Bundesregierung zieht rote Linien für Fusion von EADS und BAE

Bundesregierung zieht rote Linien für Fusion von EADS und BAE Berlin (dapd). Mit Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hat erstmals ein Mitglied der Bundesregierung öffentlich Bedingungen für eine Fusion des Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS mit dem britischen Rüstungsunternehmen BAE Systems formuliert. Ein Zusammenschluss biete Chancen, „gleichwohl muss auch Deutschland bei einem Zusammenschluss seine Interessen wahren“, sagte Rösler der „Welt am Sonntag“. Bei EADS handle es sich nicht um einen mit anderen Unternehmen vergleichbaren Konzern. So forderte Rösler, dass in einem neuen Konzern „die beteiligten Länder ihre jeweiligen Standortstärken einbringen können“ – Deutschland etwa die Forschungs- und Entwicklungsleistungen. „Diese Kapazitäten dürfen nicht beschnitten, sondern müssen weiter gestärkt werden“, forderte er. Zudem pochte der Minister darauf, dass Deutschland berücksichtigt wird, wenn über die Sitze der Konzernzentralen entschieden wird. „Auch die Konzernzentralen müssen gleichberechtigt zwischen den beteiligten Ländern verteilt sein.“ Derzeit kursieren Befürchtungen, dass bei einer Fusion die zivile Luftfahrt am Airbus-Hauptsitz Toulouse konzentriert wird, während das Militärgeschäft nach London gehen könnte. Ringen um Einfluss und Balance Darüber hinaus wolle die Bundesregierung das deutsch-französische Gleichgewicht im Konzern wahren, sagte Rösler. „Auch im neuen Konzern muss die Balance zwischen Deutschland und Frankreich gesichert sein“, sagte er. Frankreich ist mit 15 Prozent an EADS beteiligt, die deutschen Anteile liegen beim Autokonzern Daimler und bei einem Konsortium aus privaten und öffentlichen Banken. Wenn Paris seine Aktien behält, will sich der Bund über die staatliche KfW-Bankengruppe ebenfalls beteiligen. An diesem Einfluss könnte das gesamte Projekt jedoch scheitern. Am Freitag hatte die „Financial Times Deutschland“ unter Berufung auf Branchenkreise berichtet, dass Frankreichs Staatspräsident François Hollande gemeinsam mit der Bundesregierung eine Sperrminorität im neuen Konzern aufbauen will. Mit einem Kapitalanteil von zusammen über 25 Prozent hätten Paris und Berlin dann selbst in dem von EADS-Chef Thomas Enders geforderten privatisierten Konzern eine Blockademöglichkeit. Der Vorschlag stößt demnach aber bei den Briten auf strikte Ablehnung. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Marke Neckermann könnte überleben

Marke Neckermann könnte überleben Düsseldorf (dapd). Trotz der Abwicklung des Frankfurter Versandhändlers Neckermann könnte die traditionsreiche Marke erhalten bleiben. „Die Chancen stehen nicht schlecht, dass der Name Neckermann überlebt“, sagte Insolvenzverwalter Michael Frege der „Wirtschaftswoche“. Im Oktober will Frege ein Bieterverfahren für die Kundendaten, Web-Adressen und Markenrechte des Konzerns starten. Eine Reihe von Investoren soll bereits Interesse signalisiert haben. Am Donnerstag war bekannt geworden, dass bei Neckermann am (morgigen) Sonntag die Lichter ausgehen und rund 2.000 Beschäftigte ihren Job verlieren. Frege erhob schwere Vorwürfe gegen den früheren Neckermann-Eigner, den US-Finanzinvestor Sun Capital. „Bei Neckermann haben wir keine Substanz vorgefunden“, sagte er. Zudem hätten potenzielle Investoren den Investitionsstau kritisiert und seien vor möglichen Kündigungsschutzklagen von Mitarbeitern zurückgeschreckt. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

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Commerzbank zahlt wohl auch für 2013 keine Dividende

Commerzbank zahlt wohl auch für 2013 keine Dividende Düsseldorf (dapd). Die Commerzbank wird ihren Aktionären einem Bericht zufolge auch für das Geschäftsjahr 2013 voraussichtlich keine Dividende zahlen. Obwohl Vorstandschef Martin Blessing im Frühjahr eine Dividende für den Ausschüttungstermin nach der Hauptversammlung 2014 in Aussicht gestellt hatte, gebe es derzeit kaum Chancen, das Versprechen einzuhalten, meldete die „Wirtschaftswoche“ unter Berufung auf Führungskreise des zweitgrößten deutschen Kreditinstituts. Ursache für die geplante Streichung sind die düsteren Aussichten: Wegen des niedrigen Zinsniveaus gibt es kaum Möglichkeiten, Kundeneinlagen profitabel anzulegen. Zudem sorgen Probleme bei Staats-, Schiffs- und Immobilienkrediten für Verluste. Im ersten Halbjahr sank deshalb das Konzernergebnis vor Steuern im Vergleich zu 2011 um etwa ein Viertel auf rund 900 Millionen Euro. Zuletzt erhielten die Commerzbank-Aktionäre für das Geschäftsjahr 2007 eine Dividende. An der Commerzbank hält der Bund ein Viertel der Aktien. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

