BMW erlebt das bislang beste Jahr

BMW erlebt das bislang beste Jahr München (dapd). Der Münchner Autokonzern BMW hat das vergangene Jahr mit neuen Bestwerten bei Absatz, Umsatz und Gewinn abgeschlossen. „Wir haben alle unsere Ziele für 2012 in einem herausfordernden Marktumfeld erreicht oder teilweise übertroffen“, sagte der Vorstandsvorsitzende Norbert Reithofer am Donnerstag. So stieg der Erlös im Vergleich zum Vorjahr um 11,7 Prozent auf gut 76,8 Milliarden Euro. Zugleich markierte der Nettogewinn mit einem Plus von 4,4 Prozent auf gut 5,1 Milliarden Euro ebenfalls einen neuen Rekord. Auch die weltweiten Auslieferungen stiegen 2012. So gingen den Angaben zufolge 1,845 Millionen Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce an die Kunden – ein Plus von 10,6 Prozent. BMW hatte die Zahlen am späten Vormittag überraschend veröffentlicht, eigentlich war die Vorlage für kommenden Dienstag (19. März) geplant. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Sixt-Überschuss sinkt

Sixt-Überschuss sinkt München (dapd). Der Autovermieter Sixt rechnet in diesem Jahr mit sinkendem Gewinn und Umsatz. Der Geschäftsreiseverkehr an den europäischen Flughäfen gehe zurück und reduziere die Mieteinnahmen, sagte der Vorstandsvorsitzende Erich Sixt am Donnerstag in München. Nach dem Rekordjahr 2011 hatte das Unternehmen im vergangenen Jahr Gewinn eingebüßt. Der Überschuss sank um knapp ein Fünftel auf 79,2 Millionen Euro. Der Umsatz stieg leicht um zwei Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. „Zufrieden sind wir eigentlich nie“, sagte der Vorstandschef. „Aber 2012 war für Sixt kein schlechtes Jahr.“ Trotz der geringeren Profitabilität bleibe sein Unternehmen „der bestverdienende Autovermieter weltweit“. „Das sage ich in aller Bescheidenheit“, fügte der Konzernchef hinzu. Die Vermietungserlöse konnte das Unternehmen um mehr als sechs Prozent auf 954 Millionen Euro steigern. Während die Einnahmen in Deutschland stagnierten, legte Sixt im Ausland deutlich zu. Selbst im Krisenland Spanien habe der Autovermieter zugelegt, sagte Sixt. Dabei helfen dem Unternehmen die deutschen Urlauber. Sixt rechnet in diesem Jahr mit einem weiter verschärften Wettbewerb in Europa. Die Mietwagenfirmen hätten zu viele Autos. Sixt will deswegen aber nicht die Preise senken, sondern diese um bis zu zehn Prozent erhöhen. In den USA treibt Sixt die Expansion weiter voran. Das Unternehmen erhöhte die Zahl der Stationen von acht auf zwölf. Im vergangenen Jahr fielen dafür Anlaufverluste in hoher einstelliger Millionenhöhe an. Am Flughafen Miami habe Sixt mit 1.000 Fahrzeugen aber bereits schwarze Zahlen geschrieben, sagte der Konzernchef. Er sieht den größten Mietwagenmarkt der Welt als wichtigen Markt für die Zukunft. Sixt erwägt dort auch Übernahmen. Allerdings prüfe das Unternehmen Akquisitionen ganz genau, sagte Sixt. 85.000 Kunden nehmen an DriveNow-Programm teil Der weitere Ausbau von DriveNow, dem gemeinsamen Carsharing-Unternehmen mit BMW, kostete Sixt einen niedrigen einstelligen Millionenbetrag. Berlin und München machten sich langsam bezahlt, Köln und Düsseldorf seien noch unrentabel. 2012 nahm die Zahl der Nutzer dem Unternehmen zufolge um mehr als 60.000 auf 75.000 zu. Derzeit seien es 85.000 Kunden. Laut Sixt soll DriveNow im kommenden Jahr die Gewinnzone erreichen. Zusätzlich baut das Unternehmen den Ende 2012 gestarteten Chauffeurservice MyDriver aus. Dieser wird im laufenden Jahr das Unternehmen einen niedrigen Millionenbetrag kosten. Die Dividende soll trotz schwächeren Ergebnisses auf eine Rekordhöhe steigen. Je Stammaktie will Sixt 1,00 Euro und je Vorzugsaktie 1,05 Euro ausschütten. Die im SDAX-gehandelte Sixt-Aktie legte am Donnerstag um 1,5 Prozent zu. Der Vorstandschef hält die Aktie nach wie vor für „drastisch unterbewertet“. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

