezialisten

Bilfinger übernimmt Flensburger Automatisierungsspezialisten Mannheim (dapd). Der Bau- und Dienstleistungskonzern Bilfinger übernimmt den Automatisierungsspezialisten GreyLogix GmbH. Insgesamt erwirbt Bilfinger 88 Prozent an dem Flensburger Unternehmen, rund drei Viertel der Anteile stammen von der E.on Anlagenservice GmbH, der Rest vom Management, wie der MDAX-Konzern am Dienstag in Mannheim mitteilte. Über den Kaufpreis vereinbarten die Beteiligten Stillschweigen. „Mit der Akquisition bauen wir unsere Position als einer der führenden herstellerunabhängigen Dienstleister für Elektro-, Mess-, Steuer- und Regeltechnik aus“, sagte Vorstandsmitglied Thomas Töpfer. GreyLogix plant und realisiert mit rund 300 Mitarbeitern vor allem Leitsysteme für Anlagen der Energie- und Versorgungswirtschaft. Zu den Kunden zählen unter anderen Großkonzerne wie E.on, GDF Suez, oder Siemens. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Mecklenburg-Vorpommern lockt mit neuen Hotels und Kulturhöhepunkten

Mecklenburg-Vorpommern lockt mit neuen Hotels und Kulturhöhepunkten Schwerin (dapd). Mit Neueröffnungen von Hotels und kulturellen Highlights wollen die Tourismusbetriebe in Mecklenburg-Vorpommern 2013 rund 28 Millionen Übernachtungsgäste in das Bundesland locken. Damit könne die Marke von 2012 wieder erreicht werden, sagte am Dienstag ein Sprecher des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Für den Besucherstrom sollen unter anderem neue Hotels und Erlebniseinrichtungen sorgen. So ist zur Sommersaison die Eröffnung des deutschlandweit ersten Viverde-Hotel von TUI an der Mecklenburgischen Seenplatte geplant. Bislang gibt es ein solches Vier-Sterne-Hotel in Italien, der Türkei und auf Gran Canaria. Bereits Ende März öffnet unter dem Motto „Erste Strandreihe für alle“ ein neues Hotelresort im Ostseebad Warnemünde im Landkreis Rostock. Der elfstöckige Bau wird über 233 Zimmer verfügen, in denen sich Besucher ab 39 Euro pro Nacht einmieten können. Kunstmuseum und Künstlergeburtstag für Kulturliebhaber Aber auch für Kultur- und Naturliebhaber gibt es 2013 laut dem Tourismusverband neues zu entdecken. So eröffnet Mitte des Jahres das neue Kunstmuseum in Ahrenshoop im Landkreis Vorpommern-Rügen. Der rund 7,7 Millionen teure Neubau werde aus vier Ausstellungshäusern und einem Multifunktionalhaus bestehen. Hier sollen unter anderem Werke aus der Gründungszeit der Künstlerkolonie gezeigt werden, die Ende des 19. Jahrhunderts unter anderem von den Maler Paul Müller-Kaempff, Fritz Grebe, Thuro Balzer und Friedrich Wachenhusen in dem Ostseebad gegründet wurde. Am 5. September, dem 239. Geburtstag des Künstlers Caspar David Friedrich, wird von der Initiative „Natürlich romantisch“ in Mecklenburg-Vorpommern das „Jahr im Zeichen der Romantik“ ausgerufen. Bis zum 240. Geburtstag im kommenden Jahr sollen etwa Ausstellungen über das Wirken des Malers und Konzerte mit Stücken aus der Romantik-Epoche stattfinden. Jubiläum feiert 2013 auch die Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin. 450 Jahre wird das Orchester alt, was mit einem Wandelkonzert durch die Landeshauptstadt am 17. Juni gefeiert werden soll. Nur drei Tage vorher starten in Schwerin die alljährlichen Schlossfestspiele, bei denen mit der Operette „Die Fledermaus“ erstmals ein Werk von Johann Strauss auf die Bühne gebracht wird. „Kaffeebrenner“ rattert ab Sommer über Insel Rügen Hoch hinaus geht es für Besucher der Insel Rügen. Hier können Touristen ab dem Sommer auf einem 1.250 Meter langen Baumwipfelpfad durch die Wälder des Ostseeortes Prora streifen. Der Pfad ist Teil des neuen „Naturerbe Zentrums“, das pro Jahr um die 200.000 Gäste anlocken soll. Auch der „Kaffeebrenner“ soll im Sommer zum ersten Mal Fahrt aufnehmen. Die Kleinbahn mit Dampf- und Diesellokomotive ist nach dem „Rasenden Roland“ und der „Molli“ die dritte Schmalspurbahn die auf der Insel verkehrt. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