US-Investor interessiert sich für deutsches Stromnetz

US-Investor interessiert sich für deutsches Stromnetz Düsseldorf (dapd). Das amerikanische Unternehmen Anbaric prüft einen Einstieg in das deutsche Stromnetz des Betreibers Tennet. Rund vier Milliarden Dollar will das US-Unternehmen investieren, wie die „WirtschaftsWoche“ aus dem Umfeld des niederländischen Wirtschaftsministeriums berichtet. Tennet gehört dem niederländischen Staat. Anbaric-Chef Edward Krapels werbe derzeit nicht nur beim niederländischen Wirtschaftsminister Maxime Verhagen für sein Konzept, sondern auch bei Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) und Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU). Anbaric hat in vielen Projekten an der Ostküste der USA Erfahrungen mit Unterwasserleitungen gesammelt und verlegte über Land sogenannte HGÜ-Leitungen, die technisch aufwendig sind, aber hohe Spannungsschwankungen bei der Durchleitung von Strom aushalten, der aus Solaranlagen oder Windkraftanlagen gewonnen wird. Dieses Wissen ist auch bei der Energiewende in Deutschland gefragt. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

DGB-Chef Michael Sommer fordert Aufbauhilfe

DGB-Chef Michael Sommer fordert Aufbauhilfe Stuttgart (dapd). Der DGB-Vorsitzende Michael Sommer fordert eine Art Marshall-Plan, um die schwer angeschlagenen Volkswirtschaften Südeuropas wieder flott zu machen. „Sie müssen Geld in die Hand nehmen, um die Ökonomien in Europa zu stärken und zukunftsfähig zu machen“, sagte Sommer am Freitag dem SWR. Seiner Schätzung nach dürften dafür jedes Jahr ungefähr zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) Europas nötig sein. „Das würde überhaupt das Wirtschaftswachstum erbringen, das es ermöglicht, aus der Krise zu kommen“, betonte er. Unter Zugrundelegung des von der europäischen Statistikbehörde Eurostat errechneten gemeinsamen BIP der EU-Staaten aus dem Jahr 2011 entspräche dies knapp 253 Milliarden Euro. Am Sparkurs im Zuge des Fiskalpakts ließ der Gewerkschafter indes kein gutes Haar: „Wir erhöhen die Massensteuern, wir senken die Arbeitseinkommen, wir minimieren die Arbeitsnehmerrechte, wir machen die Nachfrage kaputt“, sagte Sommer. Das Ergebnis sei: „Es geht weiter runter.“ dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

VW ruft knapp 7.000 Erdgas-Vans zurück

VW ruft knapp 7.000 Erdgas-Vans zurück Wolfsburg (dapd). Der Volkswagen-Konzern ruft 6.700 Kompaktvans mit Erdgasantrieb vom Typ Touran EcoFuel in die Werkstätten zurück. Grund für die Aktion sei die „vorsorgliche Überprüfung“ der unter dem Fahrzeugboden montierten Erdgastanks, erklärte der Automobilhersteller am Freitagabend in Wolfsburg. Betroffen von der Rückholaktion seien Fahrzeuge aus dem Fertigungszeitraum September 2005 bis Mai 2009. In der Werkstatt würden die hinteren beiden Erdgasbehälter deaktiviert. Durch diesen Eingriff reduziere sich die Erdgasreichweite um rund 20 Prozent. Das Fahrzeug könne dennoch uneingeschränkt weiter genutzt werden, hieß es weiter. Sobald eine ausreichende Anzahl an Ersatzflaschen vorhanden sei, würden die betroffenen Kunden von VW erneut angeschrieben, um einen Austauschtermin zu vereinbaren. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Chinesen kaufen Autozuliefertochter von ThyssenKrupp