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Wertberichtigung lässt SGL-Gewinn einbrechen

Wertberichtigung lässt SGL-Gewinn einbrechen Frankfurt/Main (dapd). Probleme beim US-Flugzeugbauer Boeing haben dem Wiesbadener Carbon-Hersteller SGL das vergangene Geschäftsjahr verhagelt. Der Gewinn brach 2012 unter anderem wegen einer hohen Wertberichtigung im Geschäftsfeld Kohlefasern um 90 Prozent auf 7 Millionen Euro ein, wie SGL am Donnerstag mitteilte. Das Unternehmen liefert Bauteile für die Boeing 787 (Dreamliner) zu. Bei dem Großraumflugzeug, dessen Rumpf zum Großteil aus leichtem kohlenstofffaserverstärkten Kunststoff besteht, kam es wiederholt zu Verschiebungen der Produktion und der Auslieferungen. Auch Verzögerungen in der Windenergieindustrie hätten sich negativ bemerkbar gemacht, hieß es. Die Rotorflügel der Windkrafträder werden zunehmend auch aus Kohlefasern gefertigt. Trotz der Wertberichtigung will SGL seinen Aktionären für 2012 eine unveränderte Dividende von 20 Cent pro Aktie zahlen. Der Umsatz stieg den Angaben zufolge um elf Prozent auf 1,7 Milliarden Euro. Der Kurs der im MDAX notierten SGL-Aktie gab bis zum Mittag um gut zwei Prozent auf 31 Euro nach. Nach den Einmalbelastungen des Vorjahres erwarte das Unternehmen 2013 angesichts unsicherer konjunktureller Rahmenbedingungen noch keine Trendwende, sagte Vorstandsvorsitzender Robert Koehler. Das ändere aber nichts an den Perspektiven des Werkstoffs Carbon, den immer mehr Branchen für sich entdeckten. 2013 werde hier ein Entscheidungsjahr. Unter anderen startet BMW die Produktion seiner Elektroautoserie. Großaktionärin bei SGL ist die Milliardärin und Unternehmerin Susanne Klatten. Sie soll im April den Vorsitz des Aufsichtsrates übernehmen. An SGL sind auch die Autohersteller Volkswagen und BMW beteiligt. Klatten wiederum ist Großaktionärin bei BMW. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Süßwarenindustrie hadert mit Rohstoffpreisen und Exportschwäche

Süßwarenindustrie hadert mit Rohstoffpreisen und Exportschwäche Berlin (dapd). Gestiegene Rohstoffpreise und sinkende Exporte setzen die Süßwarenbranche unter Druck. Nach Schätzungen des Bundesverbands der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) sank die Produktion der etwa 220 Hersteller im vergangenen Jahr um 0,5 Prozent auf knapp 3,8 Millionen Tonnen, wie der BDSI-Vorsitzende Dietmar Kendziur am Donnerstag in Berlin sagte. Die Umsätze gingen in dem Zeitraum um 0,3 Prozent auf knapp 12,5 Milliarden Euro zurück. Erstmals seit 2005 nahmen im vergangenen Jahr die Ausfuhren ab. Mit fast 1,7 Millionen Tonnen Süßwaren und Knabberartikeln wurden etwa vier Prozent weniger exportiert als im Vorjahr. Stark gestiegene Preise für Rohstoffe und Energie hätten zudem die Erlöse gedrückt. Für 2013 rechnet der BDSI nicht mit einer Erholung. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Rewe-Gruppe steigert Umsatz auf knapp 50 Milliarden Euro