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Tognum will Standorte ausbauen

Tognum will Standorte ausbauen Friedrichshafen (dapd). Der Antriebssystemhersteller Tognum will den Standort Friedrichshafen weiter ausbauen. Von 2012 bis 2014 würden insgesamt rund 60 Millionen Euro unter anderem in einen neuen Messraum, neue Entwicklungsprüfstände sowie eine zusätzliche Fertigungshalle investiert, wie der Konzern am Dienstag in Friedrichshafen mitteilte. Insgesamt will das im vergangenen Jahr von Daimler und Rolls-Royce übernommene Unternehmen je rund 600 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung sowie in Sachanlagen investieren. Neben dem Stammsitz Friedrichshafen sollen weitere Standorte in Europa, Asien und den USA ausgebaut werden. Der Umsatz stieg 2012 leicht um 1,4 Prozent auf 2,97 Milliarden Euro. Der Gewinn brach allerdings ein: Der bereinigte Jahresüberschuss betrug 241,6 Millionen Euro, das waren 21 Prozent weniger als im Vorjahr. Auch das operative Ergebnis ging deutlich zurück. Der Abwärtstrend könnte sich im laufenden Jahr fortsetzen. Es werde „deutlicher Anstrengungen bedürfen, um das Ergebnisniveau von 2012 zu halten“, sagte der Vorstandsvorsitzende Joachim Coers. Mittelfristig sehe er Tognum aber auf einem Wachstumspfad. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Hessen wählt am 22. September

Hessen wählt am 22. September Wiesbaden (dapd). Der Termin der hessischen Landtagswahl am 22. September steht endgültig fest. Die Landesregierung stimmte dem Vorhaben zu, die Landtagswahl am selben Tag wie die Bundestagswahl abzuhalten, wie Regierungssprecher Michael Bußer am Dienstag mitteilte. Die Entscheidung über die entsprechende Verordnung sei am Montagabend auf der Kabinettssitzung in Wiesbaden gefallen. „Mit dem gemeinsamen Termin schaffen wir alle Voraussetzungen für eine möglichst hohe Wahlbeteiligung“, sagte Bußer. Er räumte ein, dass es sich um einen relativ frühen Wahltermin handele. Die Amtszeit des derzeitigen Landtags endet erst im Januar 2014. Die Terminwahl sei aber auch darauf zurückzuführen, dass sowohl die hessischen Schulferien als auch die Adventszeit, der Volkstrauertag und der Totensonntag von Wahlen freigehalten werden sollten. dapd (Politik/Politik)