Chinesen kaufen Autozuliefertochter von ThyssenKrupp Essen (dapd). Die Einkaufstour chinesischer Unternehmen in Deutschland geht weiter. Der chinesische Stahlproduzent Wuhan Iron and Steel Corporation übernimmt ThyssenKrupp Tailored Blanks, ein auf Zulieferungen für die Autoindustrie spezialisiertes Tochterunternehmen des größten deutschen Stahlkochers. Das teilte ThyssenKrupp am Freitag in Essen mit. ThyssenKrupp Tailored Blanks ist darauf spezialisiert, maßgeschneiderte Platinen aus Stahlblech für die Automobilindustrie herzustellen. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben mit einem Marktanteil von weltweit rund 40 Prozent der führende Anbieter in diesem Produktsegment. Es verfügt über insgesamt 13 Werke in Deutschland, Schweden, Italien, der Türkei, den USA, Mexiko und China. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Der Essener Traditionskonzern hatte im vergangenen Jahr beschlossen, sich von Geschäften mit einem Umsatzvolumen von rund zehn Milliarden Euro zu trennen, um seinen Schuldenberg abzubauen und Spielraum für Wachstum in Schwellenländern zu gewinnen. Dieses Ziel sei nun zu 95 Prozent erreicht, betonte das Unternehmen. Die ThyssenKrupp-Aktie gewann bis zum späten Freitagnachmittag mehr als ein Prozent an Wert. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Tim Cook entschuldigt sich für fehlerhafte Karten

Tim Cook entschuldigt sich für fehlerhafte Karten Berlin (dapd). Es ist ein ungewöhnlicher Schritt für Apple: Firmenchef Tim Cook hat in einem offenen Brief an die Kunden Fehler in Apples Kartendienst eingestanden. „Wir entschuldigen uns für die Frustration, die das bei unseren Kunden verursacht hat, und tun alles, um die Karten zu verbessern“, schrieb Cook. Apple habe mit den Karten sein Ziel verfehlt. Das Unternehmen hatte in seinem neuen Betriebssystem für seine Handys und Tablets erstmals eine eigene Kartenfunktion eingebaut. Zuvor nutzte das Unternehmen die Kartendienste des Konkurrenten Google. Mit jeder Navigation schickten Apple-Kunden also Daten an den Konkurrenten, die Google zur Verbesserung des eigenen Angebots nutzen konnte. Dem wollte Apple mit dem neuen Betriebssystem offenbar einen Riegel vorschieben. Doch Apples eigene Karten stecken voller Fehler: Straßen, Adressen und Sehenswürdigkeiten sind falsch platziert oder tragen veraltete Namen. Satellitenaufnahmen sind aus nicht zueinander passenden Bildern zusammen geschustert. Kunden beschwerten sich im Internet und sammelten die kuriosesten Fehler. Auch die Stiftung Warentest urteilte nach einem Schnelltest des iPhone 5, die Kartenfunktion wirke nicht ausgereift. Insgesamt jedoch lobten die Tester das Handy jedoch als eines der besten Smartphones, die sie je untersucht hätten. Besonders die Kamera und das neue Design lobten die Tester, der Akku dagegen biete nur mittelmäßige Leistungen. Nun reagiert das Unternehmen auf die Kritik und gelobt Besserung. „Je mehr unsere Kunden unsere Karten nutzen, desto besser werden sie“, versprach Cook. Das Unternehmen habe mit dem eigenen Dienst neue Funktionen wie gesprochene Wegbeschreibungen auf die Handys bringen wollen. In der Zwischenzeit empfahl er frustrierten Kunden, Alternativen zu nutzen – darunter die Karten von Google. Das mobile Betriebssystem iOS 6, das die neue Kartenfunktion mitbringt, können auch Besitzer älterer Apple-Geräte auf ihren iPhones und iPads installieren. Insgesamt läuft das System nach Angaben von Apple bereits auf mehr als 100 Millionen Geräten, fehlerhafte Karten inklusive. (Brief von Cook: http://url.dapd.de/eYcSYZ Fehlersammlung bei Apple-Karten: http://url.dapd.de/xVbdjV ) dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Kurze Wege und viel Luxus