Rewe-Gruppe steigert Umsatz auf knapp 50 Milliarden Euro Köln (dapd). Die Rewe-Gruppe befindet sich im Aufwind. Im vergangenen Geschäftsjahr steigerte das Kölner Einzelhandels- und Touristikunternehmen den Umsatz um 2,7 Prozent auf 49,7 Milliarden Euro. Stärkster Wachstumstreiber waren die selbstständigen Rewe-Einzelhändler in Deutschland mit einem Umsatzwachstum von 10,2 Prozent, wie Konzernchef Alain Caparros am Donnerstag sagte. Auch im neuen Jahr bleibt das Unternehmen auf Wachstumskurs. In den ersten beiden Monaten stieg der Umsatz bei den Supermarktfilialen von Rewe und der Discount-Tochter Penny nach Unternehmensangaben um rund fünf Prozent. „Wir haben unsere selbst gesteckten Wachstumsziele übertroffen“, sagte Caparros unter Berufung auf die vorläufigen Zahlen. Fortschritte sieht der Manager bei der tief in den roten Zahlen steckenden Discount-Tochter. Der Weg zurück zur dauerhaften Profitabilität von Penny sei etwa zur Hälfte beschritten, sagte der Manager laut vorab verbreitetem Redemanuskript. 2013 sei das entscheidende Jahr. „Wenn es uns gelingt, 2013 – trotz aller Herausforderungen und trotz des starken Wettbewerbs im nationalen Discount-Segment – erfolgreich auf Kurs zu bleiben, dann werden wir das selbstgesteckte Ziel des Turnarounds bis Ende 2015 schaffen.“ Der Umsatz des Rewe-Konzerns – ohne den selbstständigen Einzelhandel und Beteiligungen – wuchs 2012 noch stärker als der Umsatz der Gruppe, nämlich um 3,1 Prozent auf den Rekordwert von 41,6 Milliarden Euro. Auch das operative Ergebnis (Ebita aus fortgeführten Geschäften vor Einmalbelastungen) lag mit 501 Millionen Euro um 35 Prozent über dem Vorjahreswert. Auch im laufenden Jahr werde Rewe den Kurs des langfristig orientierten, profitablen Wachstums fortsetzen, sagte Caparros. Durch den niedrigen Schuldenstand sei Rewe hervorragend darauf vorbereitet, Marktchancen zu nutzen und Akquisitionen zu tätigen. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Volkswagen zahlt Anlegern eine deutlich höhere Dividende

Volkswagen zahlt Anlegern eine deutlich höhere Dividende Wolfsburg (dapd). Nach dem Rekordjahr 2012 belohnt Volkswagen seine Aktionäre mit einer deutlich gestiegenen Dividende. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung eine Erhöhung der Dividende je Stammaktie um 50 Cent auf 3,50 Euro und je Vorzugsaktie ebenfalls um 50 Cent auf 3,56 Euro vor, wie Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch am Donnerstag in Wolfsburg sagte. Damit profitieren die Anleger stärker vom Unternehmenserfolg als Vorstand und Beschäftigte. Die Tarifbeschäftigten erhalten für das vergangene Jahr einen geringeren Bonus als im Vorjahr, und auch die Vorstandsmitglieder bekommen geringere Bonuszahlungen. Der Volkswagen-Konzern hatte 2012 dank der vollständigen Übernahme der Porsche AG den Gewinn in astronomische Höhen geschraubt. Das Ergebnis nach Steuern kletterte von 15,8 Milliarden Euro im Jahr 2011 auf 21,9 Milliarden Euro. Mit allen zwölf Marken war der Konzern mit rund 9,1 Millionen verkauften Fahrzeugen weltweit die Nummer drei hinter Toyota und General Motors. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Ulrich Lehner soll den Aufsichtsrat von ThyssenKrupp führen

Ulrich Lehner soll den Aufsichtsrat von ThyssenKrupp führen Essen (dapd). Ex-Henkel-Chef Ulrich Lehner soll neuer Vorsitzender des Aufsichtsrats von ThyssenKrupp werden. Der Manager soll auf einer Sondersitzung des Aufsichtsrats am 19. März gewählt werden, wie der Stahlkonzern am Mittwochabend mitteilte. Lehner gehört dem Kontrollgremium seit 2008 an. Der 66-Jährige war in den vergangenen Tagen als einer der Favoriten für die Nachfolge von Gerhard Cromme gehandelt worden. Der 70-jährige Cromme war Ende vergangener Woche nach fast zwölf Jahren zurückgetreten und hatte auch sein Amt als stellvertretender Vorsitzender der Krupp-Stiftung niedergelegt. ThyssenKrupp geriet unter Crommes Aufsicht in eine gravierende Misere: Zu den Milliardenverlusten durch zwei neue Stahlwerke in Übersee kamen zuletzt noch die Verwicklung in Kartellabsprachen sowie eine Affäre um Luxusreisen. Laut ThyssenKrupp kündigte Lehner bereits an, den Aufsichtsrat parallel zur Neuausrichtung des Konzerns neu aufzustellen und das Thema gute Unternehmensführung zu einem Schwerpunkt der künftigen Arbeit des Kontrollgremiums machen zu wollen. Lehner steht auch dem Aufsichtsrat der Deutschen Telekom vor, hatte aber angekündigt, im Falle seiner Wahl auf andere Mandate zu verzichten. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Sixt steigert Umsatz

