Aktienmarkt schließt mit leichten Gewinnen

Aktienmarkt schließt mit leichten Gewinnen Frankfurt/Main (dapd). Der deutsche Aktienmarkt hat den Feiertagshandel am Tag der Deutschen Einheit mit Gewinnen beendet. Ohne größere Folgen blieben das Zaudern Spaniens um ein offizielles Hilfeersuchen und schwache Konjunkturdaten aus der Eurozone. Der DAX verbuchte ein Plus von 0,2 Prozent auf 7.322 Punkte. Der MDAX verbesserte sich um 0,3 Prozent auf 11.183 Punkte, und der TecDAX gewann 0,2 Prozent auf 821 Zähler. An der New Yorker Wall Street war die Stimmung ebenfalls gut: Der Dow-Jones-Index stieg gegen 19.00 Uhr MESZ um 0,3 Prozent auf 13.525 Punkte, und der Nasdaq Composite gewann 0,7 Prozent auf 3.142 Zähler. Stützend wirken gute Nachrichten vom US-Dienstleistungssektor. Der Euro lag am Abend im Devisenhandel unverändert knapp über der Marke von 1,29 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte am Mittag einen Referenzkurs von 1,2904 Dollar festgestellt. Im DAX standen die Aktien der Deutschen Telekom im Fokus. Das Unternehmen hatte eine Fusion seiner Tochter T-Mobile USA mit dem US-Mobilfunkanbieter MetroPCS bekanntgegeben. Die Aktie stieg um 0,1 Prozent auf 9,75 Euro. Gesucht waren die Papiere der Deutschen Bank, die um 2,3 Prozent auf 31,31 Euro zulegten und damit Tagesgewinner waren. Am Abend hatte die Europäische Bankenaufsicht (EBA) offiziell mitgeteilt, dass die deutschen Banken die gesetzten Anforderungen an das harte Kernkapital erfüllt haben. Schlusslicht im DAX waren K+S mit einem Minus von 2,8 Prozent auf 37,97 Euro. Im MDAX führten Sky die Gewinner an und verbesserten sich um 3,2 Prozent auf 3,25 Euro. Am anderen Ende des Mittelwerteindexes lagen Gerresheimer, die 1,5 Prozent auf 40,73 Euro einbüßten. Die TecDAX-Werte wurden von Carl Zeiss Meditec angeführt, die 3,6 Prozent auf 21,34 Euro zulegten. Tagesverlierer waren die Aktien von Solarworld, die 2,5 Prozent auf 1,40 Euro abgaben. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Deutsche Banken schließen Rekapitalisierungsumfrage erfolgreich ab

Deutsche Banken schließen Rekapitalisierungsumfrage erfolgreich ab Frankfurt/Main (dapd). Die an der Rekapitalisierungsumfrage der Europäischen Bankenregulierungsbehörde (EBA) teilnehmenden deutschen Institute haben die Vorgaben erfüllt. Alle zwölf deutschen Banken erreichten zum Stichtag 30. Juni 2012 die Mindestquote von neun Prozent hartem Kernkapital nach Abzug eines Kapitalpuffers, wie die Deutsche Bundesbank und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht am Mittwoch mitteilten. Die Quote betrage im Durchschnitt 10,7 Prozent, wodurch alle Institute zusammen die Mindestkapitalanforderungen der EBA um 15,5 Milliarden Euro übertreffen. Bei der Mehrzahl der Institute habe die Quote über zehn Prozent gelegen. „Damit haben die deutschen Institute die strengen und deutlich über den derzeit gültigen gesetzlichen Mindestkapitalanforderungen liegenden Zielvorgaben der EBA sogar übererfüllt“, erklärte Sabine Lautenschläger, Vizepräsidentin der Deutschen Bundesbank. Mit der Rekapitalisierung sollen die Banken vor dem Hintergrund der europäischen Staatsschuldenkrise gestärkt und widerstandsfähiger gegen mögliche weitere Schocks gemacht werden. (Die Ergebnisse der Umfrage im Internet: http://url.dapd.de/kLwArz ) dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Werbung
Werbebanner „Verbände Dialog Gütersloh“ mit Gruppe von Menschen und bunten Sprechblasen – Einladung „Sei dabei!“ am 25.–26. Juni 2026 im Kultur- und Kongresszentrum Gütersloh (kultur-raeume-gt.de).