Kurze Wege und viel Luxus Frankfurt/Main (dapd). Die Bildschirme am Gate Z-52 sind von Plastikhauben verhüllt, die Gucci-Filiale hat noch geschlossen, und vor der Senator Lounge stehen Absperrgitter. Es riecht nach Klebstoff und frischem Zement, besonders da, wo zwei Männer in Arbeitskitteln Fliesen verlegen. Es sind die letzten Arbeiten im neuen Teil des Frankfurter Flughafens, bis zur Eröffnung am 10. Oktober bleibt nicht viel Zeit. Von da an werden im neuen Flugsteig A-Plus jedes Jahr bis zu sechs Millionen Passagiere ein-, aus- und umsteigen. Der neue Flugsteig ist eine Entlastung für die bestehenden zwei Terminals. 56 Millionen Passagiere zählt der Frankfurter Flughafen jährlich, die Hälfte davon steigt lediglich um. Besonders für deren Bedürfnisse ist der Flugsteig A-Plus ausgelegt. Kurze Wege und moderne Technik ermöglichen der Lufthansa hier eine 15 Minuten engere Taktung der Anschlussflüge. Den Probebetrieb mit 2.000 Testpassagieren hat der neue Abschnitt bestanden. Nach einigen letzten Anpassungen kann es in anderthalb Wochen losgehen, wie Ulrike Flake-Bauer erklärt, die für die Lufthansa die Inbetriebnahme des Flugsteigs leitet. Wie ein neuer Arm aus Stahl und Beton ragt der Flugsteig A-Plus aus dem Terminal 1. Der gelbe Lufthansa-Kranich prangt darauf. Die Airline wird den neuen Bereich exklusiv nutzen. An sieben hervorstehenden Bauten, Brücken genannt, können demnächst Flugzeuge andocken, auch die ganz großen Modelle wie der Airbus A380 oder die Boeing 747. „Das sind die größten, die es überhaupt an einem Flughafen gibt“, sagt Flake-Bauer. 700 Millionen Euro Baukosten Fast 24 Meter sind diese Vorbauten hoch. Der Ein- und Ausstieg geht über bis zu drei rüsselartige Brücken, Business- und First-Class-Kunden betreten über einen exklusiven Zugang das Oberdeck des Riesenfliegers A380. Überhaupt ist der 700 Millionen Euro teure Flugsteig stark auf die Wünsche der Premiumkunden zugeschnitten. Fünf gesonderte Wartehallen gibt es für sie: zwei Business Lounges, zwei Senator Lounges und eine First-Class-Lounge. Die Passagiere sollen dort die unangenehmen Seiten langer Flüge möglichst vergessen. Exklusives Essen, Massagesessel und großzügige Duschräume gehören zur Ausstattung. In der Senator Lounge blicken die Passagiere von lederbezogenen Liegen auf eine Wand, die ihnen auf voller Fläche einen Wald vorgaukelt. Saftig ist das Grün der Blätter, durch die Licht zu fallen scheint. Das nüchterne Ambiente des übrigen Flughafens ist schnell vergessen. Premiumkunden sind wichtig für den Gewinn Die Lufthansa hat allen Grund, sich um ihre Premiumkunden zu kümmern. Mit den Reisenden in der Economy-Klasse verdient eine Fluggesellschaft kaum Geld. Wer allerdings einen der acht First-Class-Plätze der Lufthansa im A380 oder dem neuen Jumbo 747-8 bucht, der legt zwischen 8.000 und 10.000 Euro auf den Tisch. Eine der erfahrenen Airline-Mitarbeiterinnen, die sich um die Erste-Klasse-Kunden in der Lounge kümmert, heißt Jessica Weber. Sie lächelt professionell und berichtet von ihrer Arbeit. „Man ist dann eine Art Sekretärin“, sagt sie über die Betreuung der ausgewählten Kunden. Meist sind es Geschäftsleute, die allerlei Wünsche haben und sie gut beschäftigen. „Normale“ Passagiere dürfen nicht in die Lounges, können sich aber die Zeit in den kleinen Geschäften vertreiben oder einfach durch die Glasfassade auf die vorbeifahrenden Flugzeuge, Gepäckwagen und Busse schauen. Die Laufbänder sind schon in Betrieb, über den Köpfen werben Bildschirme für Luxusmarken. Ein Putzwagen surrt vorbei. Nur noch anderthalb Wochen bleiben bis zur Eröffnung. Dann werden die Plastiküberzüge von den Sitzbänken verschwunden sein, und der hektische Flughafenbetrieb kann losgehen. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

T-Mobile USA erhält Milliarden für seine Mobilfunktürme

T-Mobile USA erhält Milliarden für seine Mobilfunktürme Bonn (dapd). Milliardendeal für die Deutsche Telekom: Der Bonner Konzern vermietet 6.400 Mobilfunktürme der amerikanischen Tochter T-Mobile USA langfristig an den Infrastrukturbetreiber Crown Castle. Weitere 800 Türme werden verkauft. Dafür erhält Deutschlands größter Telekommunikationsanbieter eine Einmalzahlung von 2,4 Milliarden US-Dollar (1,9 Milliarden Euro), wie er am Freitag mitteilte. T-Mobile USA werde die Türme weiter nutzen und den dafür benötigten Platz von Crown Castle anmieten, erklärte die Telekom. Darüber hinaus kann der Infrastrukturkonzern bisher ungenutzte Flächen an andere Telekommunikationsunternehmen vermieten. In den USA werden Mobilfunktürme zum größten Teil von spezialisierten Gesellschaften betrieben und von mehreren Mobilfunkanbietern parallel genutzt. Die angeschlagene US-Mobilfunktochter der Telekom muss zurzeit mit Milliardenaufwand ihr Mobilfunknetz auf den neuen LTE-Standard aufrüsten, um im Kampf mit den drei anderen großen landesweiten Anbietern mithalten zu können. Die Kosten dafür beziffert die Telekom auf rund vier Milliarden US-Dollar. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)