Sixt steigert Umsatz München (dapd). Nach dem Rekordjahr 2011 hat der Autovermieter Sixt im vergangenen Jahr Gewinn eingebüßt. Der Überschuss sank um knapp ein Fünftel auf 79,2 Millionen Euro, wie Sixt am Donnerstag in München mitteilte. Der Umsatz stieg um zwei Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Der Vorstandsvorsitzende Erich Sixt zeigte sich dennoch mit dem Ergebnis zufrieden. „Dass wir 2012 trotz des rezessiven Umfelds in Europa, trotz allgemeiner Kostensteigerungen und trotz der Anlaufkosten wie dem Aufbau unseres US-Geschäfts ein solch gutes Ergebnis erwirtschaften konnten, beweist die innere Stärke des Sixt-Konzerns“, sagte der Unternehmenschef. Die Vermietungserlöse konnte das Unternehmen um mehr als sechs Prozent auf 954 Millionen Euro steigern. Während die Einnahmen in Deutschland stagnierten, legte Sixt im Ausland deutlich zu. Die Umsätze im Leasing gingen im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück. Die Dividende soll trotz schwächeren Ergebnisses steigen. Je Stammaktie will Sixt 1,00 Euro und je Vorzugsaktie 1,05 Euro ausschütten. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Deutsche Exporte legen außerhalb des Euroraumes zu

Deutsche Exporte legen außerhalb des Euroraumes zu Wiesbaden (dapd). Der deutsche Außenhandel wächst außerhalb der Europäischen Union. Während die Exporte in die Mitgliedstaaten der EU im vierten Quartal 2012 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,8 Prozent auf 153,5 Milliarden Euro sanken, stiegen die Ausfuhren in Länder außerhalb der Staatengemeinschaft um 4,2 Prozent auf 118 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Die Exporte in den Euroraum gaben in dem Zeitraum um 2,1 Prozent nach. Unter den vier wichtigsten Handelspartnern innerhalb der EU erhöhten sich im letzten Quartal des vergangenen Jahres die Ausfuhren nach Frankreich um 0,2 Prozent auf 25,6 Milliarden Euro und nach Großbritannien um 6 Prozent auf 17,4 Milliarden Euro. Dagegen gingen die Ausfuhren in die Niederlande um 0,5 Prozent auf 17,3 Milliarden Euro und die Exporte nach Italien um 9,5 Prozent auf 13,4 Milliarden Euro zurück. Bedeutendster Handelspartner für die Ausfuhren in Länder außerhalb der EU waren abermals die USA. Die Exporte nahmen in dem Zeitraum um 9 Prozent auf 21,5 Milliarden Euro zu. Die Exporte in die sogenannten BRIC-Länder Brasilien, China und Indien gingen zurück, während der Handel mit Russland zulegte. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Behörden erteilen mehr Baugenehmigungen für Wohnungen

Behörden erteilen mehr Baugenehmigungen für Wohnungen Wiesbaden (dapd). Besserung auf dem Wohnungsmarkt in Sicht: Die Zahl der Genehmigungen für den Bau von Wohnungen ist im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2011 um 4,8 Prozent auf knapp 240.000 gestiegen, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Der hohe Zuwachs des Jahres 2011 mit einem Plus von 21,7 Prozent im Vergleich zu 2010 konnte allerdings bei weitem nicht erreicht werden. Von den im Jahr 2012 genehmigten Wohnungen waren 211.000 und damit 5,5 Prozent mehr als im Vorjahr Neubauwohnungen. Vor allem die Zahl der Wohnungen in Mehrfamilienhäusern legte dabei mit 13,3 Prozent kräftig zu. Die Genehmigungen für Einfamilienhäuser gingen in dem Zeitraum um 5,8 Prozent zurück, während die für Eigentumswohnungen um 16,9 Prozent zunahmen. 2012 wurden 16,2 Prozent weniger gewerblich genutzte Gebäude gebilligt als im Vorjahr. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)