RWE erwartet in Zukunft deutlichen Rückgang des Ergebnisniveaus

RWE erwartet in Zukunft deutlichen Rückgang des Ergebnisniveaus Essen (dapd). Deutschlands zweitgrößter Energiekonzern RWE blickt pessimistisch in die Zukunft. Nach 2013 rechne der Konzern mit einem „deutlichen Rückgang des Ergebnisniveaus“, kündigte Konzernchef Peter Terium am Dienstag bei der Präsentation der Konzernbilanz 2012 in Essen an. Grund dafür seien vor allem die erheblichen Ertragseinbußen in der konventionellen Stromerzeugung durch den Boom der erneuerbaren Energien. „Wir erleben zurzeit den vielleicht tiefgreifendsten Umbruch dieser Branche – und das europaweit“, sagte der Manager. Das habe tiefgreifende Auswirkungen auch auf RWE. Der Konzern müsse sein Geschäftsmodell grundlegend verändern. Statt um große Kraftwerksblöcke werde sich RWE künftig verstärkt um das dezentrale Geschäft kümmern. Die Erosion des traditionellen Geschäftsmodells erfordere von RWE gewaltige Veränderungen, sagte Terium. „Wir müssen drastisch sparen.“ Der Konzern werde in Zukunft deutlich weniger Mitarbeiter beschäftigen. Geplant ist der Abbau von mehr als 7.000 Stellen in den nächsten Jahren. Außerdem will sich der Konzern aus der Exploration und Förderung von Erdöl und Erdgas zurückziehen und die dafür zuständige Tochter RWE Dea verkaufen. Auch das Tempo beim Ausbau der erneuerbaren Energien soll angesichts knapper Kassen gedrosselt werden. Zwar investiert die Ökotochter RWE Innogy in diesem Jahr noch einmal rund eine Milliarde Euro in den Ausbau der Erneuerbaren. Bereits in den Folgejahren 2014 und 2015 soll das Investitionsvolumen aber auf jeweils 500 Millionen Euro halbiert werden. Schuldenberg von 33 Milliarden Euro drückt Terium betonte, auf dem Konzern laste ein Schuldenberg von 33 Milliarden Euro. Zusätzlich machten dem Unternehmen rückläufige Margen in der Stromerzeugung zu schaffen. „Wir können nicht mehr aus dem Vollen schöpfen.“ In Zukunft werde der Konzern deshalb konsequent finanzielle Risiken aus Großprojekten wie den Neubau von Kernkraftwerken meiden. Auch Großkraftwerke auf Basis von Kohle und Gas werde der Konzern auf absehbare Zeit nicht mehr bauen. Eine Ausnahme könne es – Wirtschaftlichkeit vorausgesetzt – bei Braunkohle geben. Im laufenden Jahr rechnet der Konzern noch damit, die erheblichen Ertragseinbußen in der konventionellen Stromerzeugung unter anderem durch erwartete hohe Kompensationszahlungen aus dem Gasliefervertrag mit der russischen Gazprom abfedern zu können. Das nachhaltige Nettoergebnis soll deshalb mit rund 2,4 Milliarden Euro etwa auf Vorjahresniveau liegen. Beim betrieblichen Ergebnis erwartet der Konzern allerdings bereits einen Rückgang um rund 500 Millionen Euro auf 5,9 Milliarden Euro. Im vergangen Jahr profitierte der Konzern vom Wegfall der Sonderbelastungen aus dem Kernenergieausstieg und den Erfolgen seines Effizienzsteigerungsprogramms. Dadurch lag das betriebliche Ergebnis mit 6,4 Milliarden Euro um rund zehn Prozent über dem Vorjahresniveau. Der Umsatz kletterte um drei Prozent auf 53,2 Milliarden Euro. Das für die Dividende entscheidende nachhaltige Nettoergebnis, aus dem Sondereffekte herausgerechnet werden, blieb nahezu unverändert bei rund 2,5 Milliarden Euro. Als Dividende sollen wie im Vorjahr 2,0 Euro je Aktie ausgeschüttet werden. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