VW-Betriebsratschef fordert mehr Tempo bei Erschließung neuer Märkte

VW-Betriebsratschef fordert mehr Tempo bei Erschließung neuer Märkte Düsseldorf (dapd). Angesichts des Absatzeinbruchs in Europa macht sich Volkswagens Betriebsratschef und Aufsichtsrat Bernd Osterloh konkrete Gedanken über weitere Wachstumsregionen für den Wolfsburger Autokonzern. „Volkswagen muss noch intensiver als bisher neue Märkte wie beispielsweise Südostasien oder Afrika erschließen“, sagte Osterloh, der dem Präsidium des Aufsichtsrats angehört, dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe). Für eine solche Offensive benötigt Europas größter Autobauer aus Sicht des Betriebsratschefs aber geeignete Modelle wie einen robusten Pickup. „Und wir brauchen für die Schwellenländer ein günstiges Auto unterhalb des VW Up, das zwischen 5.000 und 10.000 Euro kostet“, sagte Osterloh. Ein solches Auto könne in zwei Jahren fertig sein. „Ob wir so ein Auto dann als VW vermarkten, muss man sehen“, fügte er hinzu. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Fahrgastverband kritisiert Bahnauskunft bei Google

Fahrgastverband kritisiert Bahnauskunft bei Google Bielefeld (dapd). Die Bahn-Fahrplanauskunft bei Google hat offenbar Schwächen. Nach einem Bericht des Bielefelder „Westfalen-Blatts“ (Donnerstagausgabe) stößt die Kooperation zwischen Google und der Deutschen Bahn (DB) auf Kritik des Fahrgastverbandes Pro Bahn. Da die Internet-Suchmaschine nicht alle Züge kenne, würden Reisende auf lange Umwege geschickt, sagte ein Pro-Bahn-Sprecher der Zeitung. Der Grund: Der neue Service Google Transit basiert nur auf Zugverbindungen der DB. „Da nur die DB-Züge berücksichtigt werden, ergeben sich unvorstellbare Verbindungen“, sagte Pro-Bahn-Sprecher Michael Hecker der Zeitung. Pro Bahn fordere deshalb ein für alle Bahnen offenes Auskunftssystem. Bei der DB habe es der Zeitung zufolge geheißen, dass sie keine Fahrplandaten von Privatbahnen weitergeben dürfe. Dies müssten die Privatbahnen selbst tun, um den Suchdienst weiter zu verbessern. Zudem sei die Auskunft ein Angebot von Google und nicht der Deutschen Bahn. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Deutscher Automarkt bricht ein

Deutscher Automarkt bricht ein Berlin (dapd). Der deutsche Automarkt ist auf den schwächsten Stand seit 21 Jahren gefallen. Im September kamen nur noch 250.000 Neuwagen auf die Straßen, rund 11 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Das ist der niedrigste Septemberwert seit 1991, als 233.000 Neuzulassungen registriert wurden. Noch schlimmer ist die Lage bei den Lastwagen, deren Absatz um mehr als 16 Prozent sank, wie das Kraftfahrt-Bundesamt am Dienstag in Flensburg mitteilte. Gut schneiden die deutschen Hersteller dagegen in den USA ab. Sie seien „auf dem großen US-Markt mit eindrucksvollem Tempo unterwegs“, erklärte der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann, am Mittwoch in Berlin. Im Gesamtjahr 2012 „werden wir daher deutlich über eine Million Neuwagen in den USA verkaufen“. Im September setzten die deutschen Konzerne 104.000 Neuwagen ab und steigerten damit ihren Absatz gegenüber dem Vorjahresmonat um 17,4 Prozent. Der Gesamtmarkt legte um 12,7 Prozent auf 1,18 Millionen Fahrzeuge zu. Bollwerk wankt Bisher waren die deutschen Autokäufer ein Bollwerk gegen die Krise in Europa: Im Juli und August hatte der Rückgang bei den Pkw-Neuzulassungen erst rund fünf Prozent betragen, deutlich weniger als bei Ländern in Südeuropa. Nun aber liegt im Zeitraum Januar bis September die Zahl der deutschen Neuzulassungen bei 2,36 Millionen oder schon 1,8 Prozent unter dem Stand des Vorjahres. Mit einigen Monaten Verzögerung ergreift die Absatzkrise auch Marktführer Volkswagen mit Macht: Im September brach der Absatz der Marke um 20,1 Prozent gegenüber dem September 2011 ein. Damit lag VW fast doppelt so schlecht wie der Gesamtmarkt. Bei VW läuft gerade der Modellwechsel bei der wichtigsten Baureihe Golf. Innerhalb des VW-Konzerns war die gleichnamige Marke damit der schwächste Anbieter: Audi fiel um rund 6 Prozent, Seat verlor fast 3 Prozent, Porsche verlor knapp unter 20 Prozent Absatz, während die für Billigangebote zuständige Konzerntochter Skoda um rund 11 Prozent zulegte. Der angeschlagene Hersteller Opel beschleunigte noch seine Talfahrt mit einem Absatzminus von 26 Prozent. Ford verlor über 22 Prozent, Fiat 21 Prozent. Mercedes büßte 11 Prozent ein. Gewinner waren weiterhin die koreanischen Marken Hyundai (plus 19 Prozent) und Kia (plus 15 Prozent), sowie BMW (plus 9 Prozent). Hersteller reagieren Allerdings ist die Lage in Deutschland immer noch besser als bei vielen Nachbarn: So liegen die Absätze etwa in Frankreich und Italien mehr als 20 Prozent im Minus. In der ganzen EU betrug das Minus zu Ende August rund sieben Prozent, wie der Branchenverband Acea mitgeteilt hatte. Bisher hatten weitgehend stabile Märkte in Nordeuropa den dramatischen Einbruch in den Südländern teilweise aufgewogen. Mehrere Hersteller in Deutschland haben schon auf die Absatzkrise reagiert: Opel und Ford haben die Produktion zurückgefahren. Ford will mehrere Hundert Arbeitsplätze in Europa abbauen. Bei Opel ringt der Vorstand angesichts hoher Verluste mit der Gewerkschaft um ein Sanierungsmodell, in dessen Kern die Schließung des Werkes Bochum vorgesehen ist. Auch Mercedes spürt eine sinkende Nachfrage bei den teuren Modellen der E- und S-Klasse. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Immer mehr Deutsche nutzen Smartphones

