Der Wirtschaft im Kreis Minden-Lübbecke geht es insgesamt gesehen derzeit gut und die Zukunftsaussichten für dieses und für das nächste Jahr sind ebenfalls positiv. Das geht aus dem neuen Lagebericht der Mindener Zweigstelle der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) hervor, der heute (19. Juni 2015) veröffentlicht wurde. Trotz dieses erfreulichen Gesamteindrucks bestehen Risiken für die weitere wirtschaftliche Entwicklung.
Wirtschaft
NRW: Umsatz der Dienstleistungsunternehmen im ersten Quartal 2015

Düsseldorf (IT.NRW). Die Umsätze der Dienstleistungsunternehmen in Nordrhein- Westfalen waren im ersten Quartal 2015 nominal, d. h. in jeweiligen Preisen, um 5,5 Prozent höher als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mit- teilt, lag auch die Beschäftigtenzahl über dem Ergebnis des ersten Vierteljahres 2014 (+2,5 Prozent).
Münster mit starker Präsenz beim EuroNanoForum2015 in Riga

Die europäischen Nanoakteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik treffen sich zurzeit in Riga beim EuroNanoForum2015 und Münster, vertreten durch das CeNTech und das Nano-Biooanalytik-Zentrum, ist mitten unter den 1000 Teilnehmern. Darüber hinaus berichtet Dr. Klaus-Michael Weltring in einem eingeladenen Vortrag über die Entwicklung und Perspektiven des NanoBioanalytik Standorts Münster und leitet einen Workshop zum Thema Nanomedizin.
Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Juni 2015
Nach dem ordentlichen Start des Produzierenden Gewerbes in das zweite Quartal dürfte sich die Wirtschaftsleistung in Deutschland in den kommenden Monaten weiter ausweiten. Hierzu wird der solide Anstieg der Inlandsnachfrage beitragen, die bereits im Jahresschlussquartal 2014 (+1,1 %) und im ersten Vierteljahr 2015 (+0,5 %) spürbar expandierte. Insbesondere haben die privaten Haushalte im ersten Quartal 2015 nunmehr das dritte Quartal in Folge mehr konsumiert (+0,6 %).
GERRY WEBER: Trotz Umsatzanstieg rückläufiges operatives Ergebnis im 1. Halbjahr 2014/15
Halle/Westfalen. Nach sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2014/15 erzielte die GERRY WEBER International AG einen Konzernumsatz von EUR 432,7 Mio. (1.HJ 2013/14: EUR 412,8 Mio.). Dies entspricht einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahr von 4,8 %. Die Umsatzerhöhung ist auf die erstmalige Einbeziehung von HALLHUBER sowie die GERRY WEBER Retail-Expansion zurückzuführen.
Daten für neues Einzelhandelskonzept
In Zusammenarbeit mit der Stadt Lippstadt hat die Wirtschaftsförderung Lippstadt GmbH (WFL) die Erstellung eines neuen Einzelhandelskonzepts für Lippstadt in Auftrag gegeben. In der Woche vom 15. bis 20. Juni werden dafür verschiedene Daten erhoben, die für die Analysen des Konzepts benötigt werden.
Kommunen entlasten – Mittelstand stärken
Düsseldorf – Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) unterstreicht in einer Analyse die Notwendigkeit von Steuersenkungen. Man dürfe die einmalige Chance durch Niedrigzinsen und sprudelnde Steuerquellen nicht ungenutzt verstreichen lassen, ohne der Privatwirtschaft einen Wachstumsimpuls durch Abgabensenkungen zu ermöglichen, fordert NRW-Landesgeschäftsführer Herbert Schulte vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW):
Heimat.Land.NRW – LEADER-Regionen ausgewählt

28 Zusammenschlüsse aus Dörfern und Gemeinden der ländlichen Regionen in NRW wurden für eine Förderung des LEADER-Programms ausgewählt. Den ausgewählten Regionen, die sich im Rahmen eines Förderwettbewerbs mit insgesamt 43 Teilnehmern durchgesetzt haben, stehen nun bis zum Jahr 2020 zusammen rund 75 Millionen Euro zur Verfügung, um ihre Ideen und Strategien für die Entwicklung ihrer Region zu realisieren.
Chancen in der Krise erkennen: Emsreeder diskutieren Zukunftsstrategien

Eine wettbewerbsfähige und leistungsstarke Hochseeflotte ist für die Exportnation Deutschland von hoher gesamtwirtschaftlicher Bedeutung. Etwa 95 Prozent des interkontinentalen Warenaustausches erfolgen insgesamt über den Seeweg. Deutschland transportiert etwa 60 Prozent seiner Warenexporte und einen Großteil seiner Rohstoffimporte per Seeschiff.
Deutliche Entspannung in Westeuropa – Osteuropa im Schatten der Ukraine-Krise
Erstmals seit dem Ausbruch der Finanzkrise ist die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Westeuropa deutlich gesunken. In den EU-15-Ländern zuzüglich Norwegen und der Schweiz wurden im Jahr 2014 insgesamt 179.662 Unternehmensinsolvenzen registriert. Im Vergleich zum Vorjahr (189.855 Insolvenzen) verringerte sich die Zahl der Fälle um 10.193 Fälle bzw. um 5,4 Prozent. Auch in der Eurozone verringerten sich die Insolvenzzahlen (147.649 Fälle; minus 4,6 Prozent). Trotz dieser Positiventwicklung liegt die Zahl der jährlichen Insolvenzen in weiten Teilen Europas noch deutlich höher als vor Beginn der Wirtschaftskrise.