PSA Peugeot Citroen schließt Übernahme von Opel aus

PSA Peugeot Citroen schließt Übernahme von Opel aus München (dapd). Der kriselnde französische Autohersteller PSA Peugeot Citroen will keine Fusion mit dem ebenfalls angeschlagenen Partner Opel. „Eine Übernahme von Opel ist nicht geplant“, sagte PSA-Vorstandschef Philippe Varin der „Süddeutschen Zeitung“ (Dienstagausgabe). Die Franzosen und die Tochter des US-Konzerns General Motors kooperieren bereits beim Einkauf und bei der Entwicklung neuer Automodelle, um Geld zu sparen. PSA gehe es darum, mit Opel „gleichberechtigt auf Augenhöhe zusammenzuarbeiten und gemeinsam besser zu werden“, erklärte Varin. Es gebe keinen Boss. „Bei Opel braucht niemand Angst vor uns zu haben“, sagte der PSA-Chef. Der französische Autokonzern hatte wegen der eingebrochenen Nachfrage in Europa im vergangenen Jahr fünf Milliarden Euro Verlust gemacht und will auch durch den Abbau von 8.000 Stellen wieder auf Kurs kommen. Eine Sanierung durch den Einstieg des Staates schließt PSA dabei aus. „Eine Verstaatlichung steht nicht auf der Tagesordnung“, sagte Varin. Ende 2012 verfügte PSA über finanzielle Sicherheiten von zehn Milliarden Euro. „Wir könnten gut ohne den Staat auskommen“, erklärte er. Die Rettung von PSA sieht Varin auf einem gutem Weg. „Unsere Prognosen entsprechen bereits dem Negativ-Szenario. Wir rechnen damit, dass der Markt in Europa um weitere drei bis fünf Prozent schrumpfen wird“, sagte er. „Die ersten beiden Monate dieses Jahres waren alles andere als gut, aber wir gehen davon aus, dass wir am Ende des Jahres im Rahmen der Marktentwicklung liegen werden.“ Dabei will der Konzern mit den beiden französischen Kultmarken auch die deutschen Anbieter in der Oberklasse angreifen. „Wir bieten heute die gleiche Qualität wie deutschen Hersteller in den entsprechenden Segmenten“, sagte Varin. Zwar hätten die PSA-Marken noch Imageprobleme in Deutschland. „Aber das ist bald vorbei“, erklärte Varin. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Tourismuswirtschaft erwartet bis zu zwei Prozent Wachstum

Tourismuswirtschaft erwartet bis zu zwei Prozent Wachstum Berlin (dapd). Die deutsche Tourismuswirtschaft ist für das laufende Jahr verhalten optimistisch. Angesichts der unsicheren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen falle die Prognose für 2013 „ein wenig zurückhaltend“ aus, sagte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft, Michael Frenzel, am Dienstag zum Auftakt der Reisemesse ITB in Berlin. Die Branche hoffe auf ein Wachstum „zwischen einem und zwei Prozent“. Die Reiselust der Bundesbürger sei nach wie vor vorhanden, wie aktuelle Umfragen zeigten. Sollte sich die konjunkturelle Schwäche zunehmend auf den Arbeitsmarkt und die Binnennachfrage auswirken, würde dies jedoch auch die Tourismuswirtschaft beeinflussen, sagte der ehemalige TUI-Vorstandsvorsitzende. Auch wirkten sich branchenspezifische Sonderabgaben auf das touristische Wachstum aus. So hätten Deutschlands Flughäfen in den vergangenen beiden Jahren ohne Luftverkehrssteuer mehrere Millionen Passagiere zusätzlich verzeichnet. Die ITB als weltgrößte Fachmesse der Reisebranche mit 10.086 Ausstellern aus 188 Ländern sollte am Abend erstmals von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) offiziell eröffnet werden. Von Mittwoch bis Freitag ist die Messe dem Fachpublikum vorbehalten, am Wochenende öffnet sie auch für Privatbesucher. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Osram-Personalchefin plädiert für Heimarbeit

Osram-Personalchefin plädiert für Heimarbeit München (dapd). Die Personalchefin des Leuchtmittelherstellers Osram, Janina Kugel, kann die von Yahoo-Chefin Marissa Mayer angeordnete Anwesenheitspflicht im Büro nicht nachvollziehen. „Für mich zählt der konkrete Beitrag zum Erfolg eines Projekts und nicht, wie viele Stunden der Mitarbeiter im Büro sitzt“, sagte Kugel am Dienstag der Nachrichtenagentur dapd. „In Zeiten der Smartphones und Tablets ist theoretisch jeder immer und überall erreichbar.“ Man sei daher nicht mehr an das Büro gebunden. „Aus meiner Sicht überwiegen die Vorteile, da sich die Arbeit heute flexibler den individuellen Lebensumständen anpassen kann.“ Die Osram-Personalchefin schränkte zwar ein, dass manche Tätigkeiten im Büro in Zusammenarbeit mit den Kollegen erledigt werden müssten, andere könnten jedoch besser von zu Hause aus gemacht werden. „Erreichbarkeit sollte aber ihre Grenzen haben“, betonte Kugel. „Beruf und Privatleben müssen auch in Zeiten flexibler Arbeitsmodelle getrennt werden können. Das müssen Vorgesetzte wie auch Mitarbeiter lernen.“ Für die 11.500 Mitarbeiter von Yahoo gilt ab Juni Anwesenheitspflicht in den Großraumbüros in der Zentrale im Silicon Valley. Die Kritik richtet sich vor allem gegen Marissa Mayer, die erst im Herbst den Chefposten bei dem angeschlagenen Internetriesen übernommen hatte. Kurz nach Amtsantritt hatte die 37-Jährige ein Kind bekommen und war zwei Wochen später wieder in die Firma zurückgekehrt. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Kein Persilschein für die NPD vom Bundesverfassungsgericht