Immer mehr Deutsche nutzen Smartphones Berlin (dapd). Smartphones ersetzen zunehmend herkömmliche Handys. Mittlerweile besitzen 38 Prozent aller Bundesbürger ab 14 Jahren ein solches Gerät, wie eine am Mittwoch veröffentlichte repräsentative Umfrage im Auftrag des Branchenverbands Bitkom ergab. Anfang des Jahres seien es erst 34 Prozent gewesen. Nach Prognosen des Marktforschungsinstituts EITO werden in diesem Jahr voraussichtlich 23 Millionen Smartphones in Deutschland verkauft. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Anstieg von 43 Prozent. Rund 70 Prozent aller in diesem Jahr verkauften Handys sind laut EITO Smartphones. Ihr Durchschnittspreis liegt in Deutschland derzeit bei 342 Euro. Laut Bitkom-Umfrage nutzen rund 89 Prozent aller Deutschen über 14 Jahre ein Handy privat oder beruflich. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

O2 soll noch in diesem Jahr an die Börse

O2 soll noch in diesem Jahr an die Börse München (dapd-bay). Die deutsche Tochter des spanischen Telekommunikationskonzerns Telefonica soll noch in diesem Jahr an die Börse gehen. Wie Telefonica Deutschland mit der Kernmarke O2 am Mittwoch mitteilte, sollen die Aktien im regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet werden. Welchen Anteil ihrer Tochter sie verkaufen wollen, teilten die Spanier nicht mit. Die Konzernmutter werde Mehrheitsaktionärin bleiben. Der Vorstandsvorsitzende von Telefónica Deutschland, René Schuster, erklärte, mit dem Börsengang solle das Profil des Unternehmens weiter gestärkt und dessen erfolgreiche Wachstumsgeschichte in Deutschland langfristig fortgeschrieben werden. Telefónica Deutschland ist gemessen am Umsatz 2011 der drittgrößte Telekommunikationsanbieter in Deutschland. Zum 30. Juni 2012 hatte das Unternehmen nach eigenen Angaben mehr als 25 Millionen Kundenanschlüsse. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Kein Milliarden-Sparpaket bei Daimler

Kein Milliarden-Sparpaket bei Daimler Berlin (dapd). Der Autobauer Daimler plant nach den Worten seines Vorstandsvorsitzenden Dieter Zetsche weder Entlassungen noch ein Ein-Milliarden-Sparprogramm. „Diese Zahl ist falsch, und es geht hier nicht um ein Sparprogramm“, sagte Zetsche der „Bild am Sonntag“. Daimler wolle im Gegenteil bis spätestens 2020 BMW und Audi überholt haben und weltweit die Nummer eins unter den Premiumherstellern sein. „Dafür wollen wir unsere Effizienz steigern und unsere Kosten im Griff behalten“, sagte er. Zetsche versicherte, dass es keine Entlassungen geben werde: „Wir haben keine Pläne in diese Richtung“, sagte er. „Wir befinden uns in einer Wachstums- und Produktoffensive, und das ist gut für die Beschäftigung.“ Auch Kurzarbeit sei für Daimler kein Thema. Zetsche erwartet für das Geschäftsjahr 2013 eine Stagnation auf dem europäischen Markt. „Wir können im nächsten Jahr in Europa nicht mit Wachstumsimpulsen rechnen, das Niveau zu halten wäre da schon sehr erfreulich“, sagte er. Allerdings könne Daimler auf dem wichtigen US-Markt Zuwächse erwarten. Rabatte als Mittel gegen die Absatzkrise lehnte Zetsche ab. Mittel- und langfristig seien große Preisnachlässe auf Neuwagen für niemanden hilfreich. „Ich empfehle unserer Branche die nötige Disziplin, um solche unseligen Rabattschlachten zu verhindern“, sagte er. (Das Zetsche-Interview: http://url.dapd.de/YK3L1R ) dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Banken-Pläne aus Brüssel ernten Zustimmung

