Zweiradmesse Intermot endet mit Besucherrekord

Zweiradmesse Intermot endet mit Besucherrekord Köln (dapd-nrw). Die internationale Zweiradmesse Intermot in Köln ist mit einem Besucherrekord zu Ende gegangen. 203.000 Besucher hätten sich bis Sonntagabend an den Messeständen umgeschaut, teilten die Organisatoren mit. Das seien vier Prozent mehr als bei der vergangenen Veranstaltung gewesen. Mit etwa 27 Prozent lag demnach der Anteil an Fachbesuchern so hoch wie nie. 43 Prozent der Gäste kamen aus dem Ausland. Auf der fünftägigen Messe präsentierten rund 1.000 Unternehmen aus 37 Ländern ihre neuen Modelle und Marken. Neben Motorrädern, Rollern und Fahrrädern wurden auch Zubehör, Bekleidung und Werkzeug angeboten. Die Hersteller kamen unter anderem aus Deutschland, Italien, China und Taiwan. Die Kölner Messe hatte mit mehr als 190.000 Besuchern gerechnet. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Umfrage: Firmen wollen trotz Krise investieren und Jobs schaffen

Umfrage: Firmen wollen trotz Krise investieren und Jobs schaffen Düsseldorf (dapd). Trotz Rezession im Euro-Raum und abflauender Weltkonjunktur überwiegt bei Deutschlands Führungskräften der Optimismus. Wie aus dem Business-Monitor des „Handelsblatts“ (Montagausgabe) hervorgeht, planen 33 Prozent der Firmen, in den kommenden zwölf Monaten zusätzliche Jobs zu schaffen. Stellen abbauen wollen dagegen nur 17 Prozent der Befragten. Die Pläne unterscheiden sich allerdings je nach Branche zum Teil deutlich: So wollen 40 Prozent der Dienstleister zusätzliche Mitarbeiter einstellen, aber nur 17 Prozent die Beschäftigtenzahl verringern. Im Maschinen- und Fahrzeugbau sowie in der Elektroindustrie halten sich beide Anteile hingegen die Waage. Auch bei den Investitionen sind die Firmen weiterhin mehrheitlich auf Expansionskurs. 43 Prozent der Manager planen, binnen Jahresfrist mehr zu investieren. Die Investitionen drosseln wollen dagegen nur 17 Prozent. Für den Business-Monitor hat das Forsa-Institut zwischen Mitte September und Anfang Oktober knapp 700 Manager befragt. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Werbung
Werbebanner „Verbände Dialog Gütersloh“ mit Gruppe von Menschen und bunten Sprechblasen – Einladung „Sei dabei!“ am 25.–26. Juni 2026 im Kultur- und Kongresszentrum Gütersloh (kultur-raeume-gt.de).

Air Berlin und Air France-KLM starten Code Sharing Abkommen

Air Berlin und Air France-KLM starten Code Sharing Abkommen Berlin (dapd). Air Berlin und die arabische Fluggesellschaft Etihad Airways wollen verstärkt mit Air France KLM zusammenarbeiten. Als Teil einer strategischen Partnerschaft haben die Air France-KLM Group und Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft ein Codesharing-Abkommen geschlossen, um ihr Streckennetz enger zu verzahnen. Dies teilte Air Berlin am Montag mit. „Wir werden damit unsere Präsenz im europäischen Markt deutlich stärken und unser Berliner Drehkreuz mit noch mehr Zielen verbinden“, sagte Air-Berlin-Chef Hartmut Mehdorn. Durch das Abkommen erhöhe sich ab Ende Oktober die Zahl der Flugziele für Air-Berlin-Kunden von drei auf neun. Etihad Airways ist mit 29 Prozent Air Berlins größter Aktionär. ( http://www.airberlin.com ) dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Schäuble: Griechenland muss auf eigene Beine kommen

Schäuble: Griechenland muss auf eigene Beine kommen Berlin (dapd). Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) will Griechenland nicht unbegrenzte Hilfszusagen versprechen. „Wir wollen Griechenland helfen, eine leistungsfähige Verwaltung aufzubauen, eine leistungsfähige Wirtschaft aufzubauen, aber irgendwann muss Griechenland auf eigene Beine kommen. In ein Fass ohne Boden ist jede Hilfe vergeblich“, sagte Schäuble am Montag im RBB-Inforadio. Auf die Frage, ob er ein drittes Hilfspaket für Griechenland ausschließe, antwortete der Finanzminister ausweichend. Griechenland müsse seinen Verpflichtungen nachkommen, es gehe um beachtliche Summen, sagte Schäuble. Nur wenn das Land seine Zusagen einhalte, werde die nächste Tranche der Kredite ausgezahlt, die noch zum zweiten Hilfspaket gehören. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) reist am Dienstag zu Gesprächen nach Athen. Von dem Besuch der Kanzlerin wird auf griechischer und deutscher Seite auch ein Zeichen der Solidarität mit dem hoch verschuldeten Land erwartet. Am Montag sollte der dauerhafte Euro-Rettungsschirm ESM offiziell gegründet werden. dapd (Politik/Wirtschaft)

Anzahl der Händler-Rabatte für Neuwagen auf Rekordhoch

Berlin (dapd). Die Anzahl der Sonderaktionen für Neuwagen bei Autohändlern in Deutschland ist so hoch wie noch nie. Wie die „Bild“-Zeitung (Montagausgabe) unter Berufung auf den „CAR Rabatt-Index“ der Universität Duisburg-Essen berichtet, boten Autohändler bundesweit 435 verschiedene Sonderaktionen an.