Kein Persilschein für die NPD vom Bundesverfassungsgericht Karlsruhe (dapd). Die NPD ist mit dem Versuch gescheitert, sich gerichtlich eine Art Persilschein ausstellen zu lassen. Das Bundesverfassungsgericht verwarf jetzt einen entsprechenden Antrag der rechtsextremen Partei auf Feststellung ihrer Verfassungsmäßigkeit. Dafür sehe das Bundesverfassungsgerichtsgesetz gar kein Verfahren vor, betonte das Gericht in dem am Dienstag veröffentlichten Beschluss. Die Partei wollte in Karlsruhe feststellen lassen, dass sie „nicht verfassungswidrig“ im Sinne des Grundgesetzes sei. Die NPD hatte geltend gemacht, die laufende Verbotsdebatte wirke sich wie ein faktisches Parteiverbot aus. Der Zweite Senat des Verfassungsgerichts sah hier aber keine „Rechtsschutzlücke“. Staatliche Stellen könnten durchaus „das Für und Wider eines Parteiverbotsverfahrens mit der gebotenen Sachlichkeit zur Debatte zu stellen“, heißt es in dem Karlsruher Beschluss. Das Verfassungsgericht verwarf zudem einen Hilfsantrag der NPD. Damit wollte die rechtsextreme Partei feststellen lassen, dass Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung die parteibezogenen Rechte der NPD „durch die fortwährende Behauptung ihrer Verfassungswidrigkeit“ verletzten. Im Dezember 2012 hatte der Bundesrat beschlossen, einen neuen NPD-Verbotsantrag in Karlsruhe zu stellen. Ein erstes Verfahren in Karlsruhe war 2003 gescheitert, weil sich belastendes Material auf V-Leute stützte. dapd (Politik/Politik)

Daimler hält an altem Kältemittel fest

Daimler hält an altem Kältemittel fest Stuttgart (dapd). Der Autohersteller Daimler hält an dem alten Kältemittel R134a fest – obwohl es gesetzlich verboten ist. „Wir sind davon überzeugt, dass wir den richtigen Weg gehen. Deshalb setzen wir weiter auf R134a, das aus unserer Sicht derzeit einzige verfügbare und sichere Kältemittel“, sagte Entwicklungsvorstand Thomas Weber dem Online-Fachmagazin „Autogazette“. Seit dem 1. Januar darf das Kältemittel in neu zugelassenen Fahrzeugen nicht mehr verwendet werden, weil es als klimaschädlich gilt. Die EU-Kommission hat stattdessen das Kältemittel R1234yf zugelassen. Bei einem Test von Daimler ging jedoch eine B-Klasse mit dem neuen Kältemittel in Flammen auf – seitdem weigert sich das Unternehmen, es einzusetzen. Gefährdet ist damit beispielsweise die Zulassung der neuen S-Klasse, die im Jahresverlauf in den Handel kommen soll. Weber setzt aber auf ein Entgegenkommen der EU-Kommission: „Es kann meiner Ansicht nach nicht das Ziel einer Behörde sein, uns in punkto Gesetzeserfüllung in die Pflicht zu nehmen, dabei aber die Sicherheit der Kunden außer Acht zu lassen.“ dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)