Banken-Pläne aus Brüssel ernten Zustimmung Köln (dapd). Die Vorschläge des finnischen Notenbankpräsidenten Erkki Liikanen, Investment- und Kundensparte bei Großbanken zu trennen, sind überwiegend positiv aufgenommen worden. „Der kleine Sparer muss künftig vor den Folgen von Zocker- und Risikogeschäften von Banken geschützt werden“, sagte der CSU-Europaabgeordnete Markus Ferber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Mittwochausgabe) laut Vorabbericht. „Wir brauchen eine hohe Brandmauer zwischen dem Investmentbank- und dem klassischen Kundengeschäft.“ Die USA und Großbritannien hätten ähnliche Mechanismen bereits eingeführt. Auch aus der Bankenwelt kam Zustimmung. „Der Liikanen-Vorschlag ist eine gute Sache“, sagte der Chefvolkswirt der Großbank ING, Carsten Brzeski, dem Blatt. „Es ist auch im Interesse eines Geldhauses, dass eine Sparte mit wenigen Mitarbeitern und hohen Umsätzen, nicht eine ganze Bank ins Wanken bringt. Wir müssen die tödliche Spirale zwischen Bankenkrise und Staatsschuld durchbrechen.“ dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Flugsteig A-Plus am Frankfurter Flughafen eröffnet

Flugsteig A-Plus am Frankfurter Flughafen eröffnet Frankfurt/Main (dapd). Nach rund vier Jahren Bauzeit ist der neue Flugsteig A-Plus am Frankfurter Flughafen feierlich eröffnet worden. Die Entscheidung für den Bau war „weitsichtig, klug und richtig“, sagte der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Dienstag in Anwesenheit zahlreicher Gäste, darunter die Vorstände des Flughafenbetreibers Fraport und der Lufthansa. Er sei zwingend gewesen für die Betreuung des interkontinentalen Luftverkehrs mit großen Maschinen. In den normalen Betrieb soll der Flugsteig am 10. Oktober genommen werden. Der Bau mache den Flughafen und die Rhein-Main-Region zukunftsfähig, sagte Bouffier. Etwa 70 Prozent des interkontinentalen Flugverkehrs in Deutschland gingen über Frankfurt. Der 700 Millionen teure Flugsteig A-Plus ist insbesondere auf die Abfertigung von Großraumflugzeugen ausgelegt. Er wird nur von der Lufthansa und ihren Partnern genutzt. „Die Wege sind kürzer“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Fluggesellschaft, Christoph Franz. Insbesondere könnten die Großraumflugzeuge wie Airbus 380 und Boeing 747 direkt an den Flugsteig andocken. „Es ist nicht mehr nötig, mit dem Bus über das Flugfeld zu fahren“, betonte Franz. Insgesamt werde der Lufthansa und dem Bündnispartner Star Alliance durch den Flugsteig und moderne Technik eine 15-minütige engere Taktung ermöglicht. „Erlebniswelt“ für Fluggäste Der neue Flugsteig ist Franz zufolge für mindestens sieben große Maschinen ausgelegt. Bei hohem Verkehrsaufkommen könnten hier bis zu elf Kurzstreckenflieger parallel abgefertigt werden. 14 Restaurants und Bars sowie zahlreiche Geschäfte sollen die Passagiere zum Verweilen einladen. Der Flugsteig A-Plus scheint aber vor allem auf die Premiumkunden zugeschnitten zu sein. Für sie entstanden hier fünf gesonderte Wartehallen: zwei Business Lounges, zwei Senator Lounges und eine First-Class-Lounge. Die Fluggäste erwarteten heutzutage eine Erlebniswelt, sagte Fraport-Chef Stefan Schulte. Auf dem 800 Meter langen und 185.000 Quadratmeter großen Flugsteig können jährlich bis zu sechs Millionen Passagiere abgefertigt werden. Trotz des weltweit bedeutenden Drehkreuzes müsse man zwischen den Interessen der Wirtschaft und der Bevölkerung die Waage halten, mahnte Bouffier auf der Eröffnungsfeier. Auf der einen Seite sei der Flughafen mit rund 70.000 Arbeitsplätzen die größte Arbeitsstätte Deutschlands und der Rhein-Main-Region. Trotzdem denke er im Rückblick auf das vergangene Jahr vor allem auch an das Wort Lärm, sagte Bouffier. Er mahnte daher, die Belastungen so zu halten, dass die Menschen nicht nur zu den Montagsdemonstrationen gegen Fluglärm strömten. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)