Weiterlesen …

Grube: Die Bahn ist winterfest

Frankfurt/Main (dapd). Die Deutsche Bahn sieht sich für den kommenden Winter gut gerüstet und verspricht auch an frostigen Tagen einen guten Service. „Wir sind zunehmend besser vorbereitet, nicht zuletzt haben wir auch sehr viel in eine bessere Prävention investiert“, sagte Bahnchef Rüdiger Grube der „Frankfurter Rundschau“ (Montagausgabe).

Weiterlesen …

Widerstand gegen Bankenaufsicht durch EZB wächst

Hamburg (dapd). Der Vorschlag der EU-Kommission, die Bankenaufsicht an die Europäische Zentralbank (EZB) zu übertragen, stößt auf immer mehr Widerstand bei Mitgliedstaaten und Straßburger Parlamentariern. Auf einem Vorbereitungstreffen für den EU-Gipfel am 18. und 19. Oktober in Brüssel haben Vertreter mehrerer Länder jetzt eine starke demokratische Kontrolle der neuen Aufsicht gefordert.

Weiterlesen …

Netzbetreiber: Für Ökostrom 2,6 Milliarden Euro mehr ausgegeben

Netzbetreiber: Für Ökostrom 2,6 Milliarden Euro mehr ausgegeben Frankfurt/Main (dapd). Die großen Stromnetzbetreiber haben bis Anfang September schon 2,6 Milliarden Euro mehr an die Ökostromproduzenten ausgezahlt als sie im Gegenzug von den Verbrauchern über die Umlage auf den Strompreis eingenommen haben. Das geht aus neuen Daten der Stromnetzbetreiber hervor, über die die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Montagausgabe) berichtet. Das in diesem Jahr auflaufende Finanzierungsdefizit könnte damit nach Schätzungen aus dem Umfeld der Netzbetreiber leicht vier Milliarden Euro erreichen. Der Betrag wird auf die Umlage des nächsten Jahres aufgeschlagen. Wie hoch die ausfällt, wollen die vier Betreiber des Übertragungsnetzes am Montag kommender Woche mitteilen. Gerechnet wird mit einer Umlage von etwa 5,3 Cent je Kilowattstunde. Das entspräche einer Kostensteigerung von 50 Prozent. Aktuell beträgt die Umlage zur Förderung des Ökostromausbaus knapp 3,6 Cent je Kilowattstunde (kWh). dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Tourismusbeauftragter kritisiert die Maut-Debatte

Tourismusbeauftragter kritisiert die Maut-Debatte Regensburg (dapd). Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Ernst Burgbacher (FDP), kritisiert Pläne zur Einführung von City-Maut in großen Städten und Pkw-Maut auf Autobahnen. Beides sei „tourismusfeindlich“ sagte Burgbacher der „Mittelbayerischen Zeitung“. Er könne nur dringend davor warnen, etwa den boomenden Städtetourismus in Deutschland mit einer Art „Einfahrtsgebühr“ etwa für Reisebusse und private Pkw zu behindern. Das gleiche gelte für die Pkw-Maut, „die zusätzliche Kosten für die ohnehin schon stark belasteten Autofahrer“ bringen würde. dapd (Politik/Wirtschaft)

Brasiliens Finanzminister kritisiert Euro-Management

Brasiliens Finanzminister kritisiert Euro-Management Düsseldorf (dapd). In den großen Schwellenländern Brasilien, Russland, Indien und China (BRIC) nimmt die Kritik am Krisenmanagement der Eurozone zu. „Wir leiden alle unter dem schwachen Wachstum Europas“, sagte Brasiliens Finanzminister Guido Mantega dem „Handelsblatt“ (Montagausgabe). „Vor allem wegen der Krise in Europa ist Brasilien seit einem Jahr kaum gewachsen. Auch in China und Indien wird die Konjunktur ausgebremst“, sagte Mantega. Europa arbeite zwar an den richtigen Lösungen. „Doch es dauert zu lange, bis alles anläuft“, sagte Mantega. Mehr Tempo wünsche er sich auch bei der Schaffung einer europäischen Bankenaufsicht. Mit Blick auf die Herbsttagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Tokio kommende Woche sagte Mantega, die BRIC-Staaten seien bereit, Europa erneut mit Milliarden-Krediten zu helfen, wie bereits zuvor. Allerdings müssten dann die Europäer auch einwilligen, den BRIC-Staaten mehr Einfluss im IWF zu geben. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)